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	<title>Variantengrammatik des Standarddeutschen - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-11-05T15:26:30Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://mediawiki.ids-mannheim.de/VarGra1.46/index.php?title=Verben_mit_/_ohne_Umlaut&amp;diff=32306</id>
		<title>Verben mit / ohne Umlaut</title>
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		<updated>2018-11-26T10:18:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;EricSeubert: Textersetzung - „{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (2016)“ durch „{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (Hrsg.) (2016)“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Lesehilfe}}&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
=== Allgemeines zum Variantenphänomen und zur arealen Variation ===&lt;br /&gt;
Einige Verben können sowohl mit als auch ohne &#039;&#039;[https://de.wiktionary.org/wiki/Umlaut Umlaut]&#039;&#039; gebildet werden, in der Regel ohne dass dadurch ein Bedeutungsunterschied entsteht, z. B.  &#039;&#039;[[entlohnen / entlöhnen]]&#039;&#039;, &#039;&#039;[[nutzen / nützen]]&#039;&#039; oder &#039;&#039;[[pflastern / pflästern]]&#039;&#039;. Nur in wenigen Fällen zeigt der Umlaut einen Unterschied in der Bedeutung an, so zum Beispiel bei &#039;&#039;wassern / wässern&#039;&#039;. Ersteres wird in der Bedeutung &#039;auf dem Wasser niedergehen&#039; (z. B. Vögel, Flugzeuge), Letzteres in der Bedeutung &#039;Pflanzen im Boden, dem Boden Wasser geben&#039;, &#039;längere Zeit in Wasser legen, um bestimmte Stoffe herauszulösen o. Ä.&#039; oder &#039;eine wässrige Flüssigkeit absondern&#039; verwendet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Verben, welche sich ohne Bedeutungsunterschied mit oder ohne Umlaut bilden lassen, werden areal unterschiedlich verwendet: &#039;&#039;[[entlohnen / entlöhnen]]&#039;&#039;, &#039;&#039;[[muffeln / müffeln]]&#039;&#039;, &#039;&#039;[[nutzen / nützen]]&#039;&#039; (ebenso wie &#039;&#039;[[abnutzen / abnützen]]&#039;&#039;, &#039;&#039;[[ausnutzen / ausnützen]]&#039;&#039;, &#039;&#039;[[benutzen / benützen]]&#039;&#039;), &#039;&#039;[[pflastern / pflästern]]&#039;&#039;, &#039;&#039;[[schwatzen / schwätzen]]&#039;&#039;. Dabei sind die nicht umgelauteten Verben im gesamten deutschsprachigen Raum gebräuchlich: &#039;&#039;Dann verließen die bulgarischen Fenster-Monteure die Baustelle, weil sie nicht &#039;&#039;&#039;entlohnt&#039;&#039;&#039; wurden.&#039;&#039; (Rheinische Post). Die umgelauteten Varianten sind hingegen vor allem im südlichen deutschsprachigen Raum in Verwendung, insbesondere in A und CH: &#039;&#039;Letztlich wurden die Gastgeber für ihre Leistung schlecht &#039;&#039;&#039;entlöhnt&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039; (Basellandschaftliche Zeitung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Varianten ===&lt;br /&gt;
In der Fachliteratur wird vereinzelt angeführt, dass &#039;&#039;beanstanden / beanständen&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich (1995): &#039;&#039;Die deutsche Sprache in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Das Problem der nationalen Varietäten.&#039;&#039; Berlin: de Gruyter, S. 162. &amp;lt;br&amp;gt; {{Kapitälchen|Ebner}}, Jakob (2009): &#039;&#039;Duden - Wie sagt man in Österreich? Wörterbuch des österreichischen Deutsch&#039;&#039;. 4., völlig überarbeitete Auflage. Mannheim u.a.: Dudenverlag, S. 63.&amp;lt;/ref&amp;gt;, &#039;&#039;belohnen / belöhnen&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kapitälchen|Duden online}} (2017), Stichwort: belohnen. http://www.duden.de/node/804984/revisions/1602251/view.&amp;lt;/ref&amp;gt;, &#039;&#039;(be)stauben / bestäuben&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (Hrsg.) (2016): &#039;&#039;Variantenwörterbuch des Deutschen. Die Standardsprache in Österreich, der Schweiz, Deutschland, Liechtenstein, Luxemburg, Ostbelgien und Südtirol sowie Rumänien, Namibia und Mennonitensiedlungen.&#039;&#039; 2., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Berlin/Boston: de Gruyter, S. 705. &amp;lt;br&amp;gt; {{Kapitälchen|Ebner}}, Jakob (2009): &#039;&#039;Duden - Wie sagt man in Österreich? Wörterbuch des österreichischen Deutsch&#039;&#039;. 4., völlig überarbeitete Auflage. Mannheim u.a.: Dudenverlag, S. 70, S. 356.&amp;lt;/ref&amp;gt; in der Bedeutung &#039;mit Mehl/Puderzucker u. Ä. bestreuen&#039;,  &#039;&#039;hupfen / hüpfen&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich (1995): &#039;&#039;Die deutsche Sprache in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Das Problem der nationalen Varietäten.&#039;&#039; Berlin: de Gruyter, S. 360. &amp;lt;br&amp;gt; {{Kapitälchen|Ebner}}, Jakob (2009): &#039;&#039;Duden - Wie sagt man in Österreich? Wörterbuch des österreichischen Deutsch&#039;&#039;. 4., völlig überarbeitete Auflage. Mannheim u.a.: Dudenverlag, S. 181.&amp;lt;/ref&amp;gt;, &#039;&#039;ratschen / rätschen&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (Hrsg.) (2016): &#039;&#039;Variantenwörterbuch des Deutschen. Die Standardsprache in Österreich, der Schweiz, Deutschland, Liechtenstein, Luxemburg, Ostbelgien und Südtirol sowie Rumänien, Namibia und Mennonitensiedlungen.&#039;&#039; 2., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Berlin/Boston: de Gruyter, S. 574.&amp;lt;br&amp;gt; {{Kapitälchen|Bickel}}, Hans / {{Kapitälchen|Landolt}}, Christoph (2012): &#039;&#039;Schweizerhochdeutsch: Wörterbuch der Standardsprache in der deutschen Schweiz&#039;&#039;. Mannheim u.a.: Dudenverlag, S. 56.&amp;lt;br&amp;gt;{{Kapitälchen|Duden online}} (2017), Stichwort: ratschen. http://www.duden.de/node/724979/revisions/1365862/view.&amp;lt;br&amp;gt;{{Kapitälchen|Duden online}} (2017), Stichwort: rätschen. http://www.duden.de/node/810835/revisions/1249649/view.&amp;lt;br&amp;gt; {{Kapitälchen|Ebner}}, Jakob (2009): &#039;&#039;Duden - Wie sagt man in Österreich? Wörterbuch des österreichischen Deutsch&#039;&#039;. 4., völlig überarbeitete Auflage. Mannheim u.a.: Dudenverlag, S. 298.&amp;lt;/ref&amp;gt; und &#039;&#039;sporteln / spörteln&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (Hrsg.) (2016): &#039;&#039;Variantenwörterbuch des Deutschen. Die Standardsprache in Österreich, der Schweiz, Deutschland, Liechtenstein, Luxemburg, Ostbelgien und Südtirol sowie Rumänien, Namibia und Mennonitensiedlungen.&#039;&#039; 2., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Berlin/Boston: de Gruyter, S. 691. &amp;lt;/ref&amp;gt; areal unterschiedlich gebraucht werden. Dies kann durch die [[Korpus, Regionen und analysierte Zeitungen|Variantengrammatik]] nicht bestätigt werden. Vielmehr werden im gesamten deutschsprachigen Raum jeweils die Varianten &#039;&#039;beanstanden&#039;&#039;, &#039;&#039;belohnen&#039;&#039;, &#039;&#039;bestauben&#039;&#039;, &#039;&#039;hüpfen&#039;&#039;, &#039;&#039;ratschen&#039;&#039; und &#039;&#039;sporteln&#039;&#039; viel häufiger verwendet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausserdem wird in der Fachliteratur angegeben, dass auch die folgenden Variantenpaare areal unterschiedlich verwendet werden: &#039;&#039;abhangen / abhängen&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt; {{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich (1995): &#039;&#039;Die deutsche Sprache in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Das Problem der nationalen Varietäten.&#039;&#039; Berlin: de Gruyter, S. 260.&amp;lt;br&amp;gt;{{Kapitälchen|Bickel}}, Hans / {{Kapitälchen|Landolt}}, Christoph (2012): &#039;&#039;Schweizerhochdeutsch: Wörterbuch der Standardsprache in der deutschen Schweiz&#039;&#039;. Mannheim u.a.: Dudenverlag, S. 11.&amp;lt;/ref&amp;gt;, &#039;&#039;abschmalzen / abschmälzen&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (Hrsg.) (2016): &#039;&#039;Variantenwörterbuch des Deutschen. Die Standardsprache in Österreich, der Schweiz, Deutschland, Liechtenstein, Luxemburg, Ostbelgien und Südtirol sowie Rumänien, Namibia und Mennonitensiedlungen.&#039;&#039; 2., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Berlin/Boston: de Gruyter, S. 12.&amp;lt;br&amp;gt; {{Kapitälchen|Ebner}}, Jakob (2009): &#039;&#039;Duden - Wie sagt man in Österreich? Wörterbuch des österreichischen Deutsch&#039;&#039;. 4., völlig überarbeitete Auflage. Mannheim u.a.: Dudenverlag, S. 26.&amp;lt;/ref&amp;gt;, &#039;&#039;anbandeln / anbändeln&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (Hrsg.) (2016): &#039;&#039;Variantenwörterbuch des Deutschen. Die Standardsprache in Österreich, der Schweiz, Deutschland, Liechtenstein, Luxemburg, Ostbelgien und Südtirol sowie Rumänien, Namibia und Mennonitensiedlungen.&#039;&#039; 2., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Berlin/Boston: de Gruyter, S. 36. &amp;lt;br&amp;gt; {{Kapitälchen|Ebner}}, Jakob (2009): &#039;&#039;Duden - Wie sagt man in Österreich? Wörterbuch des österreichischen Deutsch&#039;&#039;. 4., völlig überarbeitete Auflage. Mannheim u.a.: Dudenverlag, S. 35.&amp;lt;/ref&amp;gt;, &#039;&#039;fußeln / füßeln&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kapitälchen|Ebner}}, Jakob (2009): &#039;&#039;Duden - Wie sagt man in Österreich? Wörterbuch des österreichischen Deutsch&#039;&#039;. 4., völlig überarbeitete Auflage. Mannheim u.a.: Dudenverlag, S. 134.&amp;lt;/ref&amp;gt;, &#039;&#039;garteln / gärteln&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kapitälchen|Ebner}}, Jakob (2009): &#039;&#039;Duden - Wie sagt man in Österreich? Wörterbuch des österreichischen Deutsch&#039;&#039;. 4., völlig überarbeitete Auflage. Mannheim u.a.: Dudenverlag, S. 137f.&amp;lt;/ref&amp;gt;, &#039;&#039;kalbern / kälbern&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kapitälchen|Ebner}}, Jakob (2009): &#039;&#039;Duden - Wie sagt man in Österreich? Wörterbuch des österreichischen Deutsch&#039;&#039;. 4., völlig überarbeitete Auflage. Mannheim u.a.: Dudenverlag, S. 193.&amp;lt;br&amp;gt;{{Kapitälchen|Duden online}} (2017), Stichwort: kalbern. http://www.duden.de/node/807135/revisions/1129013/view.&amp;lt;br&amp;gt;{{Kapitälchen|Duden online}} (2017), Stichwort: kälbern. http://www.duden.de/node/812719/revisions/1385865/view.&amp;lt;br&amp;gt;{{Kapitälchen|Meyer}}, Kurt (2006): &#039;&#039;Schweizer Wörterbuch. So sagen wir in der Schweiz.&#039;&#039; Frauenfeld: Huber, S. 159.&amp;lt;/ref&amp;gt;, &#039;&#039;schmoken / schmöken&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (Hrsg.) (2016): &#039;&#039;Variantenwörterbuch des Deutschen. Die Standardsprache in Österreich, der Schweiz, Deutschland, Liechtenstein, Luxemburg, Ostbelgien und Südtirol sowie Rumänien, Namibia und Mennonitensiedlungen.&#039;&#039; 2., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Berlin/Boston: de Gruyter, S. 636.&amp;lt;/ref&amp;gt;, &#039;&#039;sommern / sömmern&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kapitälchen|Meyer}}, Kurt (2006): &#039;&#039;Schweizer Wörterbuch. So sagen wir in der Schweiz.&#039;&#039; Frauenfeld: Huber, S. 239. &amp;lt;/ref&amp;gt; und &#039;&#039;sulzen / sülzen&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (Hrsg.) (2016): &#039;&#039;Variantenwörterbuch des Deutschen. Die Standardsprache in Österreich, der Schweiz, Deutschland, Liechtenstein, Luxemburg, Ostbelgien und Südtirol sowie Rumänien, Namibia und Mennonitensiedlungen.&#039;&#039; 2., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Berlin/Boston: de Gruyter, S. 727. &amp;lt;br&amp;gt; {{Kapitälchen|Ebner}}, Jakob (2009): &#039;&#039;Duden - Wie sagt man in Österreich? Wörterbuch des österreichischen Deutsch&#039;&#039;. 4., völlig überarbeitete Auflage. Mannheim u.a.: Dudenverlag, S. 367.&amp;lt;br&amp;gt;{{Kapitälchen|Meyer}}, Kurt (2006): &#039;&#039;Schweizer Wörterbuch. So sagen wir in der Schweiz.&#039;&#039; Frauenfeld: Huber, S. 253.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Auch dies kann durch die [[Korpus, Regionen und analysierte Zeitungen|Variantengrammatik]] nicht bestätigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;collapsible-references&amp;quot; class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed fixtoggle&amp;quot; data-expandtext=&amp;quot;Anzeigen&amp;quot; data-collapsetext=&amp;quot;Verbergen&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Grundlagenartikel: [[Wortbildung]] (oder direkt Unterkapitel [[Wortbildung#Verbderivation|Verbderivation]])&lt;br /&gt;
* Einzelartikel: [[abnutzen / abnützen]], [[ausnutzen / ausnützen]], [[benutzen / benützen]], [[entlohnen / entlöhnen]], [[muffeln / müffeln]], [[nutzen / nützen]], [[pflastern / pflästern]], [[schwatzen / schwätzen]]&lt;br /&gt;
* Thematisch verwandte Artikel: [[Adjektive mit / ohne Umlaut]], [[Substantive mit / ohne Umlaut]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:gray&amp;quot;&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt;&#039;&#039;Verfasst von Patrizia Sutter&#039;&#039;&amp;lt;/small&amp;gt; &amp;lt;/span&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Wortbildung – Verben – Weiteres]][[Kategorie:Überblicksartikel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>EricSeubert</name></author>
	</entry>
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		<id>https://mediawiki.ids-mannheim.de/VarGra1.46/index.php?title=Verben_auf_-ier(en)_/_ohne_Suffix&amp;diff=32305</id>
		<title>Verben auf -ier(en) / ohne Suffix</title>
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		<updated>2018-11-26T10:18:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;EricSeubert: Textersetzung - „{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (2016)“ durch „{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (Hrsg.) (2016)“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{DISPLAYTITLE:Verben auf -&#039;&#039;ier(en)&#039;&#039; / ohne Suffix}} {{Lesehilfe}}&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
=== Allgemeines zum Variantenphänomen und zur arealen Variation ===&lt;br /&gt;
Verschiedene Verben können im Deutschen entweder mit dem [http://hypermedia.ids-mannheim.de/call/public/sysgram.ansicht?v_typ=d&amp;amp;v_id=490&amp;amp;v_wort=suffix Suffix] &#039;&#039;-ier(en)&#039;&#039; oder ohne &#039;&#039;-ier(en)&#039;&#039; (durch sogenannte [[Wortbildung#Derivation|Konversion]]) aus Substantiven [[Wortbildung#Verbderivation|abgeleitet]] werden  (z. B. &#039;&#039;Norm&#039;&#039; → [[normen / normieren|&#039;&#039;normen / norm&#039;&#039;&#039;ier&#039;&#039;&#039;en&#039;&#039;]], &#039;&#039;Park → [[parken / parkieren|&#039;&#039;parken / park&#039;&#039;&#039;ier&#039;&#039;&#039;en&#039;&#039;]]&#039;&#039;). Insgesamt gibt es nur wenige Suffixe zur Ableitung von Verben aus Substantiven, neben &#039;&#039;-ier(en)&#039;&#039; gehören dazu noch die Suffixe [[Verben auf -el(n) / ohne Suffix | &#039;&#039;-(e)l(n)&#039;&#039;]], &#039;&#039;-ifizier(en)&#039;&#039; oder [[Verben auf -isier(en) |&#039;&#039;-isier(en)&#039;&#039;]]. Beispiele hierfür sind: [[(vor)drängeln / (vor)drängen | &#039;&#039;drängeln&#039;&#039;]], &#039;&#039;personifizieren&#039;&#039;, [[terminieren / terminisieren | &#039;&#039;terminisieren&#039;&#039;]].&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. {{Kapitälchen|Fleischer}}, Wolfgang / {{Kapitälchen|Barz}}, Irmhild (2012): &#039;&#039;Wortbildung der deutschen Gegenwartssprache&#039;&#039;. 4., völlig neu bearbeitete Auflage. Berlin/Boston: de Gruyter, S. 376ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Süden des deutschsprachigen Raums (insbesondere in der Schweiz) besteht die Tendenz zur Bildung von Verben mit &#039;&#039;-ier(en)&#039;&#039; anstelle der im Norden üblichen Bildung ohne das Suffix &#039;&#039;-ier(en)&#039;&#039; (z. B. &#039;&#039;[[grillen / grillieren]]&#039;&#039;): &#039;&#039;Vier Jugendliche wollten am Mittwoch &#039;&#039;&#039;grillieren&#039;&#039;&#039; und hantierten dabei mit Brennsprit&#039;&#039;. (Berner Zeitung). &#039;&#039;Die Polizei prüft, ob in dem Bereich &#039;&#039;&#039;gegrillt&#039;&#039;&#039; worden war und dadurch das Feuer ausgebrochen ist&#039;&#039;. (Der Tagesspiegel).  Es finden sich allerdings auch Ausnahmen dieses Nord-Süd-Gefälles bei &#039;&#039;-ier(en) / ohne Suffix&#039;&#039;. So ist z. B. neben dem {{Kapitälchen|überall}} im deutschsprachigen Raum verwendeten &#039;&#039;[[amten / amtieren|amtieren]]&#039;&#039; in CH und LIE auch &#039;&#039;[[amten / amtieren|amten]]&#039;&#039; gebräuchlich: &#039;&#039;Dazwischen &#039;&#039;&#039;amtete&#039;&#039;&#039; er als Verwaltungsgerichtspräsident&#039;&#039;. (Aargauer Zeitung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Varianten ===&lt;br /&gt;
In der Fachliteratur wird vereinzelt angeführt, dass &#039;&#039;pulsen / pulsieren&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kapitälchen|Pacolt}}, Ernst (1992): Ein-Sichten/Vor-Bilder. Überlegungen, Materialien zur Identität Österreichs. In: &#039;&#039;Schulheft&#039;&#039; 66, S. 106. &amp;lt;br&amp;gt;{{Kapitälchen|Wiesinger}}, Peter (2014): &#039;&#039;Das österreichische Deutsch in Gegenwart und Geschichte&#039;&#039;. 3., aktualisierte und neuerlich erweiterte Auflage. Wien u.a.: Lit, S. 15.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; und &#039;&#039;stricheln / strichlieren&#039;&#039; &amp;lt;ref&amp;gt;{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich (1995): &#039;&#039;Die deutsche Sprache in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Das Problem der nationalen Varietäten&#039;&#039;. Berlin: de Gruyter, S. 174. &amp;lt;br&amp;gt;{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (Hrsg.) (2016): &#039;&#039;Variantenwörterbuch des Deutschen. Die Standardsprache in Österreich, der Schweiz, Deutschland, Liechtenstein, Luxemburg, Ostbelgien und Südtirol sowie Rumänien, Namibia und Mennonitensiedlungen.&#039;&#039; 2., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Berlin/Boston: de Gruyter, S. 721.&amp;lt;br&amp;gt; {{Kapitälchen|Ebner}}, Jakob (2009): &#039;&#039;Duden - Wie sagt man in Österreich? Wörterbuch des österreichischen Deutsch.&#039;&#039; Mannheim u.a.: Dudenverlag, S. 364. &amp;lt;br&amp;gt;{{Kapitälchen|Kellermeier-Rehbein}}, Birte (2005): &#039;&#039;Areale Wortbildungsvarianten des Standarddeutschen. Beiuntersuchung zum Variantenwörterbuch des Deutschen.&#039;&#039; Frankfurt am Main u.a.: Lang, S. 71. &amp;lt;br&amp;gt;{{Kapitälchen|Pacolt}}, Ernst (1992): Ein-Sichten/Vor-Bilder. Überlegungen, Materialien zur Identität Österreichs. In: &#039;&#039;Schulheft&#039;&#039; 66, S. 106. &amp;lt;br&amp;gt;{{Kapitälchen|Wiesinger}}, Peter (2014): &#039;&#039;Das österreichische Deutsch in Gegenwart und Geschichte&#039;&#039;. 3., aktualisierte und neuerlich erweiterte Auflage. Wien u.a.: Lit, S. 13.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; areal unterschiedlich gebraucht werden. Dies kann durch die [[Korpus, Regionen und analysierte Zeitungen|Variantengrammatik]] nicht bestätigt werden. Vielmehr wird im gesamten deutschsprachigen Raum &#039;&#039;pulsieren&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;stricheln&#039;&#039; viel häufiger verwendet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausserdem wird in der Fachliteratur angegeben, dass sowohl &#039;&#039;saunen&#039;&#039; als auch &#039;&#039;saunieren&#039;&#039; in der Bedeutung &#039;ein Saunabad nehmen&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich (1995): &#039;&#039;Die deutsche Sprache in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Das Problem der nationalen Varietäten&#039;&#039;. Berlin: de Gruyter, S. 657.&amp;lt;/ref&amp;gt; vor allem in A und D und selten auch in CH vorkommen. Auch dies kann durch die [[Korpus, Regionen und analysierte Zeitungen|Variantengrammatik]] nicht bestätigt werden. Beide Verben werden fast ausschliesslich in D verwendet, wobei &#039;&#039;saunieren&#039;&#039; die häufigere Variante ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Grundlagenartikel: [[Wortbildung]] (oder direkt Unterkapitel [[Wortbildung#Verbderivation|Verbderivation]])&lt;br /&gt;
* Einzelartikel: [[amten / amtieren]], [[campen / campieren]], [[frusten / frustrieren]], [[grillen / grillieren]], [[handicapen / handicapieren]], [[normen / normieren]], [[parken / parkieren]], [[pedalen / pedalieren]], [[recyceln / rezyklieren]]&lt;br /&gt;
* Thematisch verwandte Artikel: [[Verben auf -el(n) / ohne Suffix]], [[Verben auf -isier(en)|Verben auf &#039;&#039;-isier(en)&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:gray&amp;quot;&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt;&#039;&#039;Verfasst von Patrizia Sutter&#039;&#039;&amp;lt;/small&amp;gt; &amp;lt;/span&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verben – Suffixderivation]][[Kategorie:Überblicksartikel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>EricSeubert</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mediawiki.ids-mannheim.de/VarGra1.46/index.php?title=Verbalflexion_bei_der_Partizipialbildung&amp;diff=32304</id>
		<title>Verbalflexion bei der Partizipialbildung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mediawiki.ids-mannheim.de/VarGra1.46/index.php?title=Verbalflexion_bei_der_Partizipialbildung&amp;diff=32304"/>
		<updated>2018-11-26T10:18:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;EricSeubert: Textersetzung - „{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (2016)“ durch „{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (Hrsg.) (2016)“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
=== Allgemeines zum Variantenphänomen und zur grammatischen Beschreibung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verben werden im Deutschen je nach der Bildung ihrer [https://de.wikipedia.org/wiki/Stammform_(Verb) Stammformen] für gewöhnlich in zwei große Klassen eingeteilt, und zwar in [[Flexion#Verbalflexion|starke und schwache Verben]].&amp;lt;ref&amp;gt;Daneben gibt es noch [http://hypermedia.ids-mannheim.de/call/public/gruwi.ansicht?v_typ=o&amp;amp;v_id=3549 unregelmäßige Verben, Mischformen und genauere Differenzierungen], die an dieser Stelle vernachlässigt werden können.&amp;lt;/ref&amp;gt; Starke Verben sind durch die [http://de.wikipedia.org/wiki/Ablaut Veränderung ihres Stammvokals], durch endungslose Formen in der 1. und 3. Person Singular Präteritum sowie durch die Endung -&#039;&#039;en&#039;&#039; im Partizip II gekennzeichnet (&#039;&#039;s&#039;&#039;&#039;i&#039;&#039;&#039;ngen – s&#039;&#039;&#039;a&#039;&#039;&#039;ng – ges&#039;&#039;&#039;u&#039;&#039;&#039;ngen&#039;&#039;, &#039;&#039;b&#039;&#039;&#039;ei&#039;&#039;&#039;ßen – b&#039;&#039;&#039;i&#039;&#039;&#039;ss – geb&#039;&#039;&#039;i&#039;&#039;&#039;ssen&#039;&#039; etc.). Bei den schwachen Verben hingegen wird der Stammvokal generell nicht verändert, das Präteritum wird durch ein -&#039;&#039;t&#039;&#039;- gekennzeichnet, auf das in allen Formen Personalendungen folgen, und das Partizip II endet auf -(&#039;&#039;e&#039;&#039;)&#039;&#039;t&#039;&#039; (&#039;&#039;spielen – spielt&#039;&#039;&#039;e&#039;&#039;&#039; – gespiel&#039;&#039;&#039;t&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;loben – lobt&#039;&#039;&#039;e&#039;&#039;&#039; – gelob&#039;&#039;&#039;t&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; etc.). Einige Verben, darunter [[wenden|&#039;&#039;wenden&#039;&#039;]] und [[senden|&#039;&#039;senden&#039;&#039;]], sind dem Flexionsmuster der schwachen Verben zuzuordnen, können im Partizip aber neben den regulären Flexionsformen (und &#039;&#039;e&#039;&#039;-Einschub) auch unregelmäßige Formen mit einem Vokalwechsel haben (z. B. &#039;&#039;senden&#039;&#039; →  &#039;&#039;gesende&#039;&#039;&#039;t&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; / &#039;&#039;ges&#039;&#039;&#039;a&#039;&#039;&#039;ndt&#039;&#039;, vgl. [[Flexion bei unregelmäßigen schwachen Verben]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einigen Verben zeigen sich bei der Bildung des Partizips II areale Unterschiede. Konkret betroffen sind die Verben [[bewegen]], [[hauen]], [[saugen]], [[spalten]], [[weben]] und [[winken]]. Diese Verben weisen allerdings keine einheitliche areale Tendenz in der Formenwahl zwischen starker und schwacher Flexion auf. Areale Präferenzen können vielmehr je nach Verb sehr unterschiedlich ausfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnliche Unterschiede in der Formenbildung treten auch bei beim [[Verbalflexion im Präteritum|Präteritum]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispielbelege ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Variation stark / schwach&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Die beiden Männer sollen andere Personen dazu &#039;&#039;&#039;bewegt&#039;&#039;&#039; haben, bei dem Gewinnspiel mitzumachen.&#039;&#039; (Nordkurier).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Die AG hat ihn dazu &#039;&#039;&#039;bewogen&#039;&#039;&#039;, Biochemie an der Universität in Düsseldorf zu studieren.&#039;&#039; (Neue Osnabrücker Zeitung).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Das Löschwasser wurde aus einem Teich in der Nähe &#039;&#039;&#039;gesaugt&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039; (Kieler Nachrichten).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;27 000 Kubikmeter Luft werden pro Stunde durch die Leitungen &#039;&#039;&#039;gesogen&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039; (Rheinische Post).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Hier wurden etliche Bäume entwurzelt beziehungsweise &#039;&#039;&#039;gespalten&#039;&#039;&#039; oder auch deren Krone abgeknickt.&#039;&#039; (Nürnberger Nachrichten).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Weichholz wie Kiefer oder Fichte müsse mindestens ein Jahr &#039;&#039;&#039;gespaltet&#039;&#039;&#039; und gut durchlüftet liegen&#039;&#039; [...]&#039;&#039;.&#039;&#039; (Hannoversche Allgemeine).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Etliche Stoffproben wurden extra für den Musikverein &#039;&#039;&#039;gewebt&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039; (Augsburger Allgemeine).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Die Säcke wurden aus robustem Sackleinen hergestellt, das von einheimischen Webern aus Flachs &#039;&#039;&#039;gewoben&#039;&#039;&#039; wurde.&#039;&#039; (Schwäbische Zeitung).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Er hatte am Fenster &#039;&#039;&#039;gewinkt&#039;&#039;&#039; und gerufen und konnte von den Feuerwehrleuten mit einer Rettungsglocke durch das verrauchte Treppenhaus geführt werden.&#039;&#039; (Kieler Nachrichten).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Freundlich &#039;&#039;&#039;gewunken&#039;&#039;&#039; hat er zumindest.&#039;&#039; (Rheinische Post).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;unregelmäßige schwache Verben&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Die Antwortkarte soll lediglich an ein Postfach &#039;&#039;&#039;gesandt&#039;&#039;&#039; werden.&#039;&#039; (Freie Presse).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Am Freitag soll ein entsprechender Bericht &#039;&#039;&#039;gesendet&#039;&#039;&#039; werden.&#039;&#039; (Schwäbische Zeitung).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Die Mutter hatte sich an ihn &#039;&#039;&#039;gewandt&#039;&#039;&#039; und darum gebeten, dass die Äste weggeschnitten werden.&#039;&#039; (Märkische Allgemeine).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Denn Zeugen hätten sich an einen Zoomitarbeiter &#039;&#039;&#039;gewendet&#039;&#039;&#039; oder wären selber eingeschritten.&#039;&#039; (Rheinische Post).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Varianten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Fachliteratur wird gelegentlich angeführt, dass die Partizipialformen der Verben&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;lt;span id=&amp;quot;bellen&amp;quot;&amp;gt;bellen&amp;lt;/span&amp;gt;&#039;&#039; (&#039;&#039;gebellt / gebollen&#039;&#039;)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kapitälchen|Heuer}}, Walter / {{Kapitälchen|Flückiger}}, Max / {{Kapitälchen|Gallmann}}, Peter (2017): &#039;&#039;Richtiges Deutsch. Vollständige Grammatik und Rechtschreiblehre&#039;&#039;. 32. Auflage. Zürich: Verlag Neue Zürcher Zeitung, S. 489.&amp;lt;/ref&amp;gt;, &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;lt;span id=&amp;quot;beneiden&amp;quot;&amp;gt;beneiden&amp;lt;/span&amp;gt;&#039;&#039; (&#039;&#039;beneidet / benieden&#039;&#039;)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (Hrsg.) (2016): &#039;&#039;Variantenwörterbuch des Deutschen. Die Standardsprache in Österreich, der Schweiz, Deutschland, Liechtenstein, Luxemburg, Ostbelgien und Südtirol sowie Rumänien, Namibia und Mennonitensiedlungen.&#039;&#039; 2., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Berlin/Boston: de Gruyter, S. 99.&amp;lt;br&amp;gt;{{Kapitälchen|Bickel}}, Hans / {{Kapitälchen|Landolt}}, Christoph (2012): &#039;&#039;Schweizerhochdeutsch: Wörterbuch der Standardsprache in der deutschen Schweiz.&#039;&#039; Mannheim u.a.: Dudenverlag, S. 90.&amp;lt;/ref&amp;gt;, &#039;&#039;&amp;lt;span id=&amp;quot;heißen&amp;quot;&amp;gt;heißen&amp;lt;/span&amp;gt;&#039;&#039; (&#039;&#039;geheißen&#039;&#039; / &#039;&#039;gehießen&#039;&#039;)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kapitälchen|Duden}} (2016): &#039;&#039;Das Wörterbuch der sprachlichen Zweifelsfälle. Richtiges und gutes Deutsch&#039;&#039;. 8., vollständig überarbeitete Auflage. Berlin: Dudenverlag (= Band 9), S. 440.&amp;lt;/ref&amp;gt; und&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;lt;span id=&amp;quot;speisen&amp;quot;&amp;gt;speisen&amp;lt;/span&amp;gt;&#039;&#039; (&#039;&#039;gespeist&#039;&#039; / &#039;&#039;gespiesen&#039;&#039;)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich (1995): &#039;&#039;Die deutsche Sprache in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Das Problem der nationalen Varietäten&#039;&#039;. Berlin: de Gruyter, S. 79f.&amp;lt;br&amp;gt;{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (Hrsg.) (2016): &#039;&#039;Variantenwörterbuch des Deutschen. Die Standardsprache in Österreich, der Schweiz, Deutschland, Liechtenstein, Luxemburg, Ostbelgien und Südtirol sowie Rumänien, Namibia und Mennonitensiedlungen.&#039;&#039; 2., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Berlin/Boston: de Gruyter, S. 686.&amp;lt;br&amp;gt;{{Kapitälchen|Bickel}}, Hans / {{Kapitälchen|Landolt}}, Christoph (2012): &#039;&#039;Schweizerhochdeutsch: Wörterbuch der Standardsprache in der deutschen Schweiz&#039;&#039;. Mannheim u.a.: Dudenverlag, S. 90.&amp;lt;/ref&amp;gt; variieren. Dies kann durch die [[Korpus, Regionen und analysierte Zeitungen|Variantengrammatik]] nicht bestätigt werden, die starken Formen dieser Verben werden größtenteils nicht (mehr) verwendet. Lediglich die starke Partizipialform von &#039;&#039;speisen&#039;&#039; (&#039;&#039;gespiesen&#039;&#039;) ist im Gebrauch, allerdings ausschließlich in CH.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einigen anderen Verben sind zwar grundsätzlich beide Formbildungsmuster möglich, jedoch haben die unterschiedlich gebildeten Formen jeweils auch eine andere Bedeutung. Dies gilt beispielsweise für &#039;&#039;hängen&#039;&#039; (&#039;&#039;gehangen&#039;&#039; / &#039;&#039;gehängt&#039;&#039;). Das Partizip &#039;&#039;gehangen&#039;&#039; beschreibt fast ausnahmslos einen statischen Zustand (&#039;beweglich befestigt sein&#039;). Die Form &#039;&#039;gehängt&#039;&#039; hingegen wird ausnahmslos in der Bedeutung &#039;jemanden/etwas frei beweglich befestigen&#039; verwendet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Am Dienstag teilte das spanische Museum mit, das Bild habe seit Jahren in ihrem Haus &#039;&#039;&#039;gehangen&#039;&#039;&#039;, sei jedoch für wesentlich jünger gehalten worden.&#039;&#039; (Kölner Stadt-Anzeiger).&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Lampen in der Kirche wurden höher &#039;&#039;&#039;gehängt&#039;&#039;&#039;, sie sollen nicht von den Kameras erfasst werden.&#039;&#039; (Hannoversche Allgemeine).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Bedeutungsunterschied, der sich mit der unterschiedlichen Bildung des Partizips ergibt, liegt auch bei &#039;&#039;schaffen&#039;&#039; (&#039;&#039;geschafft&#039;&#039; &#039;erreicht&#039; / &#039;&#039;geschaffen&#039;&#039; &#039;kreiert&#039;) und &#039;&#039;schleifen&#039;&#039; (&#039;&#039;geschleift&#039;&#039; &#039;jemanden/etwas mitziehen&#039; / &#039;&#039;geschliffen&#039;&#039; &#039;glätten, schärfen&#039;) vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Grundlagenartikel: [[Flexion]] (oder direkt Unterkapitel [[Flexion#Verbalflexion|Verbalflexion]])&lt;br /&gt;
* Einzelartikel: [[bewegen]], [[hauen]], [[saugen]], [[spalten]], [[weben]], [[winken]]&lt;br /&gt;
* Thematisch verwandte Artikel: [[backen]], [[erschrecken]], [[Flexion bei unregelmäßigen schwachen Verben]], [[schwören]], [[senden]], [[Verbalflexion im Präteritum]], [[wenden]], [[wiegen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:gray&amp;quot;&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt;&#039;&#039;Verfasst von Elisabeth Scherr&#039;&#039;&amp;lt;/small&amp;gt; &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verben – Verbalflexion im Partizip und Präteritum]][[Kategorie:Überblicksartikel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>EricSeubert</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mediawiki.ids-mannheim.de/VarGra1.46/index.php?title=VN-Komposita_/_NN-Komposita_auf_-ung&amp;diff=32303</id>
		<title>VN-Komposita / NN-Komposita auf -ung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mediawiki.ids-mannheim.de/VarGra1.46/index.php?title=VN-Komposita_/_NN-Komposita_auf_-ung&amp;diff=32303"/>
		<updated>2018-11-26T10:18:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;EricSeubert: Textersetzung - „{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (2016)“ durch „{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (Hrsg.) (2016)“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Lesehilfe}}{{DISPLAYTITLE:VN-Komposita / NN-Komposita auf &#039;&#039;-ung&#039;&#039;}}&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
=== Allgemeines zum Variantenphänomen ===&lt;br /&gt;
Substantivkomposita sind [[Wortbildung#Komposition|Zusammensetzungen]] aus mindestens zwei selbstständig vorkommenden Wörtern. Das Zweitglied dieser Zusammensetzungen ist stets ein Substantiv (auch: Nomen oder N), dieses legt die Zugehörigkeit zur Wortart &#039;&#039;Substantiv&#039;&#039; fest. Bei &#039;&#039;Verb-Nomen-Komposita&#039;&#039; (VN-Komposita) ist das Erstglied der Zusammensetzung ein Verbstamm (z.B. &#039;&#039;landen&#039;&#039; + &#039;&#039;Steg&#039;&#039; → &#039;&#039;Landesteg&#039;&#039;), bei &#039;&#039;Nomen-Nomen-Komposita&#039;&#039; (NN-Komposita) ist das Erstglied ein Nomen (z.B. &#039;&#039;Landung&#039;&#039; + &#039;&#039;Steg&#039;&#039; → &#039;&#039;Landungssteg&#039;&#039;), das über das Suffix -&#039;&#039;ung&#039;&#039; aus einem Verb abgeleitet und um ein Fugen-&#039;&#039;s&#039;&#039; ergänzt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den meisten Substantivkomposita ist nur eine der beiden Varianten möglich, d.h. als Erstglied tritt entweder ein Verbstamm oder dessen substantivierte Form auf. So kann beispielsweise &#039;&#039;Kommission&#039;&#039; nur mit dem Substantiv &#039;&#039;Regierung&#039;&#039; zusammengefügt werden (vgl. &#039;&#039;regier(en)&#039;&#039; → &#039;&#039;Regierungskommission&#039;&#039;, nicht aber *&#039;&#039;Regierkommission&#039;&#039;), wohingegen die Zusammensetzung &#039;&#039;Baukommission&#039;&#039; nur mit einem Verbstamm möglich ist (vgl.  &#039;&#039;bau(en)&#039;&#039; → &#039;&#039;Baukommission&#039;&#039; aber *&#039;&#039;Bauungskommission&#039;&#039;). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einigen Fällen treten aber beide Varianten ohne Bedeutungsunterschied nebeneinander auf. Dies trifft etwa auf die Zusammensetzungen &#039;&#039;Landesteg&#039;&#039; und &#039;&#039;Landungssteg&#039;&#039; zu:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Nachdem die Passagiere von einem anderen Fahrgastschiff übernommen wurden, schleppten eine Fähre und die Wasserschutzpolizei Überlingen das manövrierunfähige Schiff zum &#039;&#039;&#039;Landesteg&#039;&#039;&#039; nach Dingelsdorf.&#039;&#039; (Schwäbische Zeitung).&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wenn Wind und Regen so richtig über See und &#039;&#039;&#039;Landungssteg&#039;&#039;&#039; peitschen, müssen die beiden Kressbronner Schiffsanbinderinnen dennoch raus, denn &amp;quot;die Schiffe kommen ja trotzdem&amp;quot;.&#039;&#039; (Schwäbische Zeitung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Varianten &#039;&#039;[[Einzahlungsschein / Zahlschein]]&#039;&#039;, &#039;&#039;[[Grabarbeit / Grabungsarbeit]]&#039;&#039; und &#039;&#039;[[Wohnbau / Wohnungsbau]]&#039;&#039;, die ebenfalls ohne Bedeutungsunterschied nebeneinander verwendet werden, hängt es vom Sprachareal ab, welche Variante häufiger im Gebrauch ist. Informationen zur arealen Variation der Kompositavarianten können den entsprechenden Einzelartikeln entnommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Varianten ===&lt;br /&gt;
In der Fachliteratur wird gelegentlich angegeben, dass folgende Varianten areal unterschiedlich verwendet werden:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Landesteg&#039;&#039; (CH, D) / &#039;&#039;Landungssteg&#039;&#039; ({{Kapitälchen|überall}})&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (Hrsg.) (2016): &#039;&#039;Variantenwörterbuch des Deutschen. Die Standardsprache in Österreich, der Schweiz, Deutschland, Liechtenstein, Luxemburg, Ostbelgien und Südtirol sowie Rumänien, Namibia und Mennonitensiedlungen.&#039;&#039; 2., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Berlin/Boston: de Gruyter, S. 435.&amp;lt;/ref&amp;gt;, &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Nennliste&#039;&#039; (A) / &#039;&#039;Nennungsliste&#039;&#039; ({{Kapitälchen|überall}})&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kapitälchen|Ebner}}, Jakob (2009): &#039;&#039;Duden - Wie sagt man in Österreich? Wörterbuch des österreichischen Deutsch.&#039;&#039; Mannheim u.a.: Dudenverlag, S. 258.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
und &#039;&#039;Verschiebedatum&#039;&#039; (CH) / &#039;&#039;Verschiebungsdatum&#039;&#039; (CH)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (Hrsg.) (2016): &#039;&#039;Variantenwörterbuch des Deutschen. Die Standardsprache in Österreich, der Schweiz, Deutschland, Liechtenstein, Luxemburg, Ostbelgien und Südtirol sowie Rumänien, Namibia und Mennonitensiedlungen.&#039;&#039; 2., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Berlin/Boston: de Gruyter, S. 786.&amp;lt;br&amp;gt;{{Kapitälchen|Bickel}}, Hans / {{Kapitälchen|Landolt}}, Christoph (2012): &#039;&#039;Schweizerhochdeutsch: Wörterbuch der Standardsprache in der deutschen Schweiz.&#039;&#039; Mannheim u.a.: Dudenverlag, S. 74.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Das kann durch die [http://variantengrammatik.linguistik.uzh.ch/index.php/Korpus,_Regionen_und_analysierte_Zeitungen Variantengrammatik] nicht bestätigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Kapitälchen|Eichinger}}, Ludwig M. (2011): Wortbildungssprachenadäquate Informationsverdichtungsstrategien. Wortbildung und Syntax in der Nominalphrase. In: Elsen, Hilke / Michel, Sascha (Hrsg.): &#039;&#039;Wortbildung im Deutschen zwischen Sprachsystem und Sprachgebrauch. Perspektiven – Analysen – Anwendungen&#039;&#039;. Stuttgart: Ibidem (= Perspektiven germanistischer Linguistik 5), S. 165–190.&lt;br /&gt;
* {{Kapitälchen|Elsen}}, Hilke / {{Kapitälchen|Michel}}, Sascha (Hrsg.) (2011): &#039;&#039;Wortbildung im Deutschen zwischen Sprachsystem und Sprachgebrauch. Perspektiven – Analysen – Anwendungen&#039;&#039;. Stuttgart: Ibidem (= Perspektiven germanistischer Linguistik 5).&lt;br /&gt;
* {{Kapitälchen|Gaeta}}, Livio / {{Kapitälchen|Schlücker}}, Barbara (2012): &#039;&#039;Das Deutsche als kompositionsfreudige Sprache. Strukturelle Eigenschaften und systembezogene Aspekte&#039;&#039;. Berlin: de Gruyter (= Linguistik – Impulse &amp;amp; Tendenzen 46).&lt;br /&gt;
* {{Kapitälchen|Michel}}, Sascha / {{Kapitälchen|Tóth}}, Jozséf (2014): &#039;&#039;Wortbildungssemantik zwischen Langue und Parole. Semantische Produktions- und Verarbeitungsprozesse komplexer Wörter&#039;&#039;. Stuttgart: ibidem (= Perspektiven germanistischer Linguistik 10).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* Grundlagenartikel: [[Wortbildung]] (oder direkt Unterkapitel [[Wortbildung|Komposition]])&lt;br /&gt;
* Einzelartikel: [[Einzahlungsschein / Zahlschein]], [[Grabarbeit / Grabungsarbeit]], [[Wohnbau / Wohnungsbau]] &lt;br /&gt;
* Thematisch verwandte Artikel: [[Substantive auf -ung / ohne Suffix|Substantive auf &#039;&#039;-ung&#039;&#039; / ohne Suffix]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:gray&amp;quot;&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt;&#039;&#039;Verfasst von Anna Thurner&#039;&#039;&amp;lt;/small&amp;gt; &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Substantive – Konstituenten]] [[Kategorie:Überblicksartikel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>EricSeubert</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mediawiki.ids-mannheim.de/VarGra1.46/index.php?title=Unbestimmte_Zahlw%C3%B6rter_mit_/_ohne_von&amp;diff=32302</id>
		<title>Unbestimmte Zahlwörter mit / ohne von</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mediawiki.ids-mannheim.de/VarGra1.46/index.php?title=Unbestimmte_Zahlw%C3%B6rter_mit_/_ohne_von&amp;diff=32302"/>
		<updated>2018-11-26T10:18:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;EricSeubert: Textersetzung - „{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (2016)“ durch „{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (Hrsg.) (2016)“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Lesehilfe}}&lt;br /&gt;
{{DISPLAYTITLE:Unbestimmte Zahlwörter mit / ohne &#039;&#039;von&#039;&#039;}}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Unbestimmte Zahlwörter (&#039;&#039;Hunderte&#039;&#039;, &#039;&#039;Tausende&#039;&#039; etc.)&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;Anschluss:&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Substantiv&#039;&#039;&#039; {{Kapitälchen|überall}}; &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von&#039;&#039; + Substantiv&#039;&#039;&#039; {{Kapitälchen|überall}}&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
Bei manchen Wörtern sind verschiedene Formen von [[Valenz und Rektion#Zum theoretischen Hintergrund|Attributen]] ohne Bedeutungsunterschied nebeneinander im Gebrauch (vgl. [[Rektion von Substantiven]]). So kann nach unbestimmten Zahlwörtern wie &#039;&#039;Dutzende, Hunderte, Tausende, Zehntausende&#039;&#039; (hier ist sowohl Groß- als auch Kleinschreibung möglich) in der Bedeutung &#039;mehrere Dutzend, Hundert, Tausend, Zehntausend&#039; entweder direkt ein Substantiv angeschlossen werden oder aber die Präposition &#039;&#039;von&#039;&#039; mit einem Substantiv verwendet werden: &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Hunderte Menschen&#039;&#039;&#039; aus ganz Österreich zollen Ihnen Respekt für die Entscheidung.&#039;&#039; (Kleine Zeitung, Steiermark und Kärnten). &#039;&#039;In Niedersachsen haben sich am Wochenende &#039;&#039;&#039;hunderte von Menschen&#039;&#039;&#039; an Ostermärschen beteiligt.&#039;&#039; (Hessische/Niedersächsische Allgemeine). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Variante mit direktem Anschluss wird in BELG, LUX, D, A sowie STIR mehrheitlich bis fast ausnahmslos verwendet. In CH und LIE ist hingegen mehrheitlich die Variante mit der Präposition &#039;&#039;von&#039;&#039; im Gebrauch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Fachliteratur wird gelegentlich ausgesagt, die Variante mit direktem Anschluss käme hauptsächlich in A vor, diejenige mit der Präposition &#039;&#039;von&#039;&#039; hingegen hauptsächlich in CH und D.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (Hrsg.) (2016): &#039;&#039;Variantenwörterbuch des Deutschen. Die Standardsprache in Österreich, der Schweiz, Deutschland, Liechtenstein, Luxemburg, Ostbelgien und Südtirol sowie Rumänien, Namibia und Mennonitensiedlungen.&#039;&#039; 2., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Berlin/Boston: de Gruyter, S. 340.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Einschätzung kann von der Variantengrammatik nicht bestätigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispielbelege ==&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;direkter Anschluss&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Hunderte Flüge&#039;&#039;&#039; mussten jedoch gestrichen worden, es kam zu zahlreichen Verzögerungen.&#039;&#039; (Thüringer Allgemeine).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Aber ein Gefühl der Traurigkeit schleicht sich schon ein, wenn man &#039;&#039;&#039;Tausende Kilometer&#039;&#039;&#039; von zu Hause weg ist.&#039;&#039; (Kronen Zeitung, Steiermark und Kärnten).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Im Aufzuchtsabteil tummeln sich &#039;&#039;&#039;dutzende Jungsäue&#039;&#039;&#039;, aus Frankreich dazugekauft.&#039;&#039; (Märkische Online Zeitung).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Die sonst in Rudeln lebenden Wölfe wandern manchmal über &#039;&#039;&#039;Hunderte Kilometer&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039; (Kieler Nachrichten).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Messen und Zirkusse haben dort ihre Zelte aufgeschlagen und &#039;&#039;&#039;tausende Besucher&#039;&#039;&#039; informiert oder unterhalten.&#039;&#039; (Rheinische Post).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;von&#039;&#039; + Substantiv&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Auch im Festzelt auf dem Kurhausparkplatz gaben sich &#039;&#039;&#039;hunderte von Besuchern&#039;&#039;&#039; ein Stelldichein und entfachten ein närrisches Spektakel.&#039;&#039; (Schwarzwälder Bote).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Seit Wochen schon protestieren &#039;&#039;&#039;Tausende von Bürgern&#039;&#039;&#039; im Frankfurter Flughafen gegen die wachsende Lärmbelastung.&#039;&#039; (Der Tagesspiegel).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Sie hatte &#039;&#039;&#039;Hunderte von Männern&#039;&#039;&#039; in ihrem Leben, aber hat nur zwei von ihnen geheiratet.&#039;&#039; (Vorarlberg Online).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Aber es ist schlimm, wenn &#039;&#039;&#039;zehntausende von Bürgern&#039;&#039;&#039; in der Umgebung unter Ihrem Staubaustrag zu leiden haben.&#039;&#039; (Fränkischer Tag).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Es gibt Hunderte, wenn nicht &#039;&#039;&#039;Tausende von Installateuren&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039; (Wiener Zeitung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karten ==&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin: auto;&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;nolines&amp;quot; widths=&amp;quot;300px&amp;quot; heights=&amp;quot;300px&amp;quot;&amp;gt;File:zahlwörter_direkt_von.png|Relative Auftretenshäufigkeit von direkter Anschluss / &#039;&#039;von&#039;&#039; + Substantiv innerhalb der einzelnen Areale&amp;lt;/gallery&amp;gt; &lt;br /&gt;
|&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;nolines&amp;quot; widths=&amp;quot;300px&amp;quot; heights=&amp;quot;300px&amp;quot;&amp;gt;File:zahlwörter_direkter_anschluss.png|Relative Auftretenshäufigkeit von direkter Anschluss innerhalb der einzelnen Areale im Verhältnis zu &#039;&#039;von&#039;&#039; + Substantiv (in %) &amp;lt;/gallery&amp;gt; &lt;br /&gt;
|&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;nolines&amp;quot; widths=&amp;quot;300px&amp;quot; heights=&amp;quot;300px&amp;quot;&amp;gt;File:zahlwörter_von_substantiv.png|Relative Auftretenshäufigkeit von &#039;&#039;von&#039;&#039; + Substantiv innerhalb der einzelnen Areale im Verhältnis zu direkter Anschluss (in %)&amp;lt;/gallery&amp;gt; &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frequenztabelle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lesehilfe_Tabelle}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot; style=&amp;quot;margin: auto;&amp;quot; width=&amp;quot;450px&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ style=&amp;quot;padding-bottom:1em;&amp;quot; | Relative Auftretenshäufigkeit von direkter Anschluss / &#039;&#039;von&#039;&#039; + Substantiv innerhalb der einzelnen Areale&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Areal !! ! data-sort-type=&amp;quot;number&amp;quot; | direkter Anschluss !! ! data-sort-type=&amp;quot;number&amp;quot; | &#039;&#039;von&#039;&#039; + Substantiv&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| LIE || 40% || 60%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| STIR || 63% || 37%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| BELG || 79% || 21%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| LUX || 71% || 29%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|A-ost}} || 98% || 2%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|A-west}} || 90% || 10%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| CH || 45% || 55%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|A-mitte}} || 86% || 14%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-südwest}} || 51% || 49%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|A-südost}} || 94% || 6%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-nordwest}} || 67% || 33%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-südost}} || 53% || 47%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-mittelwest}} || 68% || 32%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-nordost}} || 85% || 15%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-mittelost}} || 88% || 12%&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* Grundlagenartikel: [[Valenz und Rektion]] (oder direkt Unterkapitel [[Valenz und Rektion#Zum theoretischen Hintergrund|Zum theoretischen Hintergrund]])&lt;br /&gt;
* Überblicksartikel: [[Rektion von Substantiven]]&lt;br /&gt;
* Einzelartikel: [[Anfrage]], [[Beitrag]], [[Eintritt]], [[Frage]], [[für / um (Preisangabe)|&#039;&#039;für&#039;&#039; / &#039;&#039;um&#039;&#039; (Preisangabe)]], [[Idee]], [[Verlust]]&lt;br /&gt;
* Thematisch verwandte Artikel: [[Kasusrektion von Präpositionen]], [[Präpositionen mit oder ohne von|Präpositionen mit oder ohne &#039;&#039;von&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Valenz / Rektion – Substantive]][[Kategorie:Einzelartikel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>EricSeubert</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mediawiki.ids-mannheim.de/VarGra1.46/index.php?title=Substantive_mit_/_ohne_Umlaut&amp;diff=32301</id>
		<title>Substantive mit / ohne Umlaut</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mediawiki.ids-mannheim.de/VarGra1.46/index.php?title=Substantive_mit_/_ohne_Umlaut&amp;diff=32301"/>
		<updated>2018-11-26T10:18:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;EricSeubert: Textersetzung - „{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (2016)“ durch „{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (Hrsg.) (2016)“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Lesehilfe}}&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
=== Allgemeines zum Variantenphänomen ===&lt;br /&gt;
Die [http://hypermedia.ids-mannheim.de/call/public/sysgram.ansicht?v_typ=d&amp;amp;v_id=2773&amp;amp;v_wort=Umlaut Umlaute] &#039;&#039;ä, ö, ü&#039;&#039; treten bei Substantiven häufig auf. Systematisch werden etwa bestimmte Pluralformen (z. B. &#039;&#039;Kasten&#039;&#039; → &#039;&#039;K&#039;&#039;&#039;ä&#039;&#039;&#039;sten&#039;&#039;) oder [[Wortbildung#Substantivderivation|Ableitungen]] (z. B. &#039;&#039;Arzt&#039;&#039; → &#039;&#039;Ärztin&#039;&#039;, &#039;&#039;Wald&#039;&#039; → &#039;&#039;Wäldchen&#039;&#039;) umgelautet. &lt;br /&gt;
Neben diesen systematisch auftretenden Umlauten gibt es auch Substantive, die mit und ohne Umlaut nebeneinander verwendet werden, ohne dass dies einen Bedeutungsunterschied ausmachen würde. Dies trifft beispielsweise auf die Varianten &#039;&#039;[[Benutzer / Benützer|Benützer / Benutzer]]&#039;&#039; oder &#039;&#039;[[Postler / Pöstler|Pöstler / Postler]]&#039;&#039; zu:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Viele Beschwerden kommen von &#039;&#039;&#039;Benützern&#039;&#039;&#039; der Pottendorfer Linie.&#039;&#039; (Kurier, Wien). &#039;&#039;Morgen werden hier die ersten &#039;&#039;&#039;Benutzer&#039;&#039;&#039; erwartet.&#039;&#039; (Märkische Allgemeine). &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die &#039;&#039;&#039;Pöstler&#039;&#039;&#039; sind fast allwissend, was ihr Zustellgebiet angeht.&#039;&#039; (Berner Zeitung). &#039;&#039;Zur Jahresfeier hatte der Seniorenbeirat&#039;&#039; [...] &#039;&#039;die ehemaligen &#039;&#039;&#039;Postlerinnen&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Postler&#039;&#039;&#039; aus der ehemaligen Deutschen Post und jetzt Deutsche Post AG in die Stadthalle nach Beilstein eingeladen.&#039;&#039; (Stuttgarter Zeitung). &lt;br /&gt;
Die Wahl einer Variante steht bei diesen und weiteren Substantiven (vgl. Abschnitt [[Substantive mit / ohne Umlaut#Siehe auch|&#039;&#039;Siehe auch&#039;&#039;]]) im Zusammenhang mit dem Sprachareal. Informationen zur arealen Variation der Substantivvarianten können den entsprechenden Einzelartikeln entnommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Varianten ===&lt;br /&gt;
