Hochwasser
Frequenzangaben
| Die prozentualen Werte entsprechen der relativen Auftretenshäufigkeit einer Variante innerhalb eines Sprachareals. | |
| sporadisch | 4% und weniger |
| kommt (selten) vor | 5%–20% |
| gebräuchlich | 21%–50% |
| üblich / mehrheitlich | 51%–95% |
| (fast) ausnahmslos | 96%–100% |
| * | unter Schwellenwert (absolute Belegzahl) |
Arealkürzel
|
A: Österreich
Vorarlberg (Vbg.), Tirol (inkl. Osttirol) (Tir.), Bezirk Zell am See/"Pinzgau" (Bundesland Salzburg)
Oberösterreich, Bundesland Salzburg (ohne
Kärnten, Steiermark
Wien, Niederösterreich, Burgenland BELG: Belgien
Rheinpfalz (Rheinland-Pfalz), Saarland, Baden-Württemberg
Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz (ohne Region Rheinpfalz), Hessen
Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen, Niedersachsen
Brandenburg (ohne Region Niederlausitz), Mecklenburg-Vorpommern, Berlin, alter Bezirk Magdeburg (Sachsen-Anhalt)
Sachsen, Thüringen, Region Niederlausitz (Brandenburg), alter Bezirk Halle (Saale) (Sachsen-Anhalt)
Bayern LIE: Liechtenstein |
Hochwasser das, -s, Plural: Hochwasser überall; Hochwässer A, D
Hochwasser und seine Zusammensetzungen zählen zu jenen Substantiven, deren Plural durch einen Umlaut markiert werden kann (vgl. Pluralbildung mit / ohne Umlaut). Fast im gesamten deutschsprachigen Raum ist die Variante Hochwasser üblich: Die schlimmsten Hochwasser suchten die Muldestädter im Sommer 1954 und zur Jahrhundertflut 2002 heim. (Freie Presse). Die Variante Hochwässer wird hingegen lediglich in A-mitte mehrheitlich verwendet, in den übrigen Arealen von A sowie in D-südost ist sie aber immerhin noch gebräuchlich, seltener kommt sie auch in D-mitte, D-nord und D-südwest vor: Die Hochwässer 2002, 2007 und 2009 verursachten Schäden in Milliardenhöhe. (Niederösterreichische Nachrichten).
Beispielbelege
- Hochwasser
- Nach Unwettern und Hochwassern werden die Rückhaltebecken jeweils geräumt. (Tiroler Tageszeitung).
- Die Ereignisanalysen der Hochwasser vom August 2005 und August 2007 haben das grosse Potenzial von Vorsorge und Intervention zur Reduktion des Schadenausmasses bei Naturereignissen aufgezeigt. (Neue Luzerner Zeitung).
- Nach der Erfahrung mit den Binnenhochwassern zwischen 2008 und 2011 habe die Landesregierung die Gemeinden aufgefordert, Ortsentwässerungskonzepte für Niederschlagswasser zu erstellen. (Märkische Online Zeitung).
- Hochwasser sind sie hier seinerzeit gewohnt. (Neue Osnabrücker Zeitung).
- Die Ausstellung wirft auch einen Blick zurück, unter anderem mit Bildern zu historischen Hochwassern. (St. Galler Tagblatt).
- Hochwässer
- Die Ursache dafür habe in den vielen "kleinen" Hochwässern der Elbe in 2010 gelegen, was zu mehreren Bauunterbrechungen führte. (Volksstimme).
- Gerade bei Hochwässern steigt aber auch das Risiko, dass sich Mikroorganismen und Krankheitserreger im Grundwasser verbreiten. (Der Standard).
- Die Stadt wird von einem der schlimmsten Hochwässer der Geschichte heimgesucht, auch das Freibadgelände an der Kammel steht unter Wasser. (Augsburger Allgemeine).
- Schon bei kleineren Hochwässern würde die Donau dann ausufern. (Schwäbische Zeitung).
- Zuletzt verursachten im Jahr 2005 Hochwässer vor allem im Bregenzerwald und im Montafon schwere Schäden. (Vorarlberg Online).
Karten
Frequenztabelle
| Arealkürzel |
|---|
|
A: Österreich
Vorarlberg (Vbg.), Tirol (inkl. Osttirol) (Tir.), Bezirk Zell am See/"Pinzgau" (Bundesland Salzburg)
Oberösterreich, Bundesland Salzburg (ohne
Kärnten, Steiermark
Wien, Niederösterreich, Burgenland BELG: Belgien
Rheinpfalz (Rheinland-Pfalz), Saarland, Baden-Württemberg
Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz (ohne Region Rheinpfalz), Hessen
Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen, Niedersachsen
Brandenburg (ohne Region Niederlausitz), Mecklenburg-Vorpommern, Berlin, alter Bezirk Magdeburg (Sachsen-Anhalt)
Sachsen, Thüringen, Region Niederlausitz (Brandenburg), alter Bezirk Halle (Saale) (Sachsen-Anhalt)
Bayern LIE: Liechtenstein |
| Spezielle Markierungen und Abkürzungen |
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Nähere Angaben zu den festgelegten Schwellenwerten finden sich hier. |
| Korpus und Quellen |
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Das untersuchte Korpus umfasst knapp 600 Mio. Wörter und enthält Texte aus 68 Zeitungen des zusammenhängenden deutschsprachigen Raums (Zeitraum: 2000-2013). Für weitere Informationen zum Korpus, zum statistischen Vorgehen sowie zu den analysierten Zeitungen siehe hier. |
| Rundungsdifferenzen |
|---|
| Es können Rundungsdifferenzen auftreten, in solchen Fällen ergibt die Summe der Prozentzahlen in einer Tabelle nicht genau 100%. |
| Areal | Hochwasser | Hochwässer |
|---|---|---|
| BELG | 0% (k.B.) | 0% (k.B.) |
| LIE | 100% (u.S.) | 0% |
| LUX | 100% (u.S.) | 0% |
| A-mitte | 27% | 73% |
| A-ost | 71% (u.S.) | 29% (u.S.) |
| STIR | 100% (u.S.) | 0% |
| A-west | 64% | 36% |
| D-nordwest | 94% | 6% |
| A-südost | 81% | 19% |
| D-südwest | 91% | 9% |
| D-mittelwest | 85% | 15% |
| D-südost | 72% | 28% |
| D-nordost | 87% | 13% |
| CH | 100% | 0% |
| D-mittelost | 85% | 15% |