In der Fachliteratur wird gelegentlich festgehalten, dass folgende Substantive je nach Sprachareal ebenfalls mit oder ohne Umlaut verwendet werden: &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Brat&#039;&#039; (A, {{Kapitälchen|D-südost}}) / &#039;&#039;Brät&#039;&#039; (A, CH, {{Kapitälchen|D-süd}})&amp;lt;span class=„mw-customtoggle-myDivision“&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (Hrsg.) (2016): &#039;&#039;Variantenwörterbuch des Deutschen. Die Standardsprache in Österreich, der Schweiz, Deutschland, Liechtenstein, Luxemburg, Ostbelgien und Südtirol sowie Rumänien, Namibia und Mennonitensiedlungen.&#039;&#039; 2., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Berlin/Boston: de Gruyter, S. 129.&amp;lt;br&amp;gt;{{Kapitälchen|Bickel}}, Hans / {{Kapitälchen|Landolt}}, Christoph (2012): &#039;&#039;Schweizerhochdeutsch: Wörterbuch der Standardsprache in der deutschen Schweiz&#039;&#039;. Mannheim u.a.: Dudenverlag, S. 21.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;, &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bruderschaft&#039;&#039; (A, bair.) / &#039;&#039;Brüderschaft&#039;&#039; (D)&amp;lt;span class=„mw-customtoggle-myDivision“&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kapitälchen|Ebner}}, Jakob (2009): &#039;&#039;Duden - Wie sagt man in Österreich? Wörterbuch des österreichischen Deutsch&#039;&#039;. Mannheim u.a.: Dudenverlag, S. 82.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;, &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Burger&#039;&#039; (CH-{{Kapitälchen|west}}, CH-{{Kapitälchen|süd}}) / &#039;&#039;Bürger&#039;&#039; (CH)&amp;lt;span class=„mw-customtoggle-myDivision“&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (Hrsg.) (2016): &#039;&#039;Variantenwörterbuch des Deutschen. Die Standardsprache in Österreich, der Schweiz, Deutschland, Liechtenstein, Luxemburg, Ostbelgien und Südtirol sowie Rumänien, Namibia und Mennonitensiedlungen.&#039;&#039; 2., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Berlin/Boston: de Gruyter, S. 148.&amp;lt;br&amp;gt;{{Kapitälchen|Bickel}}, Hans / {{Kapitälchen|Landolt}}, Christoph (2012): &#039;&#039;Schweizerhochdeutsch: Wörterbuch der Standardsprache in der deutschen Schweiz&#039;&#039;. Mannheim u.a.: Dudenverlag, S. 23.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;, &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dunstobst&#039;&#039; (A) / &#039;&#039;Dünstobst&#039;&#039; (D)&amp;lt;span class=„mw-customtoggle-myDivision“&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kapitälchen|Ebner}}, Jakob (2009): &#039;&#039;Duden - Wie sagt man in Österreich? Wörterbuch des österreichischen Deutsch&#039;&#039;. Mannheim u.a.: Dudenverlag, S. 101.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;, &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gau&#039;&#039; ({{Kapitälchen|überall}}) / &#039;&#039;Gäu&#039;&#039; (A)&amp;lt;span class=„mw-customtoggle-myDivision“&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kapitälchen|Ebner}}, Jakob (2009): &#039;&#039;Duden - Wie sagt man in Österreich? Wörterbuch des österreichischen Deutsch&#039;&#039;. Mannheim u.a.: Dudenverlag, S. 138.&amp;lt;br&amp;gt;{{Kapitälchen|Meyer}}, Kurt (2006): &#039;&#039;Schweizer Wörterbuch. So sagen wir in der Schweiz.&#039;&#039; Frauenfeld: Huber, S. 129.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;, &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Hupfer &#039;&#039; (A, {{Kapitälchen|D-süd}}) / &#039;&#039;Hüpfer&#039;&#039; ({{Kapitälchen|überall}})&amp;lt;span class=„mw-customtoggle-myDivision“&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (Hrsg.) (2016): &#039;&#039;Variantenwörterbuch des Deutschen. Die Standardsprache in Österreich, der Schweiz, Deutschland, Liechtenstein, Luxemburg, Ostbelgien und Südtirol sowie Rumänien, Namibia und Mennonitensiedlungen.&#039;&#039; 2., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Berlin/Boston: de Gruyter, S. 341.&amp;lt;br&amp;gt;{{Kapitälchen|Ebner}}, Jakob (2009): &#039;&#039;Duden - Wie sagt man in Österreich? Wörterbuch des österreichischen Deutsch&#039;&#039;. Mannheim u.a.: Dudenverlag, S. 181. &amp;lt;br&amp;gt;{{Kapitälchen|Kellermeier-Rehbein}}, Birte (2005): &#039;&#039;Areale Wortbildungsvarianten des Standarddeutschen: Beiuntersuchung zum Variantenwörterbuch des Deutschen.&#039;&#039; Frankfurt a. M. u.a.: Lang, S. 70.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;, &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Missionar&#039;&#039; ({{Kapitälchen|überall}}) / &#039;&#039;Missionär&#039;&#039; (A)&amp;lt;span class=„mw-customtoggle-myDivision“&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kapitälchen|Ebner}}, Jakob (2009): &#039;&#039;Duden - Wie sagt man in Österreich? Wörterbuch des österreichischen Deutsch&#039;&#039;. Mannheim u.a.: Dudenverlag, S. 249.&amp;lt;br&amp;gt;{{Kapitälchen|Kellermeier-Rehbein}}, Birte (2005): &#039;&#039;Areale Wortbildungsvarianten des Standarddeutschen. Beiuntersuchung zum Variantenwörterbuch des Deutschen.&#039;&#039; Frankfurt a. M. u.a.: Lang, S. 65.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;, &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mutschli&#039;&#039; (CH) / &#039;&#039;Mütschli&#039;&#039; (CH)&amp;lt;span class=„mw-customtoggle-myDivision“&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (Hrsg.) (2016): &#039;&#039;Variantenwörterbuch des Deutschen. Die Standardsprache in Österreich, der Schweiz, Deutschland, Liechtenstein, Luxemburg, Ostbelgien und Südtirol sowie Rumänien, Namibia und Mennonitensiedlungen.&#039;&#039; 2., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Berlin/Boston: de Gruyter, S. 488.&amp;lt;br&amp;gt;{{Kapitälchen|Bickel}}, Hans / {{Kapitälchen|Landolt}}, Christoph (2012): &#039;&#039;Schweizerhochdeutsch: Wörterbuch der Standardsprache in der deutschen Schweiz&#039;&#039;. Mannheim u.a.: Dudenverlag, S. 50.&amp;lt;br&amp;gt;{{Kapitälchen|Meyer}}, Kurt (2006): &#039;&#039;Schweizer Wörterbuch. So sagen wir in der Schweiz.&#039;&#039; Frauenfeld: Huber, S. 187.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;, &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Primarschule&#039;&#039; (CH) / &#039;&#039;Primärschule&#039;&#039; (LUX)&amp;lt;span class=„mw-customtoggle-myDivision“&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (Hrsg.) (2016): &#039;&#039;Variantenwörterbuch des Deutschen. Die Standardsprache in Österreich, der Schweiz, Deutschland, Liechtenstein, Luxemburg, Ostbelgien und Südtirol sowie Rumänien, Namibia und Mennonitensiedlungen.&#039;&#039; 2., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Berlin/Boston: de Gruyter, S. 558. &amp;lt;br&amp;gt;{{Kapitälchen|Bickel}}, Hans / {{Kapitälchen|Landolt}}, Christoph (2012): &#039;&#039;Schweizerhochdeutsch: Wörterbuch der Standardsprache in der deutschen Schweiz&#039;&#039;. Mannheim u.a.: Dudenverlag, S. 55.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;, &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Rekordhalter&#039;&#039; ({{Kapitälchen|überall}}) / &#039;&#039;Rekordhälter&#039;&#039; (A)&amp;lt;span class=„mw-customtoggle-myDivision“&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kapitälchen|Ebner}}, Jakob (2009): &#039;&#039;Duden - Wie sagt man in Österreich? Wörterbuch des österreichischen Deutsch&#039;&#039;. Mannheim u.a.: Dudenverlag, S. 162.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;, &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Spalte&#039;&#039; (A, D) / &#039;&#039;Spälte&#039;&#039; ({{Kapitälchen|D-nordwest}}) (&#039;keilförmiges Obststück&#039;)&amp;lt;span class=„mw-customtoggle-myDivision“&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (Hrsg.) (2016): &#039;&#039;Variantenwörterbuch des Deutschen. Die Standardsprache in Österreich, der Schweiz, Deutschland, Liechtenstein, Luxemburg, Ostbelgien und Südtirol sowie Rumänien, Namibia und Mennonitensiedlungen.&#039;&#039; 2., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Berlin/Boston: de Gruyter, S. 682.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;,&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Stoppel&#039;&#039; (A (ohne {{Kapitälchen|A-west}})) / &#039;&#039;Stöpsel&#039;&#039; ({{Kapitälchen|überall}})&amp;lt;span class=„mw-customtoggle-myDivision“&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (Hrsg.) (2016): &#039;&#039;Variantenwörterbuch des Deutschen. Die Standardsprache in Österreich, der Schweiz, Deutschland, Liechtenstein, Luxemburg, Ostbelgien und Südtirol sowie Rumänien, Namibia und Mennonitensiedlungen.&#039;&#039; 2., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Berlin/Boston: de Gruyter, S. 716.&amp;lt;br&amp;gt;{{Kapitälchen|Wiesinger}}, Peter (2014): &#039;&#039;Das österreichische Deutsch in Gegenwart und Geschichte&#039;&#039;. 3., aktualisierte und neuerlich erweiterte Auflage. Wien u.a.: Lit, S. 18.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;, &lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Kugel)stoßer&#039;&#039; (A, D) / &#039;&#039; (Kugel)stösser&#039;&#039; (CH)&amp;lt;span class=„mw-customtoggle-myDivision“&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (Hrsg.) (2016): &#039;&#039;Variantenwörterbuch des Deutschen. Die Standardsprache in Österreich, der Schweiz, Deutschland, Liechtenstein, Luxemburg, Ostbelgien und Südtirol sowie Rumänien, Namibia und Mennonitensiedlungen.&#039;&#039; 2., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Berlin/Boston: de Gruyter, S. 423.&amp;lt;br&amp;gt;{{Kapitälchen|Bickel}}, Hans / {{Kapitälchen|Landolt}}, Christoph (2012): &#039;&#039;Schweizerhochdeutsch: Wörterbuch der Standardsprache in der deutschen Schweiz&#039;&#039;. Mannheim u.a.: Dudenverlag, S. 45.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;, &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Tandelmarkt&#039;&#039; (A (ohne {{Kapitälchen|A-west}})) / &#039;&#039;Tändelmarkt&#039;&#039; ({{Kapitälchen|D-südost}})&amp;lt;span class=„mw-customtoggle-myDivision“&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (Hrsg.) (2016): &#039;&#039;Variantenwörterbuch des Deutschen. Die Standardsprache in Österreich, der Schweiz, Deutschland, Liechtenstein, Luxemburg, Ostbelgien und Südtirol sowie Rumänien, Namibia und Mennonitensiedlungen.&#039;&#039; 2., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Berlin/Boston: de Gruyter, S. 734.&amp;lt;br&amp;gt;{{Kapitälchen|Ebner}}, Jakob (2009): &#039;&#039;Duden - Wie sagt man in Österreich? Wörterbuch des österreichischen Deutsch&#039;&#039;. Mannheim u.a.: Dudenverlag, S. 371.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;, &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Taschner&#039;&#039; (A, {{Kapitälchen|D-süd}}) / &#039;&#039;Täschner&#039;&#039; (D)&amp;lt;span class=„mw-customtoggle-myDivision“&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kapitälchen|Ebner}}, Jakob (2009): &#039;&#039;Duden - Wie sagt man in Österreich? Wörterbuch des österreichischen Deutsch&#039;&#039;. Mannheim u.a.: Dudenverlag, S. 372.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;, &#039;&#039;Wasserwart&#039;&#039; ({{Kapitälchen|überall}}) / &#039;&#039;Wasserwärter&#039;&#039; ({{Kapitälchen|D-süd}}, STIR)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kapitälchen|Abfalterer}}, Heidemaria (2007): &#039;&#039;Der Südtiroler Sonderwortschatz aus plurizentrischer Sicht: lexikalisch-semantische Besonderheiten im Standarddeutsch Südtirols.&#039;&#039; Innsbruck: IUP, S. 160.&amp;lt;br&amp;gt;{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (Hrsg.) (2016): &#039;&#039;Variantenwörterbuch des Deutschen. Die Standardsprache in Österreich, der Schweiz, Deutschland, Liechtenstein, Luxemburg, Ostbelgien und Südtirol sowie Rumänien, Namibia und Mennonitensiedlungen.&#039;&#039; 2., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Berlin/Boston: de Gruyter, S. 812.&amp;lt;/ref&amp;gt; und Zusammensetzungen mit &#039;&#039;-tonner&#039;&#039; (A, D) / &#039;&#039;-tönner&#039;&#039; (CH)&amp;lt;span class=„mw-customtoggle-myDivision“&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (Hrsg.) (2016): &#039;&#039;Variantenwörterbuch des Deutschen. Die Standardsprache in Österreich, der Schweiz, Deutschland, Liechtenstein, Luxemburg, Ostbelgien und Südtirol sowie Rumänien, Namibia und Mennonitensiedlungen.&#039;&#039; 2., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Berlin/Boston: de Gruyter, S. 745. &amp;lt;br&amp;gt;{{Kapitälchen|Bickel}}, Hans / {{Kapitälchen|Landolt}}, Christoph (2012): &#039;&#039;Schweizerhochdeutsch: Wörterbuch der Standardsprache in der deutschen Schweiz&#039;&#039;. Mannheim u.a.: Dudenverlag, S. 93. &amp;lt;br&amp;gt;{{Kapitälchen|Kellermeier-Rehbein}}, Birte (2005): &#039;&#039;Areale Wortbildungsvarianten des Standarddeutschen: Beiuntersuchung zum Variantenwörterbuch des Deutschen.&#039;&#039; Frankfurt a. M. u.a.: Lang, S. 70.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;. &lt;br /&gt;
Durch die [[Korpus, Regionen und analysierte Zeitungen|Variantengrammatik]] kann das jedoch nicht bestätigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;collapsible-references&amp;quot; class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed fixtoggle&amp;quot; data-expandtext=&amp;quot;Anzeigen&amp;quot; data-collapsetext=&amp;quot;Verbergen&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Grundlagenartikel: [[Wortbildung]]&lt;br /&gt;
* Einzelartikel: [[Backrohr / Backröhre]], [[Banker / Bänker]], [[Benutzer / Benützer]], [[Butte / Bütte]], [[Entlohnung / Entlöhnung]], [[Fastnachter / Fasnächtler]], [[Hock / Höck]], [[Kas- / Käs-]], [[-klassler / -klässler]], [[Kommissar / Kommissär]], [[Landler / Ländler]], [[Luster / Lüster]], [[Pflasterung / Pflästerung]], [[Postler / Pöstler]], [[Ratsche / Rätsche]], [[Schnauzer / Schnäuzer]], [[Schurz / Schürze]], [[Werkstatt / Werkstätte]]&lt;br /&gt;
* Thematisch verwandte Artikel: [[Adjektive mit / ohne Umlaut]], [[Pluralbildung mit / ohne Umlaut]], [[Verben mit / ohne Umlaut]], [[Vokalvariation bei Substantiven]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:gray&amp;quot;&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt;&#039;&#039;Verfasst von Anna Thurner&#039;&#039;&amp;lt;/small&amp;gt; &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wortbildung – Substantive – Weiteres]][[Kategorie:Überblicksartikel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>EricSeubert</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mediawiki.ids-mannheim.de/VarGra1.46/index.php?title=Substantive_auf_-ung_/_ohne_Suffix&amp;diff=32300</id>
		<title>Substantive auf -ung / ohne Suffix</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mediawiki.ids-mannheim.de/VarGra1.46/index.php?title=Substantive_auf_-ung_/_ohne_Suffix&amp;diff=32300"/>
		<updated>2018-11-26T10:18:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;EricSeubert: Textersetzung - „{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (2016)“ durch „{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (Hrsg.) (2016)“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{DISPLAYTITLE:Substantive auf &#039;&#039;-ung&#039;&#039; / ohne Suffix}}{{Lesehilfe}}&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
=== Allgemeines zum Variantenphänomen ===&lt;br /&gt;
Die Endung &#039;&#039;-ung&#039;&#039; ist ein im Deutschen häufig vorkommendes Wortbildungselement, mit dem feminine Substantive aus Verben [[Wortbildung#Derivation| abgeleitet]] werden können (z. B. &#039;&#039;meld(en)&#039;&#039; + -&#039;&#039;ung&#039;&#039; → &#039;&#039;Meld&#039;&#039;&#039;ung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;). Die Zuordnung des [[Genus]] ist bei diesen Substantiven vorhersagbar, sie folgt der ausnahmslosen Regel, dass &#039;&#039;-ung&#039;&#039; Feminina bildet. Substantivableitungen aus Verben ohne Wortbildungselement (z. B. &#039;&#039;schlaf(en)&#039;&#039; → &#039;&#039;Schlaf&#039;&#039;) sind dagegen [[Wortbildung#Allgemeine Bemerkungen|Konversionen]] aus einem Verbstamm, die in der Regel maskuline Substantive bilden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinsam haben die beiden Wortbildungsvarianten, dass durch die Ableitung ein [https://de.wiktionary.org/wiki/Verbalabstraktum Verbalabstraktum] entsteht, bei dem das Substantiv die Grundbedeutung des Verbs übernimmt. Wenn ein Verb sowohl mit &#039;&#039;-ung&#039;&#039; als auch ohne Suffix abgeleitet wird, dann betont die feminine Variante auf &#039;&#039;-ung&#039;&#039; gemeinhin eher den Handlungsvorgang ([https://de.wiktionary.org/wiki/Nomen_Actionis Nomen Actionis]), während die endungslose Variante zumeist das Ergebnis einer Handlung bezeichnet ([https://de.wiktionary.org/wiki/Nomen_Acti Nomen Acti]). Das trifft etwa auf die vom Verb &#039;&#039;planen&#039;&#039; abgeleiteten Substantive &#039;&#039;Planung&#039;&#039; und &#039;&#039;Plan&#039;&#039; oder auf die vom Verb &#039;&#039;unterscheiden&#039;&#039; abgeleiteten Substantive &#039;&#039;Unterscheidung&#039;&#039; (&#039;Tätigkeit, bei der zwei oder mehr Objekte als voneinander unterschiedlich erkannt werden&#039;) und &#039;&#039;Unterschied&#039;&#039; (&#039;Nicht-Übereinstimmung zweier oder mehrerer Objekte&#039;) zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Areale Variation ===&lt;br /&gt;
Daneben gibt es auch Ableitungen, bei denen die feminine Form auf &#039;&#039;-ung&#039;&#039; und die maskuline Form gleichbedeutend nebeneinander stehen. Dies trifft etwa auf die Varianten &#039;&#039;[[Abzweig / Abzweigung]], [[Beschreibung / Beschrieb]], [[Einbeziehung / Einbezug]], [[Einvernahme / Vernehmung]], [[Entscheid / Entscheidung]], [[Unterbrechung / Unterbruch]]&#039;&#039; und &#039;&#039;[[Verlad / Verladung]]&#039;&#039; zu. Die Wahl einer Form steht bei diesen Substantivpaaren im Zusammenhang mit ihrem arealen Gebrauch. Als übergreifende Verwendungspräferenz kann festgestellt werden, dass in CH und LIE vermehrt die endungslose Variante vorkommt, während in den übrigen Arealen des deutschsprachigen Raums bevorzugt die Variante auf &#039;&#039;-ung&#039;&#039; verwendet wird. Diese generelle Aussage trifft allerdings nicht auf alle Substantivpaare zu – eine Ausnahme hiervon sind etwa die Varianten &#039;&#039;[[Abzweig / Abzweigung]]&#039;&#039;, bei denen in A, STIR und auch CH fast ausnahmslos &#039;&#039;Abzweigung&#039;&#039; verwendet wird, während &#039;&#039;Abzweig&#039;&#039; nur in D vorkommt.&lt;br /&gt;
Detaillierte Informationen zur arealen Variation der genannten Variantenpaare können den entsprechenden Einzelartikeln entnommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Varianten ===&lt;br /&gt;
Darüber hinaus wird in der Fachliteratur gelegentlich angeführt, dass bei den Variantenpaaren &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Untersuch / Untersuchung&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (Hrsg.) (2016): &#039;&#039;Variantenwörterbuch des Deutschen. Die Standardsprache in Österreich, der Schweiz, Deutschland, Liechtenstein, Luxemburg, Ostbelgien und Südtirol sowie Rumänien, Namibia und Mennonitensiedlungen.&#039;&#039; 2., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Berlin/Boston: de Gruyter, S. 771.&amp;lt;br&amp;gt;{{Kapitälchen|Bickel}}, Hans / {{Kapitälchen|Landolt}}, Christoph (2012): &#039;&#039;Schweizerhochdeutsch: Wörterbuch der Standardsprache in der deutschen Schweiz&#039;&#039;. Mannheim u.a.: Dudenverlag, S. 73.&amp;lt;/ref&amp;gt; und &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Vorhalt / Vorhaltung&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich (1995): &#039;&#039;Die deutsche Sprache in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Das Problem der nationalen Varietäten&#039;&#039;. Berlin: de Gruyter, S. 273.&amp;lt;br&amp;gt;{{Kapitälchen|Heuer}}, Walter / {{Kapitälchen|Flückiger}}, Max / {{Kapitälchen|Gallmann}}, Peter (2017): &#039;&#039;Richtiges Deutsch. Vollständige Grammatik und Rechtschreiblehre&#039;&#039;. 32. Auflage.  Zürich: Verlag Neue Zürcher Zeitung, S. 464.&amp;lt;/ref&amp;gt; die endungslosen Varianten &#039;&#039;Untersuch&#039;&#039; und &#039;&#039;Vorhalt&#039;&#039; hauptsächlich in CH verwendet werden. Außerdem soll bei den Varianten &#039;&#039;Vorweis / Vorweisung&#039;&#039; die endungslose Variante in A und die Variante auf &#039;&#039;-ung&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (Hrsg.) (2016): &#039;&#039;Variantenwörterbuch des Deutschen. Die Standardsprache in Österreich, der Schweiz, Deutschland, Liechtenstein, Luxemburg, Ostbelgien und Südtirol sowie Rumänien, Namibia und Mennonitensiedlungen.&#039;&#039; 2., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Berlin/Boston: de Gruyter, S. 803.&amp;lt;br&amp;gt;{{Kapitälchen|Bickel}}, Hans / {{Kapitälchen|Landolt}}, Christoph (2012): &#039;&#039;Schweizerhochdeutsch: Wörterbuch der Standardsprache in der deutschen Schweiz&#039;&#039;. Mannheim u.a.: Dudenverlag, S. 76.&amp;lt;/ref&amp;gt; in CH vorkommen.&lt;br /&gt;
Das kann von der [[Korpus, Regionen und analysierte Zeitungen|Variantengrammatik]] nicht bestätigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin: auto;&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;nolines&amp;quot; widths=&amp;quot;300px&amp;quot; heights=&amp;quot;300px&amp;quot;&amp;gt;File:ung_ohneSuffix_neu3.gif|Relative Auftretenshäufigkeit von &#039;&#039;-ung / ohne Suffix&#039;&#039; innerhalb der einzelnen Sprachregionen&amp;lt;/gallery&amp;gt; &lt;br /&gt;
|&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;nolines&amp;quot; widths=&amp;quot;300px&amp;quot; heights=&amp;quot;300px&amp;quot;&amp;gt;File:Ung einzeln neu3.gif|Relative Auftretenshäufigkeit von &#039;&#039;-ung&#039;&#039; innerhalb der einzelnen Sprachregionen im Verhältnis zu &#039;&#039;ohne Suffix&#039;&#039; (in %) &amp;lt;/gallery&amp;gt; &lt;br /&gt;
|&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;nolines&amp;quot; widths=&amp;quot;300px&amp;quot; heights=&amp;quot;300px&amp;quot;&amp;gt;File:ohne_Suffix_bei_-ung_einzeln_neu3.gif|Relative Auftretenshäufigkeit von &#039;&#039;ohne Suffix&#039;&#039; innerhalb der einzelnen Sprachregionen im Verhältnis zu &#039;&#039;-ung&#039;&#039; (in %)&amp;lt;/gallery&amp;gt; &lt;br /&gt;
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== Frequenztabelle ==&lt;br /&gt;
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{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot; style=&amp;quot;margin: auto;&amp;quot; width=&amp;quot;450px&amp;quot;&lt;br /&gt;
 |+ style=&amp;quot;padding-bottom:1em;&amp;quot; | Relative Auftretenshäufigkeit von &#039;&#039;-ung / ohne Suffix&#039;&#039; innerhalb der einzelnen Sprachregionen&lt;br /&gt;
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 ! Sprachregion !! ! data-sort-type=&amp;quot;number&amp;quot; | -ung !! ! data-sort-type=&amp;quot;number&amp;quot; | ohne Suffix&lt;br /&gt;
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 | {{Kapitälchen|A-mitte}} || 92% || 8%&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | {{Kapitälchen|A-ost}} || 88% || 12%&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | {{Kapitälchen|A-südost}} || 82% || 18%&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | {{Kapitälchen|A-west}} || 90% || 10%&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | BELG || 96% || 4%&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | {{Kapitälchen|D-mittelost}} || 90% || 10%&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | {{Kapitälchen|D-mittelwest}} || 94% || 6%&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | {{Kapitälchen|D-nordost}} || 93% || 7%&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | {{Kapitälchen|D-nordwest}} || 94% || 6%&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | {{Kapitälchen|D-südost}} || 92% || 8%&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | {{Kapitälchen|D-südwest}} || 92% || 8%&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | LIE || 52% || 48%&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | LUX || 98% || 2%&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | CH || 22% || 78%&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | STIR || 94% || 6%&lt;br /&gt;
 |}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Kapitälchen|Eichinger}}, Ludwig M. (2011): Wortbildungssprachenadäquate Informationsverdichtungsstrategien. Wortbildung und Syntax in der Nominalphrase. In: Elsen, Hilke / Michel, Sascha (Hrsg.): &#039;&#039;Wortbildung im Deutschen zwischen Sprachsystem und Sprachgebrauch. Perspektiven – Analysen – Anwendungen&#039;&#039;. Stuttgart: Ibidem (= Perspektiven germanistischer Linguistik 5), S. 165–190.&lt;br /&gt;
* {{Kapitälchen|Elsen}}, Hilke / {{Kapitälchen|Michel}}, Sascha (Hrsg.) (2011): &#039;&#039;Wortbildung im Deutschen zwischen Sprachsystem und Sprachgebrauch. Perspektiven – Analysen – Anwendungen&#039;&#039;. Stuttgart: Ibidem (= Perspektiven germanistischer Linguistik 5).&lt;br /&gt;
* {{Kapitälchen|Michel}}, Sascha / {{Kapitälchen|Tóth}}, Jozséf (2014): &#039;&#039;Wortbildungssemantik zwischen Langue und Parole. Semantische Produktions- und Verarbeitungsprozesse komplexer Wörter&#039;&#039;. Stuttgart: ibidem (= Perspektiven germanistischer Linguistik 10).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Grundlagenartikel: [[Wortbildung]] (oder direkt Unterkapitel [[Wortbildung#Substantivderivation|Substantivderivation]]), [[Genus]] (oder direkt  Unterkapitel [[Genus#Genusschwankungen: Variation des Genus bei Substantiven im Deutschen#Art der Variation|Genusschwankungen, Art der Variation]])&lt;br /&gt;
* Einzelartikel: [[Abzweig / Abzweigung]], [[Beschreibung / Beschrieb]], [[Einbeziehung / Einbezug]], [[Einvernahme / Vernehmung]], [[Entscheid / Entscheidung]], [[-kost / -verkostung]], [[Unterbrechung / Unterbruch]], [[Verlad / Verladung]]&lt;br /&gt;
* Thematisch verwandte Artikel: [[VN-Komposita / NN-Komposita auf -ung|VN-Komposita / NN-Komposita auf &#039;&#039;-ung&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:gray&amp;quot;&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt;&#039;&#039;Verfasst von Anna Thurner&#039;&#039;&amp;lt;/small&amp;gt; &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Suffixvariation bei Substantiven]] [[Kategorie:Überblicksartikel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>EricSeubert</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mediawiki.ids-mannheim.de/VarGra1.46/index.php?title=Substantive_auf_-er_/_ohne_Suffix&amp;diff=32299</id>
		<title>Substantive auf -er / ohne Suffix</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mediawiki.ids-mannheim.de/VarGra1.46/index.php?title=Substantive_auf_-er_/_ohne_Suffix&amp;diff=32299"/>
		<updated>2018-11-26T10:18:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;EricSeubert: Textersetzung - „{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (2016)“ durch „{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (Hrsg.) (2016)“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{DISPLAYTITLE:Substantive auf -&#039;&#039;er&#039;&#039; / ohne Suffix}}{{Lesehilfe}}&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
=== Allgemeines zum Variantenphänomen ===&lt;br /&gt;
Das Wortbildungselement &#039;&#039;-er&#039;&#039; [[Wortbildung#Derivation|leitet]] maskuline Substantive [[Wortbildung#Derivation|ab]], welche beispielsweise Personenbezeichnungen nach deren Tätigkeit oder Beruf (&#039;&#039;mal(en)&#039;&#039; + -&#039;&#039;er&#039;&#039; → &#039;&#039;Mal&#039;&#039;&#039;er&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;) oder Gerätebezeichnungen (&#039;&#039;saug(en)&#039;&#039; + -&#039;&#039;er&#039;&#039; → &#039;&#039;Saug&#039;&#039;&#039;er&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;) sein können. Vereinzelt kommen auch Substantivvarianten vor, die mit oder ohne -&#039;&#039;er&#039;&#039; ohne Bedeutungsunterschied nebeneinander verwendet werden. Das trifft auf &#039;&#039;[[Grill / Griller]]&#039;&#039;, &#039;&#039;[[Kassier / Kassierer]]&#039;&#039; und &#039;&#039;[[Senn / Senner]]&#039;&#039; zu: Bei diesen Variantenpaaren hängt es vom Sprachareal ab, welches Substantiv jeweils häufiger gebraucht wird. Für Informationen zur arealen Variation siehe die entsprechenden Einzelartikel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Varianten ===&lt;br /&gt;
In der Fachliteratur wird manchmal festgehalten, dass folgende Variantenpaare ohne oder mit &#039;&#039;-er&#039;&#039; areal unterschiedlich verwendet werden: &#039;&#039;Dolmetsch&#039;&#039; (A) / &#039;&#039;Dolmetscher&#039;&#039; (D)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kapitälchen|Ebner}}, Jakob (2009): &#039;&#039;Duden - Wie sagt man in Österreich? Wörterbuch des österreichischen Deutsch&#039;&#039;. Mannheim u.a.: Dudenverlag, S. 97.&amp;lt;/ref&amp;gt;, &#039;&#039;Fürsprech&#039;&#039; (CH) / &#039;&#039;Fürsprecher&#039;&#039; ({{Kapitälchen|CH-west}})&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (Hrsg.) (2016): &#039;&#039;Variantenwörterbuch des Deutschen. Die Standardsprache in Österreich, der Schweiz, Deutschland, Liechtenstein, Luxemburg, Ostbelgien und Südtirol sowie Rumänien, Namibia und Mennonitensiedlungen.&#039;&#039; 2., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Berlin/Boston: de Gruyter, S. 257.&amp;lt;/ref&amp;gt;, &#039;&#039;Schnauf&#039;&#039; (CH) / &#039;&#039;Schnaufer&#039;&#039; ({{Kapitälchen|D-mittelost, D-süd}}) (&#039;Atemluft&#039;)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (Hrsg.) (2016): &#039;&#039;Variantenwörterbuch des Deutschen. Die Standardsprache in Österreich, der Schweiz, Deutschland, Liechtenstein, Luxemburg, Ostbelgien und Südtirol sowie Rumänien, Namibia und Mennonitensiedlungen.&#039;&#039; 2., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Berlin/Boston: de Gruyter, S. 693.&amp;lt;br&amp;gt;{{Kapitälchen|Bickel}}, Hans / {{Kapitälchen|Landolt}}, Christoph (2012): &#039;&#039;Schweizerhochdeutsch: Wörterbuch der Standardsprache in der deutschen Schweiz&#039;&#039;. Mannheim u.a.: Dudenverlag, S. 61.&amp;lt;/ref&amp;gt;, &#039;&#039;Spitz&#039;&#039; ({{Kapitälchen|überall}}) / &#039;&#039;Spitzer&#039;&#039; (CH) (&#039;eine bestimmte Hunderasse&#039;)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kapitälchen|Meyer}}, Kurt (2006): &#039;&#039;Schweizer Wörterbuch. So sagen wir in der Schweiz&#039;&#039;. Frauenfeld: Huber, S. 243.&amp;lt;/ref&amp;gt;, &#039;&#039;Tapezier&#039;&#039; ({{Kapitälchen|D-süd}}) / &#039;&#039;Tapezierer&#039;&#039; ({{Kapitälchen|überall}})&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kapitälchen|Kellermeier-Rehbein}}, Birte (2005): &#039;&#039;Areale Wortbildungsvarianten des Standarddeutschen: Beiuntersuchung zum Variantenwörterbuch des Deutschen&#039;&#039;. Frankfurt a. M. u.a.: Lang, S. 81.&amp;lt;/ref&amp;gt; und &#039;&#039;Wasserwart&#039;&#039; ({{Kapitälchen|überall}}) / &#039;&#039;Wasserwärter&#039;&#039; (STIR)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kapitälchen|Abfalterer}}, Heidemaria (2007): &#039;&#039;Der Südtiroler Sonderwortschatz aus plurizentrischer Sicht: lexikalisch-semantische Besonderheiten im Standarddeutsch Südtirols.&#039;&#039; Innsbruck: IUP, S. 160.&amp;lt;br&amp;gt;{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (Hrsg.) (2016): &#039;&#039;Variantenwörterbuch des Deutschen. Die Standardsprache in Österreich, der Schweiz, Deutschland, Liechtenstein, Luxemburg, Ostbelgien und Südtirol sowie Rumänien, Namibia und Mennonitensiedlungen.&#039;&#039; 2., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Berlin/Boston: de Gruyter, S. 812.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das kann durch die [[Korpus, Regionen und analysierte Zeitungen|Variantengrammatik]] nicht bestätigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Kapitälchen|Eichinger}}, Ludwig M. (2011): Wortbildungssprachenadäquate Informationsverdichtungsstrategien. Wortbildung und Syntax in der Nominalphrase. In: Elsen, Hilke / Michel, Sascha (Hrsg.): &#039;&#039;Wortbildung im Deutschen zwischen Sprachsystem und Sprachgebrauch. Perspektiven – Analysen – Anwendungen&#039;&#039;. Stuttgart: Ibidem (= Perspektiven germanistischer Linguistik 5), S. 165–190.&lt;br /&gt;
* {{Kapitälchen|Elsen}}, Hilke / {{Kapitälchen|Michel}}, Sascha (Hrsg.) (2011): &#039;&#039;Wortbildung im Deutschen zwischen Sprachsystem und Sprachgebrauch. Perspektiven – Analysen – Anwendungen&#039;&#039;. Stuttgart: Ibidem (= Perspektiven germanistischer Linguistik 5).&lt;br /&gt;
* {{Kapitälchen|Michel}}, Sascha / {{Kapitälchen|Tóth}}, Jozséf (2014): &#039;&#039;Wortbildungssemantik zwischen Langue und Parole. Semantische Produktions- und Verarbeitungsprozesse komplexer Wörter&#039;&#039;. Stuttgart: ibidem (= Perspektiven germanistischer Linguistik 10).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Grundlagenartikel: [[Wortbildung]] (oder direkt Unterkapitel [[Wortbildung#Substantivderivation|Substantivderivation]])&lt;br /&gt;
* Einzelartikel: [[Grill / Griller]], [[Kassier / Kassierer]], [[Senn / Senner]]&lt;br /&gt;
* Thematisch verwandte Artikel: [[Substantive auf -er / -ler|Substantive auf -&#039;&#039;er&#039;&#039; / -&#039;&#039;ler&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:gray&amp;quot;&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt;&#039;&#039;Verfasst von Anna Thurner&#039;&#039;&amp;lt;/small&amp;gt; &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Suffixvariation bei Substantiven]] [[Kategorie:Überblicksartikel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>EricSeubert</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mediawiki.ids-mannheim.de/VarGra1.46/index.php?title=Substantive_auf_-ation_/_-ung&amp;diff=32298</id>
		<title>Substantive auf -ation / -ung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mediawiki.ids-mannheim.de/VarGra1.46/index.php?title=Substantive_auf_-ation_/_-ung&amp;diff=32298"/>
		<updated>2018-11-26T10:18:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;EricSeubert: Textersetzung - „{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (2016)“ durch „{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (Hrsg.) (2016)“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{DISPLAYTITLE:Substantive auf -&#039;&#039;ation&#039;&#039; / -&#039;&#039;ung&#039;&#039;}}{{Lesehilfe}}&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
=== Allgemeines zum Variantenphänomen und zur arealen Variation ===&lt;br /&gt;
Die Wortbildungselemente &#039;&#039;-ation&#039;&#039; und &#039;&#039;-ung&#039;&#039; [[Wortbildung#Substantivderivation|leiten Substantive aus Verben ab]], die auf &#039;&#039;-ieren&#039;&#039; enden (z. B. &#039;&#039;disputieren&#039;&#039; → &#039;&#039;Disput&#039;&#039;&#039;ation&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;dehydrieren&#039;&#039; → &#039;&#039;Dehydrier&#039;&#039;&#039;ung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;). &lt;br /&gt;
Die Zuordnung des [[Genus]] ist bei diesen Substantiven vorhersagbar, sie folgt der ausnahmslosen Regel, dass sowohl -&#039;&#039;ation&#039;&#039; als auch -&#039;&#039;ung&#039;&#039; Feminina bilden.&lt;br /&gt;
Gemeinsam haben die beiden Wortbildungsvarianten außerdem, dass durch die Ableitung ein [https://de.wiktionary.org/wiki/Verbalabstraktum Verbalabstraktum] entsteht, bei dem das Substantiv die Grundbedeutung des Verbs übernimmt: Substantive auf &#039;&#039;-ation&#039;&#039; und &#039;&#039;-ung&#039;&#039; bezeichnen das Resultat eines verbalen Geschehens ([https://de.wiktionary.org/wiki/Nomen_Acti Nomina Acti] wie &#039;&#039;informieren&#039;&#039; → &#039;&#039;Information&#039;&#039;) bzw. den verbalen Handlungsvorgang ([https://de.wiktionary.org/wiki/Nomen_Actionis Nomina Actionis] wie &#039;&#039;dokumentieren&#039;&#039; → &#039;&#039;Dokumentierung&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
Dabei betonen komplexe Ableitungen auf &#039;&#039;-ung&#039;&#039; tendenziell häufiger den Vorgang des verbalen Geschehens, während Ableitungen auf &#039;&#039;-ation&#039;&#039; auch das Resultat einer Handlung bezeichnen. Dies trifft beispielsweise auf &#039;&#039;Dokumentierung&#039;&#039; und &#039;&#039;Dokumentation&#039;&#039; zu:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ihr Aufgabenfeld beinhaltet &#039;&#039;&#039;Dokumentierung&#039;&#039;&#039;, Forschung und Erhaltung archäologischer Leder wie auch von Objekten historischer Sammlungen.&#039;&#039; (1815 – Das Oberwalliser Nachrichtenportal). &#039;&#039;Das Ergebnis ist eine siebenminütige &#039;&#039;&#039;Dokumentation&#039;&#039;&#039;, die nicht nur die Projekte beschreibt&#039;&#039;, [...] &#039;&#039;sondern auch einen Einblick in das Leben der Menschen in Ghana gewährt.&#039;&#039; (Neue Osnabrücker Zeitung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige dieser auf &#039;&#039;-ation&#039;&#039; und &#039;&#039;-ung&#039;&#039; gebildeten Substantivvarianten stehen aber auch ohne Bedeutungsunterschied nebeneinander. Dies ist etwa bei den von &#039;&#039;reservieren&#039;&#039; abgeleiteten Substantiven &#039;&#039;[[Reservation / Reservierung]]&#039;&#039; der Fall: &#039;&#039;Es besteht ein limitiertes Platzangebot, frühzeitige &#039;&#039;&#039;Reservation&#039;&#039;&#039; wird empfohlen.&#039;&#039; (Liechtensteiner Vaterland). &#039;&#039;Wegen der hohen Nachfrage empfiehlt die EVB eine frühzeitige &#039;&#039;&#039;Reservierung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. (Weser-Kurier). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch weitere, [[Substantive auf -ation / -ung#Siehe auch|unten]] angeführte Varianten werden nebeneinander verwendet. Welche Variante jeweils häufiger verwendet wird, steht dabei jedoch im Zusammenhang mit dem Sprachareal. So kann als übergreifende Tendenz festgestellt werden, dass in CH und LIE häufiger die Varianten auf &#039;&#039;-ation&#039;&#039; verwendet werden, in A, STIR, D, BELG und LUX kommen dagegen mehrheitlich die Varianten auf &#039;&#039;-ung&#039;&#039; vor. Detaillierte Informationen zum arealen Gebrauch der einzelnen Varianten können den Einzelartikeln entnommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Varianten ===&lt;br /&gt;
In der Fachliteratur wird gelegentlich für die Varianten &#039;&#039;Kommassation / Kommassierung&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kapitälchen|Ebner}}, Jakob  (2009): &#039;&#039;Duden - Wie sagt man in Österreich? Wörterbuch des österreichischen Deutsch&#039;&#039;. Mannheim u.a.: Dudenverlag, S. 212f.&amp;lt;/ref&amp;gt; und &#039;&#039;Kremation / Kremierung&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (Hrsg.) (2016): &#039;&#039;Variantenwörterbuch des Deutschen. Die Standardsprache in Österreich, der Schweiz, Deutschland, Liechtenstein, Luxemburg, Ostbelgien und Südtirol sowie Rumänien, Namibia und Mennonitensiedlungen.&#039;&#039; 2., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Berlin/Boston: de Gruyter, S. 418.&amp;lt;br&amp;gt;{{Kapitälchen|Bickel}}, Hans / {{Kapitälchen|Landolt}}, Christoph (2012): &#039;&#039;Schweizerhochdeutsch: Wörterbuch der Standardsprache in der deutschen Schweiz&#039;&#039;. Mannheim u.a.: Dudenverlag, S. 45.&amp;lt;/ref&amp;gt; festgehalten, dass &#039;&#039;Kommassierung&#039;&#039; vor allem in A und &#039;&#039;Kremation&#039;&#039; in CH und D verwendet werde. Dies kann von der [[Korpus, Regionen und analysierte Zeitungen|Variantengrammatik]] nicht bestätigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem wird bisweilen angegeben, dass in CH auch die Variante &#039;&#039;Kollaudation&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (Hrsg.) (2016): &#039;&#039;Variantenwörterbuch des Deutschen. Die Standardsprache in Österreich, der Schweiz, Deutschland, Liechtenstein, Luxemburg, Ostbelgien und Südtirol sowie Rumänien, Namibia und Mennonitensiedlungen.&#039;&#039; 2., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Berlin/Boston: de Gruyter, S. 403.&amp;lt;br&amp;gt;{{Kapitälchen|Bickel}}, Hans / {{Kapitälchen|Landolt}}, Christoph (2012): &#039;&#039;Schweizerhochdeutsch: Wörterbuch der Standardsprache in der deutschen Schweiz&#039;&#039;. Mannheim u.a.: Dudenverlag, S. 43.&amp;lt;/ref&amp;gt; für das {{Kapitälchen|überall}} gebräuchliche Substantiv &#039;&#039;Kollaudierung&#039;&#039; verwendet werde. Auch das kann durch die [[Korpus, Regionen und analysierte Zeitungen|Variantengrammatik]] nicht bestätigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin: auto;&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;nolines&amp;quot; widths=&amp;quot;300px&amp;quot; heights=&amp;quot;300px&amp;quot;&amp;gt;File:ation_ung.png|Relative Auftretenshäufigkeit von &#039;&#039;-ation / -ung&#039;&#039; innerhalb der einzelnen Areale&amp;lt;/gallery&amp;gt; &lt;br /&gt;
|&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;nolines&amp;quot; widths=&amp;quot;300px&amp;quot; heights=&amp;quot;300px&amp;quot;&amp;gt;File:ation2.png|Relative Auftretenshäufigkeit von &#039;&#039;-ation&#039;&#039; innerhalb der einzelnen Areale im Verhältnis zu &#039;&#039;-ung&#039;&#039; (in %) &amp;lt;/gallery&amp;gt; &lt;br /&gt;
|&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;nolines&amp;quot; widths=&amp;quot;300px&amp;quot; heights=&amp;quot;300px&amp;quot;&amp;gt;File:ung2.png|Relative Auftretenshäufigkeit von &#039;&#039;-ung&#039;&#039; innerhalb der einzelnen Areale im Verhältnis zu &#039;&#039;-ation&#039;&#039; (in %)&amp;lt;/gallery&amp;gt; &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
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== Frequenztabelle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lesehilfe_Tabelle}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot; style=&amp;quot;margin: auto;&amp;quot; width=&amp;quot;450px&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ style=&amp;quot;padding-bottom:1em;&amp;quot; | Relative Auftretenshäufigkeit von &#039;&#039;-ation / -ung&#039;&#039; innerhalb der einzelnen Areale&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Areal !! ! data-sort-type=&amp;quot;number&amp;quot; | -ation !! ! data-sort-type=&amp;quot;number&amp;quot; | -ung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|A-mitte}} || 4% || 96%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|A-ost}} || 32% || 68%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|A-südost}} || 14% || 86%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|A-west}} || 21% || 79%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| BELG || 0% || 100%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-mittelost}} || 3% || 97%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-mittelwest}} || 14% || 86%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-nordost}} || 7% || 93%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-nordwest}} || 3% || 97%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-südost}} || 16% || 84%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-südwest}} || 14% || 86%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| LIE || 92% || 8%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| LUX || 10% || 90%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| CH || 58% || 42%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| STIR || 0% || 100%&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Kapitälchen|Eichinger}}, Ludwig M. (2011): Wortbildungssprachenadäquate Informationsverdichtungsstrategien. Wortbildung und Syntax in der Nominalphrase. In: Elsen, Hilke / Michel, Sascha (Hrsg.): &#039;&#039;Wortbildung im Deutschen zwischen Sprachsystem und Sprachgebrauch. Perspektiven – Analysen – Anwendungen&#039;&#039;. Stuttgart: Ibidem (= Perspektiven germanistischer Linguistik 5), S. 165–190.&lt;br /&gt;
* {{Kapitälchen|Elsen}}, Hilke / {{Kapitälchen|Michel}}, Sascha (Hrsg.) (2011): &#039;&#039;Wortbildung im Deutschen zwischen Sprachsystem und Sprachgebrauch. Perspektiven – Analysen – Anwendungen&#039;&#039;. Stuttgart: Ibidem (= Perspektiven germanistischer Linguistik 5).&lt;br /&gt;
* {{Kapitälchen|Michel}}, Sascha / {{Kapitälchen|Tóth}}, Jozséf (2014): &#039;&#039;Wortbildungssemantik zwischen Langue und Parole. Semantische Produktions- und Verarbeitungsprozesse komplexer Wörter&#039;&#039;. Stuttgart: ibidem (= Perspektiven germanistischer Linguistik 10).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Grundlagenartikel: [[Wortbildung]] (oder direkt Unterkapitel [[Wortbildung#Substantivderivation|Substantivderivation]])&lt;br /&gt;
* Einzelartikel: [[Annullation / Annullierung]], [[Evakuation / Evakuierung]], [[Fundament / Fund(ament)ierung / Fundation]], [[Hospitalisation / Hospitalisierung]], [[Nomination / Nominierung]], [[Renovation / Renovierung]], [[Reservation / Reservierung]], [[Signalisation / Signalisierung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:gray&amp;quot;&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt;&#039;&#039;Verfasst von Anna Thurner&#039;&#039;&amp;lt;/small&amp;gt; &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Suffixvariation bei Substantiven]][[Kategorie:Überblicksartikel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>EricSeubert</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mediawiki.ids-mannheim.de/VarGra1.46/index.php?title=Schweine-_/_Schweins-&amp;diff=32297</id>
		<title>Schweine- / Schweins-</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mediawiki.ids-mannheim.de/VarGra1.46/index.php?title=Schweine-_/_Schweins-&amp;diff=32297"/>
		<updated>2018-11-26T10:18:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;EricSeubert: Textersetzung - „{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (2016)“ durch „{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (Hrsg.) (2016)“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Lesehilfe}}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schweine-&#039;&#039;&#039; {{Kapitälchen|A-west}}, D; &#039;&#039;&#039;Schweins-&#039;&#039;&#039; A, {{Kapitälchen|D-mittelost, D-süd}}&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
Einige Zusammensetzungen mit dem Erstglied &#039;&#039;Schwein&#039;&#039;, nämlich &#039;&#039;Schweinebraten / Schweinsbraten&#039;&#039;, &#039;&#039;Schweinehals / Schweinshals&#039;&#039;, &#039;&#039;Schweinemedaillons / Schweinsmedaillons&#039;&#039; und &#039;&#039;Schweineohren / Schweinsohren&#039;&#039;, werden mit [[e(r)- / s-Fuge bei Substantivkomposita|&#039;&#039;e&#039;&#039;- oder &#039;&#039;s&#039;&#039;-Fuge]] ohne Bedeutungsunterschied nebeneinander gebraucht. In D treten mehrheitlich bis fast ausnahmslos Varianten mit &#039;&#039;Schweine-&#039;&#039; auf: &#039;&#039;Da gibt es eine Extra-Sonntagskarte und immer auch &#039;&#039;&#039;Schweinebraten&#039;&#039;&#039; mit Klößen und Salat&#039;&#039; [...]. (Nürnberger Nachrichten). &lt;br /&gt;
In {{Kapitälchen|D-süd}} sind daneben aber auch Zusammensetzungen auf &#039;&#039;Schweins-&#039;&#039; gebräuchlich: &#039;&#039;Für das leibliche Wohl war gesorgt und die Bewohner, Angehörige und Gäste ließen sich den &#039;&#039;&#039;Schweinsbraten&#039;&#039;&#039; mit Knödeln und Kraut schmecken.&#039;&#039; (Mittelbayerische).&lt;br /&gt;
Ausgeprägter ist dies noch in {{Kapitälchen|A-mitte, A-südost}} und {{Kapitälchen|A-ost*}}, wo die Variante &#039;&#039;Schweins&#039;&#039;- die mehrheitlich verwendete Form darstellt. Insbesondere in {{Kapitälchen|A-mitte}} und {{Kapitälchen|A-südost}} kommt die Variante &#039;&#039;Schweine-&#039;&#039; sehr selten bzw. nur sporadisch vor.&lt;br /&gt;
In CH* und {{Kapitälchen|A-west}} treten beide Varianten in etwa gleich oft auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Fachliteratur&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (Hrsg.) (2016): &#039;&#039;Variantenwörterbuch des Deutschen. Die Standardsprache in Österreich, der Schweiz, Deutschland, Liechtenstein, Luxemburg, Ostbelgien und Südtirol sowie Rumänien, Namibia und Mennonitensiedlungen.&#039;&#039; 2., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Berlin/Boston: de Gruyter, S. 659f.&amp;lt;br&amp;gt;{{Kapitälchen|Ebner}}, Jakob (2009): &#039;&#039;Duden - Wie sagt man in Österreich? Wörterbuch des österreichischen Deutsch&#039;&#039;. Mannheim u.a.: Dudenverlag, S. 337.&amp;lt;/ref&amp;gt; steht gelegentlich, dass weitere Varianten auf &#039;&#039;Schweine- / Schweins-&#039;&#039;, wie z. B. &#039;&#039;Schweinebauch / Schweinsbauch&#039;&#039; oder &#039;&#039;Schweinegeschnetzelte / Schweinsgeschnetzelte&#039;&#039;, areal unterschiedlich gebraucht werden. Dies kann durch die [[Korpus, Regionen und analysierte Zeitungen|Variantengrammatik]] nicht bestätigt werden.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Beispielbelege ==&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Schweine-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Für (fast) jeden Hund sind getrocknete &#039;&#039;&#039;Schweineohren&#039;&#039;&#039; ein Leckerbissen&#039;&#039;. (Rheinische Post).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Mittags kam ein Gänse-, Enten- oder &#039;&#039;&#039;Schweinebraten&#039;&#039;&#039; mit Rotkohl auf den Tisch, vorher eine Rindfleischsuppe und Pudding als Nachtisch.&#039;&#039; (Hessische/Niedersächsische Allgemeine).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Bereits am Eingang zieht der Duft von Bohnensuppe, &#039;&#039;&#039;Schweinebraten&#039;&#039;&#039;, Rotkohl und Serviettenknödel durch die Luft, während die Gastgeber alle Hände voll zu tun haben, die letzten Vorbereitungen in der Küche sowie beim Dekorieren der Tische zu treffen.&#039;&#039; (Schwäbische Zeitung).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Köstliches in nie vermuteter Zusammenstellung gelangt auf die Teller: Überraschungskroketten, kalte Tomatensuppe, &#039;&#039;&#039;Schweinemedaillons&#039;&#039;&#039; mit Bergkräuter-Kruste und zum krönenden Abschluss ein Blaubeer-Pfannkuchen mit Eis.&#039;&#039; (Neue Westfälische).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Zum Abschluss gab es &#039;&#039;&#039;Schweinehals&#039;&#039;&#039; vom Grill, frisches Bier vom Fass und die Gelegenheit, über Gott und die Welt zu sprechen.&#039;&#039; (Stuttgarter Zeitung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Schweins-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Die Reste im Karton erinnern an &#039;&#039;&#039;Schweinsohren&#039;&#039;&#039; aus dem Tiergeschäft&#039;&#039; […]. (Thüringer Allgemeine).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Und wer am Neujahrstag ein Stück von einem Sauschädl oder zumindest von einem knusprigen &#039;&#039;&#039;Schweinsbraten&#039;&#039;&#039; abbekommt, dem soll nicht nur das Glück, sondern auch der Wohlstand das ganze Jahr lang hold sein.&#039;&#039; (Kleine Zeitung, Steiermark und Kärnten).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Beim dezidiert fleischlichen Angebot erweist sich der Koch hingegen als nicht ganz so sicher: &#039;&#039;&#039;Schweinsmedaillons&#039;&#039;&#039; mit Spargel-Walnussragout und Fruchtchutney sind zwar gut gewürzt, aber zu lange und zäh gebraten.&#039;&#039; (Der Standard).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Von &#039;&#039;&#039;Schweinsmedaillons&#039;&#039;&#039; bis Gemüse-Lasagne – für jeden ist etwas dabei. &#039;&#039; (Oberösterreichische Nachrichten).&lt;br /&gt;
**[&#039;&#039;E&#039;&#039;]&#039;&#039;in bisschen Österreich findet man überall: Die europäischen Einwanderer, von denen viele Australier abstammen, haben Schnitzel und &#039;&#039;&#039;Schweinsbraten&#039;&#039;&#039; auf die Speisekarten mitgebracht&#039;&#039;. (Kleine Zeitung, Steiermark und Kärnten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin: auto;&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;nolines&amp;quot; widths=&amp;quot;300px&amp;quot; heights=&amp;quot;300px&amp;quot;&amp;gt;File:Schweine_schweins.png|Relative Auftretenshäufigkeit von &#039;&#039;Schweine- / Schweins-&#039;&#039; innerhalb der einzelnen Areale&amp;lt;/gallery&amp;gt; &lt;br /&gt;
|&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;nolines&amp;quot; widths=&amp;quot;300px&amp;quot; heights=&amp;quot;300px&amp;quot;&amp;gt;File:Schweine.png|Relative Auftretenshäufigkeit von &#039;&#039;Schweine-&#039;&#039; innerhalb der einzelnen Areale im Verhältnis zu &#039;&#039;Schweins-&#039;&#039; (in %) &amp;lt;/gallery&amp;gt; &lt;br /&gt;
|&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;nolines&amp;quot; widths=&amp;quot;300px&amp;quot; heights=&amp;quot;300px&amp;quot;&amp;gt;File:Schweins.png|Relative Auftretenshäufigkeit von &#039;&#039;Schweins-&#039;&#039; innerhalb der einzelnen Areale im Verhältnis zu &#039;&#039;Schweine-&#039;&#039; (in %)&amp;lt;/gallery&amp;gt; &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frequenztabelle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lesehilfe_Tabelle}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot; style=&amp;quot;margin: auto;&amp;quot; width=&amp;quot;450px&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ style=&amp;quot;padding-bottom:1em;&amp;quot; | Relative Auftretenshäufigkeit von &#039;&#039;Schweine- / Schweins-&#039;&#039; innerhalb der einzelnen Areale&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Areal !! ! data-sort-type=&amp;quot;number&amp;quot; | Schweine- !! ! data-sort-type=&amp;quot;number&amp;quot; | Schweins-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|A-ost}} || 25% (u.S.) || 75% (u.S.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|A-mitte}} || 5% || 95%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|A-südost}} || 4% || 96%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| CH || 57% (u.S.) || 43% (u.S.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|A-west}} || 53% || 47%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-nordwest}} || 95% || 5%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-mittelost}} || 84% || 16%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-nordost}} || 93% || 7%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-mittelwest}} || 98% || 2%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-südwest}} || 77% || 23%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-südost}} || 79% || 21%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| LIE || 0% (k.B.) || 0% (k.B.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|STIR || 0% (k.B.) || 0% (k.B.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|BELG || 0% (k.B.) || 0% (k.B.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|LUX || 0% (k.B.) || 0% (k.B.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Grundlagenartikel: [[Wortbildung]] (oder direkt Unterkapitel [[Wortbildung#Komposition|Komposition]])&lt;br /&gt;
* Überblicksartikel: [[e(r)- / s-Fuge bei Substantivkomposita|&#039;&#039;e(r)&#039;&#039;- / &#039;&#039;s&#039;&#039;-Fuge bei Substantivkomposita]]&lt;br /&gt;
* Einzelartikel: [[Aufnahmeprüfung / Aufnahmsprüfung]], [[Gewebe- / Gewebs-]], [[Jahrgänger- / Jahrgangs-]], [[Klage- / Klags-]], [[Mitglieder- / Mitglieds-]], [[Rinder- / Rinds-]], [[Rinderroulade / Rindsroulade]], [[Siegerpodest / Siegespodest]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:e(r)- / s-Fuge bei Substantivkomposita]] [[Kategorie:Einzelartikel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>EricSeubert</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mediawiki.ids-mannheim.de/VarGra1.46/index.php?title=Pluralbildung_mit_/_ohne_Endung_-s&amp;diff=32296</id>
		<title>Pluralbildung mit / ohne Endung -s</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mediawiki.ids-mannheim.de/VarGra1.46/index.php?title=Pluralbildung_mit_/_ohne_Endung_-s&amp;diff=32296"/>
		<updated>2018-11-26T10:18:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;EricSeubert: Textersetzung - „{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (2016)“ durch „{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (Hrsg.) (2016)“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{DISPLAYTITLE:Pluralbildung mit / ohne Endung &#039;&#039;-s&#039;&#039;}} {{Lesehilfe}}&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
=== Allgemeines zum Variantenphänomen und zur arealen Variation ===&lt;br /&gt;
Bei manchen Substantiven, besonders häufig bei jenen auf &#039;&#039;-(l)i&#039;&#039; und &#039;&#039;-(e)l&#039;&#039;, ist der Plural entweder endungslos oder er wird mit der Endung &#039;&#039;-s&#039;&#039; gebildet, wobei beide Varianten ohne Bedeutungsunterschied nebeneinander im Gebrauch sind. Dies trifft etwa auf &#039;&#039;[[Cover]]&#039;&#039;, &#039;&#039;[[Fräulein]]&#039;&#039;, &#039;&#039;[[Graffiti / Graffitis|&#039;&#039;Graffiti&#039;&#039;]]&#039;&#039;, &#039;&#039;[[Kumpel]]&#039;&#039;, &#039;&#039;[[Leckerli]]&#039;&#039;, &#039;&#039;[[Ski]]&#039;&#039; und &#039;&#039;[[Tunnel]]&#039;&#039; zu. Wie häufig jeweils eine der beiden Varianten gewählt wird, hängt vom Sprachareal ab. Eine übergeordnete Tendenz hinsichtlich der Pluralbildung mit oder ohne Endung &#039;&#039;-s&#039;&#039; lässt sich mit Blick auf die areale Variation allerdings nicht ausmachen. Für detaillierte Informationen zum Gebrauch der Varianten siehe die entsprechenden Einzelartikel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Varianten ===&lt;br /&gt;
In der Fachliteratur wird gelegentlich angegeben, dass das Variantenpaar &#039;&#039;Jog(h)urt / Jog(h)urts&#039;&#039;&amp;lt;span class=&amp;quot;mw-customtoggle-myDivision&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kapitälchen|Duden online}} (2018), Stichwort: Joghurt. http://www.duden.de/node/695538/revisions/1394677/view.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt; ebenfalls areal unterschiedlich verwendet werde. Dies kann durch die [[Datenerhebung|Variantengrammatik]] nicht bestätigt werden bzw. kommt die Form &#039;&#039;Jog(h)urts&#039;&#039; {{Kapitälchen|überall}} viel häufiger vor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausserdem wird mitunter ausgesagt, dass die Varianten &#039;&#039;Mädel / Mädels&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kapitälchen|Ebner}}, Jakob (2009): &#039;&#039;Duden - Wie sagt man in Österreich? Wörterbuch des österreichischen Deutsch.&#039;&#039; Mannheim u.a.: Dudenverlag, S. 236.&amp;lt;/ref&amp;gt;, &#039;&#039;Salami / Salamis&#039;&#039; (abhängig vom Genus &#039;&#039;der Salami / die Salami&#039;&#039;)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (Hrsg.) (2016): &#039;&#039;Variantenwörterbuch des Deutschen. Die Standardsprache in Österreich, der Schweiz, Deutschland, Liechtenstein, Luxemburg, Ostbelgien und Südtirol sowie Rumänien, Namibia und Mennonitensiedlungen.&#039;&#039; 2., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Berlin/Boston: de Gruyter, S. 613f.&amp;lt;/ref&amp;gt; und  &#039;&#039;Pik / Piks&#039;&#039;&amp;lt;span class=&amp;quot;mw-customtoggle-myDivision&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kapitälchen|Duden online}} (2018), Stichwort: Pik. http://www.duden.de/node/679501/revisions/1624948/view.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt; je nach Areal unterschiedlich häufig verwendet würden. Auch in diesem Fall kann eine Variation durch die [[Datenerhebung|Variantengrammatik]] nicht bestätigt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls nicht bestätigt werden kann die gelegentliche Aussage, dass in bestimmten Arealen die folgenden Pluralvarianten mit oder ohne &#039;&#039;-s&#039;&#039; nebeneinander verwendet werden: &#039;&#039;Gepäckrolli / Gepäckrollis&#039;&#039; (CH)&amp;lt;span class=&amp;quot;mw-customtoggle-myDivision&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (Hrsg.) (2016): &#039;&#039;Variantenwörterbuch des Deutschen. Die Standardsprache in Österreich, der Schweiz und Deutschland sowie in Liechtenstein, Luxemburg, Ostbelgien und Südtirol.&#039;&#039; 2., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Berlin/Boston: de Gruyter, S. 277.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;, &#039;&#039;Landi / Landis&#039;&#039; (CH)&amp;lt;span class=&amp;quot;mw-customtoggle-myDivision&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (Hrsg.) (2016): &#039;&#039;Variantenwörterbuch des Deutschen. Die Standardsprache in Österreich, der Schweiz und Deutschland sowie in Liechtenstein, Luxemburg, Ostbelgien und Südtirol.&#039;&#039; 2., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Berlin/Boston: de Gruyter, S. 435.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;, &#039;&#039;Limo / Limos&#039;&#039; (A, D)&amp;lt;span class=&amp;quot;mw-customtoggle-myDivision&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (Hrsg.) (2016): &#039;&#039;Variantenwörterbuch des Deutschen. Die Standardsprache in Österreich, der Schweiz und Deutschland sowie in Liechtenstein, Luxemburg, Ostbelgien und Südtirol.&#039;&#039; 2., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Berlin/Boston: de Gruyter, S. 451.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;, &#039;&#039;Out / Outs&#039;&#039; (A, CH)&amp;lt;span class=&amp;quot;mw-customtoggle-myDivision&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (Hrsg.) (2016): &#039;&#039;Variantenwörterbuch des Deutschen. Die Standardsprache in Österreich, der Schweiz und Deutschland sowie in Liechtenstein, Luxemburg, Ostbelgien und Südtirol.&#039;&#039; 2., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Berlin/Boston: de Gruyter, S. 517.&amp;lt;br /&amp;gt;{{Kapitälchen|Ebner}}, Jakob (2009): &#039;&#039;Duden - Wie sagt man in Österreich? Wörterbuch des österreichischen Deutsch&#039;&#039;. 4., völlig überarbeitete Auflage. Mannheim/Wien/Zürich: Dudenverlag, S. 267.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;, &#039;&#039;Paprika / Paprikas&#039;&#039; (A, D)&amp;lt;span class=&amp;quot;mw-customtoggle-myDivision&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (Hrsg.) (2016): &#039;&#039;Variantenwörterbuch des Deutschen. Die Standardsprache in Österreich, der Schweiz und Deutschland sowie in Liechtenstein, Luxemburg, Ostbelgien und Südtirol.&#039;&#039; 2., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Berlin/Boston: de Gruyter, S. 523.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;, &#039;&#039;Pfadi / Pfadis&#039;&#039; (A, CH)&amp;lt;span class=&amp;quot;mw-customtoggle-myDivision&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (Hrsg.) (2016): &#039;&#039;Variantenwörterbuch des Deutschen. Die Standardsprache in Österreich, der Schweiz und Deutschland sowie in Liechtenstein, Luxemburg, Ostbelgien und Südtirol.&#039;&#039; 2., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Berlin/Boston: de Gruyter, S. 535.&amp;lt;br /&amp;gt;{{Kapitälchen|Bickel}}, Hans / {{Kapitälchen|Landolt}}, Christoph (2012): &#039;&#039;Schweizerhochdeutsch: Wörterbuch der Standardsprache in der deutschen Schweiz&#039;&#039;. Mannheim u.a.: Dudenverlag, S. 54.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;, &#039;&#039;Pirelli / Pirellis&#039;&#039; (CH)&amp;lt;span class=&amp;quot;mw-customtoggle-myDivision&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (Hrsg.) (2016): &#039;&#039;Variantenwörterbuch des Deutschen. Die Standardsprache in Österreich, der Schweiz und Deutschland sowie in Liechtenstein, Luxemburg, Ostbelgien und Südtirol.&#039;&#039; 2., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Berlin/Boston: de Gruyter, S. 543.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;, &#039;&#039;Schüfeli / Schüfelis&#039;&#039; (CH)&amp;lt;span class=&amp;quot;mw-customtoggle-myDivision&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (Hrsg.) (2016): &#039;&#039;Variantenwörterbuch des Deutschen. Die Standardsprache in Österreich, der Schweiz und Deutschland sowie in Liechtenstein, Luxemburg, Ostbelgien und Südtirol.&#039;&#039; 2., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Berlin/Boston: de Gruyter, S. 648.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;, &#039;&#039;Soletti / Solettis&#039;&#039; (A)&amp;lt;span class=&amp;quot;mw-customtoggle-myDivision&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (Hrsg.) (2016): &#039;&#039;Variantenwörterbuch des Deutschen. Die Standardsprache in Österreich, der Schweiz und Deutschland sowie in Liechtenstein, Luxemburg, Ostbelgien und Südtirol.&#039;&#039; 2., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Berlin/Boston: de Gruyter, S. 678.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;, &#039;&#039;(Salz-)Stängeli / (Salz-)Stängelis&#039;&#039; (CH)&amp;lt;span class=&amp;quot;mw-customtoggle-myDivision&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (Hrsg.) (2016): &#039;&#039;Variantenwörterbuch des Deutschen. Die Standardsprache in Österreich, der Schweiz und Deutschland sowie in Liechtenstein, Luxemburg, Ostbelgien und Südtirol.&#039;&#039; 2., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Berlin/Boston: de Gruyter, S. 615.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;, &#039;&#039;Znüni / Znünis&#039;&#039; (CH)&amp;lt;span class=&amp;quot;mw-customtoggle-myDivision&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kapitälchen|Duden online}} (2018), Stichwort: Znüni. http://www.duden.de/node/695934/revisions/1318519/view.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt; und &#039;&#039;Zvieri / Zvieris&#039;&#039; (CH)&amp;lt;span class=&amp;quot;mw-customtoggle-myDivision&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kapitälchen|Duden online}} (2018), Stichwort: Zvieri. http://www.duden.de/node/695966/revisions/1648192/view.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;collapsible-references&amp;quot; class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed fixtoggle&amp;quot; data-expandtext=&amp;quot;Anzeigen&amp;quot; data-collapsetext=&amp;quot;Verbergen&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Kapitälchen|Köpcke}}, Klaus-Michael (1993): &#039;&#039;Schemata bei der Pluralbildung im Deutschen: Versuch einer kognitiven Morphologie&#039;&#039;. Tübingen: Narr (= Studien zur deutschen Grammatik 47).&lt;br /&gt;
* {{Kapitälchen|Wegener}}, Heide (2003): &#039;&#039;[http://dx.doi.org/10.13092/lo.16.799 Normprobleme bei der Pluralbildung fremder und nativer Substantive]&#039;&#039;. In: Linguistik online 16.4, S. 119–157.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Grundlagenartikel: [[Flexion]] (oder direkt Unterkapitel [[Flexion#Substantivflexion|Substantivflexion]])&lt;br /&gt;
* Einzelartikel: [[Cover]], [[Fräulein]], [[Graffiti / Graffitis]], [[Kumpel]], [[Leckerli]], [[Ski]], [[Tunnel]]&lt;br /&gt;
* Thematisch verwandte Artikel: [[Pluralbildung bei akronymischen Kurzwörtern]], [[Pluralbildung bei Fremdwörtern]], [[Pluralbildung mit Endung -e / -en|Pluralbildung mit Endung &#039;&#039;-e&#039;&#039; / &#039;&#039;-en&#039;&#039;]], [[Pluralbildung mit Endung -e / -s|Pluralbildung mit Endung &#039;&#039;-e&#039;&#039; / &#039;&#039;-s&#039;&#039;]], [[Pluralbildung mit / ohne Endung -n|Pluralbildung mit / ohne Endung &#039;&#039;-n&#039;&#039;]], [[Pluralbildung mit / ohne Umlaut]], [[Verwendung von Substantiven im Singular / Plural]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:gray&amp;quot;&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt;&#039;&#039;Verfasst von Bettina Rimensberger&#039;&#039;&amp;lt;/small&amp;gt; &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Substantive – Pluralformen]][[Kategorie:Überblicksartikel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>EricSeubert</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mediawiki.ids-mannheim.de/VarGra1.46/index.php?title=Pluralbildung_mit_/_ohne_Endung_-n&amp;diff=32295</id>
		<title>Pluralbildung mit / ohne Endung -n</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mediawiki.ids-mannheim.de/VarGra1.46/index.php?title=Pluralbildung_mit_/_ohne_Endung_-n&amp;diff=32295"/>
		<updated>2018-11-26T10:18:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;EricSeubert: Textersetzung - „{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (2016)“ durch „{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (Hrsg.) (2016)“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{DISPLAYTITLE:Pluralbildung mit / ohne Endung &#039;&#039;-n&#039;&#039;}} {{Lesehilfe}}&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
=== Allgemeines zum Variantenphänomen und zur arealen Variation ===&lt;br /&gt;
Der Plural einiger Substantive mit der Endung &#039;&#039;-erl&#039;&#039; und &#039;&#039;-(e)l&#039;&#039; kann entweder endungslos oder mit &#039;&#039;-n&#039;&#039; gebildet werden. Wie häufig jeweils eine der beiden Varianten gewählt wird, hängt vom Sprachareal ab. Dies trifft bspw. auf die Pluralformen der auf das typisch bayerisch-österreichische Diminutivsuffix &#039;&#039;-erl&#039;&#039; auslautenden Substantive &#039;&#039;[[Packerl]]&#039;&#039;, &#039;&#039;[[Sackerl]]&#039;&#039;, &#039;&#039;[[Schmankerl]]&#039;&#039;, &#039;&#039;[[Schwammerl]]&#039;&#039;, &#039;&#039;[[Stückerl]]&#039;&#039;, &#039;&#039;[[Taferl]]&#039;&#039; und &#039;&#039;[[Zuckerl]]&#039;&#039; zu, bei denen die Pluralformen auf &#039;&#039;-n&#039;&#039; bevorzugt in A und hier insbesondere in {{Kapitälchen|A-südost}} vorkommen. In allen Gebieten von A, aber auch in {{Kapitälchen|D-südost}}, ist daneben allerdings auch die endungslose Pluralvariante im Gebrauch. Auch die auf &#039;&#039;-(e)l&#039;&#039; auslautenden Diminutive &#039;&#039;[[Dirndl]]&#039;&#039; (in der Bedeutung &#039;Mädchen, junge Frau&#039;) und &#039;&#039;[[Hendl]]&#039;&#039; kommen hauptsächlich in Österreich und Bayern vor. Dabei wird die endungslose Variante eher in {{Kapitälchen|D-südost}} verwendet, während vor allem in {{Kapitälchen|A-südost}} die Variante mit der Endung &#039;&#039;-n&#039;&#039; bevorzugt wird. Werden Substantive mit der Endung &#039;&#039;-erl&#039;&#039; und &#039;&#039;-(e)l&#039;&#039; auch in anderen Arealen von D verwendet, so richtet sich der Gebrauch der Pluralformen tendenziell an demjenigen in {{Kapitälchen|D-südost}}. Für detaillierte Informationen zur arealen Variation der Varianten siehe die entsprechenden Einzelartikel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Varianten ===&lt;br /&gt;
In der Fachliteratur wird gelegentlich angegeben, dass die Varianten &#039;&#039;Mädel / Mädeln&#039;&#039;&amp;lt;span class=&amp;quot;mw-customtoggle-myDivision&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kapitälchen|Duden}} (2016): &#039;&#039;Die Grammatik. Unentbehrlich für richtiges Deutsch&#039;&#039;. 9., vollständig überarbeitete und aktualisierte Auflage. Berlin: Dudenverlag (= Band 4), S. 232.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;, &#039;&#039;Möbel / Möbeln&#039;&#039;&amp;lt;span class=&amp;quot;mw-customtoggle-myDivision&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kapitälchen|Duden online}} (2018), Stichwort: Möbel. http://www.duden.de/node/689415/revisions/1393318/view.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;, &#039;&#039;Stiefel / Stiefeln&#039;&#039;&amp;lt;span class=&amp;quot;mw-customtoggle-myDivision&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kapitälchen|Duden}} (2016): &#039;&#039;Die Grammatik. Unentbehrlich für richtiges Deutsch&#039;&#039;. 9., vollständig überarbeitete und aktualisierte Auflage. Berlin: Dudenverlag (= Band 4), S. 242.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;, &#039;&#039;Stummel / Stummeln&#039;&#039;&amp;lt;span class=&amp;quot;mw-customtoggle-myDivision&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kapitälchen|Duden}} (2016): &#039;&#039;Die Grammatik. Unentbehrlich für richtiges Deutsch&#039;&#039;. 9., vollständig überarbeitete und aktualisierte Auflage. Berlin: Dudenverlag (= Band 4), S. 243.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt; und &#039;&#039;Vokabel / Vokabeln&#039;&#039; (abhängig vom Genus &#039;&#039;das Vokabel / die Vokabel&#039;&#039;)&amp;lt;span class=&amp;quot;mw-customtoggle-myDivision&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (Hrsg.) (2016): &#039;&#039;Variantenwörterbuch des Deutschen. Die Standardsprache in Österreich, der Schweiz, Deutschland, Liechtenstein, Luxemburg, Ostbelgien und Südtirol sowie Rumänien, Namibia und Mennonitensiedlungen.&#039;&#039; 2., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Berlin/Boston: de Gruyter, S. 795.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kapitälchen|Ebner}}, Jakob (2009): &#039;&#039;Duden - Wie sagt man in Österreich? Wörterbuch des österreichischen Deutsch&#039;&#039;. 4., völlig überarbeitete Auflage. Mannheim u.a.: Dudenverlag, S. 406.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt; ebenfalls areal unterschiedlich verwendet werden. Dies kann durch die [[Datenerhebung|Variantengrammatik]] nicht bestätigt werden, vielmehr kommen die Formen &#039;&#039;Mädel&#039;&#039;, &#039;&#039;Möbel&#039;&#039;, &#039;&#039;Stiefel&#039;&#039;, &#039;&#039;Stummel&#039;&#039; und &#039;&#039;Vokabeln&#039;&#039; {{Kapitälchen|überall}} viel häufiger vor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausserdem wird in der Fachliteratur angemerkt, dass die Varianten in folgenden Variantenpaaren im Plural je nach Areal unterschiedlich häufig verwendet werden (zuweilen in Abhängigkeit von einer arealen Variation im Bereich des Genus): &#039;&#039;Brös(e)l / Brös(e)ln&#039;&#039;&amp;lt;span class=&amp;quot;mw-customtoggle-myDivision&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kapitälchen|Duden}} (2016): &#039;&#039;Die Grammatik. Unentbehrlich für richtiges Deutsch&#039;&#039;. 9., vollständig überarbeitete und aktualisierte Auflage. Berlin: Dudenverlag (= Band 4), S. 223.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;, &#039;&#039;Hascherl / Hascherln&#039;&#039;&amp;lt;span class=&amp;quot;mw-customtoggle-myDivision&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kapitälchen|Duden}} (2016): &#039;&#039;Die Grammatik. Unentbehrlich für richtiges Deutsch&#039;&#039;. 9., vollständig überarbeitete und aktualisierte Auflage. Berlin: Dudenverlag (= Band 4), S. 228.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;, &#039;&#039;Koppel / Koppeln&#039;&#039;&amp;lt;span class=&amp;quot;mw-customtoggle-myDivision&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (Hrsg.) (2016): &#039;&#039;Variantenwörterbuch des Deutschen. Die Standardsprache in Österreich, der Schweiz, Deutschland, Liechtenstein, Luxemburg, Ostbelgien und Südtirol sowie Rumänien, Namibia und Mennonitensiedlungen.&#039;&#039; 2., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Berlin/Boston: de Gruyter, S. 410.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;, &#039;&#039;Spachtel / Spachteln&#039;&#039; (abhängig vom Genus &#039;&#039;der Spachtel / die Spachtel&#039;&#039;)&amp;lt;span class=&amp;quot;mw-customtoggle-myDivision&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (Hrsg.) (2016): &#039;&#039;Variantenwörterbuch des Deutschen. Die Standardsprache in Österreich, der Schweiz, Deutschland, Liechtenstein, Luxemburg, Ostbelgien und Südtirol sowie Rumänien, Namibia und Mennonitensiedlungen.&#039;&#039; 2., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Berlin/Boston: de Gruyter, S. 682.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;, &#039;&#039;Torkel / Torkeln&#039;&#039; resp. &#039;&#039;Torgg(e)l / Torgg(e)ln&#039;&#039; (abhängig vom Genus &#039;&#039;der Torkel / die Torkel&#039;&#039; resp. &#039;&#039;der Torgg(e)l / die Torgg(e)l&#039;&#039;)&amp;lt;span class=&amp;quot;mw-customtoggle-myDivision&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (Hrsg.) (2016): &#039;&#039;Variantenwörterbuch des Deutschen. Die Standardsprache in Österreich, der Schweiz, Deutschland, Liechtenstein, Luxemburg, Ostbelgien und Südtirol sowie Rumänien, Namibia und Mennonitensiedlungen.&#039;&#039; 2., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Berlin/Boston: de Gruyter, S. 747.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt; und &#039;&#039;Tuberkel / Tuberkeln&#039;&#039; (abhängig vom Genus &#039;&#039;der Tuberkel / die Tuberkel&#039;&#039;)&amp;lt;span class=&amp;quot;mw-customtoggle-myDivision&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kapitälchen|Ebner}}, Jakob (2009): &#039;&#039;Duden - Wie sagt man in Österreich? Wörterbuch des österreichischen Deutsch&#039;&#039;. 4., völlig überarbeitete Auflage. Mannheim u.a.: Dudenverlag, S. 383.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;. Auch diese Variation kann durch die [[Datenerhebung|Variantengrammatik]] nicht bestätigt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls nicht bestätigt werden kann die gelegentliche Aussage, wonach der Plural des in {{Kapitälchen|D-südost}} vorkommenden Substantivs &#039;&#039;Küchel&#039;&#039; entweder endungslos oder mit der Endung &#039;&#039;-n&#039;&#039; gebildet wird (&#039;&#039;Küchel / Kücheln&#039;&#039;).&amp;lt;span class=&amp;quot;mw-customtoggle-myDivision&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (Hrsg.) (2016): &#039;&#039;Variantenwörterbuch des Deutschen. Die Standardsprache in Österreich, der Schweiz, Deutschland, Liechtenstein, Luxemburg, Ostbelgien und Südtirol sowie Rumänien, Namibia und Mennonitensiedlungen.&#039;&#039; 2., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Berlin/Boston: de Gruyter, S. 422.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt; Gleiches gilt für die in Bezug auf STIR gelegentlich angegebene Pluralvariation &#039;&#039;Paarl / Paarl(e)n&#039;&#039; (&#039;zwei aneinander gebackene kleine rundliche Brote aus Roggenmehl&#039;)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (Hrsg.) (2016): &#039;&#039;Variantenwörterbuch des Deutschen. Die Standardsprache in Österreich, der Schweiz, Deutschland, Liechtenstein, Luxemburg, Ostbelgien und Südtirol sowie Rumänien, Namibia und Mennonitensiedlungen.&#039;&#039; 2., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Berlin/Boston: de Gruyter, S. 519.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;collapsible-references&amp;quot; class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed fixtoggle&amp;quot; data-expandtext=&amp;quot;Anzeigen&amp;quot; data-collapsetext=&amp;quot;Verbergen&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Kapitälchen|Köpcke}}, Klaus-Michael (1993): &#039;&#039;Schemata bei der Pluralbildung im Deutschen: Versuch einer kognitiven Morphologie&#039;&#039;. Tübingen: Narr (= Studien zur deutschen Grammatik 47).&lt;br /&gt;
* {{Kapitälchen|Wegener}}, Heide (2003): &#039;&#039;[http://dx.doi.org/10.13092/lo.16.799 Normprobleme bei der Pluralbildung fremder und nativer Substantive]&#039;&#039;. In: Linguistik online 16.4, S. 119–157.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Grundlagenartikel: [[Flexion]] (oder direkt Unterkapitel [[Flexion#Substantivflexion|Substantivflexion]])&lt;br /&gt;
* Einzelartikel: [[Breze / Brezel / Brezn]], [[Dirndl]], [[Hendl]], [[Packerl]], [[Sackerl]], [[Schmankerl]], [[Schwammerl]], [[Stückerl]], [[Taferl]], [[Ziegel]], [[Zuckerl]]&lt;br /&gt;
* Thematisch verwandte Artikel: [[Pluralbildung bei akronymischen Kurzwörtern]], [[Pluralbildung bei Fremdwörtern]], [[Pluralbildung mit Endung -e / -en|Pluralbildung mit Endung &#039;&#039;-e&#039;&#039; / &#039;&#039;-en&#039;&#039;]], [[Pluralbildung mit Endung -e / -s|Pluralbildung mit Endung &#039;&#039;-e&#039;&#039; / &#039;&#039;-s&#039;&#039;]], [[Pluralbildung mit / ohne Endung -s|Pluralbildung mit / ohne Endung &#039;&#039;-s&#039;&#039;]], [[Pluralbildung mit / ohne Umlaut]], [[Verwendung von Substantiven im Singular / Plural]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:gray&amp;quot;&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt;&#039;&#039;Verfasst von Bettina Rimensberger&#039;&#039;&amp;lt;/small&amp;gt; &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Substantive – Pluralformen]][[Kategorie:Überblicksartikel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>EricSeubert</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mediawiki.ids-mannheim.de/VarGra1.46/index.php?title=Kreisverkehr_/_Verkehrskreisel&amp;diff=32294</id>
		<title>Kreisverkehr / Verkehrskreisel</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mediawiki.ids-mannheim.de/VarGra1.46/index.php?title=Kreisverkehr_/_Verkehrskreisel&amp;diff=32294"/>
		<updated>2018-11-26T10:18:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;EricSeubert: Textersetzung - „{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (2016)“ durch „{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (Hrsg.) (2016)“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Lesehilfe}}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kreisverkehr &#039;&#039;&#039; der, -s, -e {{Kapitälchen|überall}}; &#039;&#039;&#039; Verkehrskreisel&#039;&#039;&#039; der, -s, – CH, {{Kapitälchen|D-nordwest}} &#039;straßenbauliche Art des Verkehrsknotenpunktes&#039; bzw. &#039;kreisförmiger Straßenverlauf mit Ein- und Ausfahrten&#039;&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
Die Zusammensetzungen &#039;&#039;Kreisverkehr&#039;&#039; und &#039;&#039;Verkehrskreisel&#039;&#039; stehen in der Bedeutung &#039;kreisförmiger Straßenverlauf mit Ein- und Ausfahrten&#039; nebeneinander (vgl. [[Komposita – Reihenfolge der Kompositionsglieder|Reihenfolge der Kompositionsglieder]]).&lt;br /&gt;
Die Variante &#039;&#039;Kreisverkehr&#039;&#039; ist insgesamt häufiger, sie tritt im gesamten deutschsprachigen Raum auf: &#039;&#039;Der &#039;&#039;&#039;Kreisverkehr&#039;&#039;&#039; war aufgrund des Pannen-Transporters für einige Zeit blockiert.&#039;&#039; (inFranken.de).&lt;br /&gt;
In CH ist neben dieser üblicherweise verwendeten Variante auch &#039;&#039;Verkehrskreisel&#039;&#039; gebräuchlich: &#039;&#039;Stadt und Kanton planen, am Spisertor einen &#039;&#039;&#039;Verkehrskreisel&#039;&#039;&#039; zu bauen.&#039;&#039; (St. Galler Tagblatt).&lt;br /&gt;
In D wird die Variante &#039;&#039;Verkehrskreisel&#039;&#039; zwar ebenfalls verwendet, sie kommt jedoch nur in {{Kapitälchen|D-nordwest}} etwas häufiger, in den übrigen Regionen hingegen nur sehr sporadisch vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Fachliteratur wird mitunter ausgesagt, dass in D und CH auch die Variante &#039;&#039;Kreiselverkehr&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (Hrsg.) (2016): &#039;&#039;Variantenwörterbuch des Deutschen. Die Standardsprache in Österreich, der Schweiz, Deutschland, Liechtenstein, Luxemburg, Ostbelgien und Südtirol sowie Rumänien, Namibia und Mennonitensiedlungen.&#039;&#039; 2., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Berlin/Boston: de Gruyter, S. 418.&amp;lt;/ref&amp;gt; verwendet werde. Dies ist gemäß der [[Korpus, Regionen und analysierte Zeitungen|Variantengrammatik]] nicht der Fall – vielmehr wird das Substantiv &#039;&#039;Kreisel&#039;&#039; verwendet. Für Informationen zum Gebrauch der Variante siehe den Artikel &#039;&#039;[[Kreisel / Verkehrskreisel]]&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispielbelege ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kreisverkehr&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Zahlreiche Bürger blockierten mit Transparenten ausgerüstet den &#039;&#039;&#039;Kreisverkehr&#039;&#039;&#039; Studenzen.&#039;&#039; (Kleine Zeitung, Steiermark und Kärnten).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Das Konzept, das nun der Landesregierung vorgelegt wird, sieht auch Sofortmaßnahmen vor: &#039;&#039;&#039;Kreisverkehre&#039;&#039;&#039;, Lärmschutzwände, Tempolimits.&#039;&#039; (Der Vinschger).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Eine 64-Jährige fuhr mit ihrem Pkw VW in den &#039;&#039;&#039;Kreisverkehr&#039;&#039;&#039; ein und achtete nicht auf die Radfahrerin.&#039;&#039; (Neue Westfälische).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Die Kreuzung wird nun im &#039;&#039;&#039;Kreisverkehr&#039;&#039;&#039; passiert.&#039;&#039; (St. Galler Tagblatt).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Für eine geordnete Verkehrsführung könnte ein kleiner &#039;&#039;&#039;Kreisverkehr&#039;&#039;&#039; am Rathaus sorgen und entlang der Hauptstraße und der Hartmannstraße könnten Parkplätze angelegt werden.&#039;&#039; (inFranken.de).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Verkehrskreisel&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Ebenfalls ein Jahr dauert die Sanierung der Bahnhofstrasse in Dottikon samt Realisierung eines &#039;&#039;&#039;Verkehrskreisels&#039;&#039;&#039; zu Gesamtkosten von 2,9 Mio. Franken.&#039;&#039; (Aargauer Zeitung).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Der &#039;&#039;&#039;Hauptverkehrskreisel&#039;&#039;&#039; der Kalistadt stand zwischenzeitlich komplett unter Wasser.&#039;&#039; (Thüringer Allgemeine).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Nach dem schweren Unfall bei der Gossauer Autobahnausfahrt werden Forderungen nach einem &#039;&#039;&#039;Verkehrskreisel&#039;&#039;&#039; laut.&#039;&#039; (St. Galler Tagblatt).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Durch den Bau eines &#039;&#039;&#039;Verkehrskreisels&#039;&#039;&#039; soll der Autoverkehr problemlos über eine Rampe auf das Parkdeck mit insgesamt 400 Stellplätzen geführt werden.&#039;&#039; (Rheinische Post).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Noch bis zum 29. Januar können Dorfbewohner Ideen und Vorschläge für den Schmuck des geplanten &#039;&#039;&#039;Verkehrskreisels&#039;&#039;&#039; einreichen.&#039;&#039; (Aargauer Zeitung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin: auto;&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;nolines&amp;quot; widths=&amp;quot;300px&amp;quot; heights=&amp;quot;300px&amp;quot;&amp;gt;File:Kreisverkehr_verkehrskreisel.png|Relative Auftretenshäufigkeit von &#039;&#039;Kreisverkehr / Verkehrskreisel&#039;&#039; innerhalb der einzelnen Areale&amp;lt;/gallery&amp;gt; &lt;br /&gt;
|&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;nolines&amp;quot; widths=&amp;quot;300px&amp;quot; heights=&amp;quot;300px&amp;quot;&amp;gt;File:Kreisverkehr.png|Relative Auftretenshäufigkeit von &#039;&#039;Kreisverkehr&#039;&#039; innerhalb der einzelnen Areale im Verhältnis zu &#039;&#039;Verkehrskreisel&#039;&#039; (in %) &amp;lt;/gallery&amp;gt; &lt;br /&gt;
|&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;nolines&amp;quot; widths=&amp;quot;300px&amp;quot; heights=&amp;quot;300px&amp;quot;&amp;gt;File:Verkehrskreisel.png|Relative Auftretenshäufigkeit von &#039;&#039;Verkehrskreisel&#039;&#039; innerhalb der einzelnen Areale im Verhältnis zu &#039;&#039;Kreisverkehr&#039;&#039; (in %)&amp;lt;/gallery&amp;gt; &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frequenztabelle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lesehilfe_Tabelle}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot; style=&amp;quot;margin: auto;&amp;quot; width=&amp;quot;450px&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ style=&amp;quot;padding-bottom:1em;&amp;quot; | Relative Auftretenshäufigkeit von &#039;&#039;Kreisverkehr / Verkehrskreisel&#039;&#039; innerhalb der einzelnen Areale&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Sprachregion !! ! data-sort-type=&amp;quot;number&amp;quot; | Kreisverkehr !! ! data-sort-type=&amp;quot;number&amp;quot; | Verkehrskreisel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| LIE || 100% (u.S.) || 0%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| CH || 70% || 30%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|A-ost}} || 100% || 0%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| STIR || 100% || 0%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| LUX || 100% || 0%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|A-mitte}} || 100% || 0%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| BELG || 100% || 0%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|A-west}} || 100% || 0%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|A-südost}} || 100% || 0%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-nordwest}} || 93% || 7%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-nordost}} || 98% || 2%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-mittelost}} || 97% || 3%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-südwest}} || 97% || 3%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-mittelwest}} || 99% || 1%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-südost}} || 98% || 2%&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Grundlagenartikel: [[Wortbildung]] (oder direkt Unterkapitel [[Wortbildung#Komposition|Komposition]])&lt;br /&gt;
* Überblicksartikel: [[Komposita – Reihenfolge der Kompositionsglieder]]&lt;br /&gt;
* Einzelartikel: [[Bußgeld / Geldbuße]]&lt;br /&gt;
* Thematisch verwandte Artikel: [[Kreisel / Verkehrskreisel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Komposita – Reihenfolge der Kompositionsglieder]][[Kategorie:Einzelartikel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>EricSeubert</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mediawiki.ids-mannheim.de/VarGra1.46/index.php?title=Komposita_%E2%80%93_Reihenfolge_der_Kompositionsglieder&amp;diff=32293</id>
		<title>Komposita – Reihenfolge der Kompositionsglieder</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mediawiki.ids-mannheim.de/VarGra1.46/index.php?title=Komposita_%E2%80%93_Reihenfolge_der_Kompositionsglieder&amp;diff=32293"/>
		<updated>2018-11-26T10:18:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;EricSeubert: Textersetzung - „{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (2016)“ durch „{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (Hrsg.) (2016)“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Lesehilfe}}&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
=== Allgemeines zum Variantenphänomen ===&lt;br /&gt;
Komposita sind [[Wortbildung#Komposition|Zusammensetzungen]] aus zwei selbständig vorkommenden Wörtern (z. B. &#039;&#039;Haus&#039;&#039; + &#039;&#039;Tür&#039;&#039; → &#039;&#039;Haustür&#039;&#039;). Bei den meisten Komposita ergibt sich die Abfolge aus der Regel, dass die zweite Einheit die Grundbedeutung festlegt und die erste Einheit die Bedeutung des Zweitgliedes näher bestimmt (vgl. etwa den Bedeutungsunterschied zwischen &#039;&#039;Glockenturm&#039;&#039; &#039;Turm mit Glocken&#039; und &#039;&#039;Turmglocke&#039;&#039; &#039;Glocke im bzw. auf einem Turm&#039;). In diesem Fall spricht man von [http://hypermedia.ids-mannheim.de/call/public/sysgram.ansicht?v_typ=d&amp;amp;v_id=586 Determinativkomposita].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vereinzelt gibt es jedoch auch Zusammensetzungen, bei denen die Reihenfolge der zusammengesetzten [http://hypermedia.ids-mannheim.de/call/public/sysgram.ansicht?v_typ=d&amp;amp;v_id=488&amp;amp;v_wort=Basis Basen] ohne Bedeutungsunterschied vertauscht werden kann. Dies trifft etwa auf &#039;&#039;[[Bußgeld / Geldbuße]]&#039;&#039;, aber auch auf &#039;&#039; [[Kreisverkehr / Verkehrskreisel]]&#039;&#039; zu:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wenn jemand dabei erwischt wird, wie er seinen Müll zurücklässt, drohen in Leipzig drastische &#039;&#039;&#039;Bußgelder&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039; (Leipziger Volkszeitung). &#039;&#039;Die Lenkerinnen oder Lenker müssen mit entsprechenden Verfahren sowie mit empfindlichen &#039;&#039;&#039;Geldbussen&#039;&#039;&#039; rechnen.&#039;&#039; (Aargauer Zeitung).&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ursprüngliche Überlegungen, an der Ecke zu B7 statt Ampel einen &#039;&#039;&#039;Kreisverkehr&#039;&#039;&#039; zu bauen, sind verworfen worden.&#039;&#039; (Rheinische Post). &#039;&#039;Stadt und Kanton planen, am Spisertor einen &#039;&#039;&#039;Verkehrskreisel&#039;&#039;&#039; zu bauen.&#039;&#039; (St. Galler Tagblatt).&lt;br /&gt;
Welche Variante häufiger gewählt wird, hängt bei diesen Zusammensetzungen vom Sprachareal ab. Informationen zur arealen Variation können den [[Komposita – Reihenfolge der Kompositionsglieder#Siehe auch|unten]] angeführten Einzelartikeln entnommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Varianten ===&lt;br /&gt;
In der Fachliteratur steht gelegentlich, dass auch die Zusammensetzungen &#039;&#039;Pauschenpferd&#039;&#039; (A, CH) / &#039;&#039;Pferdpauschen&#039;&#039; (CH)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (Hrsg.) (2016): &#039;&#039;Variantenwörterbuch des Deutschen. Die Standardsprache in Österreich, der Schweiz, Deutschland, Liechtenstein, Luxemburg, Ostbelgien und Südtirol sowie Rumänien, Namibia und Mennonitensiedlungen.&#039;&#039; 2., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Berlin/Boston: de Gruyter, S. 528 und 537.&amp;lt;br&amp;gt;{{Kapitälchen|Bickel}}, Hans / {{Kapitälchen|Landolt}}, Christoph (2012): &#039;&#039;Schweizerhochdeutsch: Wörterbuch der Standardsprache in der deutschen Schweiz&#039;&#039;. Mannheim u.a.: Dudenverlag, S. 53.&amp;lt;/ref&amp;gt; und &#039;&#039;Kohlsprosse&#039;&#039; (A) / &#039;&#039;Sprossenkohl&#039;&#039; (A)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (Hrsg.) (2016): &#039;&#039;Variantenwörterbuch des Deutschen. Die Standardsprache in Österreich, der Schweiz, Deutschland, Liechtenstein, Luxemburg, Ostbelgien und Südtirol sowie Rumänien, Namibia und Mennonitensiedlungen.&#039;&#039; 2., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Berlin/Boston: de Gruyter, S. 402 und 694.&amp;lt;/ref&amp;gt; areal unterschiedlich im Gebrauch seien. Dies kann durch die [[Datenerhebung|Variantengrammatik]] nicht bestätigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Kapitälchen|Eichinger}}, Ludwig M. (2011): Wortbildungssprachenadäquate Informationsverdichtungsstrategien. Wortbildung und Syntax in der Nominalphrase. In: Elsen, Hilke / Michel, Sascha (Hrsg.): &#039;&#039;Wortbildung im Deutschen zwischen Sprachsystem und Sprachgebrauch. Perspektiven – Analysen – Anwendungen&#039;&#039;. Stuttgart: Ibidem (= Perspektiven germanistischer Linguistik 5), S. 165–190.&lt;br /&gt;
* {{Kapitälchen|Elsen}}, Hilke / {{Kapitälchen|Michel}}, Sascha (Hrsg.) (2011): &#039;&#039;Wortbildung im Deutschen zwischen Sprachsystem und Sprachgebrauch. Perspektiven – Analysen – Anwendungen&#039;&#039;. Stuttgart: Ibidem (= Perspektiven germanistischer Linguistik 5).&lt;br /&gt;
* {{Kapitälchen|Gaeta}}, Livio / {{Kapitälchen|Schlücker}}, Barbara (2012): &#039;&#039;Das Deutsche als kompositionsfreudige Sprache. Strukturelle Eigenschaften und systembezogene Aspekte&#039;&#039;. Berlin: de Gruyter (= Linguistik – Impulse &amp;amp; Tendenzen 46).&lt;br /&gt;
* {{Kapitälchen|Michel}}, Sascha / {{Kapitälchen|Tóth}}, Jozséf (2014): &#039;&#039;Wortbildungssemantik zwischen Langue und Parole. Semantische Produktions- und Verarbeitungsprozesse komplexer Wörter&#039;&#039;. Stuttgart: ibidem (= Perspektiven germanistischer Linguistik 10).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Grundlagenartikel: [[Wortbildung]] (oder direkt Unterkapitel [[Wortbildung#Komposition|Komposition]])&lt;br /&gt;
* Einzelartikel: [[Bußgeld / Geldbuße]], [[Kreisverkehr / Verkehrskreisel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:gray&amp;quot;&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt;&#039;&#039;Verfasst von Anna Thurner&#039;&#039;&amp;lt;/small&amp;gt; &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Substantive – Konstituenten]][[Kategorie:Überblicksartikel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>EricSeubert</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mediawiki.ids-mannheim.de/VarGra1.46/index.php?title=Genus&amp;diff=32292</id>
		<title>Genus</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mediawiki.ids-mannheim.de/VarGra1.46/index.php?title=Genus&amp;diff=32292"/>
		<updated>2018-11-26T10:18:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;EricSeubert: Textersetzung - „{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (2016)“ durch „{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (Hrsg.) (2016)“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Vorbemerkungen: Genus und Sexus ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genus ist die Bezeichnung für das grammatische Geschlecht, Sexus bezeichnet das biologische Geschlecht.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. die Stichwörter &amp;quot;Genus&amp;quot; und &amp;quot;Sexus&amp;quot; in &#039;&#039;grammis 2.0. das grammatische informationssystem des instituts für deutsche sprache (ids)&#039;&#039;; http://hypermedia.ids-mannheim.de/call/public/termwb.ansicht?v_app=g (1.7.2016).&amp;lt;/ref&amp;gt; Die meisten Substantive im Deutschen, die im Singular und Plural gebraucht werden können, haben ein festes Genus (vgl. aber zur Genusvariation [[Genus#Genusschwankungen: Variation des Genus bei Substantiven im Deutschen|Abschnitt 3]]). An das Genus werden gegebenenfalls Numerus- und Kasusflexive angepasst (z. B. &#039;&#039;das E-Mail&#039;&#039; → Gen. Sg.: &#039;&#039;meines E-Mails&#039;&#039;; &#039;&#039;die E-Mail&#039;&#039; → Gen. Sg.: &#039;&#039;meiner E-Mail&#039;&#039;). Auch für Adjektive, Artikelwörter und Pronomen ist die Kategorie Genus relevant – diese Wortarten können nach Genus flektiert werden, besitzen also ein variables Genus. Das Genus bei Substantiven ist zwar fest, aber nicht direkt am einzelnen Lexem erkennbar (indirekt nur am Gen. Sg., s. das Bsp. oben). Sichtbar wird das Genus dagegen bei Adjektiven, Artikelwörtern und Pronomen, für die gilt, dass sie mit dem Substantiv kongruieren (&#039;&#039;Mutter&#039;&#039; – &#039;&#039;eine&#039;&#039; oder &#039;&#039;die junge Mutter&#039;&#039;, &#039;&#039;meine Mutter&#039;&#039;). Anders ausgedrückt: Das Substantiv regiert das Genus zu ihm kongruenter Adjektive, Artikelwörter und Pronomen.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. {{Kapitälchen|Duden}} (2016): &#039;&#039;Die Grammatik. Unentbehrlich für richtiges Deutsch&#039;&#039;. 9., vollständig überarbeitete und aktualisierte Auflage. Berlin: Dudenverlag (= Band 4), S. 157.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die wenigen Substantive, die nur im Plural verwendet werden (z. B. &#039;&#039;die Leute&#039;&#039;, &#039;&#039;die Eltern&#039;&#039;), ist das Genus keine relevante grammatische Kategorie. Man unterscheidet drei Genera: Maskulinum (&#039;&#039;der Mann&#039;&#039;), Femininum (&#039;&#039;die Frau&#039;&#039;) und Neutrum (&#039;&#039;das Kind&#039;&#039;). In &#039;&#039;der Mann&#039;&#039; und &#039;&#039;die Frau&#039;&#039; stimmen Genus und Sexus überein, in &#039;&#039;der Mensch&#039;&#039;, &#039;&#039;das Fräulein&#039;&#039; und &#039;&#039;das Kind&#039;&#039; nicht. (Zwischenformen des biologischen und sozialen Geschlechts bleiben hier unberücksichtigt.) Ein biologisches Geschlecht kann nur Personen- und bestimmten Tierbezeichnungen zugeschrieben werden. Bei einigen Substantiven, die von Adjektiven abgeleitet sind, bestimmt das biologische Geschlecht des bzw. der Bezeichneten das Genus, z. B. &#039;&#039;der Abgeordnete&#039;&#039;, &#039;&#039;die Abgeordnete&#039;&#039;.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn das Geschlecht der bezeichneten Menschen oder Tiere unbekannt ist oder wenn sowohl männliche als auch weibliche Vertreter gemeint sind, werden im Deutschen sogenannte &#039;generische Formen&#039; verwendet. &#039;Generisch&#039; bedeutet, dass das gewählte Genus nicht auf einen Sexus festgelegt ist, sondern beide biologischen Geschlechter umfasst. Sehr verbreitet ist das &#039;generische Maskulinum&#039; bei Personenbezeichnungen: Mit der maskulinen Form bezieht man sich sowohl auf männliche als auch auf weibliche Personen. Will man explizit zum Ausdruck bringen, dass es sich bei der bezeichneten Person um eine weibliche handelt, muss man entweder ein anderes Ableitungssuffix verwenden (z. B. &#039;&#039;-euse&#039;&#039; statt &#039;&#039;-eur&#039;&#039; wie in &#039;&#039;der Friseur&#039;&#039; vs. &#039;&#039;die Friseuse&#039;&#039;) oder ein sogenanntes &#039;Movierungssuffix&#039;. Am häufigsten gebraucht wird das Movierungssuffix &#039;&#039;-in&#039;&#039; (wie in &#039;&#039;die Lehrerin&#039;&#039; vs. &#039;&#039;der Lehrer&#039;&#039;). Bei umlautfähigen Vokalen im Wortstamm führt &#039;&#039;-in&#039;&#039; zum Umlaut, der damit eine weitere Markierung femininer Formen darstellt (wie in &#039;&#039;die Ärztin&#039;&#039; vs. &#039;&#039;der Arzt&#039;&#039;, &#039;&#039;die Köchin&#039;&#039; vs. &#039;&#039;der Koch&#039;&#039;). Ein Movierungssuffix, das nur bei Entlehnungen verwendet wird, ist &#039;&#039;-ess&#039;&#039; (wie in &#039;&#039;die Stewardess&#039;&#039; vs. &#039;&#039;der Steward&#039;&#039;). Bei Tierbezeichnungen tritt der umgekehrte Fall auf, dass es ein generisches Femininum gibt und die Bezeichnung eines männlichen Vertreters einer Gattung eines Ableitungssuffixes bedarf: &#039;&#039;-(e)rich&#039;&#039; (wie in &#039;&#039;der Gänserich&#039;&#039; vs. &#039;&#039;die Gans&#039;&#039;, &#039;&#039;der Enterich&#039;&#039; vs. &#039;&#039;die Ente&#039;&#039;). Eine Ausnahme bei den Personenbezeichnungen stellen die ganz wenigen Fälle dar, in denen ein Ableitungssuffix nötig ist, um die männlichen Vertreter zu benennen, z. B. &#039;&#039;-r&#039;&#039;, wie in &#039;&#039;der Witwer&#039;&#039; vs. &#039;&#039;die Witwe&#039;&#039;, oder das umlautauslösende Suffix &#039;&#039;-igam&#039;&#039; in &#039;&#039;der Bräutigam&#039;&#039; vs. &#039;&#039;die Braut&#039;&#039;. In diesen beiden zuletzt genannten Beispielen ist die feminine Form allerdings nicht generisch, d. h. &#039;&#039;Witwe&#039;&#039; und &#039;&#039;Braut&#039;&#039; umfassen nicht auch männliche Personen. – Die Verwendung generischer Genusformen wird meist sprachökonomisch begründet. Die feministische Sprachkritik fordert, im Sinne einer sprachlichen Gleichstellung der Geschlechter bei Personenbezeichnungen das Prinzip der Ökonomie hintanzustellen und zu &#039;gendern&#039;, also durchgehend feminine neben maskulinen Formen zu verwenden, z. B. durch Doppelformen wie &#039;&#039;Lehrerinnen und Lehrer&#039;&#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Eine Übersicht über Formen zum &amp;quot;geschlechtergerechten Sprachgebrauch&amp;quot; bietet {{Kapitälchen|Duden}} (2016): &#039;&#039;Das Wörterbuch der sprachlichen Zweifelsfälle. Richtiges und gutes Deutsch.&#039;&#039; 8., vollständig überarbeitete Auflage. Berlin: Dudenverlag (= Band 9), S. 387–395.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim weit überwiegenden Teil der Substantive spielt der Sexus jedoch für die Zuschreibung des Genus keine Rolle. Es sind in der Regel andere Faktoren, die für die Genuszuweisung relevant sind; diese werden im nächsten Abschnitt erläutert.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regeln für die Genuszuweisung im Deutschen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zuordnung eines Substantivs zu einem der drei Genera liegt kein eindeutiges Regelsystem zugrunde. Für das Deutsche existieren jedoch (a) semantische und formale Faktoren, die einigen (Daumen-)Regeln zugrundeliegen. Die formalen Faktoren lassen sich weiter in (b) morphologische und (c) lautliche differenzieren.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. {{Kapitälchen|Helbig}}, Gerhard / {{Kapitälchen|Buscha}}, Joachim (2001): &#039;&#039;Deutsche Grammatik. Ein Handbuch für den Ausländerunterricht&#039;&#039;. Berlin u.a.: Langenscheidt, S. 244ff.; {{Kapitälchen|Duden}} (2016): &#039;&#039;Die Grammatik. Unentbehrlich für richtiges Deutsch&#039;&#039;. 9., vollständig überarbeitete und aktualisierte Auflage. Berlin: Dudenverlag (= Band 4), S. 163ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;(a) Semantische Faktoren:&#039;&#039;&#039; Bei Personen- und (Säuge-)Tierbezeichnungen im Deutschen ist es weitgehend der Sexus, der die Genuszuweisung steuert (s. [[Genus#Vorbemerkungen: Genus und Sexus|Abschnitt 1]]). Bei Sachbezeichnungen haben sich im Sprachgebrauch verschiedene Regeln der Zuweisungen der Genera nach Bedeutungsfeldern herausgebildet. Allerdings lassen sich immer wieder Ausnahmen anführen. Es folgt eine Auswahl:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maskulina:&lt;br /&gt;
*Bezeichnungen für (besonders: hochprozentige) alkoholische Getränke: &#039;&#039;der Wein&#039;&#039;, &#039;&#039;der Schnaps&#039;&#039;, &#039;&#039;der Whiskey&#039;&#039;, aber: &#039;&#039;das Bier&#039;&#039;;&lt;br /&gt;
*Bezeichnungen für Jahreszeiten und Monate: &#039;&#039;der Herbst&#039;&#039;, &#039;&#039;der Jänner&#039;&#039;, &#039;&#039;der August&#039;&#039;;&lt;br /&gt;
*Namen von Bergen: &#039;&#039;der Brocken&#039;&#039;, &#039;&#039;der Ätna&#039;&#039;, &#039;&#039;der K2&#039;&#039;, aber: &#039;&#039;die Zugspitze&#039;&#039;, &#039;&#039;das Matterhorn&#039;&#039;;&lt;br /&gt;
*Namen von Automarken: &#039;&#039;der Mercedes&#039;&#039; (&#039;&#039;SL&#039;&#039;), &#039;&#039;der Audi&#039;&#039; (&#039;&#039;500&#039;&#039;), &#039;&#039;der Roll Royce&#039;&#039;, aber: &#039;&#039;die Isetta&#039;&#039; (hier entscheidet das morphologische, vgl. das fremde Diminutivsuffix &#039;&#039;-etta&#039;&#039;, bzw. das lautliche Kriterium, vgl. auslautendes &#039;&#039;-a&#039;&#039;).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Feminina:&lt;br /&gt;
*Bezeichnungen für Obstsorten: &#039;&#039;die Kirsche&#039;&#039;, &#039;&#039;die Ananas&#039;&#039;, &#039;&#039;die Kiwi&#039;&#039;, aber: &#039;&#039;der Apfel&#039;&#039;;&lt;br /&gt;
*Bezeichnungen für Baumarten: &#039;&#039;die Birke&#039;&#039;, &#039;&#039;die Kiefer&#039;&#039;, &#039;&#039;die Linde&#039;&#039;, aber: &#039;&#039;der Ahorn&#039;&#039;;&lt;br /&gt;
*Namen von Zigarettenmarken: &#039;&#039;die HB&#039;&#039;, &#039;&#039;die Marlboro&#039;&#039;, &#039;&#039;die&#039;&#039; (auch: &#039;&#039;eine&#039;&#039;!) &#039;&#039;Gauloise&#039;&#039;;&lt;br /&gt;
*Namen von Schiffen, davon abgeleitet auch Namen von Luftschiffen und Flugzeugen: &#039;&#039;die Titanic&#039;&#039;, &#039;&#039;die Bremen&#039;&#039;, &#039;&#039;die&#039;&#039; (&#039;&#039;MS&#039;&#039;) &#039;&#039;Seestern&#039;&#039;; &#039;&#039;die Hindenburg&#039;&#039;, &#039;&#039;die Concorde&#039;&#039;, &#039;&#039;die Boeing&#039;&#039;, &#039;&#039;die A380&#039;&#039;, aber: &#039;&#039;der Dreamliner&#039;&#039;, &#039;&#039;der Airbus 380&#039;&#039; (zu &#039;&#039;der Liner&#039;&#039;, &#039;&#039;der Bus&#039;&#039;; hier entscheidet das morphologische Kriterium, das weiter unten erläutert wird).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neutra:&lt;br /&gt;
*Bezeichnungen für chemische Elemente: &#039;&#039;das Gold&#039;&#039;, &#039;&#039;das Kupfer&#039;&#039;, &#039;&#039;das Strontium&#039;&#039;;&lt;br /&gt;
*Bezeichnungen für Farben: &#039;&#039;das Gold&#039;&#039;, &#039;&#039;das Grün&#039;&#039;, &#039;&#039;das Magenta&#039;&#039;;&lt;br /&gt;
*Namen von Hotels: &#039;&#039;das Adlon&#039;&#039;, &#039;&#039;das Holiday Inn&#039;&#039;, &#039;&#039;das König Ludwig&#039;&#039;; aber: &#039;&#039;der Bayerische Hof&#039;&#039; (zu &#039;&#039;der Hof&#039;&#039;);&lt;br /&gt;
*Namen von Kinos: &#039;&#039;das Rex&#039;&#039;, &#039;&#039;das Capitol&#039;&#039;, &#039;&#039;das Cinemaxx&#039;&#039;.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig lehnen sich die Genera von Substantiven in bestimmten Bezeichnungsfeldern an das Genus des Oberbegriffs an, z. B. bei den Namen für Berge (zu: &#039;&#039;der Berg&#039;&#039;), Zigaretten (&#039;&#039;die Zigarette&#039;&#039;), Kinos (&#039;&#039;das Kino&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;das Lichtspieltheater&#039;&#039;). Die Genera von Kurzwörtern folgen i. d. R. dem Genus der zugrundliegenden Langfassung, z. B. &#039;&#039;der LKW&#039;&#039; zu &#039;&#039;der Lastkraftwagen&#039;&#039;, &#039;&#039;die DB&#039;&#039; zu &#039;&#039;die Deutsche Bahn&#039;&#039;. Dabei werden auch Pluralformen zu Genusformen umgedeutet, was sich an der Flexion  begleitender Adjektivattribute und/oder am Numeruswechsel bei einem kongruierenden Verb zeigt, z. B. &#039;&#039;die österreichische ÖBB will ...&#039;&#039; (zu &#039;&#039;die Österreichischen Bundesbahnen wollen ...&#039;&#039;). Ein Name, der keine Person bezeichnet, kann durchaus verschiedene Genera haben, die Wahl des Genus gibt dann einen Hinweis darauf, um welche Sache es sich handelt, z. B. &#039;&#039;Lass uns ins König Ludwig gehen&#039;&#039; (Hotelname, neutrum) vs. &#039;&#039;Die König Ludwig havarierte auf der Donau&#039;&#039; (Schiffsname, femininum).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;(b) Morphologische Faktoren:&#039;&#039;&#039; Hier sind verschiedene Arten der Wortbildung im Deutschen zu unterscheiden.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Zusammensetzung aus zwei Substantiven ist es in der Regel das zweite, das die grammatischen Informationen enthält und auch das Genus an die Zusammensetzung vererbt, vgl. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;der&#039;&#039;&#039; Hauseingang&#039;&#039; (zu &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;der&#039;&#039;&#039; Eingang&#039;&#039;, nicht zu &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;das&#039;&#039;&#039; Haus&#039;&#039;), &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; Strumpfhose&#039;&#039; (zu &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; Hose&#039;&#039;, nicht zu &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;der&#039;&#039;&#039; Strumpf&#039;&#039;), &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;das&#039;&#039;&#039; Milchgesicht&#039;&#039; (zu &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;das&#039;&#039;&#039; Gesicht&#039;&#039;, nicht zu &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; Milch&#039;&#039;) oder auch &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; Schrankwand&#039;&#039; vs. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;der&#039;&#039;&#039; Wandschrank&#039;&#039;.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Ableitung gibt ebenfalls meist der letzte Bestandteil, das Suffix, einen Hinweis auf die Genuszuordnung. Das hängt bei einheimischen Substantiven damit zusammen, dass Suffixe in früheren Sprachstufen des Deutschen eigenständige Substantive mit eigenem Genus waren. Die daraus entstandenen Suffixe haben zwar ihre ursprüngliche lexikalische Bedeutung verloren, vererben aber das Genus an die neuen abgeleiteten Wörter. So geht das Suffix &#039;&#039;-schaft&#039;&#039; auf ein gleichlautendes eigenständiges Substantiv zurück (vgl. mittelhochdeutsch &#039;&#039;schaft&#039;&#039; &#039;Geschöpf, Gestalt&#039;), das feminin war – also sind alle Substantive, die aus Ableitungen mit dem Suffix &#039;&#039;-schaft&#039;&#039; entstanden sind, feminin (z. B. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; Freundschaft&#039;&#039;, &#039;&#039;Gesellschaft&#039;&#039;, &#039;&#039;Gefangenschaft&#039;&#039;).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei entlehnten Wörtern ist es häufig so, dass das Suffix schon in der Gebersprache ein Genus anzeigt und dieses ins Deutsche übernommen worden ist (z. B. &#039;&#039;die Pizza&#039;&#039;, &#039;&#039;der Karton&#039;&#039; zu ital. &#039;&#039;la pizza&#039;&#039; bzw. frz. &#039;&#039;le carton&#039;&#039;); teilweise wurde das Suffix dann erst im Deutschen mit anderen Wortstämmen verbunden, wobei sich an seiner genusanzeigenden Funktion nichts änderte (z. B. &#039;&#039;der Friseur&#039;&#039;). Auf das Deutsche bezogen ergeben sich zwischen den Ableitungsmorphemen und den Genera einige Regularitäten. Hier wieder eine Auswahl:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maskulina sind fast alle Substantive,&lt;br /&gt;
*die von Verben abgeleitet sind und endungslos sind:&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;der Wurf&#039;&#039;, &#039;&#039;der Halt&#039;&#039;, &#039;&#039;der Knall&#039;&#039;;&lt;br /&gt;
*die auf das einheimische Suffix &#039;&#039;-ling&#039;&#039; enden:&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;der Lehrling&#039;&#039;, &#039;&#039;der Frischling&#039;&#039;, &#039;&#039;der Frühling&#039;&#039;;&lt;br /&gt;
*die auf folgende entlehnte Suffixe enden und Personen bezeichnen:&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;-and&#039;&#039;/&#039;&#039;-ant&#039;&#039;: &#039;&#039;der Doktorand&#039;&#039;, &#039;&#039;der Dissertant&#039;&#039;, &#039;&#039;der Debütant&#039;&#039;;&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;-är&#039;&#039;: &#039;&#039;der Sekretär&#039;&#039;, &#039;&#039;der Funktionär&#039;&#039;, &#039;&#039;der Millionär&#039;&#039;;&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;-ent&#039;&#039;: &#039;&#039;der Absolvent&#039;&#039;, &#039;&#039;der Student&#039;&#039;, &#039;&#039;der Subskribent&#039;&#039;;&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;-et&#039;&#039;: &#039;&#039;der Interpret&#039;&#039;, &#039;&#039;der Athlet&#039;&#039;, &#039;&#039;der Poet&#039;&#039;;&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;-eur&#039;&#039;: &#039;&#039;der Coiffeur&#039;&#039;, &#039;&#039;der Gouverneur&#039;&#039;, &#039;&#039;der Friseur&#039;&#039;;&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;-ist&#039;&#039;: &#039;&#039;der Internist&#039;&#039;, &#039;&#039;der Terrorist&#039;&#039;, &#039;&#039;der Germanist&#039;&#039;;&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;-loge&#039;&#039;: &#039;&#039;der Kardiologe&#039;&#039;, &#039;&#039;der Biologe&#039;&#039;, &#039;&#039;der Virologe&#039;&#039;;&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;-or&#039;&#039;: &#039;&#039;der Kantor&#039;&#039;, &#039;&#039;der Autor&#039;&#039;, &#039;&#039;der Mentor&#039;&#039;.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Feminina sind fast alle Substantive,&lt;br /&gt;
*die auf folgende einheimische Suffixe enden:&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;-ei&#039;&#039;: &#039;&#039;die Bäckerei&#039;&#039;, &#039;&#039;die Bücherei&#039;&#039;, &#039;&#039;die Mogelei&#039;&#039;;&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;-heit&#039;&#039;: &#039;&#039;die Krankheit&#039;&#039;, &#039;&#039;die Faulheit&#039;&#039;, &#039;&#039;die Vergangenheit&#039;&#039;;&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;-keit&#039;&#039;: &#039;&#039;die Dankbarkeit&#039;&#039;, &#039;&#039;die Fähigkeit&#039;&#039;, &#039;&#039;die Einsamkeit&#039;&#039;;&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;-schaft&#039;&#039;: &#039;&#039;die Freundschaft&#039;&#039;, &#039;&#039;die Gesellschaft&#039;&#039;, &#039;&#039;die Gefangenschaft&#039;&#039;;&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;-ung&#039;&#039;: &#039;&#039;die Umleitung&#039;&#039;, &#039;&#039;die Forschung&#039;&#039;, &#039;&#039;die Hoffnung&#039;&#039;;&lt;br /&gt;
*die auf folgende entlehnte Suffixe enden:&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;-age&#039;&#039;: &#039;&#039;die Garage&#039;&#039;, &#039;&#039;die Blamage&#039;&#039;, &#039;&#039;die Etage&#039;&#039;;&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;-ät&#039;&#039;: &#039;&#039;die Pietät&#039;&#039;, &#039;&#039;die Rarität&#039;&#039;, &#039;&#039;die Fakultät&#039;&#039;;&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;-anz&#039;&#039;: &#039;&#039;die Toleranz&#039;&#039;, &#039;&#039;die Ignoranz&#039;&#039;, &#039;&#039;die Ambulanz&#039;&#039;;&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;-enz&#039;&#039;: &#039;&#039;die Karenz&#039;&#039;, &#039;&#039;die Präsenz&#039;&#039;, &#039;&#039;die Differenz&#039;&#039;;&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;-ie&#039;&#039;: &#039;&#039;die Poesie&#039;&#039;, &#039;&#039;die Kopie&#039;&#039;, &#039;&#039;die Agonie&#039;&#039;;&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;-ik&#039;&#039;: &#039;&#039;die Technik&#039;&#039;, &#039;&#039;die Germanistik&#039;&#039;, &#039;&#039;die Politik&#039;&#039;;&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;-ion&#039;&#039;: &#039;&#039;die Nation&#039;&#039;, &#039;&#039;die Funktion&#039;&#039;, &#039;&#039;die Million&#039;&#039;;&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;-ur&#039;&#039;: &#039;&#039;die Dressur&#039;&#039;, &#039;&#039;die Rasur&#039;&#039;, &#039;&#039;die Literatur&#039;&#039;.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neutra sind fast alle Substantive,&lt;br /&gt;
*die Sammelbezeichnungen sind und mit dem Präfix &#039;&#039;Ge-&#039;&#039; gebildet werden:&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;das Gestein&#039;&#039;, &#039;&#039;das Geäst&#039;&#039;;&lt;br /&gt;
*die von Verben abgeleitet sind und mit dem Präfix &#039;&#039;Ge-&#039;&#039; oder dem Zirkumfix &#039;&#039;Ge-…-e&#039;&#039; gebildet werden:&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;das Gehör&#039;&#039;, &#039;&#039;das Geschoss&#039;&#039;, &#039;&#039;das Gerede&#039;&#039;; aber: &#039;&#039;der Gebrauch&#039;&#039;;&lt;br /&gt;
*die aus umgewandelten (&#039;konvertierten&#039;) Infinitivformen von Verben bestehen:&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;das Reden&#039;&#039;, &#039;&#039;das Lachen&#039;&#039;, &#039;&#039;das Weinen&#039;&#039;;&lt;br /&gt;
*die auf folgende einheimische Suffixe enden:&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;-chen&#039;&#039;, &#039;&#039;-lein&#039;&#039;, &#039;&#039;-erl&#039;&#039;, &#039;&#039;-li&#039;&#039; und andere einheimische Diminutiv-Suffixe: &#039;&#039;das Märchen&#039;&#039;, &#039;&#039;das Städtchen&#039;&#039;, &#039;&#039;das Bächlein&#039;&#039;, &#039;&#039;das Fräulein&#039;&#039;, &#039;&#039;das Sackerl&#039;&#039;, &#039;&#039;das Müesli&#039;&#039;;&lt;br /&gt;
*die auf folgende entlehnte Suffixe enden:&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;-ett&#039;&#039;: &#039;&#039;das Duett&#039;&#039;, &#039;&#039;das Menuett&#039;&#039;, &#039;&#039;das Falsett&#039;&#039;;&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;-il&#039;&#039;: &#039;&#039;das Ventil&#039;&#039;, &#039;&#039;das Projektil&#039;&#039;, &#039;&#039;das Fossil&#039;&#039;;&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;-ma&#039;&#039;: &#039;&#039;das Thema&#039;&#039;, &#039;&#039;das Drama&#039;&#039;, &#039;&#039;das Trauma&#039;&#039;;&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;-o&#039;&#039;: &#039;&#039;das Inferno&#039;&#039;, &#039;&#039;das Motto&#039;&#039;, &#039;&#039;das Kommando&#039;&#039;;&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;-ment&#039;&#039;: &#039;&#039;das Engagement&#039;&#039;, &#039;&#039;das Testament&#039;&#039;, &#039;&#039;das Dokument&#039;&#039;; &lt;br /&gt;
**&#039;&#039;-um&#039;&#039;: &#039;&#039;das Museum&#039;&#039;, &#039;&#039;das Zentrum&#039;&#039;, &#039;&#039;das Unikum&#039;&#039;.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben gibt es Fälle, in denen man Substantive aufgrund des Suffixes nicht eindeutig einem Genus zuordnen kann, aber eindeutig ein bestimmtes Genus ausschließen kann. So sind Substantive auf &#039;&#039;-nis&#039;&#039; entweder Feminina (&#039;&#039;die Erlaubnis&#039;&#039;, &#039;&#039;die Befugnis&#039;&#039;, &#039;&#039;die Erkenntnis&#039;&#039;) oder Neutra (&#039;&#039;das Ereignis&#039;&#039;, &#039;&#039;das Hindernis&#039;&#039;, &#039;&#039;das Zeugnis&#039;&#039;), aber nicht Maskulina. Substantive auf &#039;&#039;-tum&#039;&#039; können entweder Maskulina (&#039;&#039;der Irrtum&#039;&#039;, &#039;&#039;der Reichtum&#039;&#039;) oder – häufiger – Neutra (&#039;&#039;das Zentrum&#039;&#039;, &#039;&#039;das Heiligtum&#039;&#039;, &#039;&#039;das Beamtentum&#039;&#039;) sein, aber nicht Feminina.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;(c) Lautliche Faktoren:&#039;&#039;&#039; Was lautliche Faktoren betrifft, lassen sich nur einige Tendenzregeln anführen. Dabei ist zwischen ein- und mehrsilbigen Substantiven im Deutschen zu unterscheiden.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als wichtigste Regel bei den einheimischen Einsilblern gilt die Konsonantenhäufungsregel.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;quot;Konsonantenhäufungsprinzip&amp;quot; nach {{Kapitälchen|Köpcke}}, Klaus-Michael / {{Kapitälchen|Zubin}}, David (1996): Prinzipien für die Genuszuweisung im Deutschen. In: Lang, Ewald / Zifonun, Gisela (Hrsg.): &#039;&#039;Deutsch typologisch&#039;&#039;. Berlin: de Gruyter (= Jahrbuch des Instituts für Deutsche Sprache 1995), S. 473–491; hier: S. 476.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie besagt, dass bei einsilbigen Substantiven mit zunehmender Zahl von Konsonanten im Anfangs- und im Endrand die Wahrscheinlichkeit steigt, dass es sich um maskuline Substantive handelt. Ein solches Substantiv mit hoher Konsonantenhäufung wäre z. B. &#039;&#039;Strumpf&#039;&#039; mit je drei Konsonanten im Anfangs- und im Endrand des Worts. Daneben weisen bestimmte Lautverbindungen auf ein bestimmtes Genus. Die Konsonantenfolge &#039;&#039;Kn-&#039;&#039; im Wortanfang haben fast nur maskuline Substantive (&#039;&#039;der Knall&#039;&#039;, &#039;&#039;der Knast&#039;&#039;, &#039;&#039;der Knopf&#039;&#039;; Ausnahme: &#039;&#039;das Knie&#039;&#039;). Die Konsonantenfolgen &#039;&#039;-cht&#039;&#039; und &#039;&#039;-ft&#039;&#039; am Wortende deuten auf feminine Substantive (&#039;&#039;die Sicht&#039;&#039;, &#039;&#039;die Nacht&#039;&#039;, &#039;&#039;die Luft&#039;&#039;, &#039;&#039;die Haft&#039;&#039;, aber: &#039;&#039;das Licht&#039;&#039;, &#039;&#039;der Saft&#039;&#039;). Für einsilbige Substantive im Deutschen wurde festgestellt, dass sich immerhin 90% durch die Annahme solcher lautlichen Regeln erklären lässt &amp;quot;oder zumindest doch auf zwei Alternativen reduzieren lässt&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kapitälchen|Köpcke}}, Klaus-Michael / {{Kapitälchen|Zubin}}, David (2009): Genus. In: Hentschel, Elke / Vogel, Petra M. (Hrsg.): &#039;&#039;Deutsche Morphologie&#039;&#039;. Berlin: de Gruyter, S. 132–154; hier: S. 136.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei mehrsilbigen einheimischen Substantiven lässt vor allem die Beschaffenheit der unbetonten Endsilbe auf das Genus schließen. Substantive, die auf &#039;&#039;-e&#039;&#039; enden, sind meist Feminina (&#039;&#039;die Frage&#039;&#039;, &#039;&#039;die Rübe&#039;&#039;, &#039;&#039;die Blume&#039;&#039;; aber: &#039;&#039;der Knabe&#039;&#039;); Substantive, die auf &#039;&#039;-er&#039;&#039; enden, sind meist Maskulina (&#039;&#039;der Hammer&#039;&#039;, &#039;&#039;der Eimer&#039;&#039;, &#039;&#039;der Becher&#039;&#039;; aber: &#039;&#039;das Alter&#039;&#039;), ebenso Substantive, die auf &#039;&#039;-ig&#039;&#039; enden (&#039;&#039;der König&#039;&#039;, &#039;&#039;der Honig&#039;&#039;, &#039;&#039;der Essig&#039;&#039;; aber: &#039;&#039;das Reisig&#039;&#039;, neben &#039;&#039;der Reisig&#039;&#039;). Genuspräferenzen zeigen auch Mehrsilbler, wenn sie auf einen anderen unbetonten Vokal als das Schwa&#039;&#039;-e&#039;&#039; enden: &#039;&#039;-u&#039;&#039; deutet auf maskulines (z. B. &#039;&#039;der Uhu&#039;&#039;), &#039;&#039;-a&#039;&#039; auf feminines (&#039;&#039;die Villa&#039;&#039;) und &#039;&#039;-o&#039;&#039; auf neutrales Genus (&#039;&#039;das Kino&#039;&#039;).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kapitälchen|Köpcke}}, Klaus-Michael / {{Kapitälchen|Zubin}}, David (2009): Genus. In: Hentschel, Elke / Vogel, Petra M. (Hrsg.): &#039;&#039;Deutsche Morphologie&#039;&#039;. Berlin: de Gruyter, S. 132–154; hier: S. 137.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Semantische und morphologische Faktoren sind aber immer stärker als solch lautliche Faktoren. So sind (&#039;&#039;Böse-&#039;&#039;)&#039;&#039;Wicht&#039;&#039;, &#039;&#039;Knecht&#039;&#039; und &#039;&#039;Knabe&#039;&#039; nicht Feminina und &#039;&#039;Gigolo&#039;&#039; ist nicht Neutrum, weil diese Wörter Personen männlichen Geschlechts bezeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Genusschwankungen: Variation des Genus bei Substantiven im Deutschen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gründe für Variation ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einheimischen Substantiven setzt die gegenwartssprachliche Variation z. T. eine solche Variation fort, die schon in älteren Sprachstufen des Deutschen bestanden hat (&#039;&#039;das&#039;&#039; / &#039;&#039;der Monat&#039;&#039;), oder sie spiegelt einen schon länger andauernden Prozess des Genuswandels (&#039;&#039;das&#039;&#039; / &#039;&#039;der Teller&#039;&#039;) (s. [[Genus bei einheimischen Substantiven]]). Bei Substantiven, die aus anderen Sprachen ins Deutsche entlehnt wurden, ist in der Entlehnungsphase häufig Variation zu beobachten. Das ist insbesondere dann der Fall, wenn Substantive aus Sprachen wie z. B. dem Englischen (vgl. [[Genus bei Anglizismen]]) entlehnt werden, die kein grammatisches Genus (mehr) haben, und zwei oder mehr genussteuernde Prinzipien miteinander konkurrieren. Im Folgenden werden drei Prinzipien genannt, die dabei im Wettbewerb stehen und auf den oben genannten Faktoren beruhen&amp;lt;ref&amp;gt;Zu den Prinzipien und zum Beispiel vgl. {{Kapitälchen|Donalies}}, Elke (2008): &#039;&#039;Der&#039;&#039;, &#039;&#039;Die&#039;&#039; oder &#039;&#039;Das Nutella&#039;&#039;? Zum Genus von Produktnamen. In: &#039;&#039;Sprachreport&#039;&#039; 4/2008, S. 23–25.&amp;lt;/ref&amp;gt;: das &#039;Gestaltprinzip&#039;, das die Formseite in den Blick nimmt, das &#039;Leitwortprinzip&#039;, das auf einen Oberbegriff oder ein anderes semantisch mit dem Lehnwort verbundenes Wort abhebt, sowie das &#039;Prinzip des Quellgenus&#039;, das besagt, dass das Genus der Gebersprache übernommen wird, sofern diese ein grammatisches Genus kennt. (Das &#039;Gestaltprinzip&#039; und das &#039;Prinzip des Quellgenus&#039; betreffen formale Faktoren, das &#039;Leitwortprinzip&#039; den semantischen Faktor, s. [[Genus#Regeln für die Genuszuweisung im Deutschen|Abschnitt 2]]).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So ist beispielsweise bei einem Produktnamen wie &#039;&#039;Nutella&#039;&#039;, der im Sprachgebrauch allmählich zum Gattungsnamen wird, die Phase der Genusfestlegung noch nicht abgeschlossen: Nach dem Gestaltprinzip (auslautendes &#039;&#039;-a&#039;&#039;) läge Femininum nahe, ebenso nach dem Leitwortprinzip (&#039;eine Schokocreme&#039;). Dominiert nach dem Leitwortprinzip allerdings das Konzept &#039;ein Brotaufstrich&#039;, spricht das für Maskulinum. Nach einem weiteren semantischen Prinzip, der metonymischen Bedeutungsübertragung, wird vom Behältnis auf den Inhalt geschlossen; dies würde schließlich Neutrum nahelegen: &#039;&#039;das Glas Nutella&#039;&#039; → &#039;&#039;das Nutella&#039;&#039;. Im alltagssprachlichen Gebrauch kommen alle drei Varianten vor.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. http://www.atlas-alltagssprache.de/runde-4/f24a-g/ (1.7.2016).&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei &#039;&#039;Grappa&#039;&#039; kann die Konkurrenz zwischen dem Leitwortprinzip (&#039;ein Schnaps&#039;), dem Gestaltprinzip (&#039;&#039;-a&#039;&#039;) und dem Prinzip des Quellgenus (im Italienischen ist &#039;&#039;grappa&#039;&#039; feminin) die areale Variation von &#039;&#039;die&#039;&#039; / &#039;&#039;der Grappa&#039;&#039; erklären.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Art der Variation ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gegenwartssprache variiert das Genus in Abhängigkeit (a) von der Bedeutung des Substantivs, (b) von der Präferenz für ein Genus, das sich im Sprachgebrauch bestimmter Regionen des deutschsprachigen Raums herausgebildet hat, und (c) von der Formvariante des Substantivs, die ihrerseits areal variiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Zu (a) und (c) vgl. {{Kapitälchen|Helbig}}, Gerhard / {{Kapitälchen|Buscha}}, Joachim (2001): &#039;&#039;Deutsche Grammatik. Ein Handbuch für den Ausländerunterricht&#039;&#039;. Berlin u.a.: Langenscheidt, S. 250–251.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zu (a): Genusvariation in Abhängigkeit von der Bedeutung begegnet bei etymologisch verwandten Wörtern, die sich semantisch auseinanderentwickelt haben, z. B. &#039;&#039;der Hut&#039;&#039; &#039;Kopfbedeckung&#039; vs. &#039;&#039;die Hut&#039;&#039; &#039;Vorsicht&#039;, &#039;&#039;der Verdienst&#039;&#039; &#039;Lohn&#039; vs. &#039;&#039;das Verdienst&#039;&#039; &#039;(verdienstvolle) Leistung&#039;. Sie tritt auch bei Entlehnungen auf, bei denen zwei (oder mehr) spezielle, häufig fachsprachliche Bedeutungen nebeneinander gebräuchlich geworden sind, z. B.: &#039;&#039;das Korpus&#039;&#039; (Plural: &#039;&#039;die Korpora&#039;&#039;) &#039;aufbereitete Beleg-/Textsammlung&#039; vs. &#039;&#039;der Korpus&#039;&#039; (Plural: &#039;&#039;die Korpusse&#039;&#039;) &#039;a. die Christusfigur an einem Kruzifix, b. zentraler Teil eines Schrankmöbels&#039;, &#039;&#039;die Partikel&#039;&#039; (Plural: &#039;&#039;die Partikeln&#039;&#039;) &#039;unflektierbare Wortart&#039; vs. &#039;&#039;das Partikel&#039;&#039; (Plural: &#039;&#039;die Partikel&#039;&#039;) &#039;sehr kleines Teilchen eines Stoffs&#039; (vgl. auch die damit verbundene Variation in der Pluralbildung des Substantivs).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zu (b): Variation in Abhängigkeit vom arealen Gebrauch. Dieser Typus steht im Vordergrund der Darstellung in der Variantengrammatik. Im Unterschied zu den Beispielen in (a) liegen hier keine Bedeutungsunterschiede vor. Dieser Fall der Genusvariation ist z. T. auch im Variantenwörterbuch&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. {{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (Hrsg.) (2016): &#039;&#039;Variantenwörterbuch des Deutschen. Die Standardsprache in Österreich, der Schweiz, Deutschland, Liechtenstein, Luxemburg, Ostbelgien und Südtirol sowie Rumänien, Namibia und Mennonitensiedlungen.&#039;&#039; 2., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Berlin/Boston: de Gruyter.&amp;lt;/ref&amp;gt; erfasst und betrifft im Wesentlichen entlehnte Substantive&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. {{Kapitälchen|Schulte-Beckhausen}}, Marion (2002): &#039;&#039;Genusschwankung bei englischen, französischen, italienischen und spanischen Lehnwörtern im Deutschen: eine Untersuchung auf der Grundlage deutscher Wörterbücher seit 1945.&#039;&#039; Frankfurt a. M. u.a.: Lang.&amp;lt;/ref&amp;gt;, insbesondere das [[Genus bei Anglizismen]]. Beispiele sind: &#039;&#039;das&#039;&#039; vs. &#039;&#039;die [[(E-)Mail]]&#039;&#039;; &#039;&#039;das&#039;&#039; vs. &#039;&#039;der [[Spray]]&#039;&#039;; &#039;&#039;der&#039;&#039; vs. &#039;&#039;das [[Event]]&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zu (c): Einige Substantive treten in verschiedenen Formvarianten auf, die aber dieselbe Bedeutung haben (wie die Fälle unter (b)). Die verschiedenen Formvarianten gehen jedoch mit verschiedenen Genera einher. Ein auffälliges Beispiel sind Varianten mit auslautendem oder ohne auslautenden Schwa-Laut (&#039;&#039;[[(-) / -e bei Substantiven]]&#039;&#039;). So sind die zweisilbigen Formen &#039;&#039;Schnecke&#039;&#039;, &#039;&#039;Ratte&#039;&#039; und &#039;&#039;Akte&#039;&#039; feminin (&#039;&#039;Akte&#039;&#039; in der Bedeutung &#039;Sammlung von Unterlagen zu einem geschäftlichen oder gerichtlichen Vorgang&#039;), die einsilbigen Varianten &#039;&#039;Schneck&#039;&#039;, &#039;&#039;Ratz&#039;&#039; und &#039;&#039;Akt&#039;&#039; dagegen maskulin; Letztere sind v. a. im Südosten (genauer: im dialektal ostoberdeutschen Teil) des deutschen Sprachgebiets gebräuchlich. Für die unterschiedliche Genuszuweisung sprechen lautliche Faktoren, im einen Fall das auslautende &#039;&#039;-e&#039;&#039; (→ tendenziell Femininum), im anderen Fall die Konsonantenhäufung in der einsilbigen Form (→ tendenziell Maskulinum). – Zu unterscheiden sind diese Fälle von Varianten mit verschiedener Bedeutung, wie in &#039;&#039;der Akt&#039;&#039; (in der Bedeutung &#039;Handlung&#039;) vs. &#039;&#039;die Akte&#039;&#039;; &#039;&#039;das Etikett&#039;&#039; vs. &#039;&#039;die Etikette&#039;&#039;. Hier liegen zwar ähnliche Etymologien vor, aber im Grunde handelt es sich um zwei inzwischen unterschiedliche Substantive.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*{{Kapitälchen|Corbett}}, Greville G. (1991): &#039;&#039;Gender&#039;&#039;. Cambridge: Cambridge University Press.&lt;br /&gt;
*{{Kapitälchen|Corbett}}, Greville G. (2006): Gender, Grammatical. In: Brown, Keith (ed.): &#039;&#039;The Encyclopedia of Language and Linguistics&#039;&#039;. 2nd edition. Oxford: Elsevier, S. 749–756.&lt;br /&gt;
*{{Kapitälchen|Duden}} (2016): &#039;&#039;Die Grammatik. Unentbehrlich für richtiges Deutsch&#039;&#039;. 9., vollständig überarbeitete und aktualisierte Auflage. Berlin: Dudenverlag (= Band 4), S. 156–172.&lt;br /&gt;
*{{Kapitälchen|Helbig}}, Gerhard / {{Kapitälchen|Buscha}}, Joachim (2001): &#039;&#039;Deutsche Grammatik. Ein Handbuch für den Ausländerunterricht&#039;&#039;. Berlin u.a.: Langenscheidt, S. 244–251.&lt;br /&gt;
*{{Kapitälchen|Köpcke}}, Klaus-Michael (1982): &#039;&#039;Untersuchungen zum Genussystem der deutschen Gegenwartssprache&#039;&#039;. Tübingen: Niemeyer.&lt;br /&gt;
*{{Kapitälchen|Köpcke}}, Klaus-Michael / {{Kapitälchen|Zubin}}, David A. (1983): Die kognitive Organisation der Genuszuweisung zu den einsilbigen Nomen der deutschen Gegenwartssprache. In: &#039;&#039;Zeitschrift für Germanistische Linguistik&#039;&#039; 11, S. 166–182.&lt;br /&gt;
*{{Kapitälchen|Köpcke}}, Klaus-Michael / {{Kapitälchen|Zubin}}, David (1996): Prinzipien für die Genuszuweisung im Deutschen. In: Lang, Ewald / Zifonun, Gisela (Hrsg.): &#039;&#039;Deutsch typologisch&#039;&#039;. Berlin: de Gruyter (= Jahrbuch des Instituts für Deutsche Sprache 1995), S. 473–491.&lt;br /&gt;
*{{Kapitälchen|Köpcke}}, Klaus-Michael / {{Kapitälchen|Zubin}}, David (2009): Genus. In: Hentschel, Elke / Vogel, Petra M. (Hrsg.): &#039;&#039;Deutsche Morphologie&#039;&#039;. Berlin: de Gruyter, S. 132–154.&lt;br /&gt;
*{{Kapitälchen|Schulte-Beckhausen}}, Marion (2002): &#039;&#039;Genusschwankung bei englischen, französischen, italienischen und spanischen Lehnwörtern im Deutschen: eine Untersuchung auf der Grundlage deutscher Wörterbücher seit 1945.&#039;&#039; Frankfurt a. M. u.a.: Lang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:gray&amp;quot;&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt;&#039;&#039;Verfasst von Stephan Elspaß&#039;&#039;&amp;lt;/small&amp;gt; &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Genus]] [[Kategorie:Grundlagenartikel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>EricSeubert</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mediawiki.ids-mannheim.de/VarGra1.46/index.php?title=Geh%C3%B6ren_mit_Partizip_II&amp;diff=32291</id>
		<title>Gehören mit Partizip II</title>
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		<updated>2018-11-26T10:18:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;EricSeubert: Textersetzung - „{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (2016)“ durch „{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (Hrsg.) (2016)“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Lesehilfe}}{{DISPLAYTITLE:&#039;&#039;gehören&#039;&#039; mit Partizip II}} __NOTOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Verbindung einer Form von &#039;&#039;gehören&#039;&#039; und dem Partizip II eines anderen Verbs kann man im Deutschen ausdrücken, dass etwas notwendig ist: &#039;&#039;Jedwede Spekulation &#039;&#039;&#039;gehört verboten&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. (Salzburger Nachrichten). An ihre Stelle kann man eine Fügung mit &#039;&#039;müssen&#039;&#039; oder &#039;&#039;sollen&#039;&#039; und eine [http://hypermedia.ids-mannheim.de/call/public/termwb.ansicht?v_app=g&amp;amp;v_id=274 Passivkonstruktion] setzen.  Obiges Beispiel entspricht also ungefähr dem Satz: &#039;&#039;Jedwede Spekulation muss&#039;&#039; / &#039;&#039;sollte verboten werden&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Fachliteratur  wird gelegentlich angenommen, dass die Konstruktionen mit &#039;&#039;gehören&#039;&#039; + Partizip II vorwiegend in &amp;quot;saloppen&amp;quot; oder &amp;quot;umgangssprachlichen&amp;quot; Situationen verwendet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. {{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (Hrsg.) (2016): &#039;&#039;Variantenwörterbuch des Deutschen. Die Standardsprache in Österreich, der Schweiz, Deutschland, Liechtenstein, Luxemburg, Ostbelgien und Südtirol sowie Rumänien, Namibia und Mennonitensiedlungen.&#039;&#039; 2., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Berlin/Boston: de Gruyter, S. 268. &amp;lt;br&amp;gt;{{Kapitälchen|Duden}} (2016): &#039;&#039;Das Wörterbuch der sprachlichen Zweifelsfälle. Richtiges und gutes Deutsch.&#039;&#039; 8., vollständig überarbeitete Auflage. Berlin: Dudenverlag (= Band 9), S. 356. &amp;lt;br&amp;gt;{{Kapitälchen|Ebner}}, Jakob (2009): &#039;&#039;Duden - Wie sagt man in Österreich? Wörterbuch des österreichischen Deutsch&#039;&#039;. 4., vollständig überarbeitete Auflage. Mannheim u.a.: Dudenverlag, S. 141.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das kann durch die [[Korpus, Regionen und analysierte Zeitungen|Variantengrammatik]] nicht bestätigt werden, vielmehr zeigt sich, dass solche Konstruktionen sehr wohl auch in der geschriebenen Standardsprache verwendet werden. Dies ist vor allem in A der Fall, seltener auch in D. In den übrigen Arealen des deutschsprachigen Gebiets ist diese Verbindung im Gebrauchsstandard allerdings tatsächlich kaum im Gebrauch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispielbelege ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Akkus diverser Gartengeräte &#039;&#039;&#039;gehören&#039;&#039;&#039; frisch &#039;&#039;&#039;geladen&#039;&#039;&#039;, aneinanderreibende Elemente wie die Messer der Gartenscheren oder Handmäher &#039;&#039;&#039;gehören geölt&#039;&#039;&#039; und die Bewässerungströpfelei &#039;&#039;&#039;auseinandergenommen&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;verstaut&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039; (Der Standard).&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;In einem sind sich sowohl Regierung als auch Opposition einig: Die Regeln für einen Amtsverlust von Politikern im Falle vorsätzlicher Straftaten &#039;&#039;&#039;gehören reformiert&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039; (Kronen Zeitung, Steiermark und Kärnten).&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Zudem sei das Dickicht an unterschiedlichen Förderungen kaum zu durchschauen, der &amp;quot;Förderdschungel&amp;quot; &#039;&#039;&#039;gehöre vereinfacht&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039; (Tiroler Tageszeitung).&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Denn nicht nur die kognitiven Fähigkeiten eines Kindes &#039;&#039;&#039;gehören gefordert&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;gefördert&#039;&#039;&#039;, sondern auch die sozialen und physischen.&#039;&#039; (Neue Osnabrücker Zeitung).&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Diese Frauen haben für unsere Rechte gekämpft, das &#039;&#039;&#039;gehört gewürdigt&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039; (Augsburger Allgemeine).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karte und Frequenztabelle &#039;&#039;gehören&#039;&#039; + Partizip II ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lesehilfe_Tabelle}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gehören2.png|left|470px|Relative Auftretenshäufigkeit von &#039;&#039;gehören&#039;&#039; + Partizip II innerhalb der einzelnen Sprachregionen im Verhältnis zum Gesamtvorkommen in allen Sprachregionen (in %)]]&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot; width=&amp;quot;450px&amp;quot; style=&amp;quot;margin: auto;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ style=&amp;quot;padding-bottom:1em;&amp;quot; | &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Sprachregion !! ! data-sort-type=&amp;quot;number&amp;quot; | &#039;&#039;gehören&#039;&#039; + Partizip II&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| LIE || 0% (k.B.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| LUX || 0% (k.B.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| BELG || 2% (u.S.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| STIR || 4% (u.S.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| CH || 1% (u.S.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-nordwest}} || 2%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|A-ost}} || 27%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-nordost}} || 2%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-mittelost}} || 2%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|A-west}} || 19%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-südwest}} || 3%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-mittelwest}} || 3%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|A-mitte}} || 17%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|A-südost}} || 16%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-südost}} || 4%&lt;br /&gt;
|} &amp;lt;div style=&amp;quot;clear: both;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt;Abbildung und Tabelle 1: Relative Auftretenshäufigkeit von &#039;&#039;gehören&#039;&#039; + Partizip II innerhalb der einzelnen Sprachregionen im Verhältnis zum Gesamtvorkommen in allen Sprachregionen (in %)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* Grundlagenartikel: [[Flexion]] (oder direkt Unterkapitel [[Flexion#Verbalflexion|Verbalflexion]])&lt;br /&gt;
* Thematisch verwandte Artikel: [[Passivperiphrasen mit bekommen, erhalten, kriegen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verben – Verbalperiphrasen]] [[Kategorie:Einzelartikel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>EricSeubert</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mediawiki.ids-mannheim.de/VarGra1.46/index.php?title=Final_/_Finale&amp;diff=32290</id>
		<title>Final / Finale</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mediawiki.ids-mannheim.de/VarGra1.46/index.php?title=Final_/_Finale&amp;diff=32290"/>
		<updated>2018-11-26T10:18:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;EricSeubert: Textersetzung - „{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (2016)“ durch „{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (Hrsg.) (2016)“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;Final&#039;&#039; und &#039;&#039;Finale&#039;&#039; werden in der Bedeutung &#039;Endrunde bei (sportlichen) Wettkämpfen bzw. Wettbewerben&#039; nebeneinander verwendet. Der Gebrauch der [[#Grundform|beiden Formvarianten]] ist ebenso wie der Gebrauch des [[#Genitiv Singular|Genitivs]] und des [[#Pluralbildung|Plurals]] areal unterschiedlich. Zudem weist die Variante &#039;&#039;Final&#039;&#039; Variation beim [[#Genus|Genus]] auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Grundform=&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Final&#039;&#039;&#039; das/der, -es/-s, -e/-s CH; &#039;&#039;&#039;Finale&#039;&#039;&#039; das, -s, Finale/Finalen/Finali/Finales {{Kapitälchen|überall}}  {{Lesehilfe}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Formvarianten &#039;&#039;Final&#039;&#039; und &#039;&#039;Finale&#039;&#039; stehen [[(-) / -e bei Substantiven|ohne oder mit &#039;&#039;-e&#039;&#039;]] ohne Bedeutungsunterschied nebeneinander. In CH treten beide Varianten gleich häufig auf: &#039;&#039;Die beiden Besten kommen ins &#039;&#039;&#039;Final&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039; (Basellandschaftliche Zeitung). &#039;&#039;Einer wird ausscheiden, die zwei anderen kommen ins &#039;&#039;&#039;Finale&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039; (Berner Zeitung). In den übrigen Arealen des deutschsprachigen Gebiets kommt dagegen fast ausnahmslos die auf &#039;&#039;-e&#039;&#039; endende Variante &#039;&#039;Finale&#039;&#039; vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispielbelege ==&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Final&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Im &#039;&#039;&#039;Final&#039;&#039;&#039; wurde sie vom Publikum zur Vize-Miss gewählt.&#039;&#039; (Die Südostschweiz).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Doch im &#039;&#039;&#039;Halbfinal&#039;&#039;&#039; kam nach der Niederlage gegen Eberstadt (De) das Aus&#039;&#039;. (St. Galler Tagblatt).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Der &#039;&#039;&#039;Final&#039;&#039;&#039; findet am 25. Mai 2013 im Wembley-Stadion in London statt.&#039;&#039; (Basellandschaftliche Zeitung).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Der letzte &#039;&#039;&#039;Viertelfinal&#039;&#039;&#039; bot schon in den ersten 25 Minuten mehr aufregende Szenen als etwa Spanien - Frankreich vom Vortag während der kompletten Spielzeit.&#039;&#039; (Aargauer Zeitung).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Basel hat die nächste Sensation deutlich verpasst und ist im &#039;&#039;&#039;Champions-League-Achtelfinal&#039;&#039;&#039; ausgeschieden&#039;&#039;. (Berner Zeitung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Finale&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Das &#039;&#039;&#039;Achtelfinale&#039;&#039;&#039; beim Hasseröder Pokal findet am 15. und 16. Dezember statt.&#039;&#039; (Volksstimme).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Fünf Mannschaften haben am Mittwoch die Chance, eines von drei Tickets für das &#039;&#039;&#039;Champions-League-Achtelfinale&#039;&#039;&#039; zu ergattern.&#039;&#039; (Neue Osnabrücker Zeitung).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Beim &#039;&#039;&#039;Wettkampffinale&#039;&#039;&#039; wurden die Teams in den Kategorien Teamwork, Robotdesign und Forschungspräsentation bewertet.&#039;&#039; (Aargauer Zeitung).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Nach der Streichung eines italienischen Laufes findet das &#039;&#039;&#039;Finale&#039;&#039;&#039; im Mühlviertel statt.&#039;&#039; (Oberösterreichische Nachrichten).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Das &#039;&#039;&#039;Viertelfinale&#039;&#039;&#039; wird am 26./27. Februar ausgetragen.&#039;&#039; (Tageblatt Online).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin: auto;&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;nolines&amp;quot; widths=&amp;quot;300px&amp;quot; heights=&amp;quot;300px&amp;quot;&amp;gt;File:Final_finale2.png|Relative Auftretenshäufigkeit von &#039;&#039;Final / Finale&#039;&#039; innerhalb der einzelnen Areale&amp;lt;/gallery&amp;gt; &lt;br /&gt;
|&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;nolines&amp;quot; widths=&amp;quot;300px&amp;quot; heights=&amp;quot;300px&amp;quot;&amp;gt;File:Final2.png|Relative Auftretenshäufigkeit von &#039;&#039;Final&#039;&#039; innerhalb der einzelnen Areale im Verhältnis zu &#039;&#039;Finale&#039;&#039; (in %) &amp;lt;/gallery&amp;gt; &lt;br /&gt;
|&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;nolines&amp;quot; widths=&amp;quot;300px&amp;quot; heights=&amp;quot;300px&amp;quot;&amp;gt;File:Finale2.png|Relative Auftretenshäufigkeit von &#039;&#039;Finale&#039;&#039; innerhalb der einzelnen Areale im Verhältnis zu &#039;&#039;Final&#039;&#039; (in %)&amp;lt;/gallery&amp;gt; &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frequenztabelle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot; style=&amp;quot;margin: auto;&amp;quot; width=&amp;quot;450px&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ style=&amp;quot;padding-bottom:1em;&amp;quot; | Relative Auftretenshäufigkeit von &#039;&#039;Final / Finale&#039;&#039; innerhalb der einzelnen Areale&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Areal !! ! data-sort-type=&amp;quot;number&amp;quot; | Final !! ! data-sort-type=&amp;quot;number&amp;quot; | Finale&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
= Genus =&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Final&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;Genus:&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das&#039;&#039;&#039; CH &#039;&#039;&#039;der&#039;&#039;&#039; CH; -(e)s/-(e)s, Finale/Finalen/Finali/Finales&lt;br /&gt;
{{Lesehilfe}}&lt;br /&gt;
Die fast ausschließlich in CH benutzte Form &#039;&#039;Final&#039;&#039; (s. [[Final / Finale#Grundform|oben]]) wird mit maskulinem und neutralem [[Genus]] verwendet (vgl. [[Genus bei Fremdwörtern]]). Dabei wird mehrheitlich das Maskulinum &#039;&#039;der Final&#039;&#039; gebraucht, die neutrale Variante &#039;&#039;das Final&#039;&#039; kommt nur selten vor:  &#039;&#039;Am Wochenende fand &#039;&#039;&#039;der Final&#039;&#039;&#039; in der NLB und der 1. Liga im Radball statt.&#039;&#039; (St. Galler Tagblatt). &#039;&#039;Wie &#039;&#039;&#039;das Halbfinal&#039;&#039;&#039; ausgehen könnte, wagen die Mädchen kaum zu träumen.&#039;&#039; (St. Galler Tagblatt). Die sehr vereinzelten Belege in D* bzw. A* für &#039;&#039;das Final&#039;&#039; könnten auch auf das in der Aussprache nicht vollständig ins Deutsche integrierte Fremdwort &#039;&#039;Final&#039;&#039; [ˈfa͜inl̩]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kapitälchen|Duden}} (2015): &#039;&#039;Das Fremdwörterbuch&#039;&#039;. 11., vollständig überarbeitete und aktualisierte Auflage. Berlin: Dudenverlag (= Band 5), S. 351.&amp;lt;/ref&amp;gt;, die Bezeichnung für eine &#039;(sportliche) Endrunde&#039;, zurückzuführen sein, was aufgrund der rein schriftlichen Vorlage nicht eindeutig zu klären ist  (s. auch [[Genus bei Anglizismen]]). Die vorkommenden Zusammensetzungen mit -&#039;&#039;final&#039;&#039; und neutralem Genus weisen allerdings darauf hin, dass auch außerhalb von CH die oben zuerst genannte, in der Aussprache mehr ans Deutsche angepasste Form vereinzelt in Verwendung ist: &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Das vierte Viertelfinal&#039;&#039;&#039; fiel wegen Krankheit eines Teilnehmers ins Wasser, so dass Robin Henselmann kampflos in die Runde der besten Vier einzog.&#039;&#039; (Schwarzwälder Bote). Dafür spricht auch die Verwendung der Variante außerhalb des sportlichen Kontextes: &#039;&#039;Das ganze ist &#039;&#039;&#039;ein vorläufiges Final&#039;&#039;&#039; in einem Dauerlauf aus scharfsinnigen Beobachtungen von Gesellschaft, Wirtschaft und vor allem Politik, bei der zwar die Kanzlerin Angelika Merkel einiges einstecken muss, letztendlich aber von Sieber das ganze Demokratiesystem mit seiner Perspektivlosigkeit anprangert.&#039;&#039; (Schwäbische Zeitung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispielbelege ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;das Final&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Am Samstag hat in Monaco &#039;&#039;&#039;das Final&#039;&#039;&#039; des Schönheitswettbewerbs Mister Europe-Euronations stattgefunden.&#039;&#039; (1815 – Das Oberwalliser Nachrichtenportal).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Dampf ablassen mussten offenbar vor allem die Kroatien-Fans, deren Team den Einzug in &#039;&#039;&#039;das Viertelfinal&#039;&#039;&#039; verpasst hatte.&#039;&#039; (Aargauer Zeitung).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Ihr Name ist derzeit in aller Munde: die Trommel-Formation Drums2Streets hat letzten Samstag mit einer feurigen Show den Einzug &#039;&#039;&#039;ins Final&#039;&#039;&#039; geschafft und viele Fans gewonnen.&#039;&#039; (St. Galler Tagblatt).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;In der Sendung vom 24. November erfahren die Zuschauer, ob Brian nach Köln fahren und in einem der Halbfinals um den Einzug &#039;&#039;&#039;ins Final&#039;&#039;&#039; der sechsten &amp;quot;Supertalent&amp;quot;-Staffel singen darf.&#039;&#039; (Berner Zeitung).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Während es das Frauenteam des FCD nach zaghaftem Start &#039;&#039;&#039;ins Final&#039;&#039;&#039; schaffte, verlor das Fanionteam der Herren alle Gruppenspiele mit einem Torverhältnis von 1:15, wobei der Ehrentreffer dank gütiger Mithilfe des Gegners zustande kam.&#039;&#039; (St. Galler Tagblatt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;der Final&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Als es dann aber Jesse traf und er somit offiziell nicht in &#039;&#039;&#039;den Final&#039;&#039;&#039; einziehen konnte, war die Stimmung im Leesaal schlagartig am Boden.&#039;&#039; (Berner Zeitung).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Je näher &#039;&#039;&#039;der Final&#039;&#039;&#039; rückt, desto lauter wird die EM.&#039;&#039; (Aargauer Zeitung).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Neben des regulären Schulunterrichts besuchten die beiden einen Vorbereitungsunterricht im Bildungsinstitut, um für &#039;&#039;&#039;den Final&#039;&#039;&#039; in Berlin gut vorbereitet zu sein.&#039;&#039; (St. Galler Tagblatt).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Morgen und am Samstag wird die Vorrunde, am Sonntag &#039;&#039;&#039;der Final&#039;&#039;&#039; ausgetragen.&#039;&#039; (St. Galler Tagblatt).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Am Sonntag fand in Birr (AG) &#039;&#039;&#039;der Final&#039;&#039;&#039; des Kleinen Prix Walo, der Preis für die besten Schweizer Nachwuchskünstler, statt.&#039;&#039; (Neue Luzerner Zeitung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin: auto;&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;nolines&amp;quot; widths=&amp;quot;300px&amp;quot; heights=&amp;quot;300px&amp;quot;&amp;gt;File:final_genus2.png|Relative Auftretenshäufigkeit von &#039;&#039;das Final / der Final&#039;&#039; innerhalb der einzelnen Areale&amp;lt;/gallery&amp;gt; &lt;br /&gt;
|&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;nolines&amp;quot; widths=&amp;quot;300px&amp;quot; heights=&amp;quot;300px&amp;quot;&amp;gt;File:final_das2.png|Relative Auftretenshäufigkeit von &#039;&#039;das Final&#039;&#039; innerhalb der einzelnen Areale im Verhältnis zu &#039;&#039;der Final&#039;&#039; (in %) &amp;lt;/gallery&amp;gt; &lt;br /&gt;
|&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;nolines&amp;quot; widths=&amp;quot;300px&amp;quot; heights=&amp;quot;300px&amp;quot;&amp;gt;File:final_der2.png|Relative Auftretenshäufigkeit von &#039;&#039;der Final&#039;&#039; innerhalb der einzelnen Areale im Verhältnis zu &#039;&#039;das Final&#039;&#039; (in %)&amp;lt;/gallery&amp;gt; &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frequenztabelle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lesehilfe_Tabelle}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot; style=&amp;quot;margin: auto;&amp;quot; width=&amp;quot;450px&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ style=&amp;quot;padding-bottom:1em;&amp;quot; | Relative Auftretenshäufigkeit von &#039;&#039;das Final / der Final&#039;&#039; innerhalb der einzelnen Areale&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Areal !! ! data-sort-type=&amp;quot;number&amp;quot; | das Final !! ! data-sort-type=&amp;quot;number&amp;quot; | der Final&lt;br /&gt;
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| LIE || 0% || 100% (u.S.)&lt;br /&gt;
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| LUX || 0% || 100% (u.S.)&lt;br /&gt;
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| BELG|| 0% (k.B.)|| 0% (k.B.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-mittelwest}}|| 0% (k.B.)|| 0% (k.B.)&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|A-west}} || 50% (u.S.)|| 50% (u.S.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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| CH || 6% || 94%&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Genitiv Singular = &lt;br /&gt;
{{Lesehilfe}}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Final&#039;&#039;&#039; das/der / &#039;&#039;&#039;Finale&#039;&#039;&#039; das, &#039;&#039;Genitiv Singular:&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Finales&#039;&#039;&#039; {{Kapitälchen|überall}}; &#039;&#039;&#039;Finals&#039;&#039;&#039;  BELG, CH, D, LUX; Finale/Finalen/Finali/Finals &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die beiden Varianten &#039;&#039;Final&#039;&#039; und &#039;&#039;Finale&#039;&#039; und ihre Zusammensetzungen werden im Genitiv Singular die Formen &#039;&#039;Finals&#039;&#039; und &#039;&#039;Finales&#039;&#039; verwendet (vgl. [[-es / -s im Genitiv Singular | &#039;&#039;-es&#039;&#039; / &#039;&#039;-s&#039;&#039; im Genitiv Singular]]). &#039;&#039;Finales&#039;&#039; ist die häufiger auftretende Variante im Genitiv Singular, sie wird in D, BELG, LUX, LIE*, A und STIR* mehrheitlich bis ausnahmslos verwendet: &#039;&#039;Das Erreichen des &#039;&#039;&#039;Finales&#039;&#039;&#039; war reine Formsache.&#039;&#039; (inFranken.de). In CH ist hingegen &#039;&#039;Finals&#039;&#039; üblich, was prinzipiell mit der hier mehrheitlich verwendeten Grundform &#039;&#039;Final&#039;&#039; in Verbindung gebracht werden könnte (s. [[Final / Finale#Grundform|oben]]). Allerdings ist diese Variante durchaus auch in D, BELG und LUX gebräuchlich: &#039;&#039;Das Erreichen des &#039;&#039;&#039;Finals&#039;&#039;&#039; wird sicher das Ziel beider Mannschaften sein, so dass die Zuschauer eine spannende Partie erwartet.&#039;&#039; (Thüringer Allgemeine). Somit kann – entgegen Annahmen aus der Fachliteratur&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. bspw. {{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (Hrsg.) (2016): &#039;&#039;Variantenwörterbuch des Deutschen. Die Standardsprache in Österreich, der Schweiz, Deutschland, Liechtenstein, Luxemburg, Ostbelgien und Südtirol sowie Rumänien, Namibia und Mennonitensiedlungen.&#039;&#039; 2., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Berlin/Boston: de Gruyter, S. 235.&amp;lt;/ref&amp;gt; – der Genitiv Singular &#039;&#039;Finals&#039;&#039; nicht zwingend nur bei der Grundform &#039;&#039;Final&#039;&#039; auftreten, sondern ist auch mit Blick auf die Grundform &#039;&#039;Finale&#039;&#039; möglich: &#039;&#039;Ins &#039;&#039;&#039;Halbfinale&#039;&#039;&#039; kam er als Lauf-Dritter des &#039;&#039;&#039;Viertel-&#039;&#039;&#039;, ins &#039;&#039;&#039;Finale&#039;&#039;&#039; gar nur als Vierter des extrem schnellen &#039;&#039;&#039;Semifinals&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039; (Schwarzwälder Bote). Die Verwendung der Genitiv-Singular-Form &#039;&#039;Finals&#039;&#039; außerhalb von CH könnte in gewissen Fällen auch auf das englisch ausgesprochene Fremdwort &#039;&#039;Final&#039;&#039; zurückgeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispielbelege ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Finales&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Wegen des &#039;&#039;&#039;EM-Fußball-Halbfinales&#039;&#039;&#039; Italien gegen Deutschland begann die jüngste Sitzung des St. Vither Stadtrates am Donnerstagabend eine Stunde früher als gewohnt.&#039;&#039; (GrenzEcho).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Am Freitag präsentierten im Kino Rex in Uznach elf Projekt-Teams im Rahmen des kantonalen &#039;&#039;&#039;Finales&#039;&#039;&#039; des Jugendprojekt-Wettbewerbs ihre Arbeiten dem Publikum und der Jury.&#039;&#039; (St. Galler Tagblatt).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Doch dann spielten sich Szenen ab, die sich den Ausdruck eines &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Herzschlagfinales&amp;quot;&#039;&#039;&#039; redlich verdienten.&#039;&#039; (Oberösterreichische Nachrichten).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Die Auslosung des &#039;&#039;&#039;Achtelfinales&#039;&#039;&#039; erfolgt am Dienstag und die Paarungen sind auf übernächstes Wochenende terminiert.&#039;&#039; (Tageblatt Online).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;In Baku soll vor Beginn des &#039;&#039;&#039;ESC-Finales&#039;&#039;&#039; am vergangenen Samstag ein geplanter Anschlag auf den Eurovosion Song Contest verhindert worden sein.&#039;&#039; (Mitteldeutsche Zeitung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Finals&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Die Stimmung in der Squadra Azzurra vor der emotionsgeladenen Neuauflage des &#039;&#039;&#039;WM-Halbfinals&#039;&#039;&#039; von 2006 ist glänzend.&#039;&#039; (GrenzEcho).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Nachdem die Live-Übertragung des letzten &#039;&#039;&#039;Viertelfinals&#039;&#039;&#039; zwischen England und Italien aufgrund einer Unwetterwarnung ausfallen musste, konnten die Gütersloher somit sechs Partien im XXL-Format erleben.&#039;&#039; (Neue Westfälische). &lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Heute startet die erste Vorverkaufsphase für das Hinspiel des &#039;&#039;&#039;Champions-League-Achtelfinals&#039;&#039;&#039; am 22. Februar zwischen dem FC Basel und Bayern München.&#039;&#039; (Basellandschaftliche Zeitung).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Deutschland ist durch das Erreichen des &#039;&#039;&#039;EM-Halbfinals&#039;&#039;&#039; wieder an Uruguay vorbeigezogen und hat den zweiten Platz zurückerobert.&#039;&#039; (Luxemburger Wort).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Im Vorfeld des &#039;&#039;&#039;Cup-Finals&#039;&#039;&#039; kam es in der Berner Innenstadt zur Auseinandersetzungen zwischen Basel- und GC-Fans.&#039;&#039; (Berner Zeitung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin: auto;&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;nolines&amp;quot; widths=&amp;quot;300px&amp;quot; heights=&amp;quot;300px&amp;quot;&amp;gt;File:Finales_finals3.png|Relative Auftretenshäufigkeit von &#039;&#039;Finales / Finals&#039;&#039; innerhalb der einzelnen Areale&amp;lt;/gallery&amp;gt; &lt;br /&gt;
|&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;nolines&amp;quot; widths=&amp;quot;300px&amp;quot; heights=&amp;quot;300px&amp;quot;&amp;gt;File:Finales3.png|Relative Auftretenshäufigkeit von &#039;&#039;Finales&#039;&#039; innerhalb der einzelnen Areale im Verhältnis zu &#039;&#039;Finals&#039;&#039; (in %) &amp;lt;/gallery&amp;gt; &lt;br /&gt;
|&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;nolines&amp;quot; widths=&amp;quot;300px&amp;quot; heights=&amp;quot;300px&amp;quot;&amp;gt;File:Finals3.png|Relative Auftretenshäufigkeit von &#039;&#039;Finals&#039;&#039; innerhalb der einzelnen Areale im Verhältnis zu &#039;&#039;Finales&#039;&#039; (in %)&amp;lt;/gallery&amp;gt; &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frequenztabelle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lesehilfe_Tabelle}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot; style=&amp;quot;margin: auto;&amp;quot; width=&amp;quot;450px&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ style=&amp;quot;padding-bottom:1em;&amp;quot; | Relative Auftretenshäufigkeit von &#039;&#039;Finales / Finals&#039;&#039; innerhalb der einzelnen Areale&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Areal !! ! data-sort-type=&amp;quot;number&amp;quot; | Finales !! ! data-sort-type=&amp;quot;number&amp;quot; | Finals &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| STIR || 100% (u.S.) || 0%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| LIE || 100% (u.S.) || 0%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|A-ost}} || 100% || 0%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| CH || 13% || 87%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| BELG || 76% || 24%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| LUX || 52% || 48%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|A-südost}} || 100% || 0%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|A-west}} || 100% || 0%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-mittelwest}} || 68% || 32%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|A-mitte}} || 98% || 2%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-nordwest}} || 76% || 24%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-nordost}} || 55% || 45%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-südwest}} || 78% || 22%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-mittelost}} || 70% || 30%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-südost}} || 77% || 23%&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Pluralbildung = &lt;br /&gt;
{{Lesehilfe}}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Final&#039;&#039;&#039; das/der / &#039;&#039;&#039;Finale&#039;&#039;&#039; das, Finales/Finals, &#039;&#039;Plural:&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Finale&#039;&#039;&#039; {{Kapitälchen|A-mitte}}, {{Kapitälchen|A-west}}, {{Kapitälchen|D-südost}}, {{Kapitälchen|D-südwest}}; &#039;&#039;&#039;Finalen&#039;&#039;&#039; LUX; &#039;&#039;&#039;Finali&#039;&#039;&#039; A; &#039;&#039;&#039;Finals&#039;&#039;&#039; {{Kapitälchen|A-mitte}}, {{Kapitälchen|A-west}}, BELG, CH, D, LIE, LUX &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die beiden Varianten &#039;&#039;Final&#039;&#039; und &#039;&#039;Finale&#039;&#039; und ihre Zusammensetzungen werden vier verschiedene Pluralformen nebeneinander verwendet: &#039;&#039;Finale&#039;&#039;, &#039;&#039;Finalen&#039;&#039;, &#039;&#039;Finali&#039;&#039; und &#039;&#039;Finals&#039;&#039; (vgl. [[Pluralbildung bei Fremdwörtern]], [[Pluralbildung mit Endung -e / -s|Pluralbildung mit Endung &#039;&#039;-e&#039;&#039; / &#039;&#039;-s&#039;&#039;]]). Die weitaus am häufigsten vorkommende Variante ist &#039;&#039;Finals&#039;&#039;, sie wird in {{Kapitälchen|A-west}}, CH, D, LIE, LUX und BELG mehrheitlich bis fast ausnahmslos verwendet und kommt auch in {{Kapitälchen|A-mitte}} vor: &#039;&#039;Begonnen wird um 9 Uhr, die &#039;&#039;&#039;Finals&#039;&#039;&#039; werden gegen 17:30 Uhr erwartet.&#039;&#039; (Vorarlberg Online). Auch hinsichtlich dieser Pluralform dürften sich viele Schreibende an dem in der Aussprache nicht vollständig ins Deutsche integrierten Fremdwort &#039;&#039;Finals&#039;&#039; orientieren (s. [[Final / Finale#Genus|oben]]). Die  Pluralvariante &#039;&#039;Finale&#039;&#039; kommt hingegen nur selten in {{Kapitälchen|A-mitte}}, {{Kapitälchen|A-west}}, LIE, {{Kapitälchen|D-süd}}, {{Kapitälchen|D-mittelwest}}, LUX und BELG vor: &#039;&#039;Die &#039;&#039;&#039;Semifinale&#039;&#039;&#039; beginnen heute um 10 Uhr, die &#039;&#039;&#039;Finale&#039;&#039;&#039; am Sonntag um 13 (Damen) und um 15.30 Uhr (Herren).&#039;&#039; (Oberösterreichische Nachrichten). Daneben ist, ausschliesslich in A, auch &#039;&#039;Finali&#039;&#039; im Gebrauch, wobei sich hier eine Zunahme der Verwendung von Westen nach Osten hin zeigt: &#039;&#039;Seit die Russin 2004 in den &#039;&#039;&#039;Finali&#039;&#039;&#039; von Wimbledon und dem WTA-Masters triumphierte, wartet sie vergeblich auf einen Erfolg gegen die Olympiasiegerin&#039;&#039; [...]&#039;&#039;.&#039;&#039; (Oberösterreichische Nachrichten). Die Pluralform &#039;&#039;Finalen&#039;&#039; kommt schliesslich nur in LUX vor, aber auch da nur recht selten: &#039;&#039;Die wahren &#039;&#039;&#039;Finalen&#039;&#039;&#039; fanden eh am Freitag und am Samstag statt.&#039;&#039; (Tageblatt Online).  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispielbelege ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Finale&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Von den anfänglich 230 Kandidaten blieben nur noch sechs Quartette, 13 Sänger und fünf Klarinettisten für die &#039;&#039;&#039;Semifinale&#039;&#039;&#039; übrig.&#039;&#039; (Augsburger Allgemeine).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Das Finale am Samstag wurde eines der schönsten &#039;&#039;&#039;Derby-Finale&#039;&#039;&#039; seit langer Zeit und endete in einer emotionalen Siegerehrung.&#039;&#039; (Mittelbayerische). &lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Zwei &#039;&#039;&#039;Sender-Finale&#039;&#039;&#039; in einer Spielzeit schaffen nur ganz, ganz wenige.&#039;&#039; (Vorarlberg Online).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Von April bis August 2012 spielten sie in 143 lokalen Vorrundenturnieren um die Qualifikation für die drei &#039;&#039;&#039;Regionalfinale&#039;&#039;&#039; und dort um den Einzug in das Finale.&#039;&#039; (inFranken.de).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Im Aosta-Tal wurden auf der Südseite des Matterhorns ein Slalom und ein Riesenslalom ausgetragen, die als &#039;&#039;&#039;Weltcupfinale&#039;&#039;&#039; mit doppelten Punkten gewertet wurden. &#039;&#039; (Augsburger Allgemeine).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Finalen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;So bleibt demnach auch alles offen für die Zusammensetzung der &#039;&#039;&#039;Halbfinalen&#039;&#039;&#039; des Final Four.&#039;&#039; (Tageblatt Online).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Bei den Herren endeten die &#039;&#039;&#039;Halbfinalen&#039;&#039;&#039; also mit einem blitzblanken 2:0.&#039;&#039; (Tageblatt Online).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Am Freitagabend wurden in Strassen die Gegner für die &#039;&#039;&#039;Halbfinalen&#039;&#039;&#039; für die Coupe de Luxembourg ausgelost.&#039;&#039; (Tageblatt Online).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;2002 konnte Kim Clijsters (mit Husarova) beide &#039;&#039;&#039;Finalen&#039;&#039;&#039; gewinnen und 2006 Francesca Schiavone (mit Peschke) nur das Doppelfinale.&#039;&#039; (Tageblatt Online).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Zum ersten Mal in der Geschichte der 1954 aus der Taufe gehobenen Coupe de Luxembourg werden im Wettbewerb die &#039;&#039;&#039;Halbfinalen&#039;&#039;&#039; am Samstag (09.03.13) und das Finale sofort am drauffolgenden Sonntag (10.03.13) ausgetragen.&#039;&#039; (Tageblatt Online).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Finali&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Damit erzielten die Gewinner der beiden &#039;&#039;&#039;Halbfinali&#039;&#039;&#039; und des Finales 2012 jeweils exakt 48 Punkte.&#039;&#039; (Der Standard).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Die Staatsmeisterschaften im Kunstturnen werden am Sonntag Nachmittag in der Sporthalle Mattersburg mit den &#039;&#039;&#039;Gerätefinali&#039;&#039;&#039; abgeschlossen.&#039;&#039; (Vorarlberg Online).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Fast 14.000 Besucher, darunter 1600 am Tag der &#039;&#039;&#039;Mannschaftsfinali&#039;&#039;&#039;, besuchten die Wettbewerbstage der Tischtennis-Jugend-EM in Schwechat.&#039;&#039; (Kleine Zeitung, Steiermark und Kärnten).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Über 1000 solcher Denkaufgaben hat Walko seit Mitte der 1990er formuliert, als er die &#039;&#039;&#039;Landesfinali&#039;&#039;&#039; des Quiz für politische Bildung koordinierte.&#039;&#039; (Kleine Zeitung, Steiermark und Kärnten).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Der 55. Eurovision Song Contest, bei dem einschließlich der beiden &#039;&#039;&#039;Halbfinali&#039;&#039;&#039; insgesamt 39 Staaten teilnahmen, wurde von 18.000 Zuschauern in der Telenor-Arena in Oslo verfolgt.&#039;&#039; (Kronen Zeitung, Steiermark und Kärnten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Finals&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Beide setzten sich in ihren jeweiligen &#039;&#039;&#039;Halbfinals&#039;&#039;&#039; knapp aber verdient durch.&#039;&#039; (GrenzEcho).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Am Sonntag beginnen um 9 Uhr die &#039;&#039;&#039;Trickski-Finals&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039; (Neue Osnabrücker Zeitung).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Die &#039;&#039;&#039;Viertelfinals&#039;&#039;&#039; werden am 6./7. November gespielt.&#039;&#039; (Liechtensteiner Vaterland).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;In den &#039;&#039;&#039;Sechzehntelfinals&#039;&#039;&#039; der Frauen gewann Piranha Chur (NLA) gegen Verbano Gordola (1. Liga) mit 18:1.&#039;&#039; (Die Südostschweiz).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Die beiden &#039;&#039;&#039;ESC-Halbfinals&#039;&#039;&#039;, in den Jahren zuvor in der Regel von den dritten Programmen der ARD übertragen, wird in diesem Jahr erstmals Raabs Haussender Pro Sieben ausstrahlen.&#039;&#039; (Stuttgarter Zeitung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin: auto;text-align: center;&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;nolines&amp;quot; perrow=3 widths=300px heights=300px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Final_plural2.png|Relative Auftretenshäufigkeit von &#039;&#039;Finale&#039;&#039; / &#039;&#039;Finalen&#039;&#039; / &#039;&#039;Finali&#039;&#039; und &#039;&#039;Finals&#039;&#039; innerhalb der einzelnen Areale&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;nolines&amp;quot; perrow=3 widths=300px heights=300px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Finale_plural2.png|Relative Auftretenshäufigkeit von &#039;&#039;Finale&#039;&#039; innerhalb der einzelnen Areale im Verhältnis zu &#039;&#039;Finalen&#039;&#039;, &#039;&#039;Finali&#039;&#039; und &#039;&#039;Finals&#039;&#039; (in %) &amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;nolines&amp;quot; perrow=3 widths=300px heights=300px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Finalen2.png|Relative Auftretenshäufigkeit von &#039;&#039;Finalen&#039;&#039; innerhalb der einzelnen Areale im Verhältnis zu &#039;&#039;Finale&#039;&#039;, &#039;&#039;Finali&#039;&#039; und &#039;&#039;Finals&#039;&#039; (in %)&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
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Finali2.png|Relative Auftretenshäufigkeit von &#039;&#039;Finali&#039;&#039; innerhalb der einzelnen Areale im Verhältnis zu &#039;&#039;Finale&#039;&#039;, &#039;&#039;Finalen&#039;&#039; und &#039;&#039;Finals&#039;&#039; (in %)&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;nolines&amp;quot; perrow=3 widths=300px heights=300px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Finals4.png|Relative Auftretenshäufigkeit von &#039;&#039;Finals&#039;&#039; innerhalb der einzelnen Areale im Verhältnis zu &#039;&#039;Finale&#039;&#039;, &#039;&#039;Finalen&#039;&#039; und &#039;&#039;Finali&#039;&#039; (in %) &amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
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== Frequenztabelle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot; style=&amp;quot;margin: auto;&amp;quot; width=&amp;quot;450px&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ style=&amp;quot;padding-bottom:1em;&amp;quot; | Relative Auftretenshäufigkeit von &#039;&#039;Finale / Finalen / Finali / Finals&#039;&#039; innerhalb der einzelnen Areale&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Areal !! ! data-sort-type=&amp;quot;number&amp;quot; | Finale !! ! data-sort-type=&amp;quot;number&amp;quot; | Finalen !! ! data-sort-type=&amp;quot;number&amp;quot; | Finali !! ! data-sort-type=&amp;quot;number&amp;quot; | Finals&lt;br /&gt;
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| LIE || 9% || 0% || 0% || 91% &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| STIR || 0% (k.B.) || 0% (k.B.) || 0% (k.B.) || 0% (k.B.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| LUX || 6% || 19% || 0% || 75% &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| BELG || 20% || 0% || 0% || 80% &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| CH || 1% || 0% || 0% || 99%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|A-ost}} || 0% || 0% || 100% (u.S.) || 0% &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|A-west}} || 15% || 0% || 26% || 59% &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|A-mitte}} || 11% || 0% || 74% || 15%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|A-südost}} || 0% || 0% || 100% || 0% &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-nordwest}} || 4% || 0% || 0% || 96%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-nordost}} || 3% || 0% || 0% || 97%&lt;br /&gt;
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| {{Kapitälchen|D-mittelost}} || 3% || 0% || 0% || 97% &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-südost}} || 7% || 0% || 0% || 93% &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-südwest}} || 5% || 0% || 0% || 95%  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-mittelwest}} || 5% || 0% || 0% || 95% &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Einzelnachweise =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Siehe auch =&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Grundform&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Grundlagenartikel: [[Wortbildung]] (oder direkt Unterkapitel [[Wortbildung#Substantivderivation|Substantivderivation]])&lt;br /&gt;
* Überblicksartikel: [[(-) / -e bei Substantiven|(-) / -&#039;&#039;e&#039;&#039; bei Substantiven]]&lt;br /&gt;
* Einzelartikel: [[Akt / Akte]], [[Alp / Alpe]], [[Au / Aue]], [[Backrohr / Backröhre]], [[Bankett / Bankette]], [[Bub / Bube]], [[Bursch / Bursche]], [[Eck / Ecke]], [[Einsprache / Einspruch]], [[Etikett / Etikette]], [[Geleise / Gleis]], [[Hirt / Hirte]], [[Käs / Käse]], [[Limit / Limite]], [[Offert / Offerte]], [[Pedal / Pedale]], [[Rondell / Rondelle]], [[Schurz / Schürze]], [[Sonnwend / Sonnwende]], [[-trupp / -truppe]], [[Tür / Türe]], [[Werkstatt / Werkstätte]]&lt;br /&gt;
* Thematisch verwandte Artikel: [[(-) / -en bei Substantiven|(-) / -&#039;&#039;en&#039;&#039; bei Substantiven]], [[-e / -en bei Substantiven|-&#039;&#039;e&#039;&#039; / -&#039;&#039;en&#039;&#039; bei Substantiven]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Genus&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Grundlagenartikel: [[Genus]] (oder direkt Unterkapitel [[Genus#Genusschwankungen: Variation des Genus bei Substantiven im Deutschen|Genusschwankungen: Variation des Genus bei Substantiven im Deutschen]])&lt;br /&gt;
* Überblicksartikel: [[Genus bei Fremdwörtern]]&lt;br /&gt;
* Einzelartikel: [[App]], [[Blackout]], [[Blog]], [[Bonbon]], [[Comic]], [[Dress]], [[Event]], [[Gaudi]], [[Gulasch]], [[Gummi]], [[Joghurt]], [[Kader]], [[Laptop]], [[Level]], [[(E-)Mail]], [[Match]], [[Prospekt]], [[Radar]], [[Radio]], [[Rollo]], [[Samba]], [[Schlamassel]], [[Silvester]], [[Service]], [[SMS]], [[Spray]], [[Terminal]], [[Tram]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Genitiv Singular&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Grundlagenartikel: [[Flexion]] (oder direkt Unterkapitel [[Flexion#Substantivflexion|Substantivflexion]])&lt;br /&gt;
* Überblicksartikel: [[-es / -s im Genitiv Singular|&#039;&#039;-es&#039;&#039; / &#039;&#039;-s&#039;&#039; im Genitiv Singular]]&lt;br /&gt;
* Einzelartikel: [[Amt]], [[Bericht]], [[Betrug]], [[Jahr]], [[Konzert]], [[Land]], [[Mann]], [[Markt]], [[Mast / Masten]], [[Ort]], [[Programm]], [[Projekt]], [[Rat]], [[Spiel]], [[Tag]], [[Verband]], [[Verein]], [[Vorstand]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Pluralbildung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Grundlagenartikel: [[Flexion]] (oder direkt Unterkapitel [[Flexion#Substantivflexion|Substantivflexion]])&lt;br /&gt;
* Überblicksartikel: [[Pluralbildung bei Fremdwörtern]], [[Pluralbildung mit Endung -e / -s|Pluralbildung mit Endung &#039;&#039;-e&#039;&#039; / &#039;&#039;-s&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
* Einzelartikel: [[Abonnement]], [[Balkon]], [[Ballon]], [[Billett]], [[Cover]], [[Creme]], [[Dekor]], [[Graffiti / Graffitis]], [[Karton]], [[Karussell]], [[Konto]], [[Maronen / Maroni / Marroni]], [[Match]], [[Park]], [[Pizza]], [[Saison]], [[Ski]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:(-) / -e bei Substantiven]][[Kategorie:Genus bei Fremdwörtern]][[Kategorie:-es / -s im Genitiv Singular]][[Kategorie:Pluralbildung bei Fremdwörtern]][[Kategorie:Pluralbildung mit Endung -e / -s]][[Kategorie:Einzelartikel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>EricSeubert</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mediawiki.ids-mannheim.de/VarGra1.46/index.php?title=Eins_/_Einser&amp;diff=32289</id>
		<title>Eins / Einser</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mediawiki.ids-mannheim.de/VarGra1.46/index.php?title=Eins_/_Einser&amp;diff=32289"/>
		<updated>2018-11-26T10:18:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;EricSeubert: Textersetzung - „{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (2016)“ durch „{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (Hrsg.) (2016)“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Lesehilfe}}&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Eins&#039;&#039;&#039; die –, -en {{Kapitälchen|A-mitte, A-südost}}, D; &#039;&#039;&#039;Einser&#039;&#039;&#039; der -s, – A, {{Kapitälchen|D-süd}}&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Eins&#039;&#039; und &#039;&#039;Einser&#039;&#039; sind [[Zahlwörter – Substantivierung|substantivierte Zahlwörter]], die bei Schulnoten, aber auch bei Ziffern (z. B. von Verkehrslinien) und Augenzahlen auf dem Würfel ohne Bedeutungsunterschied nebeneinander verwendet werden. &lt;br /&gt;
In D, BELG*, LUX* und CH* tritt mehrheitlich bis fast ausnahmslos die Variante &#039;&#039;Eins&#039;&#039; auf: &#039;&#039;Wenn das kein Grund zum Feiern ist: Zweimal die Traumnote 1,0 und 26-Mal eine &#039;&#039;&#039;Eins&#039;&#039;&#039; vorm Komma&#039;&#039;. (Neue Westfälische). In A und STIR* wird dagegen mehrheitlich die Variante &#039;&#039;Einser&#039;&#039; verwendet, die etwas seltener auch in {{Kapitälchen|D-süd}} vorkommt: &#039;&#039;Einen &#039;&#039;&#039;Einser&#039;&#039;&#039; im theoretischen und praktischen Teil der Meisterprüfung, einen Zweier im Test für die Qualifizierung zum Ausbilder und technischen Fachwirt hat sie geschafft&#039;&#039;. (Passauer Neue Presse). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Fachliteratur steht mitunter, dass in CH auch &#039;&#039;der Einer&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (Hrsg.) (2016): &#039;&#039;Variantenwörterbuch des Deutschen. Die Standardsprache in Österreich, der Schweiz, Deutschland, Liechtenstein, Luxemburg, Ostbelgien und Südtirol sowie Rumänien, Namibia und Mennonitensiedlungen.&#039;&#039; 2., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Berlin/Boston: de Gruyter, S. 195.&amp;lt;/ref&amp;gt; (als Variante zu &#039;&#039;die Eins&#039;&#039;) verwendet werde. Dies kann durch die [[Korpus, Regionen und analysierte Zeitungen|Variantengrammatik]] nicht bestätigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispielbelege ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Eins&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Wenn auch in Schulnoten ausgedrückt keiner der befragten Premierengäste eine &#039;&#039;&#039;Eins&#039;&#039;&#039; vergeben mochte, war das Publikum doch angetan.&#039;&#039; (Augsburger Allgemeine).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;&amp;quot;Gefällt mir&amp;quot;, meinte er zu der Tatsache, dass immerhin bei mehr als einem Viertel der Zeugnisse eine &#039;&#039;&#039;Eins&#039;&#039;&#039; vor dem Komma steht.&#039;&#039; (Schwarzwälder Bote).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;In der Schule sei er immer der Klassenclown gewesen, und auch wenn er keine Noten lesen konnte, hatte er in Musik immer eine &#039;&#039;&#039;Eins&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039; (Rheinische Post).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Mathe: &amp;quot;Heute lernen wir die &#039;&#039;&#039;Eins&#039;&#039;&#039;&amp;quot;.&#039;&#039; (Nordkurier).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Anfangen durfte der, der mit dem Würfel eine &#039;&#039;&#039;Eins&#039;&#039;&#039; würfelte.&#039;&#039; (Hessische/Niedersächsische Allgemeine).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Einser&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;In der Realität hätten an ihrer Schule aber mehr als die Hälfte der Kinder nur &#039;&#039;&#039;Einser&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039; (Niederösterreichische Nachrichten).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Alle 90 Mädchen, die zur Prüfung antraten, absolvierten sie mit Erfolg und 24 erarbeiteten sich einen Notendurchschnitt mit einem &#039;&#039;&#039;Einser&#039;&#039;&#039; vor dem Komma.&#039;&#039; (Augsburger Allgemeine).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Der Grund dafür liegt auf der Hand: Nur wer &#039;&#039;&#039;Einser&#039;&#039;&#039; und Zweier in Deutsch, Lesen und Mathematik im Zeugnis stehen hat, wird im Gymnasium aufgenommen.&#039;&#039; (Kronen Zeitung, Steiermark und Kärnten).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Ich war überglücklich, als ich den grünen &#039;&#039;&#039;Einser&#039;&#039;&#039; im Ziel aufleuchten gesehen habe.&#039;&#039; (Oberösterreichische Nachrichten).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Gute Stimmung gehört zum Spiel um die heißbegehrte Brezel, und die gewürfelten &#039;&#039;&#039;Einser&#039;&#039;&#039; und Sechser sind vielleicht schon ein kleines Barometer für Glück oder Pech im neuen Jahr.&#039;&#039; (Schwarzwälder Bote).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin: auto;&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;nolines&amp;quot; widths=&amp;quot;300px&amp;quot; heights=&amp;quot;300px&amp;quot;&amp;gt;File:Eins_einser.png|Relative Auftretenshäufigkeit von &#039;&#039;Eins / Einser&#039;&#039; innerhalb der einzelnen Sprachregionen&amp;lt;/gallery&amp;gt; &lt;br /&gt;
|&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;nolines&amp;quot; widths=&amp;quot;300px&amp;quot; heights=&amp;quot;300px&amp;quot;&amp;gt;File:Eins.png|Relative Auftretenshäufigkeit von &#039;&#039;Eins&#039;&#039; innerhalb der einzelnen Sprachregionen im Verhältnis zu &#039;&#039;Einser&#039;&#039; (in %) &amp;lt;/gallery&amp;gt; &lt;br /&gt;
|&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;nolines&amp;quot; widths=&amp;quot;300px&amp;quot; heights=&amp;quot;300px&amp;quot;&amp;gt;File:Einser.png|Relative Auftretenshäufigkeit von &#039;&#039;Einser&#039;&#039; innerhalb der einzelnen Sprachregionen im Verhältnis zu &#039;&#039;Eins&#039;&#039; (in %)&amp;lt;/gallery&amp;gt; &lt;br /&gt;
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== Frequenztabelle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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! Sprachregion !! ! data-sort-type=&amp;quot;number&amp;quot; | Eins !! ! data-sort-type=&amp;quot;number&amp;quot; | Einser&lt;br /&gt;
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| STIR || 0% || 100% (u.S.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|A-ost}} || 33% (u.S.) || 67% (u.S.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| BELG || 100% (u.S.) || 0%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|A-west}} || 33% (u.S.) || 67% (u.S.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| LUX || 100% (u.S.)|| 0%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| CH || 100% (u.S.) || 0%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|A-südost}} || 23% || 77%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|A-mitte}} || 29% || 71%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-südwest}} || 82% || 18%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-nordost}} || 97% || 3%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-mittelost}} || 95% || 5%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-mittelwest}} || 97% || 3%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-nordwest}} || 98% || 2%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-südost}} || 84% || 16%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| LIE || 0% (k.B.)|| 0% (k.B.)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Grundlagenartikel: [[Wortbildung]] (oder direkt Unterkapitel [[Wortbildung#Substantivderivation|Substantivderivation]])&lt;br /&gt;
* Überblicksartikel: [[Zahlwörter – Substantivierung]]&lt;br /&gt;
* Einzelartikel: [[Drei / Dreier]], [[Fünf / Fünfer]], [[Vier / Vierer]], [[Zwei / Zweier]]&lt;br /&gt;
* Thematisch verwandte Artikel: [[Bruchzahlen (Genus)|Bruchzahlen]], [[Siebentel / Siebtel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Zahlwörter – Substantivierung]][[Kategorie:Einzelartikel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>EricSeubert</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mediawiki.ids-mannheim.de/VarGra1.46/index.php?title=E-Fuge_/_Nullfuge_bei_VN-Komposita&amp;diff=32288</id>
		<title>E-Fuge / Nullfuge bei VN-Komposita</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mediawiki.ids-mannheim.de/VarGra1.46/index.php?title=E-Fuge_/_Nullfuge_bei_VN-Komposita&amp;diff=32288"/>
		<updated>2018-11-26T10:18:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;EricSeubert: Textersetzung - „{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (2016)“ durch „{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (Hrsg.) (2016)“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{DISPLAYTITLE:&#039;&#039;e&#039;&#039;-Fuge / Nullfuge bei VN-Komposita}}{{Lesehilfe}}&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
=== Allgemeines zum Variantenphänomen ===&lt;br /&gt;
VN-Komposita sind [[Wortbildung#Komposition|Zusammensetzungen]] aus einem Verbstamm und einem Substantiv (z. B. &#039;&#039;schreib-&#039;&#039; + &#039;&#039;Maschine&#039;&#039; → &#039;&#039;Schreibmaschine&#039;&#039;, &#039;&#039;häng-&#039;&#039; + &#039;&#039;Brücke&#039;&#039; → &#039;&#039;Hängebrücke&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
Die Nahtstelle zwischen den zusammengesetzten Wörtern kann leer sein, wie das etwa bei &#039;&#039;Schreib&#039;&#039;-Ø-&#039;&#039;maschine&#039;&#039; der Fall ist. In manchen Fällen tritt aber auch ein sogenanntes [http://hypermedia.ids-mannheim.de/call/public/sysgram.ansicht?v_typ=d&amp;amp;v_id=547&amp;amp;v_wort=Fuge Fugenelement] (kurz: Fuge) auf, wie etwa die &#039;&#039;e&#039;&#039;-Fuge bei &#039;&#039;Häng-&#039;&#039;&#039;e&#039;&#039;&#039;-brücke&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Auftreten eines Fugenelements ist in vielen Fällen an das vorangehende Lexem bzw. Bestimmungswort gebunden (z. B. &#039;&#039;färb- → Färb-&#039;&#039;&#039;e&#039;&#039;&#039;-mittel&#039;&#039;, aber &#039;&#039;schreib- → Schreib&#039;&#039;-Ø-&#039;&#039;tafel&#039;&#039;). Es kann zudem auch Hinweise auf die Wortartenzugehörigkeit des Erstgliedes geben. So zeigt etwa bei den Zusammensetzungen &#039;&#039;Land-&#039;&#039;&#039;e&#039;&#039;&#039;-platz&#039;&#039; und &#039;&#039;Land&#039;&#039;-Ø-&#039;&#039;luft&#039;&#039; die &#039;&#039;e&#039;&#039;-Fuge an, dass das Erstglied bei ersterer ein Verb ist, bei zweiterer ein Substantiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unabhängig davon werden einige Zusammensetzungen mit und ohne &#039;&#039;e&#039;&#039;-Fuge nebeneinander verwendet, ohne dass dies einen Bedeutungsunterschied ausmachen würde. Dies trifft beispielsweise auf &#039;&#039;[[Bademeister / Badmeister]]&#039;&#039; zu: &#039;&#039;Der &#039;&#039;&#039;Bademeister&#039;&#039;&#039; konnte somit rasch mit den Wiederbelebungsmaßnahmen beginnen.&#039;&#039; (Der Vinschger). &#039;&#039;Den Springturm beobachten die &#039;&#039;&#039;Badmeister&#039;&#039;&#039; mit Adleraugen – das mit Abstand gefährlichste Areal des Freibads.&#039;&#039; (Aargauer Zeitung).&lt;br /&gt;
Bei diesen und weiteren, [[e-Fuge / Nullfuge bei VN-Komposita#Siehe auch|unten]] angeführten Zusammensetzungen hängt es vom Sprachareal ab, welche Variante jeweils gebraucht wird.&lt;br /&gt;
Informationen zur arealen Variation können den entsprechenden Artikeln entnommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Varianten ===&lt;br /&gt;
In der Fachliteratur&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. {{Kapitälchen|Ebner}}, Jakob (2009): &#039;&#039;Duden - Wie sagt man in Österreich? Wörterbuch des österreichischen Deutsch.&#039;&#039; Mannheim u.a.: Dudenverlag, S. 463.&amp;lt;/ref&amp;gt; steht gelegentlich, dass in A die fugenlosen Zusammensetzungen &#039;&#039;Abschreibposten&#039;&#039;, &#039;&#039;Absteigquartier&#039;&#039; und &#039;&#039;Einsteigstelle&#039;&#039; vorkommen würden, während in D die Zusammensetzungen &#039;&#039;Abschreibeposten&#039;&#039;, &#039;&#039;Absteigequartier&#039;&#039; und &#039;&#039;Einsteigestelle&#039;&#039; verwendet würden. Dies kann von der [[Korpus, Regionen und analysierte Zeitungen|Variantengrammatik]] nicht bestätigt werden. &lt;br /&gt;
Dasselbe gilt für Zusammensetzungen auf &#039;&#039;reib&#039;&#039;-&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kapitälchen|Ebner}}, Jakob (2009): &#039;&#039;Duden - Wie sagt man in Österreich? Wörterbuch des österreichischen Deutsch.&#039;&#039; Mannheim u.a.: Dudenverlag, S. 302.&amp;lt;/ref&amp;gt; (z. B. &#039;&#039;Reibfläche&#039;&#039;, &#039;&#039;Reibkäse&#039;&#039; oder &#039;&#039;Reibbürste&#039;&#039;), von denen mitunter ausgesagt wird, dass sie in A ohne &#039;&#039;e&#039;&#039;-Fuge vorkommen würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich werden in der Fachliteratur gelegentlich auch in Bezug auf folgende Zusammensetzungen areal unterschiedliche Verwendungen beschrieben:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Schneidbrett&#039;&#039; (A) / &#039;&#039;Schneidebrett&#039;&#039; (D)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kapitälchen|Ebner}}, Jakob (2009): &#039;&#039;Duden - Wie sagt man in Österreich? Wörterbuch des österreichischen Deutsch.&#039;&#039; Mannheim u.a.: Dudenverlag, S. 329.&amp;lt;/ref&amp;gt;,&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Klebestreifen&#039;&#039; ({{Kapitälchen|überall}}) / &#039;&#039;Klebstreifen&#039;&#039; ({{Kapitälchen|A-west}} (Vbg.), CH)&amp;lt;ref&amp;gt; {{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (Hrsg.) (2016): &#039;&#039;Variantenwörterbuch des Deutschen. Die Standardsprache in Österreich, der Schweiz, Deutschland, Liechtenstein, Luxemburg, Ostbelgien und Südtirol sowie Rumänien, Namibia und Mennonitensiedlungen.&#039;&#039; 2., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Berlin/Boston: de Gruyter, S. 119.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kapitälchen|Bickel}}, Hans / {{Kapitälchen|Landolt}}, Christoph (2012): &#039;&#039;Schweizerhochdeutsch. Wörterbuch der Standardsprache in der deutschen Schweiz.&#039;&#039; Mannheim u.a.: Dudenverlag, S. 43.&amp;lt;/ref&amp;gt;,&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Plagegeist&#039;&#039; (A, D) / &#039;&#039;Plaggeist&#039;&#039; (CH, {{Kapitälchen|D-südwest}})&amp;lt;ref&amp;gt; {{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (Hrsg.) (2016): &#039;&#039;Variantenwörterbuch des Deutschen. Die Standardsprache in Österreich, der Schweiz, Deutschland, Liechtenstein, Luxemburg, Ostbelgien und Südtirol sowie Rumänien, Namibia und Mennonitensiedlungen.&#039;&#039; 2., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Berlin/Boston: de Gruyter, S. 544. &amp;lt;br&amp;gt;{{Kapitälchen|Bickel}}, Hans / {{Kapitälchen|Landolt}}, Christoph (2012): &#039;&#039;Schweizerhochdeutsch. Wörterbuch der Standardsprache in der deutschen Schweiz.&#039;&#039; Mannheim u.a.: Dudenverlag, S. 54. &amp;lt;/ref&amp;gt;, &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Umhäng-&#039;&#039; (A, {{Kapitälchen|D-süd}}) / &#039;&#039;Umhänge-&#039;&#039; ({{Kapitälchen|überall}})&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kapitälchen|Ebner}}, Jakob (2009): &#039;&#039;Duden - Wie sagt man in Österreich? Wörterbuch des österreichischen Deutsch.&#039;&#039; Mannheim u.a.: Dudenverlag, S. 389.&amp;lt;/ref&amp;gt; (z. B. &#039;&#039;Umhängtasche / Umhängetasche&#039;&#039;),&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Umsteig-&#039;&#039; (A, {{Kapitälchen|D-süd}}) / &#039;&#039;Umsteige-&#039;&#039; ({{Kapitälchen|überall}})&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kapitälchen|Ebner}}, Jakob (2009): &#039;&#039;Duden - Wie sagt man in Österreich? Wörterbuch des österreichischen Deutsch.&#039;&#039; Mannheim u.a.: Dudenverlag, S. 390.&amp;lt;/ref&amp;gt; (z. B. &#039;&#039;Umsteigemöglichkeit / Umsteigmöglichkeit&#039;&#039;),&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zeigefinger&#039;&#039; ({{Kapitälchen|überall}}) / &#039;&#039;Zeigfinger&#039;&#039; (CH)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kapitälchen|Bickel}}, Hans / {{Kapitälchen|Landolt}}, Christoph (2012): &#039;&#039;Schweizerhochdeutsch. Wörterbuch der Standardsprache in der deutschen Schweiz.&#039;&#039; Mannheim u.a.: Dudenverlag, S. 79.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Das kann von der [[Korpus, Regionen und analysierte Zeitungen|Variantengrammatik]] nicht bestätigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;collapsible-references&amp;quot; class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed fixtoggle&amp;quot; data-expandtext=&amp;quot;Anzeigen&amp;quot; data-collapsetext=&amp;quot;Verbergen&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Kapitälchen|Darski}}, Józef (1996): Die Fugenelemente im Deutschen. In: Sroka, Kazimierz A. (Hrsg.): &#039;&#039;Kognitive Aspekte der Sprache. Akten des 30. Linguistischen Kolloquiums Gdańsk&#039;&#039;. Tübingen: Niemeyer, S. 49–54.&lt;br /&gt;
* {{Kapitälchen|Eichinger}}, Ludwig M. (2011): Wortbildungssprachenadäquate Informationsverdichtungsstrategien. Wortbildung und Syntax in der Nominalphrase. In: Elsen, Hilke / Michel, Sascha (Hrsg.): &#039;&#039;Wortbildung im Deutschen zwischen Sprachsystem und Sprachgebrauch. Perspektiven – Analysen – Anwendungen&#039;&#039;. Stuttgart: Ibidem (= Perspektiven germanistischer Linguistik 5), S. 165–190.&lt;br /&gt;
* {{Kapitälchen|Elsen}}, Hilke / {{Kapitälchen|Michel}}, Sascha (Hrsg.) (2011): &#039;&#039;Wortbildung im Deutschen zwischen Sprachsystem und Sprachgebrauch. Perspektiven – Analysen – Anwendungen&#039;&#039;. Stuttgart: Ibidem (= Perspektiven germanistischer Linguistik 5).&lt;br /&gt;
* {{Kapitälchen|Gaeta}}, Livio / {{Kapitälchen|Schlücker}}, Barbara (2012): &#039;&#039;Das Deutsche als kompositionsfreudige Sprache. Strukturelle Eigenschaften und systembezogene Aspekte&#039;&#039;. Berlin: de Gruyter (= Linguistik – Impulse &amp;amp; Tendenzen 46).&lt;br /&gt;
* {{Kapitälchen|Gallmann}}, Peter (1998): Fugenmorpheme als Nicht-Kasus-Suffixe. In: &#039;&#039;Germanistische Linguistik&#039;&#039; 141-142, S. 177–190.&lt;br /&gt;
* {{Kapitälchen|Michel}}, Sascha / {{Kapitälchen|Tóth}}, Jozséf (2014): &#039;&#039;Wortbildungssemantik zwischen Langue und Parole. Semantische Produktions- und Verarbeitungsprozesse komplexer Wörter&#039;&#039;. Stuttgart: ibidem (= Perspektiven germanistischer Linguistik 10).&lt;br /&gt;
* {{Kapitälchen|Ramers}}, Karl Heinz (1997): Die Kunst der Fuge. Zum morphologischen Status von Verbindungselementen in Nominalkomposita. In: Dürscheid, Christa / Schwarz, Monika / Ramers, Karl Heinz (Hrsg.): &#039;&#039;Sprache im Fokus. Festschrift für Heinz Vater zum 65. Geburtstag&#039;&#039;. Tübingen: Niemeyer, S. 33–46.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Grundlagenartikel: [[Wortbildung]] (oder direkt Unterkapitel [[Wortbildung#Komposition|Komposition]])&lt;br /&gt;
* Einzelartikel: [[Bademeister / Badmeister]], [[Blasbalg / Blasebalg]], [[Einreichefrist / Einreichfrist]], [[Nachschlagewerk / Nachschlagwerk]], [[Trag- / Trage-]], [[Wartesaal / Wartsaal]]&lt;br /&gt;
* Thematisch verwandte Artikel:  [[e-Fuge / Nullfuge bei AdjN-Komposita|&#039;&#039;e&#039;&#039;-Fuge / Nullfuge bei AdjN-Komposita]], [[e-, en- und n-Fuge / Nullfuge bei NN-Komposita|&#039;&#039;e&#039;&#039;-, &#039;&#039;en&#039;&#039;- und &#039;&#039;n&#039;&#039;-Fuge / Nullfuge bei NN-Komposita]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:gray&amp;quot;&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt;&#039;&#039;Verfasst von Anna Thurner&#039;&#039;&amp;lt;/small&amp;gt; &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Substantive – Fugenelemente]] [[Kategorie:Überblicksartikel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>EricSeubert</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mediawiki.ids-mannheim.de/VarGra1.46/index.php?title=E(r)-_/_s-Fuge_bei_Substantivkomposita&amp;diff=32287</id>
		<title>E(r)- / s-Fuge bei Substantivkomposita</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mediawiki.ids-mannheim.de/VarGra1.46/index.php?title=E(r)-_/_s-Fuge_bei_Substantivkomposita&amp;diff=32287"/>
		<updated>2018-11-26T10:18:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;EricSeubert: Textersetzung - „{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (2016)“ durch „{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (Hrsg.) (2016)“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{DISPLAYTITLE:&#039;&#039;e(r)&#039;&#039;- / &#039;&#039;s&#039;&#039;-Fuge bei Substantivkomposita}}&lt;br /&gt;
=== Allgemeines zum Variantenphänomen ===&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
{{Lesehilfe}}&lt;br /&gt;
Substantivkomposita sind [[Wortbildung#Komposition|Zusammensetzungen]] aus selbstständig vorkommenden Wörtern (z. B. &#039;&#039;Tisch&#039;&#039; + &#039;&#039;Tuch&#039;&#039; → &#039;&#039;Tischtuch&#039;&#039;). Das Endglied, auch Grundwort genannt, bestimmt die Wortartenzugehörigkeit; bei Substantivkomposita ist es somit stets ein Substantiv. Zwischen den zusammengesetzten Wörtern von Komposita kann ein [http://hypermedia.ids-mannheim.de/call/public/sysgram.ansicht?v_typ=d&amp;amp;v_id=547&amp;amp;v_wort=Fuge Fugenelement] (kurz: Fuge) auftreten. Ein häufiges Fugenelement ist etwa die &#039;&#039;s&#039;&#039;-Fuge wie in &#039;&#039;Arbeit-s-zimmer&#039;&#039; (&#039;&#039;Arbeit&#039;&#039; + &#039;&#039;s&#039;&#039;-Fuge + &#039;&#039;Zimmer&#039;&#039; → &#039;&#039;Arbeit&#039;&#039;&#039;s&#039;&#039;&#039;zimmer&#039;&#039;). Weitere Fugenelemente sind die &#039;&#039;e&#039;&#039;-Fuge (z. B. in &#039;&#039;Tag-&#039;&#039;&#039;e&#039;&#039;&#039;-buch&#039;&#039;) oder die &#039;&#039;er&#039;&#039;-Fuge (z. B. in &#039;&#039;Kind-&#039;&#039;&#039;er&#039;&#039;&#039;-zimmer&#039;&#039;). Fugen sind also jene Elemente, die zur Grundform (auch: [https://de.wiktionary.org/wiki/Nennform Nennform]) des Erstgliedes dazu treten (z. B. &#039;&#039;Arbeit&#039;&#039; + &#039;&#039;s&#039;&#039;-Fuge in &#039;&#039;Arbeitsstelle&#039;&#039;, &#039;&#039;Arbeitspensum&#039;&#039;, &#039;&#039;Arbeitszeit&#039;&#039;, &#039;&#039;Arbeitsamt&#039;&#039;). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den meisten Zusammensetzungen ist jeweils nur ein bestimmtes Fugenelement möglich. So tritt bei &#039;&#039;Halt-e-verbot&#039;&#039; eine &#039;&#039;e&#039;&#039;-Fuge auf, während die &#039;&#039;s&#039;&#039;-Fuge nicht möglich ist (*&#039;&#039;Halt-s-verbot&#039;&#039;). Daneben gibt es aber auch Zusammensetzungen, bei denen zwei Fugenelemente nebeneinander im Gebrauch sind. Dies trifft etwa auf die Zusammensetzungen &#039;&#039;[[Aufnahmeprüfung / Aufnahmsprüfung|Aufnahmeprüfung]]&#039;&#039; und &#039;&#039;[[Aufnahmeprüfung / Aufnahmsprüfung|Aufnahmsprüfung]]&#039;&#039; zu, die mit &#039;&#039;e-&#039;&#039; und &#039;&#039;s-&#039;&#039;Fuge ohne Bedeutungsunterschied nebeneinander stehen: &#039;&#039;In Frankreich muss man zum Beispiel an jeder Hochschule noch eine &#039;&#039;&#039;Aufnahmeprüfung&#039;&#039;&#039; bestehen.&#039;&#039; (inFranken.de). &#039;&#039;Jetzt im März beginnen wieder die &#039;&#039;&#039;Aufnahmsprüfungen&#039;&#039;&#039; für die neuen Lehrlinge und der Ansturm ist groß.&#039;&#039; (Kleine Zeitung, Steiermark und Kärnten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei diesen und anderen Substantivkomposita (vgl. Abschnitt [[e(r)- / s-Fuge bei Substantivkomposita#siehe auch|&#039;&#039;Siehe auch&#039;&#039;]]) hängt es vom Sprachareal ab, welches Fugenelement jeweils häufiger auftritt. Detaillierte Informationen zum arealen Gebrauch der Einzelvarianten können den entsprechenden Artikeln entnommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Varianten ===&lt;br /&gt;
In der Fachliteratur wird gelegentlich angegeben, dass bei folgenden Zusammensetzungen in A auch die Variante mit &#039;&#039;s&#039;&#039;-Fuge vorkommt: Komposita mit &#039;&#039;Ausnahme- / Ausnahms-&#039;&#039; (z. B. &#039;&#039;Ausnahmefall / Ausnahmsfall&#039;&#039;)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kapitälchen|Ebner}}, Jakob (2009): &#039;&#039;Duden - Wie sagt man in Österreich? Wörterbuch des österreichischen Deutsch&#039;&#039;. Mannheim u.a.: Dudenverlag, S. 52.&amp;lt;/ref&amp;gt;, &#039;&#039;Übergabe- / Übergabs-&#039;&#039; (z. B. &#039;&#039;Übergabeort / Übergabsort&#039;&#039;)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (Hrsg.) (2016): &#039;&#039;Variantenwörterbuch des Deutschen. Die Standardsprache in Österreich, der Schweiz, Deutschland, Liechtenstein, Luxemburg, Ostbelgien und Südtirol sowie Rumänien, Namibia und Mennonitensiedlungen.&#039;&#039; 2., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Berlin/Boston: de Gruyter, S. 762.&amp;lt;br&amp;gt;{{Kapitälchen|Ebner}}, Jakob (2009): &#039;&#039;Duden - Wie sagt man in Österreich? Wörterbuch des österreichischen Deutsch&#039;&#039;. Mannheim u.a.: Dudenverlag, S. 463.&amp;lt;/ref&amp;gt; und &#039;&#039;Übernahme- / Übernahms-&#039;&#039; (z. B. &#039;&#039;Übernahmeprotokoll / Übernahmsprotokoll&#039;&#039;)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kapitälchen|Ebner}}, Jakob (2009): &#039;&#039;Duden - Wie sagt man in Österreich? Wörterbuch des österreichischen Deutsch&#039;&#039;. Mannheim u.a.: Dudenverlag, S. 463.&amp;lt;/ref&amp;gt;, außerdem &#039;&#039;Hundehütte / Hundshütte&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kapitälchen|Ebner}}, Jakob (2009): &#039;&#039;Duden - Wie sagt man in Österreich? Wörterbuch des österreichischen Deutsch&#039;&#039;. Mannheim u.a.: Dudenverlag, S. 181.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das kann von der [[Korpus, Regionen und analysierte Zeitungen|Variantengrammatik]] nicht bestätigt werden: Bei diesen Zusammensetzungen trifft es vielmehr zu, dass die Varianten mit &#039;&#039;e&#039;&#039;-Fuge (d. h. die Formen mit &#039;&#039;Ausnahme-, Übergabe-, Übernahme-&#039;&#039; sowie &#039;&#039;Hundehütte&#039;&#039;) {{Kapitälchen|überall}} häufiger vorkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Kapitälchen|Darski}}, Józef (1996): Die Fugenelemente im Deutschen. In: Sroka, Kazimierz A. (Hrsg.): &#039;&#039;Kognitive Aspekte der Sprache. Akten des 30. Linguistischen Kolloquiums Gdańsk&#039;&#039;. Tübingen: Niemeyer, S. 49–54.&lt;br /&gt;
* {{Kapitälchen|Eichinger}}, Ludwig M. (2011): Wortbildungssprachenadäquate Informationsverdichtungsstrategien. Wortbildung und Syntax in der Nominalphrase. In: Elsen, Hilke / Michel, Sascha (Hrsg.): &#039;&#039;Wortbildung im Deutschen zwischen Sprachsystem und Sprachgebrauch. Perspektiven – Analysen – Anwendungen&#039;&#039;. Stuttgart: Ibidem (= Perspektiven germanistischer Linguistik 5), S. 165–190.&lt;br /&gt;
* {{Kapitälchen|Elsen}}, Hilke / {{Kapitälchen|Michel}}, Sascha (Hrsg.) (2011): &#039;&#039;Wortbildung im Deutschen zwischen Sprachsystem und Sprachgebrauch. Perspektiven – Analysen – Anwendungen&#039;&#039;. Stuttgart: Ibidem (= Perspektiven germanistischer Linguistik 5).&lt;br /&gt;
* {{Kapitälchen|Gaeta}}, Livio / {{Kapitälchen|Schlücker}}, Barbara (2012): &#039;&#039;Das Deutsche als kompositionsfreudige Sprache. Strukturelle Eigenschaften und systembezogene Aspekte&#039;&#039;. Berlin: de Gruyter (= Linguistik – Impulse &amp;amp; Tendenzen 46).&lt;br /&gt;
* {{Kapitälchen|Gallmann}}, Peter (1998): Fugenmorpheme als Nicht-Kasus-Suffixe. In: &#039;&#039;Germanistische Linguistik&#039;&#039; 141-142, S. 177–190.&lt;br /&gt;
* {{Kapitälchen|Michel}}, Sascha / {{Kapitälchen|Tóth}}, Jozséf (2014): &#039;&#039;Wortbildungssemantik zwischen Langue und Parole. Semantische Produktions- und Verarbeitungsprozesse komplexer Wörter&#039;&#039;. Stuttgart: ibidem (= Perspektiven germanistischer Linguistik 10).&lt;br /&gt;
* {{Kapitälchen|Ramers}}, Karl Heinz (1997): Die Kunst der Fuge. Zum morphologischen Status von Verbindungselementen in Nominalkomposita. In: Dürscheid, Christa / Schwarz, Monika / Ramers, Karl Heinz (Hrsg.): &#039;&#039;Sprache im Fokus. Festschrift für Heinz Vater zum 65. Geburtstag&#039;&#039;. Tübingen: Niemeyer, S. 33–46.&lt;br /&gt;
* {{Kapitälchen|Wegener}}, Heide (2003): Entstehung und Funktion der Fugenelemente im Deutschen - oder: Warum wir keine *Autosbahn haben. In: &#039;&#039;Linguistische Berichte&#039;&#039; 196, S. 425–457.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Grundlagenartikel: [[Wortbildung]] (oder direkt Unterkapitel [[Wortbildung#Komposition|Komposition]])&lt;br /&gt;
* Einzelartikel: [[Aufnahmeprüfung / Aufnahmsprüfung]], [[Gewebe- / Gewebs-]], [[Jahrgänger- / Jahrgangs-]], [[Klage- / Klags-]], [[Mitglieder- / Mitglieds-]], [[Rinder- / Rinds-]], [[Rinderroulade / Rindsroulade]], [[Schweine- / Schweins-]], [[Siegerpodest / Siegespodest]]&lt;br /&gt;
* Thematisch verwandte Artikel:  [[(e)n- / s-Fuge bei Substantivkomposita|&#039;&#039;(e)n&#039;&#039;- / &#039;&#039;s&#039;&#039;-Fuge bei Substantivkomposita]], [[(e)s-Fuge / Nullfuge bei Substantivkomposita|&#039;&#039;(e)s&#039;&#039;-Fuge / Nullfuge bei Substantivkomposita]], [[i- / s-Fuge bei Komposita mit Eigennamen|&#039;&#039;i&#039;&#039;- / &#039;&#039;s&#039;&#039;-Fuge bei Komposita mit Eigennamen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:gray&amp;quot;&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt;&#039;&#039;Verfasst von Anna Thurner&#039;&#039;&amp;lt;/small&amp;gt; &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Substantive – Fugenelemente]] [[Kategorie:Überblicksartikel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>EricSeubert</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mediawiki.ids-mannheim.de/VarGra1.46/index.php?title=Dress&amp;diff=32286</id>
		<title>Dress</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mediawiki.ids-mannheim.de/VarGra1.46/index.php?title=Dress&amp;diff=32286"/>
		<updated>2018-11-26T10:18:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;EricSeubert: Textersetzung - „{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (2016)“ durch „{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (Hrsg.) (2016)“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;Dress&#039;&#039; variiert sowohl beim [[#Genus|Genus]] als auch bei der [[#Pluralbildung|Pluralbildung]].   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Genus = &lt;br /&gt;
{{Lesehilfe}} &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dress&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;Genus&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;das&#039;&#039;&#039; {{Kapitälchen|A-west}}, CH, {{Kapitälchen|D-mitte, D-südost}}; &#039;&#039;&#039;der&#039;&#039;&#039; D; –,-es/–,-es, -e(n)/-e(n)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Substantiv &#039;&#039;Dress&#039;&#039; wird mit maskulinem und neutralem [[Genus]] verwendet (vgl. auch [[Genus bei Fremdwörtern#Genus bei Anglizismen|Genus bei Anglizismen]]). Die neutrale Variante &#039;&#039;das Dress&#039;&#039; wird in {{Kapitälchen|A-südost}}*, {{Kapitälchen|A-west}} und CH sowie auch in {{Kapitälchen|D-mittelost}} mehrheitlich verwendet: &#039;&#039;Schösswendter trug in der vergangenen Saison noch &#039;&#039;&#039;das Dress&#039;&#039;&#039; des FC Lustenau.&#039;&#039; (St. Galler Tagblatt). In {{Kapitälchen|D-mittelwest}} und {{Kapitälchen|D-südost}} sind beide Varianten annähernd gleich häufig im Gebrauch – mit einer Tendenz zum maskulinen Genus, das ansonsten auch im restlichen deutschsprachigen Gebiet vorherrscht: &#039;&#039;Hartmann selbst hatte &#039;&#039;&#039;den Dress&#039;&#039;&#039; gar nicht erst angezogen.&#039;&#039; (Hessische/Niedersächsische Allgemeine). Das Auftreten einer femininen Variante&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (Hrsg.) (2016): &#039;&#039;Variantenwörterbuch des Deutschen. Die Standardsprache in Österreich, der Schweiz, Deutschland, Liechtenstein, Luxemburg, Ostbelgien und Südtirol sowie Rumänien, Namibia und Mennonitensiedlungen.&#039;&#039; 2., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Berlin/Boston: de Gruyter, S. 183.&amp;lt;br&amp;gt;{{Kapitälchen|Ebner}}, Jakob (2009): Duden - &#039;&#039;Wie sagt man in Österreich? Wörterbuch des österreichischen Deutsch.&#039;&#039; Mannheim u.a.: Dudenverlag, S. 45.&amp;lt;/ref&amp;gt; kann von der Variantengrammatik nicht bestätigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispielbelege ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;das Dress&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Ob Kapitän Denny Milde in dieser Saison noch einmal &#039;&#039;&#039;das Dress&#039;&#039;&#039; der SG überstreifen wird, ist sehr fraglich.&#039;&#039; (Thüringer Allgemeine).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Der einzige aktuelle Teamspieler, der schon &#039;&#039;&#039;das Dress&#039;&#039;&#039; des UHC Tulln getragen hat, ist Markus Wagesreiter.&#039;&#039; (Niederösterreichische Nachrichten).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Der ägyptische Nationalspieler trägt auch in der kommenden Saison &#039;&#039;&#039;das Dress&#039;&#039;&#039; des FC Basel.&#039;&#039; (Basellandschaftliche Zeitung).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Auch Thiago trägt erst seit dem Winter &#039;&#039;&#039;das Lustenauer Dress&#039;&#039;&#039;, traf aber auch schon fünf Mal – der einstige Schwachpunkt Sturm wurde eindrücklich ausgemerzt.&#039;&#039; (St. Galler Tagblatt).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Mit dem hochgelobten Kreativduo Friedl und Perlak sowie Goalgetter Bammer wechselten wichtige Stützen zu Austria Salzburg und noch einige weitere wertvolle Spieler ziehen sich künftig &#039;&#039;&#039;das violette Dress&#039;&#039;&#039; über.&#039;&#039; (Vorarlberg Online).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;der Dress&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Nicht einmal am Trikot waren die beiden Nordhessen zu unterscheiden – beide tragen &#039;&#039;&#039;den Dress&#039;&#039;&#039; des PSV Grün-Weiß Kassel. &#039;&#039; (Hessische/Niedersächsische Allgemeine).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Er wird die kommende Spielzeit 2013/2014 weiter &#039;&#039;&#039;den Dress&#039;&#039;&#039; der Seelower überstreifen und dementsprechend jedes Wochenende im Elternhaus in der Kreisstadt Seelow verbringen.&#039;&#039; (Märkische Online Zeitung).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Am ersten Tag haben die Mädchen und Jungen &#039;&#039;&#039;ihren Dress&#039;&#039;&#039; mit Namensaufdruck, je einen Ball und eine Trinkflasche bekommen, die im Teilnahmebeitrag inbegriffen sind.&#039;&#039; (Schwarzwälder Bote).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Ob er wieder einmal &#039;&#039;&#039;den Dress&#039;&#039;&#039; des SVD tragen wird, bleibt offen. &#039;&#039; (St. Galler Tagblatt).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Wenn jemand &#039;&#039;&#039;deinen Dress&#039;&#039;&#039; trägt, ist es eine Auszeichnung für das, was man leistet. &#039;&#039; (Oberösterreichische Nachrichten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin: auto;&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;nolines&amp;quot; widths=&amp;quot;300px&amp;quot; heights=&amp;quot;300px&amp;quot;&amp;gt;File:Dress_genus.png|Relative Auftretenshäufigkeit von &#039;&#039;das Dress / der Dress&#039;&#039; innerhalb der einzelnen Areale&amp;lt;/gallery&amp;gt; &lt;br /&gt;
|&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;nolines&amp;quot; widths=&amp;quot;300px&amp;quot; heights=&amp;quot;300px&amp;quot;&amp;gt;File:Dress_das2.png|Relative Auftretenshäufigkeit von &#039;&#039;das Dress&#039;&#039; innerhalb der einzelnen Areale im Verhältnis zu &#039;&#039;der Dress&#039;&#039; (in %) &amp;lt;/gallery&amp;gt; &lt;br /&gt;
|&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;nolines&amp;quot; widths=&amp;quot;300px&amp;quot; heights=&amp;quot;300px&amp;quot;&amp;gt;File:Dress_der2.png|Relative Auftretenshäufigkeit von &#039;&#039;der Dress&#039;&#039; innerhalb der einzelnen Areale im Verhältnis zu &#039;&#039;das Dress&#039;&#039; (in %)&amp;lt;/gallery&amp;gt; &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frequenztabelle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lesehilfe_Tabelle}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot; style=&amp;quot;margin: auto;&amp;quot; width=&amp;quot;450px&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ style=&amp;quot;padding-bottom:1em;&amp;quot; | Relative Auftretenshäufigkeit von &#039;&#039;das Dress / der Dress&#039;&#039; innerhalb der einzelnen Areale&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Sprachregion !! ! data-sort-type=&amp;quot;number&amp;quot; | das Dress !! ! data-sort-type=&amp;quot;number&amp;quot; | der Dress&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| LUX || 25% (u.S.)|| 75% (u.S.) &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| LIE || 0% (k.B.)|| 0% (k.B.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| STIR || 0% (k.B.)|| 0% (k.B.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| BELG || 0% || 100% (u.S.) &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|A-west}} || 87% || 13%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|A-ost}} || 38% (u.S.) || 62% (u.S.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|A-mitte}} || 25% (u.S.) || 75% (u.S.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|A-südost}} || 60% (u.S.) || 40% (u.S.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| CH || 94% || 6%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-nordwest}} || 25% (u.S.) || 75% (u.S.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-südwest}} || 33% (u.S.) || 67% (u.S.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-mittelwest}} || 47% || 53%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-südost}} || 47% || 53%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-mittelost}} || 62% || 38%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-nordost}} || 23% || 77%&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Pluralbildung = &lt;br /&gt;
{{Lesehilfe}}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dress&#039;&#039;&#039; das/der, –,-es/–,-es, &#039;&#039;Plural:&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Dresse&#039;&#039;&#039; {{Kapitälchen|D-mittelost}}; &#039;&#039;&#039;Dressen&#039;&#039;&#039; A&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Plural des Substantivs &#039;&#039;Dress&#039;&#039; und seiner Zusammensetzungen kann in der Bedeutung &#039;Sport-, Mannschaftsbekleidung&#039; entweder mit der Endung &#039;&#039;-e&#039;&#039; oder mit &#039;&#039;-en&#039;&#039; gebildet werden (vgl. [[Pluralbildung mit Endung -e / -en|Pluralbildung mit Endung &#039;&#039;-e / -en&#039;&#039;]]). &lt;br /&gt;
In {{Kapitälchen|D-mittelost}} und in CH* kommt ausnahmslos die Pluralvariante &#039;&#039;Dresse&#039;&#039; vor: &#039;&#039;Denn blau waren sie, die nagelneuen Hosen und &#039;&#039;&#039;Dresse&#039;&#039;&#039;, die nebst Fußballschuhen aus Kisten kamen.&#039;&#039; (Thüringer Allgemeine). In A wird hingegen ausnahmslos die Pluralform &#039;&#039;Dressen&#039;&#039; verwendet: &#039;&#039;Die &#039;&#039;&#039;Dressen&#039;&#039;&#039; verkaufte der Angeklagte an den Regionalligaklub Austria Klagenfurt, für den er mittlerweile spielte.&#039;&#039; (Kleine Zeitung, Steiermark und Kärnten). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispielbelege ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Dresse&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Die &#039;&#039;&#039;Dresse&#039;&#039;&#039; der Mannschaft waren gestohlen worden.&#039;&#039; (Thüringer Allgemeine).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Für die Kleinsten sponserte die Roßlaer Geschäftsfrau jüngst selbst einen Satz &#039;&#039;&#039;Dresse&#039;&#039;&#039;, den Größeren half sie bei ihrer Bewerbung bei der Mitteldeutschen Zeitung.&#039;&#039; (Mitteldeutsche Zeitung).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Viele der Fans hatten sich die neuen &#039;&#039;&#039;Dresse&#039;&#039;&#039; ihrer Lieblinge übergestreift und debattierten eifrig vor dem Start in die Saison.&#039;&#039; (Leipziger Volkszeitung).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Dabei sind diejenigen Vereine im Vorteil, die besonders originell begründen, weshalb gerade ihr Team neue &#039;&#039;&#039;Dresse&#039;&#039;&#039; unbedingt benötigt.&#039;&#039; (Mitteldeutsche Zeitung).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Im Pokalfinale verlor man verdient gegen Bleicherode; es gab aber trotzdem einen krönenden Saison-Abschluss mit der Übergabe neuer &#039;&#039;&#039;Dresse&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039; (Thüringer Allgemeine).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Dressen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Die &#039;&#039;&#039;Fußballdressen&#039;&#039;&#039; werden dafür natürlich gegen Abendkleidung getauscht.&#039;&#039; (Kurier, Burgenland).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Auch hier heißt es morgen (19 Uhr) wieder, die &#039;&#039;&#039;Dressen&#039;&#039;&#039; überzustreifen.&#039;&#039; (Oberösterreichische Nachrichten).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Zu gewinnen gibt es – gegen eine freiwillige Spende für den VSV-Nachwuchs – die eigens angefertigten &#039;&#039;&#039;Retro-Dressen&#039;&#039;&#039;, die die Eishockey-Stars während des Trainings tragen und am Ende persönlich überreichen werden.&#039;&#039; (Kleine Zeitung, Steiermark und Kärnten).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Voller Stolz präsentierten die Kids ihre neuen &#039;&#039;&#039;Dressen&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039; (Vorarlberg Online).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Es gibt mehrere Partys, einen WM-Song und einen eigenen WM-Wein, T-Shirts, &#039;&#039;&#039;Raddressen&#039;&#039;&#039; und Becher mit dem WM-Logo.&#039;&#039; (Salzburger Nachrichten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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|&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;nolines&amp;quot; widths=&amp;quot;300px&amp;quot; heights=&amp;quot;300px&amp;quot;&amp;gt;File:Dresse_dressen.png|Relative Auftretenshäufigkeit von &#039;&#039;Dresse / Dressen&#039;&#039; innerhalb der einzelnen Areale&amp;lt;/gallery&amp;gt; &lt;br /&gt;
|&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;nolines&amp;quot; widths=&amp;quot;300px&amp;quot; heights=&amp;quot;300px&amp;quot;&amp;gt;File:Dresse.png|Relative Auftretenshäufigkeit von &#039;&#039;Dresse&#039;&#039; innerhalb der einzelnen Areale im Verhältnis zu &#039;&#039;Dressen&#039;&#039; (in %) &amp;lt;/gallery&amp;gt; &lt;br /&gt;
|&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;nolines&amp;quot; widths=&amp;quot;300px&amp;quot; heights=&amp;quot;300px&amp;quot;&amp;gt;File:Dressen.png|Relative Auftretenshäufigkeit von &#039;&#039;Dressen&#039;&#039; innerhalb der einzelnen Areale im Verhältnis zu &#039;&#039;Dresse&#039;&#039; (in %)&amp;lt;/gallery&amp;gt; &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
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== Frequenztabelle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lesehilfe_Tabelle}}&lt;br /&gt;
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! Sprachregion !! ! data-sort-type=&amp;quot;number&amp;quot; | Dresse !! ! data-sort-type=&amp;quot;number&amp;quot; | Dressen&lt;br /&gt;
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| LUX || 0% (k.B.) || 0% (k.B.)&lt;br /&gt;
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| LIE || 0% (k.B.) || 0% (k.B.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| STIR || 0% (k.B.) || 0% (k.B.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| BELG || 0% (k.B.) || 0% (k.B.)&lt;br /&gt;
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| {{Kapitälchen|A-west}} || 0% || 100% &lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|A-südost}} || 0% || 100% &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| CH || 100% (u.S.) || 0% &lt;br /&gt;
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| {{Kapitälchen|D-nordwest}} || 0% (k.B.) || 0% (k.B.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-südwest}} || 0% (k.B.) || 0% (k.B.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-mittelwest}} || 0% (k.B.) || 0% (k.B.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-südost}} || 33% (u.S.) || 67% (u.S.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-mittelost}} || 100% || 0% &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-nordost}} || 0% (k.B.) || 0% (k.B.)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Siehe auch =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Genus&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
* Grundlagenartikel: [[Genus]] (oder direkt Unterkapitel [[Genus#Genusschwankungen: Variation des Genus bei Substantiven im Deutschen|Genusschwankungen: Variation des Genus bei Substantiven im Deutschen]])&lt;br /&gt;
* Überblicksartikel: [[Genus bei Fremdwörtern]] (oder direkt Unterkapitel [[Genus bei Fremdwörtern#Genus bei Anglizismen|Genus bei Anglizismen]])&lt;br /&gt;
* Einzelartikel: [[App]], [[Blackout]], [[Blog]], [[Comic]], [[Event]], [[Laptop]], [[Level]], [[(E-)Mail]], [[Match]], [[Radar]], [[Radio]], [[Service]], [[SMS]], [[Spray]], [[Terminal]], [[Tram]] &lt;br /&gt;
* Thematisch verwandte Artikel: [[Bonbon]], [[Final / Finale]], [[Gaudi]], [[Gulasch]], [[Gummi]], [[Joghurt]], [[Kader]], [[Prospekt]], [[Rollo]], [[Samba]], [[Schlamassel]], [[Silvester]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Pluralbildung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Grundlagenartikel: [[Flexion]] (oder direkt Unterkapitel [[Flexion#Substantivflexion|Substantivflexion]])&lt;br /&gt;
* Überblicksartikel: [[Pluralbildung mit Endung -e / -en|Pluralbildung mit Endung &#039;&#039;-e / -en&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
* Einzelartikel: [[Fleck]], [[Gurt]], [[Magnet]], [[Mast / Masten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Genus bei Anglizismen]][[Kategorie:Pluralbildung mit Endung -e / -en]][[Kategorie:Einzelartikel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>EricSeubert</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mediawiki.ids-mannheim.de/VarGra1.46/index.php?title=Dazuzahlen_/_zuzahlen&amp;diff=32285</id>
		<title>Dazuzahlen / zuzahlen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mediawiki.ids-mannheim.de/VarGra1.46/index.php?title=Dazuzahlen_/_zuzahlen&amp;diff=32285"/>
		<updated>2018-11-26T10:18:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;EricSeubert: Textersetzung - „{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (2016)“ durch „{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (Hrsg.) (2016)“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Lesehilfe}}&lt;br /&gt;
{{DISPLAYTITLE:dazuzahlen / zuzahlen}} &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;dazuzahlen&#039;&#039;&#039; sw.V./hat {{Kapitälchen|A, D}}; &#039;&#039;&#039;zuzahlen&#039;&#039;&#039; sw.V./hat {{Kapitälchen|D}} &#039;eine bestimmte Summe zusätzlich zahlen&#039;&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
Die Verben &#039;&#039;dazuzahlen&#039;&#039; und &#039;&#039;zuzahlen&#039;&#039; werden vom Verb &#039;&#039;zahlen&#039;&#039; [[Wortbildung#Verbderivation|abgeleitet]] (vgl. [[Verben mit unterschiedlichen Verbpartikeln]]). Beide Varianten werden in der Bedeutung &#039;eine bestimmte Summe zusätzlich zahlen&#039; gebraucht. In A, STIR* und {{Kapitälchen|D-nordwest}} tritt mehrheitlich die Variante &#039;&#039;dazuzahlen&#039;&#039; auf: &#039;&#039;Unterstützt wird das Kleine Theater dabei auch von Stadt und Land, die 2012 80.000 beziehungsweise 55.000 Euro &#039;&#039;&#039;dazugezahlt&#039;&#039;&#039; haben.&#039;&#039; (Salzburger Nachrichten). In D (ohne {{Kapitälchen|D-nordwest}}) wird hingegen &#039;&#039;zuzahlen&#039;&#039; mehrheitlich verwendet, doch ist hier auch die Variante &#039;&#039;dazuzahlen&#039;&#039; gebräuchlich: &#039;&#039;500 Euro hat die Stadt im vergangenen Jahr &#039;&#039;&#039;zuzahlen&#039;&#039;&#039; müssen, um die Ausgaben von knapp 3000 Euro zu finanzieren.&#039;&#039; (Thüringer Allgemeine). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Fachliteratur wird vereinzelt angeführt, dass auch das Verb &#039;&#039;aufzahlen&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt; {{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (Hrsg.) (2016): &#039;&#039;Variantenwörterbuch des Deutschen. Die Standardsprache in Österreich, der Schweiz, Deutschland, Liechtenstein, Luxemburg, Ostbelgien und Südtirol sowie Rumänien, Namibia und Mennonitensiedlungen.&#039;&#039; 2., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Berlin/Boston: de Gruyter, S. 61.&amp;lt;br&amp;gt; {{Kapitälchen|Ebner}}, Jakob (2009): &#039;&#039;Duden - Wie sagt man in Österreich? Wörterbuch des österreichischen Deutsch&#039;&#039;. Mannheim u.a.: Dudenverlag, S. 48.&amp;lt;/ref&amp;gt; areal unterschiedlich gebraucht wird. Dies kann durch die [[Korpus, Regionen und analysierte Zeitungen|Variantengrammatik]] nicht bestätigt werden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispielbelege ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;dazuzahlen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Für die Stadt wird das Projekt jetzt etwas günstiger, da das Land Kärnten 250.000 Euro &#039;&#039;&#039;dazuzahlt&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039; (Kleine Zeitung, Steiermark und Kärnten).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Und die Krankenkassen sind zufrieden, weil sie nur fünf Euro pro Kurseinheit &#039;&#039;&#039;dazuzahlen&#039;&#039;&#039; müssen.&#039;&#039; (Neue Westfälische).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Die ersten Schätzungen lagen bei 23 Euro je Quadratmeter, die jeder Anwohner des Kietzviertels &#039;&#039;&#039;dazuzahlen&#039;&#039;&#039; sollte.&#039;&#039; (Märkische Online Zeitung).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Außerdem sei es durchaus üblich, dass der Arbeitgeber zum Kindergeld noch etwas &#039;&#039;&#039;dazuzahlt&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039; (Der Standard).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Am Montag wurde in der Regierungssitzung u. a. beschlossen, dass das Land ab der Pflegestufe 6 im Monat 100 Euro &#039;&#039;&#039;dazuzahlt&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039; (Kleine Zeitung, Steiermark und Kärnten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;zuzahlen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Fast 100 Euro hat die Stadt Triptis auch für ihre Rathauskonzerte &#039;&#039;&#039;zugezahlt&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039; (Thüringer Allgemeine).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Entweder müsse man &#039;&#039;&#039;zuzahlen&#039;&#039;&#039; oder die Pflege selbst übernehmen.&#039;&#039; (Heilbronner Stimme).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Zwei Prozent der Kosten müssen &#039;&#039;&#039;zugezahlt&#039;&#039;&#039; werden.&#039;&#039; (inFranken.de).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;In Zeiten, da Patienten für ihre medizinische Versorgung immer stärker &#039;&#039;&#039;zuzahlen&#039;&#039;&#039; müssen, wird Vorsorge attraktiv.&#039;&#039; (Märkische Online Zeitung).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Manche Passagiere berichten, dass sie für den Zwangsaufenthalt im Urlaubsquartier &#039;&#039;&#039;zuzahlen&#039;&#039;&#039; mussten.&#039;&#039; (Hannoversche Allgemeine).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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|&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;nolines&amp;quot; widths=&amp;quot;300px&amp;quot; heights=&amp;quot;300px&amp;quot;&amp;gt;File:Dazuzahlen_zuzahlen2.png|Relative Auftretenshäufigkeit von &#039;&#039;dazuzahlen / zuzahlen&#039;&#039; innerhalb der einzelnen Areale&amp;lt;/gallery&amp;gt; &lt;br /&gt;
|&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;nolines&amp;quot; widths=&amp;quot;300px&amp;quot; heights=&amp;quot;300px&amp;quot;&amp;gt;File:Dazuzahlen2.png|Relative Auftretenshäufigkeit von &#039;&#039;dazuzahlen&#039;&#039; innerhalb der einzelnen Areale im Verhältnis zu &#039;&#039;zuzahlen&#039;&#039; (in %) &amp;lt;/gallery&amp;gt; &lt;br /&gt;
|&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;nolines&amp;quot; widths=&amp;quot;300px&amp;quot; heights=&amp;quot;300px&amp;quot;&amp;gt;File:Zuzahlen2.png|Relative Auftretenshäufigkeit von &#039;&#039;zuzahlen&#039;&#039; innerhalb der einzelnen Areale im Verhältnis zu &#039;&#039;dazuzahlen&#039;&#039; (in %)&amp;lt;/gallery&amp;gt; &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frequenztabelle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lesehilfe_Tabelle}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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|+ style=&amp;quot;padding-bottom:1em;&amp;quot; | Relative Auftretenshäufigkeit von &#039;&#039;dazuzahlen / zuzahlen&#039;&#039; innerhalb der einzelnen Areale&lt;br /&gt;
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! Areal !! ! data-sort-type=&amp;quot;number&amp;quot; | dazuzahlen !! ! data-sort-type=&amp;quot;number&amp;quot; | zuzahlen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|A-ost}} || 67% (u.S.)|| 33% (u.S.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| STIR || 100% (u.S.)|| 0%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-südwest}} || 46% || 54%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-mittelost}} || 20% || 80%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|A-mitte}} || 80% || 20%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-mittelwest}} || 23% || 77%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-nordost}} || 24% || 76%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-südost}} || 41% || 59%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-nordwest}} || 66% || 34%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|A-südost}} || 91% || 9%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|BELG}} || 0% (k.B.) || 0% (k.B.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|LIE}} || 0% (k.B.) || 0% (k.B.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|LUX}} || 0% (k.B.) || 0% (k.B.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|CH}} || 0% (k.B.) || 0% (k.B.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|A-west}} || 0% (k.B.) || 0% (k.B.)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* Grundlagenartikel: [[Wortbildung]] (oder direkt Unterkapitel [[Wortbildung#Verbderivation|Verbderivation]])&lt;br /&gt;
* Überblicksartikel: [[Verben mit unterschiedlichen Verbpartikeln]]&lt;br /&gt;
* Einzelartikel: [[abbremsen / einbremsen]], [[abkassieren / einkassieren]], [[abmachen / ausmachen]], [[anhalten / aufhalten]], [[anklingeln / durchklingeln]], [[anmahnen / einmahnen]], [[anstellen / einstellen]], [[anzuckern / überzuckern]], [[aufliegen / ausliegen]], [[aufrüsten / nachrüsten]], [[aufwärmen / einwärmen]], [[ausschicken / losschicken]], [[beifügen / hinzufügen]], [[beiziehen / heranziehen / hinzuziehen]], [[fortfahren / weiterfahren]], [[fortführen / weiterführen]], [[fortwerfen / wegwerfen]], [[niederfahren / umfahren]], [[niederlegen / zurücklegen]], [[niederstossen / umstossen]], [[überbleiben / übrigbleiben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verben mit unterschiedlichen Verbpartikeln]][[Kategorie:Einzelartikel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>EricSeubert</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mediawiki.ids-mannheim.de/VarGra1.46/index.php?title=Breze_/_Brezel_/_Brezn&amp;diff=32284</id>
		<title>Breze / Brezel / Brezn</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mediawiki.ids-mannheim.de/VarGra1.46/index.php?title=Breze_/_Brezel_/_Brezn&amp;diff=32284"/>
		<updated>2018-11-26T10:18:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;EricSeubert: Textersetzung - „{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (2016)“ durch „{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (Hrsg.) (2016)“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Für das  &#039;Laugengebäck in Form eines ineinander verschlungenen Teigstrangs&#039; gibt es im Deutschen die Bezeichnungen &#039;&#039;Breze&#039;&#039;, &#039;&#039;Brezel&#039;&#039; (seltener auch in der Schreibvariante &#039;&#039;Bretzel&#039;&#039;), &#039;&#039;Brezen&#039;&#039; und &#039;&#039;Brezn&#039;&#039;. Auch wenn zuweilen areal verschiedene Zubereitungsarten reklamiert werden, werden diese Bezeichnungen ohne wesentlichen Bedeutungsunterschied nebeneinander verwendet. Jedoch ist der Gebrauch der [[#Grundform|Substantivvarianten]] ebenso wie der Gebrauch ihrer [[#Pluralbildung|Pluralformen]] areal unterschiedlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Fachliteratur wird zuweilen der Gebrauch von maskulinem und neutralem [[Genus]] für &#039;&#039;Bre(t)zel&#039;&#039; vermerkt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich (1995): &#039;&#039;Die deutsche Sprache in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Das Problem der nationalen Varietäten&#039;&#039;. Berlin: de Gruyter, S. 175.&amp;lt;br&amp;gt;{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (Hrsg.) (2016): &#039;&#039;Variantenwörterbuch des Deutschen. Die Standardsprache in Österreich, der Schweiz, Deutschland, Liechtenstein, Luxemburg, Ostbelgien und Südtirol sowie Rumänien, Namibia und Mennonitensiedlungen.&#039;&#039; 2., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Berlin/Boston: de Gruyter, S. 133.&amp;lt;br&amp;gt;{{Kapitälchen|Bickel}}, Hans / {{Kapitälchen|Landolt}}, Christoph (2012): &#039;&#039;Schweizerhochdeutsch: Wörterbuch der Standardsprache in der deutschen Schweiz&#039;&#039;. Mannheim u.a.: Dudenverlag, S. 21.&amp;lt;br&amp;gt;{{Kapitälchen|Ebner}}, Jakob (2009): &#039;&#039;Duden - Wie sagt man in Österreich? Wörterbuch des österreichischen Deutsch&#039;&#039;. Mannheim u.a.: Dudenverlag, S. 80f.&amp;lt;br&amp;gt;{{Kapitälchen|Pacolt}}, Ernst (1992): Ein-Sichten/Vor-Bilder. Überlegungen, Materialien zur Identität Österreichs. In: &#039;&#039;Schulheft&#039;&#039; 66, S. 103.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies kann durch die [[Korpus, Regionen und analysierte Zeitungen|Variantengrammatik]] nicht bestätigt werden, im gesamten deutschsprachigen Raum wird fast ausnahmslos feminines Genus gebraucht. Die [[Diminutiva|Diminutivform]] &#039;&#039;Bre(t)zerl&#039;&#039; ist freilich ein Neutrum: &#039;&#039;Denn in keinem Semmerl, Salzstangerl, &#039;&#039;&#039;Brezerl&#039;&#039;&#039;, Brot, Muffin oder sonstigem Produkt finden sich Lebensmittelzusatzstoffe, sogenannte &amp;quot;E-Nummern&amp;quot;.&#039;&#039; (Kurier, Niederösterreich). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Grundform =&lt;br /&gt;
{{Lesehilfe}}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Breze&#039;&#039;&#039; die, –, –/-n {{Kapitälchen|D-südost}}; &#039;&#039;&#039;Brezel&#039;&#039;&#039; die, –, –/-n {{Kapitälchen|überall}}; &#039;&#039;&#039;Brezn&#039;&#039;&#039; die, –, – {{Kapitälchen|D-südost}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den genannten Varianten ist &#039;&#039;Brezel&#039;&#039; insgesamt die häufigste. Sie tritt in {{Kapitälchen|D-nord, D-mitte, D-südwest}}, BELG*, LUX*, CH*, {{Kapitälchen|A-west}}* und {{Kapitälchen|A-südost}}* mehrheitlich bis fast ausnahmslos auf: &#039;&#039;Im Anschluss an dieses kleine Schauspiel erhalten alle Kinder wie jedes Jahr eine &#039;&#039;&#039;Brezel&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039; (GrenzEcho). &#039;&#039;Sie sind wie eine &#039;&#039;&#039;Bretzel&#039;&#039;&#039;: verschlungen&#039;&#039;. (Stuttgarter Zeitung).&lt;br /&gt;
In {{Kapitälchen|D-südost}} ist &#039;&#039;Brezel&#039;&#039; zwar ebenfalls gebräuchlich, mehrheitlich wird hier jedoch die Variante &#039;&#039;Breze&#039;&#039; verwendet: &#039;&#039;Beim Bäcker kauft sie höchstens mal eine &#039;&#039;&#039;Breze&#039;&#039;&#039;, Brot gibt es in ihrer Familie nur selbst gebackenes.&#039;&#039; (Augsburger Allgemeine).&lt;br /&gt;
Etwas seltener kommt in diesem Areal außerdem die Variante &#039;&#039;Brezn&#039;&#039; vor: &#039;&#039;Den offiziellen Wiesn-Bierkrug ziert in diesem Jahr ein mit einer &#039;&#039;&#039;Brezn&#039;&#039;&#039;, einer Maß Bier, einer Rose und einem Radi jonglierendes Münchner Kindl.&#039;&#039; (Nürnberger Nachrichten). Nur vereinzelt kommt in {{Kapitälchen|D-südost}} ebenso wie im angrenzenden Areal {{Kapitälchen|A-mitte}} auch die Form &#039;&#039;Brezen&#039;&#039; vor: &#039;&#039;Die Fahne&#039;&#039; [...] &#039;&#039;zeigt auf der Vorderseite die heilige Katharina – mit Mühlrad und einer &#039;&#039;&#039;Brezen&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039; (Salzburger Nachrichten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispielbelege ==&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Breze&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
**&#039;&#039; Bei ihm bekamen die kleinsten Teilnehmer des Umzugs als Belohnung noch eine &#039;&#039;&#039;Laugenbreze&#039;&#039;&#039; und ein Getränk geschenkt.&#039;&#039; (inFranken.de).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Die entstandene Butter konnten die Viertklässler dann in einer &#039;&#039;&#039;Butterbreze&#039;&#039;&#039; genießen.&#039;&#039; (Augsburger Allgemeine).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Vom 200-PS-Bulldog bis zur frischgebackenen &#039;&#039;&#039;Breze&#039;&#039;&#039; war für jeden Geldbeutel was dabei.&#039;&#039; (Oberbayerisches Volksblatt).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Die nette Kinderschar konnte sich dann auch noch stärken, denn Pfarrer Meier spendierte jedem von den fast 100 Teilnehmern noch eine &#039;&#039;&#039;Breze&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039; (Mittelbayerische).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Eine &#039;&#039;&#039;Breze&#039;&#039;&#039; gibt es um 1 Euro und eine Semmel um 36 Cent.&#039;&#039; (Kleine Zeitung, Steiermark und Kärnten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Brezel&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Vergessen sind die Jahre, in denen Schmalhans Küchenmeister in den Unternehmen war und für die Beschäftigten allenfalls eine trockene &#039;&#039;&#039;Brezel&#039;&#039;&#039; samt dünnem Wein blieb.&#039;&#039; (Thüringer Allgemeine).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Alle Sternsinger lud er anschließend zu einer &#039;&#039;&#039;Brezel&#039;&#039;&#039; und einem warmen Getränk ein.&#039;&#039; (Südkurier).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Im Gegensatz zum kommenden Sonntag, wo manche Männer vielleicht um eine &#039;&#039;&#039;Brezel&#039;&#039;&#039; bangen werden, musste an diesem Nachmittag niemand hungrig nach Hause gehen.&#039;&#039; (Luxemburger Wort).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Die erste &#039;&#039;&#039;Brezel&#039;&#039;&#039; und einen Saft dazu gab es zum Sonderpreis – als Lohn für den Aufbau des Soccercourts&#039;&#039;. (St. Galler Tagblatt). &lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Die Erstplatzierten bekamen auch noch einen Gutschein für eine &#039;&#039;&#039;Butterbrezel&#039;&#039;&#039; beim schuleigenen Kiosk.&#039;&#039; (Schwarzwälder Bote).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Brezn&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Am Schlusstag&#039;&#039; […] &#039;&#039;gibt es ab 11 Uhr frische Weißwürst, eine &#039;&#039;&#039;Brezn&#039;&#039;&#039; und eine Halbe Bier aus dem Holzfass für zusammen fünf Euro&#039;&#039;. (Oberbayerisches Volksblatt).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Selbst der Radi, dem ja hierzulande neben der &#039;&#039;&#039;Brezn&#039;&#039;&#039; eine Hauptrolle beim zünftigen Biergartenbesuch zukommt, stammt aus Italien und bedeutet eigentlich schlicht und einfach nur Wurzel – was ihm aber nicht gerecht wird&#039;&#039;. (Augsburger Allgemeine).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Beim &amp;quot;Vatertagsfest&amp;quot; nach dem Film wurden den Gästen die &amp;quot;größte Weißwurst und die größte &#039;&#039;&#039;Brezn&#039;&#039;&#039; Deutschlands&amp;quot; serviert&#039;&#039;. (Mittelbayerische).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Die erste &#039;&#039;&#039;Brezn&#039;&#039;&#039; wurde gebacken und probehalber auch ein Maßkrug gefüllt&#039;&#039;. (Thüringer Allgemeine).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Und bei der &#039;&#039;&#039;Brezn&#039;&#039;&#039; steht der lateinische Begriff für Arm Pate – bezeichnend, denn die Form gleicht verschlungenen Armen&#039;&#039;. (Augsburger Allgemeine).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin: auto;&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;nolines&amp;quot; widths=&amp;quot;400px&amp;quot; heights=&amp;quot;400px&amp;quot;&amp;gt;File:Brezel_nennform3.png|Relative Auftretenshäufigkeit von &#039;&#039;Breze / Brezel / Brezn&#039;&#039; innerhalb der einzelnen Sprachregionen&amp;lt;/gallery&amp;gt; &lt;br /&gt;
|&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;nolines&amp;quot; widths=&amp;quot;400px&amp;quot; heights=&amp;quot;400px&amp;quot;&amp;gt;File:Breze3.png|Relative Auftretenshäufigkeit von &#039;&#039;Breze&#039;&#039; innerhalb der einzelnen Sprachregionen im Verhältnis zu &#039;&#039;Brezel&#039;&#039; und &#039;&#039;Brezn&#039;&#039; (in %) &amp;lt;/gallery&amp;gt; &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin: auto;&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;nolines&amp;quot; widths=&amp;quot;400px&amp;quot; heights=&amp;quot;400px&amp;quot;&amp;gt;File:Brezel3.png|Relative Auftretenshäufigkeit von &#039;&#039;Brezel&#039;&#039; innerhalb der einzelnen Sprachregionen im Verhältnis zu &#039;&#039;Breze&#039;&#039; und &#039;&#039;Brezn&#039;&#039; (in %)&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;nolines&amp;quot; widths=&amp;quot;400px&amp;quot; heights=&amp;quot;400px&amp;quot;&amp;gt;File:Brezn3.png|Relative Auftretenshäufigkeit von &#039;&#039;Brezn&#039;&#039; innerhalb der einzelnen Sprachregionen im Verhältnis zu &#039;&#039;Breze&#039;&#039; und &#039;&#039;Brezel&#039;&#039; (in %)&amp;lt;/gallery&amp;gt; &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frequenztabelle ==&lt;br /&gt;
{{Lesehilfe_Tabelle}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot; style=&amp;quot;margin: auto;&amp;quot; width=&amp;quot;450px&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ style=&amp;quot;padding-bottom:1em;&amp;quot; | Relative Auftretenshäufigkeit von &#039;&#039;Breze / Brezel / Brezn&#039;&#039; innerhalb der einzelnen Sprachregionen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Sprachregion !! ! data-sort-type=&amp;quot;number&amp;quot; | Breze !! ! data-sort-type=&amp;quot;number&amp;quot; | Brezel!! ! data-sort-type=&amp;quot;number&amp;quot; | Brezn&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| LIE || 0% (k.B.) || 0% (k.B.)  || 0% (k.B.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| STIR || 0% (k.B.) || 0% (k.B.) || 0% (k.B.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| LUX || 0% || 100% (u.S.) || 0% &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| BELG || 0% || 100% (u.S.)  || 0%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| CH || 0% || 100% (u.S.) || 0%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|A-ost}} || 0% (k.B.) || 0% (k.B.)  || 0% (k.B.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|A-west}} || 0% || 100% (u.S.) || 0%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|A-mitte}} || 0% || 0% || 0% (u.S.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|A-südost}} || 25% (u.S.) || 75% (u.S.) || 0% &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-nordwest}} || 0% || 91% || 9%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-nordost}} || 0% || 100% || 0%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-mittelost}} || 8% || 84% || 8%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-südost}} || 67% || 24% || 9%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-südwest}} || 0% || 99% || 1%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-mittelwest}} || 0% || 100% || 0%&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Pluralbildung = &lt;br /&gt;
{{Lesehilfe}}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Breze&#039;&#039;&#039; / &#039;&#039;&#039;Brezel&#039;&#039;&#039; / &#039;&#039;&#039;Brezen&#039;&#039;&#039; / &#039;&#039;&#039;Brezn&#039;&#039;&#039; die, –/–/–/–, &#039;&#039;Plural:&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Brezel&#039;&#039;&#039; {{Kapitälchen|A-west}}, CH, {{Kapitälchen|D-mittelwest}}, {{Kapitälchen|D-nordwest}}, {{Kapitälchen|D-südwest}}; &#039;&#039;&#039;Brezeln&#039;&#039;&#039; CH, D; &#039;&#039;&#039;Brezen&#039;&#039;&#039; A (ohne {{Kapitälchen|A-ost}}), {{Kapitälchen|D-südost}}; &#039;&#039;&#039;Brezn&#039;&#039;&#039; {{Kapitälchen|D-südost}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Substantivvarianten &#039;&#039;Breze&#039;&#039;, &#039;&#039;Brezel&#039;&#039;, &#039;&#039;Brezen&#039;&#039; und &#039;&#039;Brezn&#039;&#039; werden die Pluralformen &#039;&#039;Brezel&#039;&#039;, &#039;&#039;Brezeln&#039;&#039;, &#039;&#039;Brezen&#039;&#039; und &#039;&#039;Brezn&#039;&#039; ohne Bedeutungsunterschied nebeneinander verwendet. Der Plural der Grundform &#039;&#039;Brezel&#039;&#039; ist entweder endungslos (&#039;&#039;Brezel&#039;&#039;) oder wird durch die Endung &#039;&#039;-n&#039;&#039; markiert (&#039;&#039;Brezeln&#039;&#039;) (vgl. [[Pluralbildung mit / ohne Endung -n|Pluralbildung mit / ohne Endung &#039;&#039;-n&#039;&#039;]]). Bei den Grundformen &#039;&#039;Brezen&#039;&#039; und &#039;&#039;Brezn&#039;&#039; lautet der Plural gleich wie der Singular, der Plural der Grundform &#039;&#039;Breze&#039;&#039; ist ebenfalls &#039;&#039;Brezen&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Brezeln&#039;&#039; ist die am häufigsten verwendete Pluralform. Sie kommt in {{Kapitälchen|D-südwest}}, {{Kapitälchen|D-mitte}} und {{Kapitälchen|D-nord}} mehrheitlich vor und ist in CH gebräuchlich: &#039;&#039;Hutzelbrot, &#039;&#039;&#039;Brezeln&#039;&#039;&#039; und Gebäck stehen auf dem Tisch.&#039;&#039; (Heilbronner Stimme). &lt;br /&gt;
Die Variante &#039;&#039;Brezel&#039;&#039; ohne Pluralendung &#039;&#039;-n&#039;&#039; ist hauptsächlich in CH üblich, ist aber auch in {{Kapitälchen|A-west}} im Gebrauch und kommt seltener auch im Westen von D vor: &#039;&#039;Bis auf den letzten Punsch und die letzten &#039;&#039;&#039;Brezel&#039;&#039;&#039; ausverkauft war der Kinderfasnachtsumzug am Donnerstag auf dem Arnegger Dorfplatz.&#039;&#039; (St. Galler Tagblatt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem im bairisch-österreichischen Sprachraum (A und {{Kapitälchen|D-südost}}) herrscht die Variante &#039;&#039;Brezen&#039;&#039; vor. Sie ist in {{Kapitälchen|D-südost}}, {{Kapitälchen|A-südost}} und {{Kapitälchen|A-mitte}}* üblich, aber auch in {{Kapitälchen|A-west}} durchaus gebräuchlich: &#039;&#039;Neben köstlichem Weizenbier und Weißwürsten mit &#039;&#039;&#039;Brezen&#039;&#039;&#039;, präsentierte der FCS mit &amp;quot;Barfuss in da Söck&amp;quot; eine tolle Liveband.&#039;&#039; (Vorarlberg Online).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben kommt selten – hauptsächlich in {{Kapitälchen|D-südost}}, vereinzelt aber auch in {{Kapitälchen|A-südost}}, {{Kapitälchen|A-west}} und {{Kapitälchen|D-nordost}} – die Schreibvariante ohne &#039;&#039;-e-&#039;&#039; in der Endsilbe, &#039;&#039;Brezn&#039;&#039;, vor: &#039;&#039;Rund 600 Brotsorten, Semmeln, &#039;&#039;&#039;Brezn&#039;&#039;&#039; und so weiter soll es im deutschsprachigen Raum geben&#039;&#039; [...]&#039;&#039;.&#039;&#039; (Augsburger Allgemeine).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispielbelege ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Brezel&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Spezialitäten wie Riebel, Kärntner Weihnachtssuppe, Krautspätzle oder heiße &#039;&#039;&#039;Laugenbrezel&#039;&#039;&#039; und Glühwein verwöhnen die Gaumen der Marktbesucher.&#039;&#039; (Vorarlberg Online).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Auch die Kreissparkasse und die TWS gaben Geld, die Bäckerei Frick spendiert zur Einweihung 200 &#039;&#039;&#039;Bretzel&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039; (Schwäbische Zeitung).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Für den Hunger gibt es Thüringer Rostbratwurst, Pizza und frische &#039;&#039;&#039;Brezel&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039; (Neue Osnabrücker Zeitung).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Es gab Streuselkuchen und &#039;&#039;&#039;Salzbrezel&#039;&#039;&#039;, Mineralwasser und Apfelschorle sowie drei ausführliche Vorträge.&#039;&#039; (Hannoversche Allgemeine).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Typisch bayrisch ist auch der Verkauf der &#039;&#039;&#039;Brezel&#039;&#039;&#039; von der Stange.&#039;&#039; (Rheinische Post).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Brezeln&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Bier, &#039;&#039;&#039;Brezeln&#039;&#039;&#039; und Weisswürste finden in der Region regen Absatz, wie ein Augenschein in Schüpbach und in Langnau beweist.&#039;&#039; (Berner Zeitung).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;In der Müllerwohnung boten sie ihren Besuchern echten Malzkaffee, &#039;&#039;&#039;Butterbrezeln&#039;&#039;&#039; und Holzofenbrot mit Schmalz.&#039;&#039; (Thüringer Allgemeine).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Das fünfköpfige Rote-Kreuz-Team hatte passend zum Oktober ein herbstliches Buffet angerichtet, bei dem eine zünftige Weißwurst und &#039;&#039;&#039;Bretzeln&#039;&#039;&#039; sowie eine deftig-pikante Hexensuppe nicht fehlen durften.&#039;&#039; (Volksstimme).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;In Zahlen bedeutet das 3500 Liter des beliebten Gerstensafts, je 400 Schweinshaxen und Weisswürste und circa 1000 &#039;&#039;&#039;Brezeln&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039; (St. Galler Tagblatt).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Anschließend legten die Besucherinnen selbst Hand an, durften &#039;&#039;&#039;Bretzeln&#039;&#039;&#039; formen.&#039;&#039; (Schwäbische Zeitung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Brezen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;An Kaffeebechern, Gugelhupfformen und bunten Pölstern vorbei, über Schuhe und Brotlaibe hinweg und sogar mitten durch &#039;&#039;&#039;Riesenbrezen&#039;&#039;&#039; rollten die Golfbälle.&#039;&#039; (Kleine Zeitung, Steiermark und Kärnten).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Die gesammelten Kräuter verarbeiten sie zu einer Blütenbutter und verspeisen sie gleich mit frischen &#039;&#039;&#039;Brezen&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039; (Oberbayerisches Volksblatt).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Zum Zeitpunkt des Gesprächs werden gerade &#039;&#039;&#039;Butterbrezen&#039;&#039;&#039; bestrichen.&#039;&#039; (Augsburger Allgemeine).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;In manchen Gegenden ist es Brauch, die Buschen mit bunten Papierstreifen und &#039;&#039;&#039;Brezen&#039;&#039;&#039; zu schmücken.&#039;&#039; (Salzburger Nachrichten).    &lt;br /&gt;
**&#039;&#039;An die 70 &#039;&#039;&#039;Neujahrsbrezen&#039;&#039;&#039; und ein Dutzend Wurstringe haben die erfolgreichen Würfler mit nach Hause nehmen und der Familie einen ersten Glückstreffer übergeben können.&#039;&#039; (Schwarzwälder Bote).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Brezn&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Die &#039;&#039;&#039;Brezn&#039;&#039;&#039; kommen aus der bayrischen Hauptstadt, der Obzda sowieso.&#039;&#039; (Rheinische Post).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Hinzu kommen rund 150 Verkaufsstellen und Filialen, die frische &#039;&#039;&#039;Brezn&#039;&#039;&#039; und Semmeln im Regal haben.&#039;&#039; (Oberbayerisches Volksblatt).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Von der benachbarten Bäckerei gab es einen Korb frischer &#039;&#039;&#039;Brezn&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039; (Augsburger Allgemeine).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Grillhaxen, Weißwürste, &#039;&#039;&#039;Brezn&#039;&#039;&#039;, Lebkuchenherzen aber auch andere Sachen aus der Pfanne und vom Grill werden angeboten.&#039;&#039; (Mitteldeutsche Zeitung).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Allein für das an diesem Samstag beginnende Münchner Oktoberfest würden rund eine halbe Million &#039;&#039;&#039;Brezn&#039;&#039;&#039; produziert.&#039;&#039; (Nürnberger Nachrichten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin: auto;text-align: center;&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;nolines&amp;quot; perrow=3 widths=300px heights=300px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Brezel_plural_gesamt4.png|Relative Auftretenshäufigkeit von &#039;&#039;Brezel&#039;&#039; / &#039;&#039;Brezeln&#039;&#039; / &#039;&#039;Brezen&#039;&#039; und &#039;&#039;Brezn&#039;&#039; innerhalb der einzelnen Sprachregionen&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;nolines&amp;quot; perrow=3 widths=300px heights=300px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Brezel_plural4.png|Relative Auftretenshäufigkeit von &#039;&#039;Brezel&#039;&#039; innerhalb der einzelnen Sprachregionen im Verhältnis zu &#039;&#039;Brezeln&#039;&#039;, &#039;&#039;Brezen&#039;&#039; und &#039;&#039;Brezn&#039;&#039; (in %) &amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;nolines&amp;quot; perrow=3 widths=300px heights=300px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Brezeln_plural4.png|Relative Auftretenshäufigkeit von &#039;&#039;Brezeln&#039;&#039; innerhalb der einzelnen Sprachregionen im Verhältnis zu &#039;&#039;Brezel&#039;&#039;, &#039;&#039;Brezen&#039;&#039; und &#039;&#039;Brezn&#039;&#039; (in %)&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
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|&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;nolines&amp;quot; perrow=3 widths=300px heights=300px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Brezen_plural4.png|Relative Auftretenshäufigkeit von &#039;&#039;Brezen&#039;&#039; innerhalb der einzelnen Sprachregionen im Verhältnis zu &#039;&#039;Brezel&#039;&#039;, &#039;&#039;Brezeln&#039;&#039; und &#039;&#039;Brezn&#039;&#039; (in %)&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;nolines&amp;quot; perrow=3 widths=300px heights=300px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Brezn_plural4.png|Relative Auftretenshäufigkeit von &#039;&#039;Brezn&#039;&#039; innerhalb der einzelnen Sprachregionen im Verhältnis zu &#039;&#039;Brezel&#039;&#039;, &#039;&#039;Brezeln&#039;&#039; und &#039;&#039;Brezen&#039;&#039; (in %) &amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
== Frequenztabelle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lesehilfe_Tabelle}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot; style=&amp;quot;margin: auto;&amp;quot; width=&amp;quot;450px&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ style=&amp;quot;padding-bottom:1em;&amp;quot; | Relative Auftretenshäufigkeit von &#039;&#039;Brezel / Brezeln / Brezen / Brezn&#039;&#039; innerhalb der einzelnen Sprachregionen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Sprachregion !! ! data-sort-type=&amp;quot;number&amp;quot; | Brezel !! ! data-sort-type=&amp;quot;number&amp;quot; | Brezeln !! ! data-sort-type=&amp;quot;number&amp;quot; | Brezen !! ! data-sort-type=&amp;quot;number&amp;quot; | Brezn&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| LIE || 0% (k.B.) || 0% (k.B.) || 0% (k.B.) || 0% (k.B.) &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| STIR || 0% || 0% || 100% (u.S.) || 0% &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| LUX || 0% || 100% (u.S.) || 0% || 0% &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| BELG || 0% || 100% (u.S.) || 0% || 0% &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| CH || 58% || 42% || 0% || 0%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|A-ost}} || 0% (k.B.) || 0% (k.B.) || 0% (k.B.) || 0% (k.B.) &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|A-west}} || 38% || 16% || 38% || 8% &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|A-mitte}} || 0% || 22% (u.S.) || 78% (u.S.) || 0% &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|A-südost}} || 0% || 27% || 64% || 9% &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-nordwest}} || 15% || 80% || 2% || 2%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-nordost}} || 3% || 90% || 2% || 5%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-mittelost}} || 8% || 86% || 4% || 2% &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-südost}} || 0% || 14% || 79% || 7% &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-südwest}} || 5% || 92% || 2% || 0%  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-mittelwest}} || 16% || 80% || 1% || 3% &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Einzelnachweise =&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Siehe auch =&lt;br /&gt;
* Grundlagenartikel: [[Flexion]] (oder direkt Unterkapitel [[Flexion#Substantivflexion|Substantivflexion]]), [[Wortbildung]] (oder direkt zu Abschnitt [[Wortbildung#Substantivderivation|Substantivderivation]])&lt;br /&gt;
* Überblicksartikel: [[Pluralbildung mit / ohne Endung -n|Pluralbildung mit / ohne Endung &#039;&#039;-n&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
* Einzelartikel: [[Dirndl]], [[Hendl]], [[Packerl]], [[Sackerl]], [[Schmankerl]], [[Schwammerl]], [[Stückerl]], [[Taferl]], [[Ziegel]], [[Zuckerl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wortbildung – Substantive – Weiteres]][[Kategorie:Pluralbildung mit / ohne Endung -n]][[Kategorie:Einzelartikel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>EricSeubert</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mediawiki.ids-mannheim.de/VarGra1.46/index.php?title=Bildung_des_Perfekts&amp;diff=32283</id>
		<title>Bildung des Perfekts</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mediawiki.ids-mannheim.de/VarGra1.46/index.php?title=Bildung_des_Perfekts&amp;diff=32283"/>
		<updated>2018-11-26T10:18:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;EricSeubert: Textersetzung - „{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (2016)“ durch „{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (Hrsg.) (2016)“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Lesehilfe}}{{DISPLAYTITLE: Bildung des Perfekts}}&lt;br /&gt;
== Allgemeines zum Variantenphänomen und zur grammatischen Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Das [http://www.canoo.net/services/OnlineGrammar/InflectionRules/FRegeln-V/Texte/Komplex-Perf.html Perfekt] wird im Deutschen durch eine so genannte Perfektperiphrase gebildet. Damit ist eine zusammengesetzte Tempusform gemeint, die aus einem Hilfsverb (&#039;&#039;haben&#039;&#039; oder &#039;&#039;sein&#039;&#039;) und aus einer [https://de.wikipedia.org/wiki/Partizip#Partizip_Perfekt Partizipialform] (z. B. &#039;&#039;getrunken&#039;&#039;, &#039;&#039;gespielt&#039;&#039;, &#039;&#039;gegessen&#039;&#039;) besteht. Mit &#039;&#039;haben&#039;&#039; wird das Perfekt in folgenden Fällen gebildet:&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. {{Kapitälchen|Helbig}}, Gerhard / {{Kapitälchen|Buscha}}, Joachim (2005): &#039;&#039;Deutsche Grammatik. Ein Handbuch für den Ausländerunterricht.&#039;&#039; 5. Auflage. Berlin u.a.: Langenscheidt, S. 122–125. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* bei Verben, die mit einem direkten Objekt verwendet werden ([http://hypermedia.ids-mannheim.de/call/public/termwb.ansicht?v_app=g&amp;amp;v_id=229 transitive Verben]): &#039;&#039;Früher&#039;&#039;&#039; hat&#039;&#039;&#039; er eine Schachtel Zigaretten pro Tag &#039;&#039;&#039;geraucht&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039; (Neue Osnabrücker Zeitung).&lt;br /&gt;
* bei [https://de.wikipedia.org/wiki/Reflexives_Verb reflexiven Verben]: &#039;&#039;Es mag komisch klingen, aber ich &#039;&#039;&#039;habe&#039;&#039;&#039; mich &#039;&#039;&#039;geschämt&#039;&#039;&#039; für das, was Menschen dem Wald angetan haben.&#039;&#039; (Freie Presse).&lt;br /&gt;
* bei Verben, die ausschließlich unpersönlich verwendet werden: &#039;&#039;In der Schweiz &#039;&#039;&#039;hat&#039;&#039;&#039; es am Freitag und Samstag ausgiebig &#039;&#039;&#039;geregnet&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;geschneit&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039; (Neue Luzerner Zeitung).&lt;br /&gt;
* bei Modalverben: &#039;&#039;Ein Tierarzt &#039;&#039;&#039;hat&#039;&#039;&#039; am Dienstag in Meerane einen Hund &#039;&#039;&#039;betäuben müssen&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039; (Freie Presse).&lt;br /&gt;
* bei Verben, die ohne direktes Objekt verwendet werden ([http://hypermedia.ids-mannheim.de/call/public/termwb.ansicht?v_app=g&amp;amp;v_id=233 intransitive Verben], sofern sie eine andauernde, statische Bedeutung ausdrücken: &#039;&#039;Das Opfer &#039;&#039;&#039;hat&#039;&#039;&#039; bereits &#039;&#039;&#039;geschlafen&#039;&#039;&#039;, als die Täter auf den Mann einprügelten.&#039;&#039; (Tiroler Tageszeitung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz dazu werden intransitive Verben, die eine Zustandsveränderung ausdrücken, oder Verben zur Bezeichnung einer Ortsveränderung tendenziell mit dem Hilfsverb &#039;&#039;sein&#039;&#039; gebraucht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Marillen &#039;&#039;&#039;sind&#039;&#039;&#039; schon &#039;&#039;&#039;verblüht&#039;&#039;&#039;, jetzt sind die Pfirsiche dran.&#039;&#039; (Der Standard).&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Ich &#039;&#039;&#039;bin&#039;&#039;&#039; nach Gera &#039;&#039;&#039;gefahren&#039;&#039;&#039; und wusste, die Leute hier zu erobern, das dauert seine Zeit.&#039;&#039; (Thüringer Allgemeine).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt allerdings eine Reihe von Verben, deren Perfekt – je nach Areal des deutschsprachigen Raums – mit unterschiedlichen Hilfsverben gebildet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Areale Variation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Bildung des Perfekts weisen die Verben &#039;&#039;[[enden]], [[fahren]], [[liegen]], [[sitzen]], [[stehen]]&#039;&#039; und &#039;&#039;[[wechseln]]&#039;&#039; eine Variation in der Wahl des Hilfsverbs auf, ohne dass damit ein Bedeutungsunterschied verbunden wäre (im Gegensatz zu den [[#Sonderfälle|Sonderfällen]]).&lt;br /&gt;
So werden im deutschsprachigen Gebiet – mit Ausnahme von A und CH – die Perfektformen der Positionsverben &#039;&#039;[[liegen]], [[sitzen]], [[stehen]]&#039;&#039; sowie des Verbs [[fahren|&#039;&#039;fahren&#039;&#039;]] mehrheitlich mit dem Hilfsverb &#039;&#039;haben&#039;&#039; verwendet. In A und CH sind die oben genannten Verben mit &#039;&#039;haben&#039;&#039; zwar ebenfalls gebräuchlich, mehrheitlich treten sie hier jedoch mit &#039;&#039;sein&#039;&#039; auf. Auch in anderen Arealen des deutschsprachigen Südens, namentlich in {{Kapitälchen|D-süd}}, LIE und STIR, sind die Perfektformen dieser Verben mit &#039;&#039;sein&#039;&#039; im Gebrauch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispielbelege ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Die beiden Handys des Bauleiters &#039;&#039;&#039;seien&#039;&#039;&#039; aber unter dem Fahrersitz &#039;&#039;&#039;gelegen&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039; (Kronen Zeitung, Steiermark und Kärnten).&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Der Tote &#039;&#039;&#039;habe&#039;&#039;&#039; auf dem Rücken &#039;&#039;&#039;gelegen&#039;&#039;&#039; und habe ein puppenhaftes Gesicht gehabt.&#039;&#039; (Frankenpost).&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Tilo T. &#039;&#039;&#039;hat&#039;&#039;&#039; schon öfter im Gerichtsaal III in der Illmenauer Außenstelle des Amtsgerichts Arnstadt &#039;&#039;&#039;gesessen&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039; (Thüringer Allgemeine).&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Aus der Haustür loderten Flammen, der Besitzer &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039; ohne Krücken am Boden &#039;&#039;&#039;gesessen&#039;&#039;&#039; und hat lauthals um Hilfe geschrien.&#039;&#039; (Kurier, Niederösterreich).&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Der Angeklagte behauptete am Dienstag, der Mann &#039;&#039;&#039;sei&#039;&#039;&#039; auf seiner Fahrspur &#039;&#039;&#039;gestanden&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039; (Berner Zeitung).&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Stundenlang &#039;&#039;&#039;habe&#039;&#039;&#039; er an den Gleisen &#039;&#039;&#039;gestanden&#039;&#039;&#039;, geschaut, notiert, was an ihm vorbeiratterte.&#039;&#039; (Kieler Nachrichten).&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Seit über zehn Jahren &#039;&#039;&#039;bin&#039;&#039;&#039; ich kaum Auto &#039;&#039;&#039;gefahren&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039; (Thüringer Allgemeine).&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Ich &#039;&#039;&#039;habe&#039;&#039;&#039; den Ferrari nur gelegentlich am Wochenende &#039;&#039;&#039;gefahren&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039; (Nürnberger Nachrichten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin: auto;&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;nolines&amp;quot; widths=&amp;quot;300px&amp;quot; heights=&amp;quot;300px&amp;quot;&amp;gt;File:Partizipialformen_haben_sein4.png|Relative Auftretenshäufigkeit von Partizipialformen mit &#039;&#039;haben&#039;&#039; und Partizipialformen mit &#039;&#039;sein&#039;&#039; innerhalb der einzelnen Sprachregionen&amp;lt;/gallery&amp;gt; &lt;br /&gt;
|&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;nolines&amp;quot; widths=&amp;quot;300px&amp;quot; heights=&amp;quot;300px&amp;quot;&amp;gt;File:Partizipialformen_haben4.png|Relative Auftretenshäufigkeit von Partizipialformen mit &#039;&#039;haben&#039;&#039; innerhalb der einzelnen Sprachregionen im Verhältnis zu Partizipialformen mit &#039;&#039;sein&#039;&#039; (in %) &amp;lt;/gallery&amp;gt; &lt;br /&gt;
|&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;nolines&amp;quot; widths=&amp;quot;300px&amp;quot; heights=&amp;quot;300px&amp;quot;&amp;gt;File:Partizipialformen_sein4.png|Relative Auftretenshäufigkeit von Partizipialformen mit &#039;&#039;sein&#039;&#039; innerhalb der einzelnen Sprachregionen im Verhältnis zu Partizipialformen mit &#039;&#039;sein&#039;&#039; (in %)&amp;lt;/gallery&amp;gt; &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frequenztabelle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lesehilfe_Tabelle}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot; style=&amp;quot;margin: auto;&amp;quot; width=&amp;quot;450px&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ style=&amp;quot;padding-bottom:1em;&amp;quot; | Relative Auftretenshäufigkeit von Partizipialformen mit &#039;&#039;haben&#039;&#039; / Partizipialformen mit &#039;&#039;sein&#039;&#039; innerhalb der einzelnen Sprachregionen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Sprachregion !! ! data-sort-type=&amp;quot;number&amp;quot; | Partizipialformen mit &#039;&#039;haben&#039;&#039; !! ! data-sort-type=&amp;quot;number&amp;quot; | Partizipialformen mit &#039;&#039;sein&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| LIE || 61% || 39%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|A-ost}} || 12% || 88%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| STIR || 50% || 50%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|A-west}} || 25% || 75%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| LUX || 91% || 9%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| BELG || 93% || 7%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|A-mitte}} || 20% || 80%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|A-südost}} || 24% || 76%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| CH || 45% || 55%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-südwest}} || 68% || 32%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-südost}} || 65% || 35%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-nordost}} || 95% || 5%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-nordwest}} || 96% || 4%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-mittelost}} || 95% || 5%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-mittelwest}} || 95% || 5%&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Verteilung spiegelt allerdings nur eine allgemeine Tendenz wider, einzelne Verben können davon abweichen (für Details vgl. &#039;&#039;[[enden]]&#039;&#039; und &#039;&#039;[[wechseln]]&#039;&#039;). Insbesondere das Verb &#039;&#039;[[enden]]&#039;&#039; zeigt eine gegenläufige Tendenz zu den so genannten Positionsverben &#039;&#039;[[liegen]]&#039;&#039;, &#039;&#039;[[sitzen]]&#039;&#039;, &#039;&#039;[[stehen]]&#039;&#039; (und &#039;&#039;[[fahren]]&#039;&#039;) indem das Perfekt dieses Verbs vornehmlich im Norden mit dem Hilfsverb &#039;&#039;sein&#039;&#039; gebildet wird. Das Verb &#039;&#039;[[wechseln]]&#039;&#039; ist seinerseits insofern ein Sonderfall, als dass zu dessen Perfektbildung vorwiegend in CH das Hilfsverb &#039;&#039;haben&#039;&#039; verwendet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Varianten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für eine größere Anzahl von Verben wird in der Fachliteratur eine areal bedingte Variation des Hilfsverbs angenommen. Konkret erwähnt wird die Perfektbildung der Verben &#039;&#039;baumeln&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kapitälchen|Ebner}}, Jakob (2009): &#039;&#039;Duden - Wie sagt man in Österreich? Wörterbuch des österreichischen Deutsch.&#039;&#039; 4., völlig überarbeitete Auflage. Mannheim u.a.: Dudenverlag, S. 44.&amp;lt;/ref&amp;gt;, &#039;&#039;hängen&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (Hrsg.) (2016): &#039;&#039;Variantenwörterbuch des Deutschen. Die Standardsprache in Österreich, der Schweiz, Deutschland, Liechtenstein, Luxemburg, Ostbelgien und Südtirol sowie Rumänien, Namibia und Mennonitensiedlungen.&#039;&#039; 2., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Berlin/Boston: de Gruyter, S. 315.&amp;lt;br&amp;gt;{{Kapitälchen|Ebner}}, Jakob (2009): &#039;&#039;Duden - Wie sagt man in Österreich? Wörterbuch des österreichischen Deutsch.&#039;&#039; 4., völlig überarbeitete Auflage. Mannheim u.a.: Dudenverlag, S. 44.&amp;lt;/ref&amp;gt;, &#039;&#039;kauern&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kapitälchen|Ebner}}, Jakob (2009): &#039;&#039;Duden - Wie sagt man in Österreich? Wörterbuch des österreichischen Deutsch.&#039;&#039; 4., völlig überarbeitete Auflage. Mannheim u.a.: Dudenverlag, S. 44.&amp;lt;/ref&amp;gt;, &#039;&#039;knien&#039;&#039; &amp;lt;ref&amp;gt;{{Kapitälchen|Ebner}}, Jakob (2009): &#039;&#039;Duden - Wie sagt man in Österreich? Wörterbuch des österreichischen Deutsch.&#039;&#039; 4., völlig überarbeitete Auflage. Mannheim u.a.: Dudenverlag, S. 44. &amp;lt;/ref&amp;gt;, &#039;&#039;lasten&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kapitälchen|Ebner}}, Jakob (2009): &#039;&#039;Duden - Wie sagt man in Österreich? Wörterbuch des österreichischen Deutsch&#039;&#039;. 4., völlig überarbeitete Auflage. Mannheim u.a.: Dudenverlag, S. 228.&amp;lt;/ref&amp;gt;, &#039;&#039;lehnen&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (Hrsg.) (2016): &#039;&#039;Variantenwörterbuch des Deutschen. Die Standardsprache in Österreich, der Schweiz, Deutschland, Liechtenstein, Luxemburg, Ostbelgien und Südtirol sowie Rumänien, Namibia und Mennonitensiedlungen.&#039;&#039; 2., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Berlin/Boston: de Gruyter, S. 444.&amp;lt;/ref&amp;gt;, &#039;&#039;lungern&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kapitälchen|Ebner}}, Jakob (2009): &#039;&#039;Duden - Wie sagt man in Österreich? Wörterbuch des österreichischen Deutsch.&#039;&#039; 4., völlig überarbeitete Auflage. Mannheim u.a.: Dudenverlag, S. 44.&amp;lt;/ref&amp;gt;, &#039;&#039;schweben&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (Hrsg.) (2016): &#039;&#039;Variantenwörterbuch des Deutschen. Die Standardsprache in Österreich, der Schweiz, Deutschland, Liechtenstein, Luxemburg, Ostbelgien und Südtirol sowie Rumänien, Namibia und Mennonitensiedlungen.&#039;&#039; 2., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Berlin/Boston: de Gruyter, S. 659. &amp;lt;br&amp;gt;{{Kapitälchen|Ebner}}, Jakob (2009): &#039;&#039;Duden - Wie sagt man in Österreich? Wörterbuch des österreichischen Deutsch.&#039;&#039; 4., völlig überarbeitete Auflage. Mannheim u.a.: Dudenverlag, S. 337.&amp;lt;/ref&amp;gt;, &#039;&#039;stecken&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (Hrsg.) (2016): &#039;&#039;Variantenwörterbuch des Deutschen. Die Standardsprache in Österreich, der Schweiz, Deutschland, Liechtenstein, Luxemburg, Ostbelgien und Südtirol sowie Rumänien, Namibia und Mennonitensiedlungen.&#039;&#039; 2., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Berlin/Boston: de Gruyter, S. 706.&amp;lt;br&amp;gt;{{Kapitälchen|Ebner}}, Jakob (2009): &#039;&#039;Duden - Wie sagt man in Österreich? Wörterbuch des österreichischen Deutsch&#039;&#039;. 4., völlig überarbeitete Auflage. Mannheim u.a.: Dudenverlag, S. 44.&amp;lt;/ref&amp;gt; und &#039;&#039;stocken&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (Hrsg.) (2016): &#039;&#039;Variantenwörterbuch des Deutschen. Die Standardsprache in Österreich, der Schweiz, Deutschland, Liechtenstein, Luxemburg, Ostbelgien und Südtirol sowie Rumänien, Namibia und Mennonitensiedlungen.&#039;&#039; 2., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Berlin/Boston: de Gruyter, S. 715.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Eine solche Variation kann durch die [[Korpus, Regionen und analysierte Zeitungen|Variantengrammatik]] nicht bestätigt werden. In Einzelfällen zeigt sich jedoch auch bei diesen Verben die Tendenz, dass Perfektformen mit &#039;&#039;sein&#039;&#039; vorzugsweise in den südlicheren Arealen des deutschsprachigen Raums verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gelegentlich wird die Variation des Hilfsverbs auch für das Verb &#039;&#039;hocken&#039;&#039; (&#039;&#039;ist&#039;&#039; / &#039;&#039;hat gehockt&#039;&#039;)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (Hrsg.) (2016): &#039;&#039;Variantenwörterbuch des Deutschen. Die Standardsprache in Österreich, der Schweiz, Deutschland, Liechtenstein, Luxemburg, Ostbelgien und Südtirol sowie Rumänien, Namibia und Mennonitensiedlungen.&#039;&#039; 2., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Berlin/Boston: de Gruyter, S. 335.&amp;lt;br&amp;gt;{{Kapitälchen|Ebner}}, Jakob (2009): &#039;&#039;Duden - Wie sagt man in Österreich? Wörterbuch des österreichischen Deutsch&#039;&#039;. 4., völlig überarbeitete Auflage. Mannheim u.a.: Dudenverlag, S. 44.&amp;lt;/ref&amp;gt; angenommen. Dies kann durch die [[Korpus, Regionen und analysierte Zeitungen|Variantengrammatik]] nicht bestätigt werden. Vielmehr zeigt sich, dass das Perfekt dieses Verbs {{Kapitälchen|überall}} fast ausschließlich mit &#039;&#039;haben&#039;&#039; gebildet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Demgegenüber zeigt sich Variation des Hilfsverbs bei einigen &amp;lt;span id=&amp;quot;Sonderfälle&amp;quot;&amp;gt;Sonderfällen&amp;lt;/span&amp;gt;, deren Perfekt ebenfalls sowohl mit &#039;&#039;haben&#039;&#039; als auch mit &#039;&#039;sein&#039;&#039; gebildet werden kann. Dieser Wechsel des Hilfsverbs ist jedoch durch einen Unterschied in der Konstruktionsweise bedingt: Beispielsweise werden die Perfektformen von Verben, die mit direktem Objekt ([http://hypermedia.ids-mannheim.de/call/public/termwb.ansicht?v_app=g&amp;amp;v_id=229 transitive Verben]) verwendet werden, mit &#039;&#039;haben&#039;&#039; gebildet. Werden dieselben Verben an anderer Stelle hingegen ohne direktes Objekt verwendet, ist die Bildung mit &#039;&#039;haben&#039;&#039; in vielen Fällen überhaupt nicht möglich, wie es etwa bei einigen Bewegungsverben der Fall ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Ein Rettungshubschrauber &#039;&#039;&#039;hat&#039;&#039;&#039; ihn ins Spital nach Basel &#039;&#039;&#039;geflogen&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039; (Badische Zeitung).&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Er &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039; in seinem eigenen Auftrag nach China &#039;&#039;&#039;geflogen&#039;&#039;&#039; und hat dort eine heimliche Kunstform dokumentiert.&#039;&#039; (Kölner Stadt-Anzeiger).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Perfektformen anderer Verben wiederum ändert sich mit dem Hilfsverb gleichzeitig auch die Bedeutung des betreffenden Verbs:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Der Thüringer hat seine Frau übrigens in München kennengelernt und &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039; ihr in ihre Heimat Himmelpfort &#039;&#039;&#039;gefolgt&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039; (Nordkurier).&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Fußballfans in Würzburg &#039;&#039;&#039;haben&#039;&#039;&#039; nicht &#039;&#039;&#039;gefolgt&#039;&#039;&#039; – und wurden von der Polizei des Zuges verwiesen.&#039;&#039; (inFranken.de). &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;In die Fluten haben sich Lukas &#039;&#039;[...]&#039;&#039; und Maria &#039;&#039;[...]&#039;&#039; mit einem kühnen Kopfsprung gestürzt, sie &#039;&#039;&#039;sind gekrault&#039;&#039;&#039;, mit Flossen gepaddelt und haben den Ernstfall – nämlich &amp;quot;Leben retten&amp;quot; – geprobt.&#039;&#039; (inFranken.de).&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Den meisten &#039;&#039;&#039;hat&#039;&#039;&#039; doch die Mama die ganze Zeit nur die Haare &#039;&#039;&#039;gekrault&#039;&#039;&#039; und alle Probleme aus dem Weg geräumt.&#039;&#039; (Kronen Zeitung, Steiermark und Kärnten). &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Im Februar 1952 &#039;&#039;&#039;war&#039;&#039;&#039; Berthold Brecht auf das schöne Grundstück am Wasser des Schermützelsees unter alten großen Bäumen &#039;&#039;&#039;gestoßen&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039; (Der Tagesspiegel).&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Den Ermittlungen zur Folge &#039;&#039;&#039;hat&#039;&#039;&#039; der Mann seine Kontrahentin zunächst zu Boden &#039;&#039;&#039;gestoßen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; [...]. (inFranken.de).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einigen Verben im Perfekt ist die Änderung des Hilfsverbs schließlich zurückzuführen auf eine [https://de.wikipedia.org/wiki/Reflexives_Verb Reflexivierung] des Verbs, meist mit geringer Bedeutungsveränderung: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Eines Nachts &#039;&#039;&#039;sei&#039;&#039;&#039; der 29-Jährige gemeinsam mit einem Kumpel ins Haus &#039;&#039;&#039;geschlichen&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039; (Rheinische Post).&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Der Dritte &#039;&#039;&#039;hat&#039;&#039;&#039; sich offenbar währenddessen in den Hinterraum &#039;&#039;&#039;geschlichen&#039;&#039;&#039; und Geld aus dem Tresor entwendet.&#039;&#039; (Freie Presse). &lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Bei einer Rettungsübung der Seepolizei am Montag &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039; ein 36-jähriger Kantonspolizist aus einem Spezialboot in die Kander bei Aeschi &#039;&#039;&#039;gestürzt&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039; (Thüringer Allgemeine).&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Völlig unvorbereitet &#039;&#039;&#039;hat&#039;&#039;&#039; sich der 32-Jährige allerdings nicht in das Abenteuer EM 2012 &#039;&#039;&#039;gestürzt&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039; (Mitteldeutsche Zeitung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Kapitälchen|Heinold}}, Simone (2015): &#039;&#039;Tempus, Modus und Aspekt im Deutschen. Ein Studienbuch&#039;&#039;. Tübingen: Narr (= Narr Studienbücher).&lt;br /&gt;
* {{Kapitälchen|Rödel}}, Michael (2007): &#039;&#039;Doppelte Perfektbildungen und die Organisation von Tempus im Deutschen&#039;&#039;. Tübingen: Stauffenburg (= Studien zur deutschen Grammatik, Band 74).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Grundlagenartikel: [[Flexion]] (oder direkt Unterkapitel [[Flexion#Verbalflexion|Verbalflexion]])&lt;br /&gt;
* Einzelartikel: [[enden]], [[fahren]], [[liegen]], [[sitzen]], [[stehen]], [[wechseln]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:gray&amp;quot;&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt;&#039;&#039;Verfasst von Elisabeth Scherr&#039;&#039;&amp;lt;/small&amp;gt; &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verben – Verbalperiphrasen]][[Kategorie:Überblicksartikel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>EricSeubert</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mediawiki.ids-mannheim.de/VarGra1.46/index.php?title=Beitrag&amp;diff=32282</id>
		<title>Beitrag</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mediawiki.ids-mannheim.de/VarGra1.46/index.php?title=Beitrag&amp;diff=32282"/>
		<updated>2018-11-26T10:18:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;EricSeubert: Textersetzung - „{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (2016)“ durch „{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (Hrsg.) (2016)“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Lesehilfe}}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Beitrag&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;Präposition:&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;an&#039;&#039;&#039; CH, LIE; &#039;&#039;&#039;für&#039;&#039;&#039; {{Kapitälchen|überall}}; &#039;&#039;&#039;zu&#039;&#039;&#039; {{Kapitälchen|überall}}&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
Bei manchen Substantiven sind verschiedene Formen von [[Valenz und Rektion#Zum theoretischen Hintergrund|Attributen]] ohne Bedeutungsunterschied nebeneinander im Gebrauch (vgl. [[Rektion von Substantiven]]). So können, um eine (finanzielle oder sonstige) Beteiligung an Projekten, Dienstleistungen oder Ausgaben auszudrücken, die Formulierungen &#039;&#039;Beitrag an&#039;&#039;, &#039;&#039;Beitrag für&#039;&#039; oder &#039;&#039;Beitrag zu&#039;&#039; verwendet werden: &#039;&#039;Einen &#039;&#039;&#039;Beitrag an&#039;&#039;&#039; die Kosten soll auch eine witzige Aktion am Badener Stadtfest im nächsten August bringen.&#039;&#039; (Basellandschaftliche Zeitung). &#039;&#039;Erhöht hat der Gemeinderat von Bad Wildbad in seiner jüngsten Sitzung die &#039;&#039;&#039;Beiträge für&#039;&#039;&#039; die Kindergarten- und Krippenplätze in der Stadt.&#039;&#039; (Schwarzwälder Bote). &#039;&#039;Nach den Euro-Schuldenländern bekamen über den bayerischen &#039;&#039;&#039;Beitrag zum&#039;&#039;&#039; Länderfinanzausgleich auch die deutschen Schuldenländer ihr Fett ab.&#039;&#039; (Oberbayerisches Volksblatt). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Varianten &#039;&#039;Beitrag für&#039;&#039; und &#039;&#039;Beitrag zu&#039;&#039; werden im gesamten deutschsprachigen Raum nebeneinander verwendet, wobei &#039;&#039;Beitrag zu&#039;&#039; in den meisten Gebieten die mehrheitlich benutzte Variante ist. Eine Ausnahme hiervon bilden die beiden Areale {{Kapitälchen|D-mittelost}} und {{Kapitälchen|D-nordost}}, wo &#039;&#039;Beitrag für&#039;&#039; die üblichere Variante ist. In CH ist daneben als dritte Variante noch &#039;&#039;Beitrag an&#039;&#039; gebräuchlich, auch in LIE kommt diese Variante vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Fachliteratur wird gelegentlich vorgebracht, die Variante &#039;&#039;Beitrag an&#039;&#039; käme nicht nur in CH, sondern auch in {{Kapitälchen|D-südwest}} vor.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (Hrsg.) (2016): &#039;&#039;Variantenwörterbuch des Deutschen. Die Standardsprache in Österreich, der Schweiz, Deutschland, Liechtenstein, Luxemburg, Ostbelgien und Südtirol sowie Rumänien, Namibia und Mennonitensiedlungen.&#039;&#039; 2., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Berlin/Boston: de Gruyter, S. 35.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Einschätzung kann von der Variantengrammatik nicht bestätigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispielbelege ==&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Beitrag an&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Mit der Renovation wird auch ein wichtiger &#039;&#039;&#039;Beitrag an&#039;&#039;&#039; den Erhalt und die zeitgemässe Pflege historischer Bausubstanz im Weinfelder Zentrum geleistet.&#039;&#039; (St. Galler Tagblatt).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Sie mussten bisher auch ohne Steuerpflicht im Kanton ihre &#039;&#039;&#039;Beiträge an&#039;&#039;&#039; die Erschliessung leisten, was nach der Übernahme entfällt.&#039;&#039; (Die Südostschweiz).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Die Erweiterung der Primarschule Brühl stärke das Dorfleben und sei ein &#039;&#039;&#039;Beitrag an&#039;&#039;&#039; die Eigenständigkeit des Dorfs.&#039;&#039; (St. Galler Tagblatt).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Wenn staatliche &#039;&#039;&#039;Beiträge an&#039;&#039;&#039; den Besuch von Privatschulen gezahlt würden, entstünden dem Kanton erhebliche Mehrkosten.&#039;&#039; (Aargauer Zeitung).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Der &#039;&#039;&#039;Beitrag an&#039;&#039;&#039; die Nebenkosten von 60&#039;000 Franken pro Jahr werde vorläufig nicht ausbezahlt.&#039;&#039; (Berner Zeitung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Beitrag für&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Zu zahlen ist meist nur der reguläre &#039;&#039;&#039;Beitrag für&#039;&#039;&#039; die Ganztagsbetreuung.&#039;&#039; (Thüringer Allgemeine).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Zwei Anlieger klagen gegen die ihrer Ansicht nach zu hohen &#039;&#039;&#039;Beiträge für&#039;&#039;&#039; die Neugestaltung.&#039;&#039; (Hannoversche Allgemeine).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;An der Gemeindeversammlung vom Mittwoch lehnten die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger den vierjährigen &#039;&#039;&#039;Beitrag für&#039;&#039;&#039; das Projekt&#039;&#039; [...] &#039;&#039;jedoch ab.&#039;&#039; (Neue Luzerner Zeitung).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Sie soll den Weg ebnen, um &#039;&#039;&#039;Beiträge für&#039;&#039;&#039; Abwasseranschlüsse nachzuheben, die teils 20 Jahre zurückliegen.&#039;&#039; (Lausitzer Rundschau).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Durch ihre vielfältigen Aktivitäten leisten die Feuerwehren auch einen wichtigen &#039;&#039;&#039;Beitrag für&#039;&#039;&#039; das dörfliche Leben und den Zusammenhalt in der Gemeinde.&#039;&#039; (Vorarlberg Online).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Beitrag zu&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Gleichwohl müssten die ersten nennenswerten &#039;&#039;&#039;Beiträge zur&#039;&#039;&#039; finanziellen Gesundung von den Städten kommen.&#039;&#039; (Rheinische Post).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Die Schule leistet einen &#039;&#039;&#039;Beitrag zur&#039;&#039;&#039; Errichtung einer Photovoltaikanlage auf ihrem Dach.&#039;&#039; (Oberösterreichische Nachrichten).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Dazu kommen &#039;&#039;&#039;Beiträge zum&#039;&#039;&#039; Ausbau der Infrastruktur und Sonderbeiträge.&#039;&#039; (Der Vinschger).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Häftlinge müssen zudem nach dem Strafvollzugsgesetz einen &#039;&#039;&#039;Beitrag zu&#039;&#039;&#039; den Kosten des Strafvollzugs leisten.&#039;&#039; (Kronen Zeitung, Steiermark und Kärnten).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Demnach müsste er für die Scheune &#039;&#039;&#039;Beiträge zur&#039;&#039;&#039; Herstellung der Wasserversorgungs- und Entwässerungsanlage leisten.&#039;&#039; (Frankenpost).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin: auto;&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;nolines&amp;quot; widths=&amp;quot;400px&amp;quot; heights=&amp;quot;400px&amp;quot;&amp;gt;File:Beitrag_an_für_zu3.png|Relative Auftretenshäufigkeit von &#039;&#039;Beitrag an / Beitrag für / Beitrag zu&#039;&#039; innerhalb der einzelnen Areale&amp;lt;/gallery&amp;gt; &lt;br /&gt;
|&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;nolines&amp;quot; widths=&amp;quot;400px&amp;quot; heights=&amp;quot;400px&amp;quot;&amp;gt;File:Beitrag_an3.png|Relative Auftretenshäufigkeit von &#039;&#039;Beitrag an&#039;&#039; innerhalb der einzelnen Areale im Verhältnis zu &#039;&#039;Beitrag für&#039;&#039; und &#039;&#039;Beitrag zu&#039;&#039; (in %) &amp;lt;/gallery&amp;gt; &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin: auto;&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;nolines&amp;quot; widths=&amp;quot;400px&amp;quot; heights=&amp;quot;400px&amp;quot;&amp;gt;File:Beitrag_für3.png|Relative Auftretenshäufigkeit von &#039;&#039;Beitrag für&#039;&#039; innerhalb der einzelnen Areale im Verhältnis zu &#039;&#039;Beitrag an&#039;&#039; und &#039;&#039;Beitrag zu&#039;&#039; (in %)&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;nolines&amp;quot; widths=&amp;quot;400px&amp;quot; heights=&amp;quot;400px&amp;quot;&amp;gt;File:Beitrag_zu3.png|Relative Auftretenshäufigkeit von &#039;&#039;Beitrag zu&#039;&#039; innerhalb der einzelnen Areale im Verhältnis zu &#039;&#039;Beitrag an&#039;&#039; und &#039;&#039;Beitrag für&#039;&#039; (in %)&amp;lt;/gallery&amp;gt; &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frequenztabelle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lesehilfe_Tabelle}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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|+ style=&amp;quot;padding-bottom:1em;&amp;quot; | Relative Auftretenshäufigkeit von &#039;&#039;Beitrag an / Beitrag für / Beitrag zu&#039;&#039; innerhalb der einzelnen Areale&lt;br /&gt;
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== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* Grundlagenartikel: [[Valenz und Rektion]] (oder direkt Unterkapitel [[Valenz und Rektion#Zum theoretischen Hintergrund|Zum theoretischen Hintergrund]])&lt;br /&gt;
* Überblicksartikel: [[Rektion von Substantiven]]&lt;br /&gt;
* Einzelartikel: [[Anfrage]], [[Eintritt]], [[Frage]], [[für / um (Preisangabe)|&#039;&#039;für&#039;&#039; / &#039;&#039;um&#039;&#039; (Preisangabe)]], [[Idee]], [[Unbestimmte Zahlwörter mit / ohne von|Unbestimmte Zahlwörter mit / ohne &#039;&#039;von&#039;&#039;]], [[Verlust]]&lt;br /&gt;
* Thematisch verwandte Artikel: [[Kasusrektion von Präpositionen]], [[Präpositionen mit oder ohne von|Präpositionen mit oder ohne &#039;&#039;von&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Valenz / Rektion – Substantive]][[Kategorie:Einzelartikel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>EricSeubert</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mediawiki.ids-mannheim.de/VarGra1.46/index.php?title=Bademeister_/_Badmeister&amp;diff=32281</id>
		<title>Bademeister / Badmeister</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mediawiki.ids-mannheim.de/VarGra1.46/index.php?title=Bademeister_/_Badmeister&amp;diff=32281"/>
		<updated>2018-11-26T10:18:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;EricSeubert: Textersetzung - „{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (2016)“ durch „{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (Hrsg.) (2016)“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Lesehilfe}}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bademeister&#039;&#039;&#039; der, -s, – {{Kapitälchen|überall}}; &#039;&#039;&#039;Badmeister&#039;&#039;&#039; der, -s, – CH&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
Die Zusammensetzungen &#039;&#039;Bademeister&#039;&#039; und &#039;&#039;Badmeister&#039;&#039; stehen [[e-Fuge / Nullfuge bei VN-Komposita|mit oder ohne &#039;&#039;e-&#039;&#039;Fuge]] ohne Bedeutungsunterschied nebeneinander. In  D, BELG*, LUX*, A, STIR* und LIE* tritt ausnahmslos die Variante &#039;&#039;Bademeister&#039;&#039; auf:  &#039;&#039;Es ist so viel zu tun, dass sogar der &#039;&#039;&#039;Bademeister&#039;&#039;&#039; mithilft&#039;&#039;. (Thüringer Allgemeine). In CH wird diese Variante zwar mehrheitlich verwendet, daneben ist hier aber auch  &#039;&#039;Badmeister&#039;&#039; gebräuchlich: &#039;&#039;Der &#039;&#039;&#039;Badmeister&#039;&#039;&#039; soll ja nicht unnötig zusätzliche Arbeit bekommen&#039;&#039;. (Aargauer Zeitung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Fachliteratur&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (Hrsg.) (2016): &#039;&#039;Variantenwörterbuch des Deutschen. Die Standardsprache in Österreich, der Schweiz, Deutschland, Liechtenstein, Luxemburg, Ostbelgien und Südtirol sowie Rumänien, Namibia und Mennonitensiedlungen.&#039;&#039; 2., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Berlin/Boston: de Gruyter, S. 81.&amp;lt;br /&amp;gt;{{Kapitälchen|Bickel}}, Hans / {{Kapitälchen|Landolt}}, Christoph (2012): &#039;&#039;Schweizerhochdeutsch: Wörterbuch der Standardsprache in der deutschen Schweiz&#039;&#039;. Mannheim u.a.: Dudenverlag, S. 18.&amp;lt;/ref&amp;gt; wird gelegentlich angeführt, dass auch weitere Formen mit &#039;&#039;Bad&#039;&#039;- wie etwa &#039;&#039;Badanzug / Badeanzug, Badhose / Badehose, Badwanne / Badewanne&#039;&#039; oder &#039;&#039;Badzimmer / Badezimmer&#039;&#039; areal unterschiedlich verwendet würden. Dies kann durch die [[Korpus, Regionen und analysierte Zeitungen|Variantengrammatik]] nicht bestätigt werden, vielmehr kommen die Formen mit &#039;&#039;-e-&#039;&#039; {{Kapitälchen|überall}} viel häufiger vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belege ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bademeister&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;Nicht nur die Stadt Donaueschingen macht sich auf die Suche nach einem &#039;&#039;&#039;Bademeister&#039;&#039;&#039; für ihr Freibad.&#039;&#039; (Schwarzwälder Bote).&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;Dies ist dem &#039;&#039;&#039;Bademeisterteam&#039;&#039;&#039; und den Rettungsschwimmern zu verdanken.&#039;&#039; (Thüringer Allgemeine).&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;Zwei Schweizer Ärzte, die als Touristen vor Ort waren, und der zuständige &#039;&#039;&#039;Bademeister&#039;&#039;&#039; begannen sofort mit Wiederbelebungsmaßnahmen.&#039;&#039; (Südtirol Online).&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;Der &#039;&#039;&#039;Bademeister&#039;&#039;&#039; konnte somit rasch mit den Wiederbelebungsmaßnahmen beginnen.&#039;&#039; (Der Vinschger).&lt;br /&gt;
**   […] &#039;&#039;berichtet der &#039;&#039;&#039;Bademeister&#039;&#039;&#039; des Freibads Zell.&#039;&#039; (Frankenpost).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Badmeister&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;Mehrmals täglich würden die &#039;&#039;&#039;Badmeister&#039;&#039;&#039; das Wasser testen.&#039;&#039; (Aargauer Zeitung). &lt;br /&gt;
** &#039;&#039;Den Springturm beobachten die &#039;&#039;&#039;Badmeister&#039;&#039;&#039; mit Adleraugen – das mit Abstand gefährlichste Areal des Freibads.&#039;&#039; (Aargauer Zeitung).&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;Die Sorge der Anwohner, die meist jugendlichen Einbrecher könnten sich für die Anrufe bei der Polizei rächen, kann der &#039;&#039;&#039;Chefbadmeister&#039;&#039;&#039; nachvollziehen.&#039;&#039; (Berner Zeitung).&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;Erfunden hat das Grenzschwimmen die ehemalige &#039;&#039;&#039;Badmeisterin&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039; (Aargauer Zeitung).&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;Wohl verfügt Inglins vierköpfiger &#039;&#039;&#039;Badmeistertrupp&#039;&#039;&#039; schon über zehn Hilfspersonen, &amp;quot;doch die haben alle einen Job und sind erst abends oder am Wochenende verfügbar“.&#039;&#039; (Aargauer Zeitung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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|&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;nolines&amp;quot; widths=&amp;quot;300px&amp;quot; heights=&amp;quot;300px&amp;quot;&amp;gt;File:Bademeister2.gif|Relative Auftretenshäufigkeit von &#039;&#039;Bademeister&#039;&#039; innerhalb der einzelnen Areale im Verhältnis zu &#039;&#039;Badmeister&#039;&#039; (in %) &amp;lt;/gallery&amp;gt; &lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
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== Frequenztabelle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lesehilfe_Tabelle}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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| {{Kapitälchen|D-südost}} || 99% || 1%&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| LIE || 100% (u.S.) || 0%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| LUX || 100% (u.S.)|| 0% &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| CH || 61% || 39%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| STIR || 100% (u.S.) || 0% &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Grundlagenartikel: [[Wortbildung]] (oder direkt Unterkapitel [[Wortbildung#Komposition|Komposition]])&lt;br /&gt;
* Überblicksartikel: [[e-Fuge / Nullfuge bei VN-Komposita|&#039;&#039;e&#039;&#039;-Fuge / Nullfuge bei VN-Komposita]] &lt;br /&gt;
* Einzelartikel: [[Blasbalg / Blasebalg]], [[Einreichefrist / Einreichfrist]], [[Nachschlagewerk / Nachschlagwerk]], [[Trag- / Trage-]], [[Wartesaal / Wartsaal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:e-Fuge / Nullfuge bei VN-Komposita]] [[Kategorie:Einzelartikel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>EricSeubert</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mediawiki.ids-mannheim.de/VarGra1.46/index.php?title=Aufnahmepr%C3%BCfung_/_Aufnahmspr%C3%BCfung&amp;diff=32280</id>
		<title>Aufnahmeprüfung / Aufnahmsprüfung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mediawiki.ids-mannheim.de/VarGra1.46/index.php?title=Aufnahmepr%C3%BCfung_/_Aufnahmspr%C3%BCfung&amp;diff=32280"/>
		<updated>2018-11-26T10:18:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;EricSeubert: Textersetzung - „{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (2016)“ durch „{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (Hrsg.) (2016)“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Lesehilfe}}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aufnahmeprüfung&#039;&#039;&#039; die, –, -en {{Kapitälchen|überall}}; &#039;&#039;&#039;Aufnahmsprüfung&#039;&#039;&#039; die, –, -en {{Kapitälchen|A-mitte, A-ost, A-südost}}&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
Die Zusammensetzungen &#039;&#039;Aufnahmeprüfung&#039;&#039; und &#039;&#039;Aufnahmsprüfung&#039;&#039; stehen mit [[e(r)- / s-Fuge bei Substantivkomposita|&#039;&#039;e&#039;&#039;- oder &#039;&#039;s&#039;&#039;-Fuge]] ohne Bedeutungsunterschied nebeneinander. In D, BELG*, LUX*, CH, {{Kapitälchen|A-west}} und STIR wird fast ausnahmslos die Variante mit &#039;&#039;-e-&#039;&#039;, nämlich &#039;&#039;Aufnahmeprüfung&#039;&#039;, verwendet: &#039;&#039;Viele Schülerinnen und Schüler haben wiederum die &#039;&#039;&#039;Aufnahmeprüfung&#039;&#039;&#039; an weiterführende Schulen bestanden.&#039;&#039; (St. Galler Tagblatt). Auch in {{Kapitälchen|A-mitte, A-ost}} und {{Kapitälchen|A-südost}} ist diese Variante üblich, allerdings ist in {{Kapitälchen|A-ost}} auch die Variante &#039;&#039;Aufnahmsprüfung&#039;&#039; durchaus gebräuchlich, die auch, wenngleich seltener, in {{Kapitälchen|A-mitte}} und {{Kapitälchen|A-südost}} vorkommt: &#039;&#039;Jetzt im März beginnen wieder die &#039;&#039;&#039;Aufnahmsprüfungen&#039;&#039;&#039; für die neuen Lehrlinge und der Ansturm ist groß.&#039;&#039; (Kleine Zeitung, Steiermark und Kärnten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Fachliteratur wird gelegentlich festgestellt, dass auch bei anderen Zusammensetzungen mit dem Erstglied &#039;&#039;Aufnahm-&#039;&#039; die &#039;&#039;e&#039;&#039;-  und &#039;&#039;s&#039;&#039;-Fuge variieren und in A Varianten wie &#039;&#039;Aufnahmsgesuch&#039;&#039;, &#039;&#039;Aufnahmsvoraussetzung&#039;&#039; oder &#039;&#039;Aufnahmswerber&#039;&#039; neben den {{Kapitälchen|überall}} gebräuchlichen Varianten &#039;&#039;Aufnahmegesuch&#039;&#039;, &#039;&#039;Aufnahmevoraussetzung&#039;&#039; und &#039;&#039;Aufnahmewerber&#039;&#039; vorkämen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (Hrsg.) (2016): &#039;&#039;Variantenwörterbuch des Deutschen. Die Standardsprache in Österreich, der Schweiz, Deutschland, Liechtenstein, Luxemburg, Ostbelgien und Südtirol sowie Rumänien, Namibia und Mennonitensiedlungen.&#039;&#039; 2., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Berlin/Boston: de Gruyter, S. 58.&amp;lt;br&amp;gt;{{Kapitälchen|Ebner}}, Jakob (2009): &#039;&#039;Duden - Wie sagt man in Österreich? Wörterbuch des österreichischen Deutsch&#039;&#039;. Mannheim u.a.: Dudenverlag, S. 463.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das ist gemäß der [[Korpus, Regionen und analysierte Zeitungen|Variantengrammatik]] nicht der Fall. Vielmehr trifft es zu, dass {{Kapitälchen|überall}} die Formen mit &#039;&#039;e&#039;&#039;-Fuge verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispielbelege ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Aufnahmeprüfung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Zum Herbst 2011 konnten fünf Absolventen der Talentförderklasse nach erfolgreicher &#039;&#039;&#039;Aufnahmeprüfung&#039;&#039;&#039; ein Studium an einer Hochschule aufnehmen.&#039;&#039; (Oberbayerisches Volksblatt).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;In Frankreich muss man zum Beispiel an jeder Hochschule noch eine &#039;&#039;&#039;Aufnahmeprüfung&#039;&#039;&#039; bestehen.&#039;&#039; (inFranken.de).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Da die Fakultät wegen des gestiegenen Interesses eine zusätzliche &#039;&#039;&#039;Aufnahmeprüfung&#039;&#039;&#039; anbietet, könnten die Anmeldezahlen des Vorjahres übertroffen werden.&#039;&#039; (Freie Presse).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Nach dem Abi will der junge Mann aus Ludwigsburg Realschullehrer werden, scheitert aber bei der &#039;&#039;&#039;Aufnahmeprüfung&#039;&#039;&#039; im Fach Musik.&#039;&#039; (Thüringer Allgemeine).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Fast alle Schülerinnen und Schüler, die an eine weiterführende Schule wollen, haben die &#039;&#039;&#039;Aufnahmeprüfungen&#039;&#039;&#039; bestanden.&#039;&#039; (St. Galler Tagblatt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Aufnahmsprüfung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Neben der Leidenschaft für Musik war das erfolgreiche Bestehen der &#039;&#039;&#039;Aufnahmsprüfungen&#039;&#039;&#039; an der Universität ausschlaggebend für ihr Studium von Komposition, Musiktheorie und dem Konzertfach Klavier.&#039;&#039; (Der Standard).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Im Jahre 1979 bestand er die &#039;&#039;&#039;Aufnahmsprüfung&#039;&#039;&#039; an der Hochschule für Musik in Wien, im Hauptfach Posaune.&#039;&#039; (Niederösterreichische Nachrichten).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Geboren 1946 als Tochter einer Schneiderin, wollte sie ursprünglich Volksschullehrerin werden, wurde aber von der Zeichenlehrerin zur &#039;&#039;&#039;Aufnahmsprüfung&#039;&#039;&#039; an der Akademie in Wien überredet.&#039;&#039; (Der Standard).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Bei der &#039;&#039;&#039;Aufnahmsprüfung&#039;&#039;&#039; in die Ski-Tourismusschule Bad Hofgastein, die auch unter anderem Anna Fenninger und Marcel Hirscher positiv absolviert haben, wurden sie vielleicht noch nicht so richtig ernst genommen&#039;&#039;. (Niederösterreichische Nachrichten).&lt;br /&gt;
**[A]&#039;&#039;m 6. Juli kommt die nächste Prüfung: Die &#039;&#039;&#039;Aufnahmsprüfung&#039;&#039;&#039; für das Medizinstudium&#039;&#039;. (Kleine Zeitung, Steiermark und Kärnten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin: auto;&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;nolines&amp;quot; widths=&amp;quot;300px&amp;quot; heights=&amp;quot;300px&amp;quot;&amp;gt;File:Aufnahmeprüfung_aufnahmsprüfung.png|Relative Auftretenshäufigkeit von &#039;&#039;Aufnahmeprüfung / Aufnahmsprüfung&#039;&#039; innerhalb der einzelnen Areale&amp;lt;/gallery&amp;gt; &lt;br /&gt;
|&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;nolines&amp;quot; widths=&amp;quot;300px&amp;quot; heights=&amp;quot;300px&amp;quot;&amp;gt;File:Aufnahmeprüfung.png|Relative Auftretenshäufigkeit von &#039;&#039;Aufnahmeprüfung&#039;&#039; innerhalb der einzelnen Areale im Verhältnis zu &#039;&#039;Aufnahmsprüfung&#039;&#039; (in %) &amp;lt;/gallery&amp;gt; &lt;br /&gt;
|&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;nolines&amp;quot; widths=&amp;quot;300px&amp;quot; heights=&amp;quot;300px&amp;quot;&amp;gt;File:Aufnahmsprüfung.png|Relative Auftretenshäufigkeit von &#039;&#039;Aufnahmsprüfung&#039;&#039; innerhalb der einzelnen Areale im Verhältnis zu &#039;&#039;Aufnahmeprüfung&#039;&#039; (in %)&amp;lt;/gallery&amp;gt; &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frequenztabelle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lesehilfe_Tabelle}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot; style=&amp;quot;margin: auto;&amp;quot; width=&amp;quot;450px&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ style=&amp;quot;padding-bottom:1em;&amp;quot; | Relative Auftretenshäufigkeit von &#039;&#039;Aufnahmeprüfung / Aufnahmsprüfung&#039;&#039; innerhalb der einzelnen Areale&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Areal !! ! data-sort-type=&amp;quot;number&amp;quot; | Aufnahmeprüfung !! ! data-sort-type=&amp;quot;number&amp;quot; | Aufnahmsprüfung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| BELG || 100% (u.S.) || 0%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| LUX || 100% (u.S.) || 0%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| LIE || 0% (k.B.) || 0% (k.B.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|A-ost}} || 60% || 40%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|A-west}} || 100% || 0%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| STIR || 100% || 0%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|A-mitte}} || 85% || 15%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-nordwest}} || 100% || 0%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-nordost}} || 100% || 0%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-mittelwest}} || 100% || 0%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|A-südost}} || 82% || 18%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-südwest}} || 100% || 0%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-mittelost}} || 100% || 0%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| CH || 100% || 0%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-südost}} || 100% || 0%&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Grundlagenartikel: [[Wortbildung]] (oder direkt Unterkapitel [[Wortbildung#Komposition|Komposition]])&lt;br /&gt;
* Überblicksartikel: [[e(r)- / s-Fuge bei Substantivkomposita|&#039;&#039;e(r)&#039;&#039;- / &#039;&#039;s&#039;&#039;-Fuge bei Substantivkomposita]]&lt;br /&gt;
* Einzelartikel: [[Gewebe- / Gewebs-]], [[Jahrgänger- / Jahrgangs-]], [[Klage- / Klags-]], [[Mitglieder- / Mitglieds-]], [[Rinder- / Rinds-]], [[Rinderroulade / Rindsroulade]],  [[Schweine- / Schweins-]], [[Siegerpodest / Siegespodest]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:e(r)- / s-Fuge bei Substantivkomposita]] [[Kategorie:Einzelartikel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>EricSeubert</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mediawiki.ids-mannheim.de/VarGra1.46/index.php?title=Aperitif_/_Ap%C3%A9ro&amp;diff=32279</id>
		<title>Aperitif / Apéro</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mediawiki.ids-mannheim.de/VarGra1.46/index.php?title=Aperitif_/_Ap%C3%A9ro&amp;diff=32279"/>
		<updated>2018-11-26T10:18:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;EricSeubert: Textersetzung - „{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (2016)“ durch „{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (Hrsg.) (2016)“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Lesehilfe}}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aperitif&#039;&#039;&#039; der, -s, -s {{Kapitälchen|überall}}; &#039;&#039;&#039;Apéro&#039;&#039;&#039; das/der, -s, -s CH &#039;Getränk, das vor dem Essen zur Anregung des Appetits getrunken wird&#039;&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
Das Substantiv &#039;&#039;Aperitif&#039;&#039; und das [[Kurzwörter|Kurzwort]] &#039;&#039;Apéro&#039;&#039; (alternative Schreibung &#039;&#039;Apero&#039;&#039;) werden in der Bedeutung &#039;Getränk, das vor dem Essen zur Anregung des Appetits getrunken wird&#039; nebeneinander verwendet. Die Variante &#039;&#039;Aperitif&#039;&#039; tritt {{Kapitälchen|überall}} im deutschsprachigen Gebiet auf und ist in D, BELG*, LUX*, STIR*, {{Kapitälchen|A-südost}} und {{Kapitälchen|A-ost*}} fast ausnahmslos im Gebrauch: &#039;&#039;Mit einem Glas Sekt als &#039;&#039;&#039;Aperitif&#039;&#039;&#039; wurden die Paare begrüßt&#039;&#039;. (Schwarzwälder Bote).&lt;br /&gt;
In LIE*, {{Kapitälchen|A-west}} und {{Kapitälchen|A-mitte}} ist diese Variante ebenfalls üblich, sehr selten kommt hier aber auch die Variante &#039;&#039;Apéro&#039;&#039; vor: &#039;&#039;Die Küche grüßt erst mit einem &#039;&#039;&#039;Apero&#039;&#039;&#039; aus Sake und leider wohl hitzebedingt etwas entperlten Prosecco&#039;&#039;. (Der Standard).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In CH wiederum ist &#039;&#039;Aperitif&#039;&#039; weniger häufig im Gebrauch, hier wird mehrheitlich &#039;&#039;Apéro&#039;&#039; verwendet: &#039;&#039;Am Markt trifft er sich mit Freunden, kauft ein und nimmt einen &#039;&#039;&#039;Apéro&#039;&#039;&#039; im Schlossgarten&#039;&#039;. (Aargauer Zeitung).&lt;br /&gt;
Außerdem wird das Substantiv &#039;&#039;Apéro&#039;&#039; besonders in CH auch in der Bedeutung &#039;geselliges Beisammensein bei Getränken und Snacks (oft nach dem offiziellen Teil einer Veranstaltung)&#039; verwendet. In dieser Bedeutung stellt das Substantiv jedoch keine Variante zu &#039;&#039;Aperitif&#039;&#039; dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Fachliteratur wird außerdem bisweilen angeführt, dass die Grundform &#039;&#039;Aperitif&#039;&#039; sowohl im Genus ([[Genus_bei_Fremdwörtern#Weitere_Varianten|&#039;&#039;das Aperitif&#039;&#039; / &#039;&#039;der Aperitif&#039;&#039;]])&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (Hrsg.) (2016): &#039;&#039;Variantenwörterbuch des Deutschen. Die Standardsprache in Österreich, der Schweiz, Deutschland, Liechtenstein, Luxemburg, Ostbelgien und Südtirol sowie Rumänien, Namibia und Mennonitensiedlungen.&#039;&#039; 2., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Berlin/Boston: de Gruyter, S. 47.&amp;lt;br&amp;gt;{{Kapitälchen|Bickel}}, Hans / {{Kapitälchen|Landolt}}, Christoph (2012): &#039;&#039;Schweizerhochdeutsch: Wörterbuch der Standardsprache in der deutschen Schweiz&#039;&#039;. Mannheim u.a.: Dudenverlag, S. 91.&amp;lt;/ref&amp;gt; als auch bei der Pluralbildung ([[Pluralbildung_mit_Endung_-e_/_-s#Weitere_Varianten|&#039;&#039;die Aperitife&#039;&#039; / &#039;&#039;die Aperitifs&#039;&#039;]])&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (Hrsg.) (2016): &#039;&#039;Variantenwörterbuch des Deutschen. Die Standardsprache in Österreich, der Schweiz, Deutschland, Liechtenstein, Luxemburg, Ostbelgien und Südtirol sowie Rumänien, Namibia und Mennonitensiedlungen.&#039;&#039; 2., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Berlin/Boston: de Gruyter, S. 47.&amp;lt;/ref&amp;gt; variiere. Dies kann durch die [[Korpus, Regionen und analysierte Zeitungen|Variantengrammatik]] nicht bestätigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispielbelege ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Aperitif&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Das Servicepersonal mit kecken roten Hütchen begrüßte die Feierlustigen mit einem &#039;&#039;&#039;Aperitif&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. (Mitteldeutsche Zeitung).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Der &#039;&#039;&#039;Aperitif&#039;&#039;&#039; soll das Hungergefühl kurzzeitig überbrücken und danach den Appetit für die weiteren Gänge anregen&#039;&#039;. (Kronen Zeitung, Steiermark und Kärnten).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Während der &#039;&#039;&#039;Aperitif&#039;&#039;&#039; in den romanisch beeinflussten Kochtraditionen wie der französischen und italienischen Küche fester Bestandteil ist, wird er in Deutschland und den nordischen Ländern vergleichsweise selten gereicht&#039;&#039;. (Berner Zeitung).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Auf keinen Fall sollten &#039;&#039;&#039;Aperitifs&#039;&#039;&#039;, die vor einem Menü gereicht werden, Milch oder Ei enthalten, da eiweiß- oder fetthaltige Bestandteile zum Sättigungsempfinden beitragen&#039;&#039;. (Schwäbische Zeitung).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Ein Perlwein, der perfekt zum &#039;&#039;&#039;Aperitif&#039;&#039;&#039; geeignet ist oder der als Aufguss ein Zitronensorbet verfeinern kann&#039;&#039;. (Kölner Stadt-Anzeiger).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Apéro&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Dabei war es so kalt, dass der &#039;&#039;&#039;Apero&#039;&#039;&#039; in den Gläsern einfror&#039;&#039;. (Aargauer Zeitung).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Ein &#039;&#039;&#039;Aperitif&#039;&#039;&#039;, als Kurzform vor allem in der Schweiz auch &#039;&#039;&#039;Apéro&#039;&#039;&#039;, ist ein meist alkoholisches Getränk, das vor dem Essen konsumiert wird, um den Appetit anzuregen und auf die bevorstehende Mahlzeit einzustimmen&#039;&#039;. (St. Galler Tagblatt).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Wenn man flexibel ist, kann man zuerst in der Lounge einen &#039;&#039;&#039;Apéro&#039;&#039;&#039; geniessen und anschliessend ab 20.30 Uhr spontan im Restaurant anfragen&#039;&#039;. (Basellandschaftliche Zeitung).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Mit Specials wie dem &amp;quot;Love Package&amp;quot;, bei dem man den Abend in einer &amp;quot;stilvollen und intimen Love-Lounge&amp;quot; einstimmen kann und dazu einen &#039;&#039;&#039;Apéro&#039;&#039;&#039; serviert bekommt, mit einem Ju-52-Rundflug vor der Vorstellung oder einem Limousinen-Service wird der Zirkus zum Rundum-Erlebnis ausgebaut&#039;&#039;. (Aargauer Zeitung).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Bei besagter Gruppe kam dazu, dass die Lehrer kurzfristig ein &#039;&#039;&#039;Apéro&#039;&#039;&#039; nachbestellten&#039;&#039; […]. (Berner Zeitung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin: auto;&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;nolines&amp;quot; widths=&amp;quot;300px&amp;quot; heights=&amp;quot;300px&amp;quot;&amp;gt;File:Aperitif_apero2.png|Relative Auftretenshäufigkeit von &#039;&#039;Aperitif / Apéro&#039;&#039; innerhalb der einzelnen Sprachregionen&amp;lt;/gallery&amp;gt; &lt;br /&gt;
|&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;nolines&amp;quot; widths=&amp;quot;300px&amp;quot; heights=&amp;quot;300px&amp;quot;&amp;gt;File:Aperitif2.png|Relative Auftretenshäufigkeit von &#039;&#039;Aperitif&#039;&#039; innerhalb der einzelnen Sprachregionen im Verhältnis zu &#039;&#039;Apéro&#039;&#039; (in %) &amp;lt;/gallery&amp;gt; &lt;br /&gt;
|&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;nolines&amp;quot; widths=&amp;quot;300px&amp;quot; heights=&amp;quot;300px&amp;quot;&amp;gt;File:Apero2.png|Relative Auftretenshäufigkeit von &#039;&#039;Apéro&#039;&#039; innerhalb der einzelnen Sprachregionen im Verhältnis zu &#039;&#039;Aperitif&#039;&#039; (in %)&amp;lt;/gallery&amp;gt; &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frequenztabelle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lesehilfe_Tabelle}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot; style=&amp;quot;margin: auto;&amp;quot; width=&amp;quot;450px&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ style=&amp;quot;padding-bottom:1em;&amp;quot; | Relative Auftretenshäufigkeit von &#039;&#039;Aperitif / Apéro&#039;&#039; innerhalb der einzelnen Sprachregionen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Sprachregion !! ! data-sort-type=&amp;quot;number&amp;quot; | Aperitif !! ! data-sort-type=&amp;quot;number&amp;quot; | Apéro&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|A-ost}} || 100% (u.S.) || 0%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| LUX || 100% (u.S.) || 0%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| LIE || 86% (u.S.) || 14% (u.S.) &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| STIR || 100% (u.S.) || 0%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| BELG || 100% (u.S.) || 0%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| CH || 26% || 74%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|A-südost}} || 100% || 0%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|A-mitte}} || 92% || 8%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-mittelost}} || 100% || 0%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|A-west}} || 87% || 13%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-nordost}} || 100% || 0%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-mittelwest}} || 100% || 0%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-nordwest}} || 100% || 0%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-südwest}} || 97% || 3%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-südost}} || 100% || 0%&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Grundlagenartikel: [[Wortbildung]] (oder direkt Unterkapitel [[Wortbildung#Kurzwortbildung|Kurzwortbildung]]), [[Genus]]&lt;br /&gt;
* Überblicksartikel: [[Kurzwörter]]&lt;br /&gt;
* Einzelartikel: [[Gymer / Gymi / Gymnasium]], [[Jekami]], [[Lok / Lokomotive]], [[Öffi, ÖV]], [[Parte / Partezettel]], [[Schoggi / Schoko / Schokolade]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kurzwörter]][[Kategorie:Einzelartikel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>EricSeubert</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mediawiki.ids-mannheim.de/VarGra1.46/index.php?title=Adverbien_mit_hie-_/_hier-_als_Erstglied&amp;diff=32278</id>
		<title>Adverbien mit hie- / hier- als Erstglied</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mediawiki.ids-mannheim.de/VarGra1.46/index.php?title=Adverbien_mit_hie-_/_hier-_als_Erstglied&amp;diff=32278"/>
		<updated>2018-11-26T10:18:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;EricSeubert: Textersetzung - „{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (2016)“ durch „{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (Hrsg.) (2016)“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Lesehilfe}}&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
=== Allgemeines zum Variantenphänomen und zur arealen Variation ===&lt;br /&gt;
Der Wortbestandteil &#039;&#039;hier-&#039;&#039; fungiert als Erstglied von [[Wortbildung#Adverbkomposition|Zusammensetzungen]]  wie bspw. &#039;&#039;hierbei&#039;&#039;, [[hiefür / hierfür|&#039;&#039;hierfür&#039;&#039;]], &#039;&#039;hiergegen&#039;&#039;. Bei diesen Pronominaladverbien kann beim Erstglied eine finale Tilgung erfolgen, das heisst, dass das &#039;&#039;-r-&#039;&#039; von &#039;&#039;hie&#039;&#039;&#039;r&#039;&#039;&#039;-&#039;&#039; wegfallen kann: &#039;&#039;hie-&#039;&#039; (z. B. [[hiefür / hierfür|&#039;&#039;hiefür&#039;&#039;]]). Dies ist vor allem in A und CH der Fall, wobei auch in diesen beiden Ländern – wie in BELG, LUX, D, LIE und STIR – Zusammensetzungen mit dem Erstglied &#039;&#039;hier-&#039;&#039; fast ausnahmslos verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Varianten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Fachliteratur wird angeführt, dass die Varianten &#039;&#039;hiebei&#039;&#039;, &#039;&#039;hiegegen&#039;&#039;, &#039;&#039;hieher&#039;&#039;, &#039;&#039;hienieden&#039;&#039;, &#039;&#039;hievon&#039;&#039; und &#039;&#039;hiezu&#039;&#039; areal unterschiedlich gebraucht werden.&amp;lt;ref&amp;gt; {{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich (1995): &#039;&#039;Die deutsche Sprache in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Das Problem der nationalen Varietäten.&#039;&#039; Berlin: de Gruyter, S. 174.&amp;lt;br&amp;gt; {{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (Hrsg.) (2016): &#039;&#039;Variantenwörterbuch des Deutschen. Die Standardsprache in Österreich, der Schweiz, Deutschland, Liechtenstein, Luxemburg, Ostbelgien und Südtirol sowie Rumänien, Namibia und Mennonitensiedlungen.&#039;&#039; 2., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Berlin/Boston: de Gruyter, S. 331.&amp;lt;br&amp;gt; {{Kapitälchen|Duden}} (2017): &#039;&#039;Die deutsche Rechtschreibung&#039;&#039;. 27., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Berlin: Dudenverlag (= Band 1), S. 547.&amp;lt;br&amp;gt; {{Kapitälchen|Ebner}}, Jakob (2009): &#039;&#039;Duden - Wie sagt man in Österreich? Wörterbuch des österreichischen Deutsch.&#039;&#039; Mannheim u.a.: Dudenverlag, S. 174f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies kann durch die [[Datenerhebung|Variantengrammatik]] nicht bestätigt werden, da {{Kapitälchen|überall}} die Pronominaladverbien mit dem Erstglied &#039;&#039;hier-&#039;&#039; (also &#039;&#039;hierbei&#039;&#039;, &#039;&#039;hiergegen&#039;&#039;, &#039;&#039;hierher&#039;&#039;, &#039;&#039;hiernieden&#039;&#039;, &#039;&#039;hiervon&#039;&#039;, &#039;&#039;hierzu&#039;&#039;) viel häufiger verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausserdem wird in der Fachliteratur gelegentlich angeführt, dass auch &#039;&#039;hiedurch&#039;&#039;, &#039;&#039;hiemit&#039;&#039;, &#039;&#039;hienach&#039;&#039;, &#039;&#039;hieneben&#039;&#039; und &#039;&#039;hievor&#039;&#039; areal unterschiedlich gebraucht werden.&amp;lt;ref&amp;gt; {{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich (1995): &#039;&#039;Die deutsche Sprache in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Das Problem der nationalen Varietäten.&#039;&#039; Berlin: de Gruyter, S. 174.&amp;lt;br&amp;gt; {{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (Hrsg.) (2016): &#039;&#039;Variantenwörterbuch des Deutschen. Die Standardsprache in Österreich, der Schweiz, Deutschland, Liechtenstein, Luxemburg, Ostbelgien und Südtirol sowie Rumänien, Namibia und Mennonitensiedlungen.&#039;&#039; 2., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Berlin/Boston: de Gruyter, S. 331.&amp;lt;br&amp;gt; {{Kapitälchen|Bickel}}, Hans / {{Kapitälchen|Landolt}}, Christoph (2012): &#039;&#039;Schweizerhochdeutsch: Wörterbuch der Standardsprache in der deutschen Schweiz&#039;&#039;. Mannheim u.a.: Dudenverlag, S. 38.&amp;lt;br&amp;gt; {{Kapitälchen|Duden}} (2017): &#039;&#039;Die deutsche Rechtschreibung&#039;&#039;. 27., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Berlin: Dudenverlag (= Band 1), S. 547.&amp;lt;br&amp;gt; {{Kapitälchen|Ebner}}, Jakob (2009): &#039;&#039;Duden - Wie sagt man in Österreich? Wörterbuch des österreichischen Deutsch.&#039;&#039; Mannheim u.a.: Dudenverlag, S. 175.&amp;lt;br&amp;gt;{{Kapitälchen|Meyer}}, Kurt (2006): &#039;&#039;Schweizer Wörterbuch. So sagen wir in der Schweiz.&#039;&#039; Frauenfeld: Huber, S. 150.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch dies kann durch die [[Korpus, statistische Verarbeitung, Areale und analysierte Zeitungen|Variantengrammatik]] nicht bestätigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispielbelege ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;hie-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Gewertet wird &#039;&#039;&#039;hiebei&#039;&#039;&#039; nur die reine Flugzeit.&#039;&#039; (Schwarzwälder Bote). &lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Die Gastgeber zeigten vor den Lieserstädtern keinen Respekt und versuchten mit offensivem Spiel zum Erfolg zu kommen, vernachlässigten dabei jedoch ihre Defensivaufgaben und wurden &#039;&#039;&#039;hiefür&#039;&#039;&#039; prompt bestraft.&#039;&#039; (Kleine Zeitung, Steiermark und Kärnten). &lt;br /&gt;
**&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Hiezu&#039;&#039;&#039; soll nach Konkretisierung eines Grobkonzeptes gegen Ende Jahr die Kirchbürgerschaft um einen Projektierungskredit angegangen werden.&#039;&#039; (St. Galler Tagblatt). &lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Manche kommen &#039;&#039;&#039;hieher&#039;&#039;&#039; und wollen einfach nur den Puls des flüchtigen Alltagslebens spüren.&#039;&#039; (St. Galler Tagblatt).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Anhänger der Theorie vom bevorstehenden Bewusstseinsschub könnten sich &#039;&#039;&#039;hievon&#039;&#039;&#039; angesprochen fühlen.&#039;&#039; (Der Standard).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;hier-&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Grundlage &#039;&#039;&#039;hierfür&#039;&#039;&#039; ist eine genaue Kenntnis der menschlichen Anatomie und Physiologie.&#039;&#039; (Thüringer Allgemeine).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Wie so oft dreht sich auch &#039;&#039;&#039;hierbei&#039;&#039;&#039; vieles um die Flussperlmuschel.&#039;&#039; (Frankenpost).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Die Zahl der Verbraucher die &#039;&#039;&#039;hierzu&#039;&#039;&#039; Rat suchten, hat deutlich zugenommen.&#039;&#039; (Thüringer Allgemeine).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Und noch immer bringt jede Kakaobohnenlieferung einen Hauch der weiten Welt &#039;&#039;&#039;hierher&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039; (Aargauer Zeitung).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Nach Medienberichten sollen &#039;&#039;&#039;hiervon&#039;&#039;&#039; fast 380.000 Fahrzeuge mit Direktschaltgetriebe betroffen sein.&#039;&#039; (Der Standard).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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== Frequenztabelle ==&lt;br /&gt;
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| {{Kapitälchen|D-mittelost}} || 0% || 100%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| LUX || 0% || 100%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| BELG || 0% || 100%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-nordwest}} || 0% || 100%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-mittelwest}} || 0% || 100%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|A-ost}} || 6% || 94%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|A-mitte}} || 2% || 98%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-südwest}} || 0% || 100%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|A-west}} || 3% || 97%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-südost}} || 0% || 100%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|A-südost}} || 4% || 96%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| CH || 3% || 97%&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Kapitälchen|Fleischer}}, Wolfgang / {{Kapitälchen|Barz}}, Irmhild (2012): &#039;&#039;Wortbildung der deutschen Gegenwartssprache&#039;&#039;. 4., völlig neu bearbeitete Auflage. Berlin/Boston: de Gruyter, S. 364f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Grundlagenartikel: [[Wortbildung]] (oder direkt Unterkapitel [[Wortbildung#Adverbkomposition|Adverbkomposition]]) &lt;br /&gt;
* Einzelartikel: [[hiefür / hierfür]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:gray&amp;quot;&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt;&#039;&#039;Verfasst von Patrizia Sutter&#039;&#039;&amp;lt;/small&amp;gt; &amp;lt;/span&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Wortbildung – Unflektierbare – Weiteres]] [[Kategorie:Überblicksartikel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>EricSeubert</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mediawiki.ids-mannheim.de/VarGra1.46/index.php?title=(-)_/_-e_bei_unflektierten_Adjektiven&amp;diff=32277</id>
		<title>(-) / -e bei unflektierten Adjektiven</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mediawiki.ids-mannheim.de/VarGra1.46/index.php?title=(-)_/_-e_bei_unflektierten_Adjektiven&amp;diff=32277"/>
		<updated>2018-11-26T10:18:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;EricSeubert: Textersetzung - „{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (2016)“ durch „{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (Hrsg.) (2016)“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{DISPLAYTITLE:(-) / &#039;&#039;-e&#039;&#039; bei unflektierten Adjektiven}}{{Lesehilfe}}&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
=== Allgemeines zum Variantenphänomen und zur arealen Variation ===&lt;br /&gt;
Adjektive treten in zwei Verwendungsweisen ohne Flexionsendung auf, nämlich  &lt;br /&gt;
# wenn sie adverbial verwendet werden und somit ein Verb näher bestimmen (z. B. &#039;&#039;der Mann läuft schnell&#039;&#039;) und &lt;br /&gt;
# wenn sie Teil eines Prädikats mit Kopula sind, also prädikativ verwendet werden  (z. B. &#039;&#039;der Läufer ist schnell&#039;&#039;). &lt;br /&gt;
Unflektierte Adjektive werden bisweilen mit oder ohne auslautendes &#039;&#039;-e&#039;&#039; verwendet. So stehen etwa die Formen &#039;&#039;[[trüb / trübe]]&#039;&#039; gleichbedeutend nebeneinander: &#039;&#039;Der Antrieb eines kleinen Spiels mit Solarenergie klappte meist nicht, das Wetter war einfach zu &#039;&#039;&#039;trübe&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039; (Schwarzwälder Bote). &#039;&#039;Das Wetter ist &#039;&#039;&#039;trüb&#039;&#039;&#039; und kühl am Freitagmorgen, der Regen prasselt vom Himmel.&#039;&#039; (Rheinische Post). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben &#039;&#039;[[trüb / trübe]]&#039;&#039; werden auch die unflektierten Adjektive &#039;&#039;[[bang / bange]], [[blöd / blöde]], [[bös / böse]], [[fad / fade]], [[feig / feige]], [[rapid / rapide]]&#039;&#039; und &#039;&#039;[[solid / solide]]&#039;&#039; ohne Bedeutungsunterschied nebeneinander gebraucht. Die Wahl einer Variante steht hierbei im Zusammenhang mit dem arealen Gebrauch. So kann festgestellt werden, dass die Variante mit &#039;&#039;-e&#039;&#039; in den nördlichen Regionen des deutschsprachigen Raums häufiger vorkommt bzw. in D, BELG und LUX sogar die mehrheitlich verwendete Variante ist. In A, STIR und CH sind dagegen beide Formen in etwa gleichermaßen im Gebrauch, wobei in {{Kapitälchen|A-südost}} und STIR tendenziell die endungslose Variante üblicher ist. Für detailliertere Informationen zur arealen Variation siehe die [[(-) / -e bei unflektierten Adjektiven#Siehe auch|unten]] angeführten Einzelartikel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Varianten ===&lt;br /&gt;
In der Fachliteratur liest man gelegentlich in Bezug auf die Variantenpaare &#039;&#039;(un)präzis&#039;&#039; / &#039;&#039;(un)präzise&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (Hrsg.) (2016): &#039;&#039;Variantenwörterbuch des Deutschen. Die Standardsprache in Österreich, der Schweiz, Deutschland, Liechtenstein, Luxemburg, Ostbelgien und Südtirol sowie Rumänien, Namibia und Mennonitensiedlungen.&#039;&#039; 2., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Berlin/Boston: de Gruyter, S. 556.&amp;lt;br&amp;gt; {{Kapitälchen|Bickel}}, Hans / {{Kapitälchen|Landolt}}, Christoph (2012): &#039;&#039;Schweizerhochdeutsch: Wörterbuch der Standardsprache in der deutschen Schweiz&#039;&#039;. Mannheim u.a.: Dudenverlag, S. 55 und S. 72. &amp;lt;br&amp;gt; {{Kapitälchen|Ebner}}, Jakob (2009): &#039;&#039;Duden - Wie sagt man in Österreich? Wörterbuch des österreichischen Deutsch&#039;&#039;. Mannheim u.a.: Dudenverlag, S. 291.&amp;lt;/ref&amp;gt; und &#039;&#039;perfid / perfide&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (Hrsg.) (2016): &#039;&#039;Variantenwörterbuch des Deutschen. Die Standardsprache in Österreich, der Schweiz, Deutschland, Liechtenstein, Luxemburg, Ostbelgien und Südtirol sowie Rumänien, Namibia und Mennonitensiedlungen.&#039;&#039; 2., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Berlin/Boston: de Gruyter, S. 533.&amp;lt;br&amp;gt;{{Kapitälchen|Ebner}}, Jakob (2009): &#039;&#039;Duden - Wie sagt man in Österreich? Wörterbuch des österreichischen Deutsch&#039;&#039;. Mannheim u.a.: Dudenverlag, S. 278.&amp;lt;br&amp;gt;{{Kapitälchen|Heuer}}, Walter / {{Kapitälchen|Flückiger}}, Max / {{Kapitälchen|Gallmann}}, Peter (2004): &#039;&#039;Richtiges Deutsch. Vollständige Grammatik und Rechtschreiblehre unter Berücksichtigung der aktuellen Rechtschreibreform&#039;&#039;. 26. Auflage. Zürich: Verlag Neue Zürcher Zeitung, S. 373.&amp;lt;/ref&amp;gt;, dass die Formen ohne &#039;&#039;-e&#039;&#039; vorzugsweise in A und CH verwendet würden. Das kann von der [[Korpus, Regionen und analysierte Zeitungen|Variantengrammatik]] nicht bestätigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch finden sich in der Fachliteratur in Bezug auf weitere Adjektivvarianten Aussagen zu arealen Verwendungspräferenzen, so beispielsweise die folgenden:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;liquid&#039;&#039; (A, CH) / &#039;&#039;liquide&#039;&#039; (D)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kapitälchen|Ebner}}, Jakob (2009): &#039;&#039;Duden - Wie sagt man in Österreich? Wörterbuch des österreichischen Deutsch&#039;&#039;. Mannheim u.a.: Dudenverlag, S. 234.&amp;lt;/ref&amp;gt;,&lt;br /&gt;
&#039;&#039;mürb&#039;&#039; (A, CH, {{Kapitälchen|D-süd}}) / &#039;&#039;mürbe&#039;&#039; (CH, D)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (Hrsg.) (2016): &#039;&#039;Variantenwörterbuch des Deutschen. Die Standardsprache in Österreich, der Schweiz, Deutschland, Liechtenstein, Luxemburg, Ostbelgien und Südtirol sowie Rumänien, Namibia und Mennonitensiedlungen.&#039;&#039; 2., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Berlin/Boston: de Gruyter, S. 486.&amp;lt;br&amp;gt;{{Kapitälchen|Ebner}}, Jakob (2009): &#039;&#039;Duden - Wie sagt man in Österreich? Wörterbuch des österreichischen Deutsch&#039;&#039;. Mannheim u.a.: Dudenverlag, S. 253.&amp;lt;/ref&amp;gt;, &lt;br /&gt;
&#039;&#039;klass&#039;&#039; (A) / &#039;&#039;klasse&#039;&#039; (D)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kapitälchen|Ebner}}, Jakob (2009): &#039;&#039;Duden - Wie sagt man in Österreich? Wörterbuch des österreichischen Deutsch&#039;&#039;. Mannheim u.a.: Dudenverlag, S. 206.&amp;lt;/ref&amp;gt;, &lt;br /&gt;
&#039;&#039;schnöd&#039;&#039; (A, CH, {{Kapitälchen|D-süd}}) / &#039;&#039;schnöde&#039;&#039; (D)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kapitälchen|Ebner}}, Jakob (2009): &#039;&#039;Duden - Wie sagt man in Österreich? Wörterbuch des österreichischen Deutsch&#039;&#039;. Mannheim u.a.: Dudenverlag, S. 330.&amp;lt;/ref&amp;gt; und &lt;br /&gt;
&#039;&#039;stupid&#039;&#039; (A, CH) / &#039;&#039;stupide&#039;&#039; (D)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kapitälchen|Ebner}}, Jakob (2009): &#039;&#039;Duden - Wie sagt man in Österreich? Wörterbuch des österreichischen Deutsch&#039;&#039;. Mannheim u.a.: Dudenverlag, S. 366.&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
Auch das kann durch die [[Korpus, Regionen und analysierte Zeitungen|Variantengrammatik]] nicht bestätigt werden. Bei diesen Adjektiven verhält es sich vielmehr so, dass die Formen &#039;&#039;liquide&#039;&#039;, &#039;&#039;mürbe&#039;&#039;, &#039;&#039;klasse&#039;&#039;, &#039;&#039;schnöde&#039;&#039; und &#039;&#039;stupide&#039;&#039; im gesamten deutschsprachigen Raum viel häufiger als die endungslosen Varianten vorkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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|&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;nolines&amp;quot; widths=&amp;quot;300px&amp;quot; heights=&amp;quot;300px&amp;quot;&amp;gt;File:unflektierte_adjektive_kein.png|Relative Auftretenshäufigkeit von (-) innerhalb der einzelnen Sprachregionen im Verhältnis zu &#039;&#039;-e&#039;&#039; (in %) &amp;lt;/gallery&amp;gt; &lt;br /&gt;
|&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;nolines&amp;quot; widths=&amp;quot;300px&amp;quot; heights=&amp;quot;300px&amp;quot;&amp;gt;File:unflektierte_adjektive_e.png|Relative Auftretenshäufigkeit von &#039;&#039;-e&#039;&#039; innerhalb der einzelnen Sprachregionen im Verhältnis zu (-) (in %)&amp;lt;/gallery&amp;gt; &lt;br /&gt;
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== Frequenztabelle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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! Sprachregion !! ! data-sort-type=&amp;quot;number&amp;quot; | (-) !! ! data-sort-type=&amp;quot;number&amp;quot; | &#039;&#039;-e&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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| {{Kapitälchen|D-mittelost}} || 17% || 83%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| LIE || 20% || 80%&lt;br /&gt;
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| {{Kapitälchen|D-nordost}} || 20% || 80%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| LUX || 23% || 77%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-nordwest}} || 23% || 77%&lt;br /&gt;
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| {{Kapitälchen|D-mittelwest}} || 24% || 76%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-südwest}} || 24% || 76%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| BELG || 26% || 74%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-südost}} || 30% || 70%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| CH || 45% || 55%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|A-west}} || 47% || 53%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|A-ost}} || 49% || 51%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|A-mitte}} || 49% || 51%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| STIR || 53% || 47%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|A-südost}} || 56% || 44%&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Grundlagenartikel: [[Wortbildung]] (oder direkt Unterkapitel [[Wortbildung#Adjektivderivation|Adjektivderivation]])&lt;br /&gt;
* Einzelartikel: [[bang / bange]], [[blöd / blöde]], [[bös / böse]], [[fad / fade]], [[feig / feige]], [[rapid / rapide]], [[solid / solide]], [[trüb / trübe]]&lt;br /&gt;
* Thematisch verwandte Artikel:  [[(-) / -e- bei Adjektiven‎| (-) / -&#039;&#039;e&#039;&#039;- bei Adjektiven‎]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:gray&amp;quot;&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt;&#039;&#039;Verfasst von Anna Thurner&#039;&#039;&amp;lt;/small&amp;gt; &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wortbildung – Adjektive – Weiteres]][[Kategorie:Überblicksartikel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>EricSeubert</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mediawiki.ids-mannheim.de/VarGra1.46/index.php?title=(-)_/_-e-_bei_Adjektiven&amp;diff=32276</id>
		<title>(-) / -e- bei Adjektiven</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mediawiki.ids-mannheim.de/VarGra1.46/index.php?title=(-)_/_-e-_bei_Adjektiven&amp;diff=32276"/>
		<updated>2018-11-26T10:18:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;EricSeubert: Textersetzung - „{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (2016)“ durch „{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (Hrsg.) (2016)“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{DISPLAYTITLE:(-) / &#039;&#039;-e-&#039;&#039; bei Adjektiven}}{{Lesehilfe}}&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
=== Allgemeines zum Variantenphänomen ===&lt;br /&gt;
Bei einigen Adjektiven kann gelegentlich der Vokal &#039;&#039;e&#039;&#039; im Wortinneren ausfallen. Die Varianten mit und ohne &#039;&#039;-e-&#039;&#039; stehen dann ohne Bedeutungsunterschied nebeneinander. Das trifft etwa auf &#039;&#039;kusch&#039;&#039;&#039;e&#039;&#039;&#039;lig&#039;&#039; und &#039;&#039;kuschlig&#039;&#039; zu, die im selben Kontext austauschbar sind: &#039;&#039;Tausende werden es in einem Monat im Stadtgarten-Saal nicht sein, aber &#039;&#039;&#039;kuschelig&#039;&#039;&#039; wird es im großen Schlafraum sicher&#039;&#039;. (Thüringer Allgemeine). &#039;&#039;Die Tanzfläche&#039;&#039; [ist] &#039;&#039;nicht viel größer als die eigenen paar Quadratmeter in der WG. Manche nennen das &#039;&#039;&#039;kuschlig&#039;&#039;&#039;, andere eng.&#039;&#039; (Nürnberger Nachrichten). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Adjektivvarianten &#039;&#039;[[-ärmelig / -ärmlig]]&#039;&#039;, &#039;&#039;[[ekelig / eklig]]&#039;&#039;, &#039;&#039;[[holperig / holprig]]&#039;&#039;, &#039;&#039;[[nebelig / neblig]]&#039;&#039;, &#039;&#039;[[schwindelig / schwindlig]]&#039;&#039; und &#039;&#039;[[wackelig / wacklig]]&#039;&#039; hängt es vom Sprachareal ab, welche Form häufiger verwendet wird. Informationen zur arealen Variation können den entsprechenden Einzelartikeln entnommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Varianten ===&lt;br /&gt;
In der Fachliteratur wird gelegentlich in Bezug auf folgende Adjektive festgehalten, dass sie je nach Sprachareal mit oder ohne &#039;&#039;-e-&#039;&#039; in Verwendung seien: &#039;&#039;lotterig&#039;&#039; (CH) / &#039;&#039;lottrig&#039;&#039; (CH)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kapitälchen|Meyer}}, Kurt (2006): &#039;&#039;Schweizer Wörterbuch. So sagen wir in der Schweiz.&#039;&#039; Frauenfeld: Huber, S. 177.&amp;lt;/ref&amp;gt;, &#039;&#039;spillerig&#039;&#039; ({{Kapitälchen|D-nord, D-mitte}}) / &#039;&#039;spillrig&#039;&#039; ({{Kapitälchen|D-nord, D-mitte}})&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (Hrsg.) (2016): &#039;&#039;Variantenwörterbuch des Deutschen. Die Standardsprache in Österreich, der Schweiz, Deutschland, Liechtenstein, Luxemburg, Ostbelgien und Südtirol sowie Rumänien, Namibia und Mennonitensiedlungen.&#039;&#039; 2., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Berlin/Boston: de Gruyter, S. 689.&amp;lt;/ref&amp;gt; und &#039;&#039;wirbelig&#039;&#039; (D) / &#039;&#039;wirblig&#039;&#039; (CH)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (Hrsg.) (2016): &#039;&#039;Variantenwörterbuch des Deutschen. Die Standardsprache in Österreich, der Schweiz, Deutschland, Liechtenstein, Luxemburg, Ostbelgien und Südtirol sowie Rumänien, Namibia und Mennonitensiedlungen.&#039;&#039; 2., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Berlin/Boston: de Gruyter, S. 828.&amp;lt;br&amp;gt;{{Kapitälchen|Bickel}}, Hans / {{Kapitälchen|Landolt}}, Christoph (2012): &#039;&#039;Schweizerhochdeutsch: Wörterbuch der Standardsprache in der deutschen Schweiz&#039;&#039;. Mannheim u.a.: Dudenverlag, S. 78.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Durch die [[Korpus, Regionen und analysierte Zeitungen|Variantengrammatik]] kann eine areal unterschiedliche Verwendung jedoch nicht bestätigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Grundlagenartikel: [[Wortbildung]] (oder direkt Unterkapitel [[Wortbildung#Adjektivderivation|Adjektivderivation]])&lt;br /&gt;
* Einzelartikel: [[-ärmelig / -ärmlig]], [[ekelig / eklig]], [[holperig / holprig]], [[nebelig / neblig]], [[schwindelig / schwindlig]], [[wackelig / wacklig]]&lt;br /&gt;
* Thematisch verwandte Artikel: [[(-) / -e bei unflektierten Adjektiven|(-) / -&#039;&#039;e&#039;&#039; bei unflektierten Adjektiven]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:gray&amp;quot;&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt;&#039;&#039;Verfasst von Anna Thurner&#039;&#039;&amp;lt;/small&amp;gt; &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wortbildung – Adjektive – Weiteres]][[Kategorie:Überblicksartikel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>EricSeubert</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mediawiki.ids-mannheim.de/VarGra1.46/index.php?title=%C3%96ffi,_%C3%96V&amp;diff=31659</id>
		<title>Öffi, ÖV</title>
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		<updated>2018-11-21T13:12:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;EricSeubert: Textersetzung - „}[^}]+&amp;lt;small&amp;gt;Abbildung und Tabelle“ durch „} &amp;lt;div style=&amp;quot;clear: both;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt;Abbildung und Tabelle“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Lesehilfe}}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Öffi&#039;&#039;&#039; das, -s, -s A &#039;öffentliches Verkehrsmittel&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ÖV&#039;&#039;&#039; der, -s, &#039;&#039;kein Plural&#039;&#039; CH &#039;öffentlicher Verkehr&#039;&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
Das [[Kurzwörter|Kurzwort]] &#039;&#039;Öffi&#039;&#039; wird in der Bedeutung &#039;öffentliches Verkehrsmittel&#039; gebraucht. Diese Variante  tritt hauptsächlich in A auf und ist hier insbesondere in {{Kapitälchen|A-ost}} üblich: &#039;&#039;Doch erste Schätzungen der Planungsgemeinschaft Ost zeigen, dass bereits bis zu 20 Prozent der Pendler, die zuvor mit dem Auto nach Wien fuhren, auf &#039;&#039;&#039;Öffis&#039;&#039;&#039; umgestiegen sind.&#039;&#039; (Kurier, Wien)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kurzwort &#039;&#039;ÖV&#039;&#039; wird in der Bedeutung &#039;öffentlicher Verkehr&#039; verwendet und ist in CH üblich: &#039;&#039;Der Baselbieter SP-Präsident Martin Rüegg ist der Meinung, dass eine Ausdünnung des &#039;&#039;&#039;ÖVs&#039;&#039;&#039; zusammen mit einer Erhöhung der Preise &amp;quot;ungünstig ist&amp;quot;.&#039;&#039; (Basellandschaftliche Zeitung). &#039;&#039;Wir erwarten, dass die Zahl der Gäste, welche per &#039;&#039;&#039;ÖV&#039;&#039;&#039; anreisen, um etwa 10 Prozent zurückgehen wird.&#039;&#039; (Berner Zeitung). Dieses Kurzwort kommt etwas seltener auch in LIE* und BELG* vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispielbelege ==&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Öffi&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Sie kann nicht aus der Neuen Heimat mit dem &#039;&#039;&#039;Öffi&#039;&#039;&#039; in die Innenstadt fahren und den Sohn beim Arzt und die Tochter in der Schule abliefern, das wäre zeitlich gar nicht zu bewältigen&#039;&#039;. (Kurier, Oberösterreich).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Die Einkäufer kommen zu Fuß, mit dem Rad oder dem &#039;&#039;&#039;Öffi&#039;&#039;&#039; in den Markt und geben nach dem Einkauf die Ware mit einem Lieferschein ab.&#039;&#039; (Salzburger Nachrichten).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Ob Fahrrad, Elektroauto oder &#039;&#039;&#039;Öffis&#039;&#039;&#039; – zahlreiche Veranstaltungen sollen den Menschen auch im Waldviertel Alternativen zum eigenen Auto schmackhaft machen.&#039;&#039; (Kurier, Niederösterreich).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Mit dem Geld aus Parkgebühren schafft die Uni Anreize, um das Auto stehen zu lassen: 706 überdachte Fahrradplätze und geförderte Karten für die &#039;&#039;&#039;Öffis&#039;&#039;&#039; sind nur ein Teil davon.&#039;&#039; (Kleine Zeitung, Steiermark und Kärnten).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Die Verkehrssicherheit in Wien ist deshalb so hoch, weil die Wienerinnen und Wiener rund 70 Prozent ihrer Alltagswege mit &#039;&#039;&#039;Öffis&#039;&#039;&#039;, zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurücklegen.&#039;&#039; (Vorarlberg Online).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;ÖV&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Frei zufolge hat man sich in Arbon zum Ziel gesetzt, innerhalb eines Radius von 250 Metern zur nächsten Bushaltestelle die Leute mit dem &#039;&#039;&#039;ÖV&#039;&#039;&#039; abzuholen&#039;&#039;. (St. Galler Tagblatt).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Mit der neuen Buslinie will Bernmobil die Insel direkt mit dem &#039;&#039;&#039;ÖV&#039;&#039;&#039; erschliessen&#039;&#039;. (Berner Zeitung).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Wenn der &#039;&#039;&#039;ÖV&#039;&#039;&#039; zu umständlich und zu zeitraubend ist, fahren wir insbesondere innerhalb unserer Region mit dem eigenen Pkw&#039;&#039;. (GrenzEcho).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Die Erhebung hat indes Unschärfen, weil sie beim &#039;&#039;&#039;ÖV&#039;&#039;&#039; keine Fernzüge und auch nicht jeden kleinen Grenzübergang für Velos und Fussgänger erfasste – die Anteile von &#039;&#039;&#039;ÖV&#039;&#039;&#039; und Langsamverkehr könnten also leicht höher sein&#039;&#039;. (Basellandschaftliche Zeitung).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Überhaupt lautet das heutige Motto: auf dem Arbeitsweg mindestens teilweise auf &#039;&#039;&#039;ÖV&#039;&#039;&#039; zu verzichten&#039;&#039;. (Neue Luzerner Zeitung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karte und Frequenztabelle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lesehilfe_Tabelle}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Öffi.png|left|470px|Relative Auftretenshäufigkeit von &#039;&#039;Öffi&#039;&#039; innerhalb der einzelnen Areale im Verhältnis zum Gesamtvorkommen in allen Arealen (in %)]]&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot; width=&amp;quot;450px&amp;quot; style=&amp;quot;margin: auto;&amp;quot;&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
! Areal !! ! data-sort-type=&amp;quot;number&amp;quot; | Öffi&lt;br /&gt;
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| {{Kapitälchen|D-südwest}} || -&lt;br /&gt;
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| LIE || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| BELG || -&lt;br /&gt;
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| LUX || -&lt;br /&gt;
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| {{Kapitälchen|D-mittelwest}} || 0% (u.S.)&lt;br /&gt;
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| {{Kapitälchen|D-mittelost}} || 0% (u.S.)&lt;br /&gt;
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| {{Kapitälchen|D-südost}} || 0% (u.S.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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| {{Kapitälchen|A-ost}} || 64%&lt;br /&gt;
|} &amp;lt;div style=&amp;quot;clear: both;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt;Abbildung und Tabelle 1: Relative Auftretenshäufigkeit von &#039;&#039;Öffi&#039;&#039; innerhalb der einzelnen Areale im Verhältnis zum Gesamtvorkommen in allen Arealen (in %)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karte und Frequenztabelle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lesehilfe_Tabelle}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Öv.png|left|470px|Relative Auftretenshäufigkeit von &#039;&#039;ÖV&#039;&#039; innerhalb der einzelnen Areale im Verhältnis zum Gesamtvorkommen in allen Arealen (in %)]]&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot; width=&amp;quot;450px&amp;quot; style=&amp;quot;margin: auto;&amp;quot;&lt;br /&gt;
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| {{Kapitälchen|A-mitte}} || 2% (u.S.)&lt;br /&gt;
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| {{Kapitälchen|A-südost}} || 3% (u.S.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|A-west}} || 4% (u.S.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| BELG || 10% (u.S.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| LIE || 14% (u.S.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| CH || 67%&lt;br /&gt;
|} &amp;lt;div style=&amp;quot;clear: both;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt;Abbildung und Tabelle 2: Relative Auftretenshäufigkeit von &#039;&#039;ÖV&#039;&#039; innerhalb der einzelnen Areale im Verhältnis zum Gesamtvorkommen in allen Arealen (in %)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Grundlagenartikel: [[Wortbildung]] (oder direkt Unterkapitel [[Wortbildung#Kurzwortbildung|Kurzwortbildung]])&lt;br /&gt;
* Überblicksartikel: [[Kurzwörter]]&lt;br /&gt;
* Einzelartikel: [[Aperitif / Apéro]], [[Gymer / Gymi / Gymnasium]], [[Jekami]], [[Lok / Lokomotive]], [[Parte / Partezettel]], [[Schoggi / Schoko / Schokolade]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Einzelartikel|Offi]] [[Kategorie:Kurzwörter|Offi]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>EricSeubert</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mediawiki.ids-mannheim.de/VarGra1.46/index.php?title=X-j%C3%A4hrig&amp;diff=31658</id>
		<title>X-jährig</title>
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		<updated>2018-11-21T13:12:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;EricSeubert: Textersetzung - „}[^}]+&amp;lt;small&amp;gt;Abbildung und Tabelle“ durch „} &amp;lt;div style=&amp;quot;clear: both;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt;Abbildung und Tabelle“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Lesehilfe}}&lt;br /&gt;
 {{DISPLAYTITLE:x-jährig}}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;x-jährig sein/werden&#039;&#039;&#039; CH&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
Die Kombination einer Zahl (&#039;&#039;zehn&#039;&#039;, &#039;&#039;25&#039;&#039; etc.) mit &#039;&#039;jährig&#039;&#039; ergibt ein Adjektiv, mit dem das Alter einer Person, einer Institution, eines Bauwerks u. a. ausgedrückt werden kann: &#039;&#039;zehnjährig&#039;&#039;, &#039;&#039;25-jährig&#039;&#039;. Ein solches Adjektiv kann nicht nur z. B. attributiv verwendet werden (d. h. vor einem Nomen stehen: &#039;&#039;die 50-jährige Frau&#039;&#039;), sondern auch ohne eine Flexionsendung mit den [http://www.canoo.net/services/OnlineGrammar/Wort/Verb/VollHilfModal/Kopulaverb.html Kopulaverben] &#039;&#039;sein&#039;&#039; oder &#039;&#039;werden&#039;&#039; stehen: &#039;&#039;Der Unternehmer &#039;&#039;&#039;ist 44-jährig&#039;&#039;&#039; und verheiratet.&#039;&#039; (Aargauer Zeitung). &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;100-jährig wird&#039;&#039;&#039; Pro Juventute heuer.&#039;&#039; (Berner Zeitung). Diese Verwendung kommt fast ausschließlich in CH vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ist/wird x-jährig&#039;&#039; hat dieselbe Bedeutung wie &#039;&#039;ist/wird x Jahre alt&#039;&#039;: &#039;&#039;Das Aargauische Fischereigesetz &#039;&#039;&#039;ist 150 Jahre alt&#039;&#039;&#039; und noch immer gültig.&#039;&#039; (Aargauer Zeitung). &#039;&#039;Biber können über &#039;&#039;&#039;20 Jahre alt werden&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039; (Thüringer Allgemeine). Im Vergleich mit dieser Konstruktion tritt &#039;&#039;x-jährig&#039;&#039; mit &#039;&#039;sein/werden&#039;&#039; auch in CH nur sporadisch auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere Verwendungsweisen von &#039;&#039;x-jährig&#039;&#039; kommen {{Kapitälchen|überall}} vor: &lt;br /&gt;
*Prädikative Verwendung ohne Kopulaverb: &#039;&#039;1992 siedelte sie &#039;&#039;&#039;elfjährig&#039;&#039;&#039; mit der Familie nach Deutschland über.&#039;&#039; (Marbacher Zeitung). &#039;&#039;In der Silvesternacht auf 1994 soff er sich &#039;&#039;&#039;35-jährig&#039;&#039;&#039; zu Tode.&#039;&#039; (Der Standard). &lt;br /&gt;
*Attributive Verwendung:  &#039;&#039;Der &#039;&#039;&#039;61-jährige&#039;&#039;&#039; Fahrer des Kleintransporters blieb unverletzt.&#039;&#039; (GrenzEcho).&lt;br /&gt;
* Substantivierte Verwendung: &#039;&#039;Geistesgegenwärtig stieß er die &#039;&#039;&#039;Vierjährige&#039;&#039;&#039; von dem Staubsauger weg, an dem das Mädchen einen Stromschlag erlitten hatte und erstarrt war.&#039;&#039; (Mitteldeutsche Zeitung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls nicht auf CH beschränkt ist die Verbindung von &#039;&#039;x-jährig&#039;&#039; mit dem Verb &#039;&#039;sein&#039;&#039; in der Bedeutung von &#039;x Jahre dauernd&#039;, &#039;mit einer Lebenszeit von&#039; o. Ä.: &#039;&#039;Zudem ist die Oberstufe dreijährig&#039;&#039; […]. (Der Tagesspiegel). &#039;&#039;Die Pflanze ist zweijährig&#039;&#039; […]. (Neue Osnabrücker Zeitung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispielbelege ==&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Die Mitglieder &#039;&#039;&#039;sind 14- bis 26-jährig&#039;&#039;&#039; und oft auch in Jungparteien.&#039;&#039; (Aargauer Zeitung).&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Der in der Region wohnhaft gewesene Mann &#039;&#039;&#039;war 75-jährig&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039; (Berner Zeitung).&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Als sie &#039;&#039;&#039;4½-jährig gewesen&#039;&#039;&#039; sei, hätten die Übergriffe mit Berührungen begonnen&#039;&#039; […]. (Aargauer Zeitung).&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Wer bis und mit 31. Mai 2012 &#039;&#039;&#039;63-jährig wird&#039;&#039;&#039;, tritt grundsätzlich auf 1. August 2012 in den Ruhestand.&#039;&#039; (St. Galler Tagblatt).&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Obschon der Veloverband erst &#039;&#039;&#039;zweijährig geworden&#039;&#039;&#039; ist, konnte er schon einige Meilensteine setzen&#039;&#039; […]. (St. Galler Tagblatt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karte und Frequenztabelle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lesehilfe_Tabelle}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:xjährig.gif|left|470px|Relative Auftretenshäufigkeit von &#039;&#039;x-jährig + sein/werden&#039;&#039; innerhalb der einzelnen Areale im Verhältnis zum Gesamtvorkommen in allen Arealen (in %)]]&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot; width=&amp;quot;450px&amp;quot; style=&amp;quot;margin: auto;&amp;quot;&lt;br /&gt;
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! Areal !! ! data-sort-type=&amp;quot;number&amp;quot; | x-jährig + sein/werden&lt;br /&gt;
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| LIE || - &lt;br /&gt;
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| STIR || -&lt;br /&gt;
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| BELG || -&lt;br /&gt;
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| {{Kapitälchen|A-ost}} ||  -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|A-west}} || -&lt;br /&gt;
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| {{Kapitälchen|A-mitte}} ||  -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|A-südost}} ||  -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-nordwest}} || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-nordost}} || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-mittelost}} || 3% (u.S.)&lt;br /&gt;
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|} &amp;lt;div style=&amp;quot;clear: both;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt;Abbildung und Tabelle 1: Relative Auftretenshäufigkeit von &#039;&#039;x-jährig + sein/werden&#039;&#039; innerhalb der einzelnen Areale im Verhältnis zum Gesamtvorkommen in allen Arealen (in %)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Grundlagenartikel: [[Wort- und Satzgliedstellung]]&lt;br /&gt;
* Überblicksartikel: [[Stellung von Attributen]]&lt;br /&gt;
* Thematisch verwandte Artikel: [[initiativ]], [[Nachstellung attributiver Adjektive]], [[Stellung des attributiven Partizips II]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stellung von Attributen]] [[Kategorie:Einzelartikel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>EricSeubert</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mediawiki.ids-mannheim.de/VarGra1.46/index.php?title=Werden_/_tun_%2B_Infinitiv-Konstruktionen_im_Konjunktiv&amp;diff=31657</id>
		<title>Werden / tun + Infinitiv-Konstruktionen im Konjunktiv</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mediawiki.ids-mannheim.de/VarGra1.46/index.php?title=Werden_/_tun_%2B_Infinitiv-Konstruktionen_im_Konjunktiv&amp;diff=31657"/>
		<updated>2018-11-21T13:12:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;EricSeubert: Textersetzung - „}[^}]+&amp;lt;small&amp;gt;Abbildung und Tabelle“ durch „} &amp;lt;div style=&amp;quot;clear: both;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt;Abbildung und Tabelle“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Lesehilfe}}&lt;br /&gt;
{{DISPLAYTITLE:&#039;&#039;werden&#039;&#039; / &#039;&#039;tun&#039;&#039; + Infinitiv-Konstruktionen im Konjunktiv}} &lt;br /&gt;
==Allgemeines zum Variantenphänomen und zur grammatischen Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Deutschen gibt es die Möglichkeit, neben regulär gebildeten Konjunktiv Präteritum-Formen (&#039;&#039;Sie sagten, sie &#039;&#039;&#039;spielten&#039;&#039;&#039; schon seit Jahren Klavier&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Wäre&#039;&#039;&#039; ich Millionär, &#039;&#039;&#039;gäbe&#039;&#039;&#039; ich mein Geld den Armen&#039;&#039;.) auch mehrteilige Verbformen mit Konjunktiv Präteritum-Formen der Verben &#039;&#039;werden&#039;&#039; und &#039;&#039;tun&#039;&#039;, jeweils gefolgt von einem Infinitiv, zu verwenden: &#039;&#039;Die familiäre Ursprünglichkeit &#039;&#039;&#039;würde&#039;&#039;&#039; aber &#039;&#039;&#039;verloren gehen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. (Rheinische Post). &#039;&#039;Kurz entschlossen hat die 24-Jährige&#039;&#039; [...] &#039;&#039;ihren Philipp gefragt, ob ihm das denn &#039;&#039;&#039;passen täte&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. (Oberösterreichische Nachrichten). Bei diesen Fügungen wird der Konjunktiv Präteritum ausschließlich durch die Verben &#039;&#039;werden&#039;&#039; oder &#039;&#039;tun&#039;&#039; ausgedrückt, das Vollverb steht im Infinitiv. Sie können die meisten Funktionen der regulären Formen des [http://hypermedia.ids-mannheim.de/call/public/termwb.ansicht?v_app=g&amp;amp;v_id=3035 Konjunktiv Präteritum] übernehmen. Besonders häufig werden diese Fügungen in der indirekten Rede verwendet: &#039;&#039;Hinsichtlich des Verkehrs beruhigen Bürgermeister und Planerin: Täglich &#039;&#039;&#039;würden&#039;&#039;&#039; maximal sechs Lkw und 30 Pkw zur Anlage &#039;&#039;&#039;fahren&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039; (Märkische Online Zeitung). Weiters dienen sie dem Ausdruck potentieller, hypothetischer oder irrealer Bedeutung: &#039;&#039;Das Defizit &#039;&#039;&#039;würde&#039;&#039;&#039; sich im Falle einer Zuordnung zum Staat um jährlich 0,5 Prozentpunkte erhöhen.&#039;&#039; (Kronen Zeitung, Steiermark und Kärnten). Außerdem können die Konstruktionen anstelle veralteter oder nicht eindeutiger Konjunktiv Präteritum-Formen verwendet werden: &#039;&#039;Hier &#039;&#039;&#039;würde&#039;&#039;&#039; es &#039;&#039;&#039;helfen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; [statt &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;hälfe&#039;&#039;&#039; / &#039;&#039;&#039;hülfe&#039;&#039;&#039; es&#039;&#039;], &#039;&#039;die Wartenden zu informieren&#039;&#039; […]&#039;&#039;.&#039;&#039; (Rheinische Post). &#039;&#039;Das wiederum &#039;&#039;&#039;würde&#039;&#039;&#039; sich negativ auf den Umsatz &#039;&#039;&#039;auswirken&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; [...] [statt &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;wirkte&#039;&#039;&#039; sich negativ &#039;&#039;&#039;aus&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;]&#039;&#039;.&#039;&#039; (Thüringer Allgemeine). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Beispielbelege&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;werden&#039;&#039; + Infinitiv&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Das wiederum &#039;&#039;&#039;würde&#039;&#039;&#039; sich negativ auf den Umsatz &#039;&#039;&#039;auswirken&#039;&#039;&#039; und das Wirtschaftskarussell &#039;&#039;&#039;bremsen&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039; (Thüringer Allgemeine).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Geht man von den bisherigen Kosten für die Fußgängerzonen am Graben und der Kärntner Straße aus, &#039;&#039;&#039;würde&#039;&#039;&#039; ein Umbau des Stephansplatzes fünf Millionen Euro &#039;&#039;&#039;kosten&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039; (Kurier, Wien).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Die offenen Wunden &#039;&#039;&#039;würden&#039;&#039;&#039; keinen anderen Schluss &#039;&#039;&#039;zulassen&#039;&#039;&#039;. Das habe ihm am Samstag auch der Tierarzt bestätigen können.&#039;&#039; (Freie Presse).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Im Falle eines Sieges &#039;&#039;&#039;würde&#039;&#039;&#039; die aktuelle Nummer 175 mehr als 166.000 Euro &#039;&#039;&#039;kassieren&#039;&#039;&#039;, doppelt so viel wie sein bisheriges Saison-Preisgeld.&#039;&#039; (Oberösterreichische Nachrichten).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Damit dies Realität &#039;&#039;&#039;werden würde&#039;&#039;&#039;, müsste der 38-jährige Diplom-Sozialwissenschaftler&#039;&#039; […] &#039;&#039;in seinem Wahlkreis direkt gewählt werden, da er nicht über einen Listenplatz abgesichert ist.&#039;&#039; (Rheinische Post).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;tun&#039;&#039; + Infinitiv&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Der Jägerbursch Robert, der &#039;&#039;&#039;täte&#039;&#039;&#039; dem Förster und seiner Frau als Schwiegersohn &#039;&#039;&#039;gefallen&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039; (St. Galler Tagblatt). &lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Lieber Petrus, wir &#039;&#039;&#039;täten&#039;&#039;&#039; dann jetzt gern den Sommer &#039;&#039;&#039;nehmen&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039; (Nürnberger Nachrichten).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Jetzt &#039;&#039;&#039;täte&#039;&#039;&#039; uns natürlich schon noch die Speisenfolge &#039;&#039;&#039;interessieren&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039; (Der Standard).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Sein Wort zum Sonntag: &amp;quot;Wenn jeder bloß &#039;&#039;&#039;gewinnen tät&#039;&#039;&#039;, das &#039;&#039;&#039;tät&#039;&#039;&#039; ja gar nicht &#039;&#039;&#039;funktionieren&#039;&#039;&#039;.&amp;quot;&#039;&#039; (Augsburger Allgemeine).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Am liebsten &#039;&#039;&#039;täten&#039;&#039;&#039; sie jeden Bach &#039;&#039;&#039;begutachten&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039; (Vorarlberg Online).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Areale Verteilung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Fachliteratur wird gelegentlich angenommen, dass &#039;&#039;werden&#039;&#039; / &#039;&#039;tun&#039;&#039; + Infinitiv-Konstruktionen im Konjunktiv ein Kennzeichen der gesprochenen Sprache seien&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. {{Kapitälchen|Duden}} (2016): &#039;&#039;Die Grammatik. Unentbehrlich für richtiges Deutsch&#039;&#039;. 9., vollständig überarbeitete und aktualisierte Auflage. Berlin: Dudenverlag (= Band 4), S. 552f.&amp;lt;br&amp;gt;{{Kapitälchen|Helbig}}, Gerhard / {{Kapitälchen|Buscha}}, Joachim (2005): &#039;&#039;Deutsche Grammatik. Ein Handbuch für den Ausländerunterricht&#039;&#039;. 5. Auflage. Berlin u.a.: Langenscheidt, S. 172.&amp;lt;/ref&amp;gt; bzw. in der Umgangssprache verwendet würden. Im Besonderen wird für die &#039;&#039;tun&#039;&#039;-Fügungen angegeben, dass sie ausschließlich in bestimmten Mundarten vorkämen.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. {{Kapitälchen|Duden}} (2016): &#039;&#039;Die Grammatik. Unentbehrlich für richtiges Deutsch&#039;&#039;. 9., vollständig überarbeitete und aktualisierte Auflage. Berlin: Dudenverlag (= Band 4), S. 435. &amp;lt;/ref&amp;gt; Gemäß der [[Korpus, Regionen und analysierte Zeitungen|Variantengrammatik]] wird &#039;&#039;tun&#039;&#039; + Infinitiv dagegen sehr wohl auch in standardsprachlichen Kontexten verwendet, wenn auch häufig bei der Wiedergabe mündlicher Äußerungen. Solche Einschränkungen liegen für &#039;&#039;werden&#039;&#039; + Infinitiv nicht vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;werden&#039;&#039;-Fügungen + Infinitiv ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fügungen mit &#039;&#039;werden&#039;&#039; kommen im gesamten deutschsprachigen Raum vor, am häufigsten aber in {{Kapitälchen|A-ost}}, CH und LUX, am seltensten in BELG und LIE.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Karte und Frequenztabelle &#039;&#039;werden&#039;&#039;-Fügungen + Infinitiv ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lesehilfe_Tabelle}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:werden_fügungen.png|left|500px|Relative Auftretenshäufigkeit von &#039;&#039;werden&#039;&#039;-Fügungen + Infinitiv innerhalb der einzelnen Areale im Verhältnis zum Gesamtvorkommen in allen Sprachregionen (in %)]]&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot; width=&amp;quot;450px&amp;quot; style=&amp;quot;margin: auto;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ style=&amp;quot;padding-bottom:1em;&amp;quot; | &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Sprachregion !! ! data-sort-type=&amp;quot;number&amp;quot; | &#039;&#039;werden&#039;&#039;-Fügungen + &amp;lt;br /&amp;gt;Infinitiv&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| LIE || 4%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| BELG || 4%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| STIR || 5%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| LUX || 9%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|A-ost}} || 9%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|A-west}} || 6%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|A-mitte}} || 8%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|A-südost}} || 7%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| CH || 9%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-nordwest}} || 6%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-südwest}} || 6%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-mittelwest}} || 7%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-mittelost}} || 6%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-südost}} || 6%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-nordost}} || 7%&lt;br /&gt;
|} &amp;lt;div style=&amp;quot;clear: both;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt;Abbildung und Tabelle 1: Relative Auftretenshäufigkeit von &#039;&#039;werden&#039;&#039;-Fügungen + Infinitiv innerhalb der einzelnen Areale im Verhältnis zum Gesamtvorkommen in allen Sprachregionen (in %)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;tun&#039;&#039;-Fügungen + Infinitiv ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verteilung der &#039;&#039;tun&#039;&#039;-Fügungen + Infinitiv zeigt ein anderes Bild in Bezug auf ihre areale Verteilung als die &#039;&#039;werden&#039;&#039;-Fügungen. Letztere sind allgemein viel häufiger. Außerdem sind sie im gesamten deutschsprachigen Raum in Verwendung, während &#039;&#039;tun&#039;&#039; + Infinitiv nur in einzelnen Arealen und insgesamt sehr selten vorkommt. Tendenziell werden sie im Süden des deutschsprachigen Raums häufiger verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Karte und Frequenztabelle &#039;&#039;tun&#039;&#039;-Fügungen + Infinitiv ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lesehilfe_Tabelle}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:tun_fügungen_infinitiv.png|left|500px|Relative Auftretenshäufigkeit von &#039;&#039;tun&#039;&#039;-Fügungen + Infinitiv innerhalb der einzelnen Areale im Verhältnis zum Gesamtvorkommen in allen Sprachregionen (in %)]]&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot; width=&amp;quot;450px&amp;quot; style=&amp;quot;margin: auto;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ style=&amp;quot;padding-bottom:1em;&amp;quot; | &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Sprachregion !! ! data-sort-type=&amp;quot;number&amp;quot; | &#039;&#039;tun&#039;&#039;-Fügungen&amp;lt;br /&amp;gt; + Infinitiv&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| LIE || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-nordwest}} || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| BELG || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-mittelost}} || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| LUX || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| STIR || 11% (u.S.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-nordost}} || 1% (u.S.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|A-west}} || 9% (u.S.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-südwest}} || 2% (u.S.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-mittelwest}} || 2% (u.S.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| CH || 5% (u.S.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|A-ost}} || 38% (u.S.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|A-südost}} || 7% (u.S.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|A-mitte}} || 18% (u.S.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-südost}} || 7%&lt;br /&gt;
|} &amp;lt;div style=&amp;quot;clear: both;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt;Abbildung und Tabelle 2: Relative Auftretenshäufigkeit von &#039;&#039;tun&#039;&#039;-Fügungen + Infinitiv innerhalb der einzelnen Areale im Verhältnis zum Gesamtvorkommen in allen Sprachregionen (in %)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Einzelnachweise =&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Weiterführende Literatur =&lt;br /&gt;
* {{Kapitälchen|Bittner}}, Andreas / {{Kapitälchen|Köpcke}}, Klaus-Michael (2010): Ich würde, wenn ich wüsste, dass ich könnte. Der deutsche Konjunktiv zwischen Synthese und Analyse. In: Bittner, Dagmar / Gaeta, Livio (Hrsg.): &#039;&#039;Kodierungstechniken im Wandel&#039;&#039;. Berlin: de Gruyter, S. 23–46.&lt;br /&gt;
* {{Kapitälchen|Durell}}, Martin (2007): Deutsch ist eine würde-lose Sprache. On the history of a failed prescription. In: Elspaß, Stephan u.a. (Hrsg.): &#039;&#039;Germanic language histories &#039;from below&#039; (1700–2000)&#039;&#039;. Berlin/New York: de Gruyter, S. 243–258.&lt;br /&gt;
* {{Kapitälchen|Durell}}, Martin / {{Kapitälchen|Whitt}}, Richard Jason (2016): The development of the &#039;&#039;würde&#039;&#039;+infinitive construction in Early Modern German (1650–1800). In: &#039;&#039;Beiträge zur Geschichte der Deutschen Sprache und Literatur&#039;&#039; 138, S. 325–364.&lt;br /&gt;
* {{Kapitälchen|Gierden Vega}}, Carmen (2002): Eine statistische Studie zum Konjunktivgebrauch unter besonderer Berücksichtigung des würde+Infinitiv-Gefüges im heutigen Deutsch. In: &#039;&#039;Estudios filológicos Alemanes&#039;&#039; 1, S. 161–176.&lt;br /&gt;
* {{Kapitälchen|Smirnova}}, Elena (2007): Rekonstruktion eines Grammatikalisierungsprozesses. Entwicklung der Konstruktion &#039;&#039;würde&#039;&#039;+Infinitiv zum Konjunktiv II-Grammem. In: &#039;&#039;Zeitschrift für Dialektologie und Linguistik&#039;&#039; 74.1, S. 20–37.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Siehe auch =&lt;br /&gt;
* Grundlagenartikel: [[Flexion]] (oder direkt Unterkapitel [[Flexion#Verbalflexion|Verbalflexion]])&lt;br /&gt;
* Thematisch verwandte Artikel: [[tun-Periphrasen|&#039;&#039;tun&#039;&#039;-Fügungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:gray&amp;quot;&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt;&#039;&#039;Verfasst von Elisabeth Scherr&#039;&#039;&amp;lt;/small&amp;gt; &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verben – Verbalperiphrasen]] [[Kategorie:Überblicksartikel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>EricSeubert</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mediawiki.ids-mannheim.de/VarGra1.46/index.php?title=Veruntreuen&amp;diff=31656</id>
		<title>Veruntreuen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mediawiki.ids-mannheim.de/VarGra1.46/index.php?title=Veruntreuen&amp;diff=31656"/>
		<updated>2018-11-21T13:12:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;EricSeubert: Textersetzung - „}[^}]+&amp;lt;small&amp;gt;Abbildung und Tabelle“ durch „} &amp;lt;div style=&amp;quot;clear: both;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt;Abbildung und Tabelle“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Lesehilfe}}&lt;br /&gt;
{{DISPLAYTITLE:veruntreuen}} &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;veruntreuen&#039;&#039;&#039; sw.V./hat {{Kapitälchen|A, CH, D-mittelwest, LUX}} &#039;unterschlagen, hinterziehen&#039;&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
Das Verb &#039;&#039;veruntreuen&#039;&#039; wird dadurch gebildet, dass [[Verben mit Präfix ver- aus Adjektiven und Substantiven mit Präfix un-| &#039;&#039;ver-&#039;&#039;]] (als [http://hypermedia.ids-mannheim.de/call/public/sysgram.ansicht?v_typ=d&amp;amp;v_id=489&amp;amp;v_wort=Präfix Präfix]) dem Adjektiv &#039;&#039;untreu&#039;&#039; vorne angefügt wird sowie durch Überführung in eine Verbform ([https://de.wikipedia.org/wiki/Transposition_(Linguistik) Transposition]). Das Verb &#039;&#039;veruntreuen&#039;&#039; kommt vor allem in A und CH sowie in {{Kapitälchen|D-mittelwest, BELG*}} und {{Kapitälchen|LUX}} vor: &#039;&#039;Ihm wird vorgeworfen, als Rechtsanwalt in zwei Fällen Geld von Mandanten in Höhe von insgesamt 2180 Euro &#039;&#039;&#039;veruntreut&#039;&#039;&#039; zu haben.&#039;&#039; (Hessische/Niedersächsische Allgemeine).  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Verb &#039;&#039;veruntreuen&#039;&#039; kommt in Deutschland u. a. nur sporadisch bzw. sehr selten vor, weil hier kein Straftatbestand &amp;quot;Veruntreuung&amp;quot; existiert. Dieser wird in D &amp;quot;Untreue&amp;quot; genannt. In A gibt es sowohl den Straftatbestand &amp;quot;Untreue&amp;quot; als auch den Straftatbestand &amp;quot;Veruntreuung&amp;quot;, während in CH nur der Straftatbestand &amp;quot;Veruntreuung&amp;quot; existiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispielbelege ==&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Seit gestern steht ein 39-jähriger Bleyberger vor dem Vervierser Strafgericht, weil er&#039;&#039; [...] &#039;&#039;insgesamt 200000 Euro &#039;&#039;&#039;veruntreut&#039;&#039;&#039; haben soll.&#039;&#039; (GrenzEcho).&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Mehrere Millionen Euro haben die Mitglieder eines Betrügerrings im französisch-luxemburgischen Grenzgebiet &#039;&#039;&#039;veruntreut&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039; (Luxemburger Wort).&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Erst gab es Personalschwierigkeiten, dann blieben die Kunden aus und zuletzt &#039;&#039;&#039;veruntreute&#039;&#039;&#039; ein ehemaliger Ladenleiter gar mehrere tausend Franken.&#039;&#039; (Die Südostschweiz).&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Bei seinem Arbeitgeber, einem Reisebüro, hat er fast 43.000 Euro &#039;&#039;&#039;veruntreut&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039; (Kleine Zeitung, Steiermark und Kärnten).&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Strafprozess- und Arbeitsrichter hatten damals entsprechende Hinweise gegeben, wonach es B. sehr leicht gemacht worden sei, Geld zu &#039;&#039;&#039;veruntreuen&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039; (Rheinische Post).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karte und Frequenztabelle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lesehilfe_Tabelle}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:veruntreuen.gif|left|470px|Relative Auftretenshäufigkeit von &#039;&#039;veruntreuen&#039;&#039; innerhalb der einzelnen Areale im Verhältnis zum Gesamtvorkommen in allen Arealen (in %)]]&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
== Weiterführende Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Kapitälchen|Fleischer}}, Wolfgang / {{Kapitälchen|Barz}}, Irmhild (2012): &#039;&#039;Wortbildung der deutschen Gegenwartssprache&#039;&#039;. 4., völlig neu bearbeitete Auflage. Berlin/Boston: de Gruyter, 380ff.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* Grundlagenartikel: [[Wortbildung]] (oder direkt Unterkapitel [[Wortbildung#Verbderivation|Verbderivation]]) &lt;br /&gt;
* Überblicksartikel: [[Verben mit Präfix ver- aus Adjektiven und Substantiven mit Präfix un-|Verben mit Präfix &#039;&#039;ver&#039;&#039;- aus Adjektiven und Substantiven mit Präfix &#039;&#039;un&#039;&#039;-]]&lt;br /&gt;
* Einzelartikel: [[verunfallen]], [[verunmöglichen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verben mit Präfix ver- aus Adjektiven und Substantiven mit Präfix un-]] [[Kategorie:Einzelartikel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>EricSeubert</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mediawiki.ids-mannheim.de/VarGra1.46/index.php?title=Verunm%C3%B6glichen&amp;diff=31655</id>
		<title>Verunmöglichen</title>
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		<updated>2018-11-21T13:12:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;EricSeubert: Textersetzung - „}[^}]+&amp;lt;small&amp;gt;Abbildung und Tabelle“ durch „} &amp;lt;div style=&amp;quot;clear: both;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt;Abbildung und Tabelle“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Lesehilfe}}&lt;br /&gt;
{{DISPLAYTITLE:verunmöglichen}} &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;verunmöglichen&#039;&#039;&#039; sw.V./hat {{Kapitälchen|A-mitte, A-west, CH}} &#039;unmöglich machen, verhindern&#039;&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
Das Verb &#039;&#039;verunmöglichen&#039;&#039; wird dadurch gebildet, dass [[Verben mit Präfix ver- aus Adjektiven und Substantiven mit Präfix un-| &#039;&#039;ver-&#039;&#039;]] (als [http://hypermedia.ids-mannheim.de/call/public/sysgram.ansicht?v_typ=d&amp;amp;v_id=489&amp;amp;v_wort=Präfix Präfix]) dem Adjektiv &#039;&#039;unmöglich&#039;&#039; vorne angefügt wird sowie durch Überführung in eine Verbform ([https://de.wikipedia.org/wiki/Transposition_(Linguistik) Transposition]). &#039;&#039;Verunmöglichen&#039;&#039; ist in CH und LIE* gebräuchlich, es kommt ausserdem selten auch in {{Kapitälchen|A-west, A-mitte}}  und {{Kapitälchen|A-ost*}} vor: &#039;&#039;Zuvor bei jeder großen Zustellung eine Ausnahmegenehmigung zu beantragen und jeweils die schriftliche Erlaubnis abzuwarten, würde jeden Postbetrieb &#039;&#039;&#039;verunmöglichen&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039; (Oberösterreichische Nachrichten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispielbelege ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Eine neue Sicherheitsmassnahme gegen Skimming &#039;&#039;&#039;verunmöglicht&#039;&#039;&#039; die Benützung von Maestro-Karten ausserhalb Europas.&#039;&#039; (Liechtensteiner Vaterland).&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Tagelang &#039;&#039;&#039;verunmöglichte&#039;&#039;&#039; das schlechte Wetter eine Suche mit dem Helikopter.&#039;&#039; (Aargauer Zeitung).&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;In den Uferteichen hatte es wegen der stark veränderten Bachbettstruktur nach dem Hochwasser im Sommer 2005 sehr wenig Wasser, was den Fischen das Herausschwimmen &#039;&#039;&#039;verunmöglichte&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039; (Berner Zeitung).  &lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Mehrere durch den Föhnsturm umgeworfene Bäume &#039;&#039;&#039;verunmöglichten&#039;&#039;&#039; die Durchfahrt.&#039;&#039; (Die Südostschweiz).&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Bildung ist gerade auch in diesen Ländern, in denen über Jahrzehnte jede Entwicklung &#039;&#039;&#039;verunmöglicht&#039;&#039;&#039; wurde, eine Zukunftsaktie.&#039;&#039; (Vorarlberg Online).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karte und Frequenztabelle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lesehilfe_Tabelle}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Verunmöglichen.gif|left|470px|Relative Auftretenshäufigkeit von &#039;&#039;verunmöglichen&#039;&#039; innerhalb der einzelnen Areale im Verhältnis zum Gesamtvorkommen in allen Arealen (in %)]]&lt;br /&gt;
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| {{Kapitälchen|A-ost}} || 5% (u.S.)&lt;br /&gt;
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| {{Kapitälchen|D-südwest}} || 1% (u.S.)&lt;br /&gt;
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|} &amp;lt;div style=&amp;quot;clear: both;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt;Abbildung und Tabelle 1: Relative Auftretenshäufigkeit von &#039;&#039;verunmöglichen&#039;&#039; innerhalb der einzelnen Areale im Verhältnis zum Gesamtvorkommen in allen Arealen (in %)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Kapitälchen|Fleischer}}, Wolfgang / {{Kapitälchen|Barz}}, Irmhild (2012): &#039;&#039;Wortbildung der deutschen Gegenwartssprache&#039;&#039;. 4., völlig neu bearbeitete Auflage. Berlin/Boston: de Gruyter, 380ff.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* Grundlagenartikel: [[Wortbildung]] (oder direkt Unterkapitel [[Wortbildung#Verbderivation|Verbderivation]])&lt;br /&gt;
* Überblicksartikel: [[Verben mit Präfix ver- aus Adjektiven und Substantiven mit Präfix un-|Verben mit Präfix &#039;&#039;ver&#039;&#039;- aus Adjektiven und Substantiven mit Präfix &#039;&#039;un&#039;&#039;-]]&lt;br /&gt;
* Einzelartikel: [[verunfallen]], [[veruntreuen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verben mit Präfix ver- aus Adjektiven und Substantiven mit Präfix un-]] [[Kategorie:Einzelartikel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>EricSeubert</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mediawiki.ids-mannheim.de/VarGra1.46/index.php?title=Verunfallen&amp;diff=31654</id>
		<title>Verunfallen</title>
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		<updated>2018-11-21T13:12:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;EricSeubert: Textersetzung - „}[^}]+&amp;lt;small&amp;gt;Abbildung und Tabelle“ durch „} &amp;lt;div style=&amp;quot;clear: both;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt;Abbildung und Tabelle“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Lesehilfe}}&lt;br /&gt;
{{DISPLAYTITLE:verunfallen}} &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;verunfallen&#039;&#039;&#039; sw.V./ist {{Kapitälchen|A-west, CH}} &#039;einen Unfall erleiden&#039;&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
Das Verb &#039;&#039;verunfallen&#039;&#039; wird dadurch gebildet, dass [[Verben mit Präfix ver- aus Adjektiven und Substantiven mit Präfix un-| &#039;&#039;ver-&#039;&#039;]] (als [http://hypermedia.ids-mannheim.de/call/public/sysgram.ansicht?v_typ=d&amp;amp;v_id=489&amp;amp;v_wort=Präfix Präfix]) dem Substantiv &#039;&#039;Unfall&#039;&#039; vorne angefügt wird sowie durch Überführung in eine Verbform ([https://de.wikipedia.org/wiki/Transposition_(Linguistik) Transposition]). Das Verb &#039;&#039;verunfallen&#039;&#039; ist in CH und LIE* gebräuchlich und kommt ausserdem auch in {{Kapitälchen|A-west}} vor: &#039;&#039;Anfang Oktober 2009 &#039;&#039;&#039;verunfallte&#039;&#039;&#039; ein Motorradfahrer, weil er auf einer einen Tag alten Ölspur ausgerutscht war.&#039;&#039; (Tiroler Tageszeitung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während &#039;&#039;verunfallen&#039;&#039; im Partizip II als Attribut verwendet werden kann (z. B. der &#039;&#039;verunfallte&#039;&#039; Autofahrer), gibt es keine vergleichbare syntaktische Konstruktion mit &#039;&#039;einen Unfall erleiden/haben&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispielbelege ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Auf dem Flugplatz Buttwil ist am Donnerstagmittag ein Sportflugzeug &#039;&#039;&#039;verunfallt&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039; (Aargauer Zeitung).  &lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Am Sonntagnachmittag ist in Weite eine 34-jährige Frau, nach einem Pneuplatzer, mit ihrem Roller &#039;&#039;&#039;verunfallt&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039; (Liechtensteiner Vaterland).&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Weil sie Salz von den Strassen lecken, &#039;&#039;&#039;verunfallen&#039;&#039;&#039; derzeit viele Wildtiere.&#039;&#039; (Basellandschaftliche Zeitung).&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Zwei Lenker wurden unter Betäubungsmitteleinfluss stehend kontrolliert und eine Person &#039;&#039;&#039;verunfallte&#039;&#039;&#039; aufgrund eines medizinischen Problems.&#039;&#039; (Liechtensteiner Vaterland).&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Jeder fünfte Snowboarder, der in der Schweiz &#039;&#039;&#039;verunfallt&#039;&#039;&#039;, verletzt sich in einem Snowpark, einem speziell präparierten Areal mit künstlichen Schanzen, Wellen und Hindernissen.&#039;&#039; (Neue Luzerner Zeitung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karte und Frequenztabelle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lesehilfe_Tabelle}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:verunfallen.gif|left|470px|Relative Auftretenshäufigkeit von &#039;&#039;verunfallen&#039;&#039; innerhalb der einzelnen Sprachregionen im Verhältnis zum Gesamtvorkommen in allen Sprachregionen (in %)]]&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|A-südost}} || 3%&lt;br /&gt;
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| {{Kapitälchen|A-west}} || 13%&lt;br /&gt;
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|} &amp;lt;div style=&amp;quot;clear: both;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt;Abbildung und Tabelle 1: Relative Auftretenshäufigkeit von &#039;&#039;verunfallen&#039;&#039; innerhalb der einzelnen Sprachregionen im Verhältnis zum Gesamtvorkommen in allen Sprachregionen (in %)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Kapitälchen|Fleischer}}, Wolfgang / {{Kapitälchen|Barz}}, Irmhild (2012): &#039;&#039;Wortbildung der deutschen Gegenwartssprache&#039;&#039;. 4., völlig neu bearbeitete Auflage. Berlin/Boston: de Gruyter, 380ff.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* Grundlagenartikel: [[Wortbildung]] (oder direkt Unterkapitel [[Wortbildung#Verbderivation|Verbderivation]]) &lt;br /&gt;
* Überblicksartikel: [[Verben mit Präfix ver- aus Adjektiven und Substantiven mit Präfix un-|Verben mit Präfix &#039;&#039;ver&#039;&#039;- aus Adjektiven und Substantiven mit Präfix &#039;&#039;un&#039;&#039;-]]&lt;br /&gt;
* Einzelartikel: [[verunmöglichen]], [[veruntreuen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verben mit Präfix ver- aus Adjektiven und Substantiven mit Präfix un-]] [[Kategorie:Einzelartikel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>EricSeubert</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mediawiki.ids-mannheim.de/VarGra1.46/index.php?title=Verberststellung_in_Subjekt-_und_Objekts%C3%A4tzen&amp;diff=31653</id>
		<title>Verberststellung in Subjekt- und Objektsätzen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mediawiki.ids-mannheim.de/VarGra1.46/index.php?title=Verberststellung_in_Subjekt-_und_Objekts%C3%A4tzen&amp;diff=31653"/>
		<updated>2018-11-21T13:12:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;EricSeubert: Textersetzung - „}[^}]+&amp;lt;small&amp;gt;Abbildung und Tabelle“ durch „} &amp;lt;div style=&amp;quot;clear: both;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt;Abbildung und Tabelle“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Lesehilfe}}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Verberststellung in Subjekt- und Objektsätzen&#039;&#039;&#039; CH&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
Es gehört zu den charakteristischen Merkmalen des [[Wort- und Satzgliedstellung#Zu den Regularitäten der Satzgliedstellung|Satzbaus im Deutschen]], dass in Nebensätzen, die durch eine Konjunktion oder ein Pronomen eingeleitet werden, das [http://canoo.net/services/OnlineGrammar/Wort/Verb/Finit-Infinit/index.html finite Verb] am Ende steht: &#039;&#039;Es ist schön, &#039;&#039;&#039;dass&#039;&#039;&#039; jetzt Weihnachten &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039; Das gilt natürlich auch dann, wenn diese Nebensätze für das Subjekt oder das Objekt des Satzes stehen. Wenn nun, wie in dem genannten Beispiel, der Hauptsatz dem Subjektsatz vorausgeht, dann kann in CH die Konjunktion &#039;&#039;dass&#039;&#039; entfallen und das finite Verb an die erste Stelle rücken, das Vorfeld bleibt nach wie vor leer. Dies ist aber nur dann möglich, wenn im Hauptsatz eine Wertung ausgedrückt wird (z. B. durch ein Adjektiv)&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. {{Kapitälchen|Giger}}, Nadio (2011): &amp;quot;Gut, gibt es einen wie Oliver Kahn&amp;quot;: Zum Phänomen rechtsextraponierter Verberstnebensätze im Schweizerhochdeutsch. In: Kümmel, Martin Joachim (Hrsg.): &#039;&#039;Sprachvergleich und Sprachdidaktik. Beiträge zu den 19. GeSuS-Linguistiktagen Freiburg im Breisgau, 2.–4. März 2010&#039;&#039;. Hamburg: Verlag Dr. Kovač (= PHILOLOGIA – Sprachwissenschaftliche Forschungsergebnisse 161), S. 43–65.&amp;lt;/ref&amp;gt;: &#039;&#039;Es ist &#039;&#039;&#039;schön&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039; jetzt Weihnachten.&#039;&#039; (Aargauer Zeitung). Die Reduktion des Hauptsatzes auf ein allein stehendes Adjektiv ist in diesem Fall möglich: &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Gut&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;gibt&#039;&#039;&#039; es das Wirtschaftsforum.&#039;&#039; (St. Galler Tagblatt). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispielbelege ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Verberststellung in Subjekt- und Objektsätzen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Gut&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;gibt&#039;&#039;&#039; es da den Hochsee-Captain Ruedi.&#039;&#039; (Neue Luzerner Zeitung).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Schade&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;haben&#039;&#039;&#039; wir erneut verloren.&#039;&#039; (St. Galler Tagblatt).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Es ist &#039;&#039;&#039;schade&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;unterstützt&#039;&#039;&#039; ein Kinoprofi solche DVD-Vorführungen.&#039;&#039; (Berner Zeitung).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Ich finde es &#039;&#039;&#039;super&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;gibt&#039;&#039;&#039; es endlich auch etwas für die 25- bis 60-Jährigen hier.&#039;&#039; (Berner Zeitung).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Sie ist &#039;&#039;&#039;froh&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;kann&#039;&#039;&#039; sie das &amp;quot;Helvetia&amp;quot; weiterführen.&#039;&#039; (Aargauer Zeitung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Zum Vergleich: &#039;&#039;dass&#039;&#039;-Sätze mit Verbendstellung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Gut&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dass&#039;&#039;&#039; es da den Hochsee-Captain Ruedi &#039;&#039;&#039;gibt&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Schade&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dass&#039;&#039;&#039; wir erneut verloren &#039;&#039;&#039;haben&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Es ist &#039;&#039;&#039;schade&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dass&#039;&#039;&#039; ein Kinoprofi solche DVD-Vorführungen &#039;&#039;&#039;unterstützt&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Ich finde es &#039;&#039;&#039;super&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dass&#039;&#039;&#039; es endlich auch etwas für die 25- bis 60-Jährigen hier &#039;&#039;&#039;gibt&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Sie ist &#039;&#039;&#039;froh&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dass&#039;&#039;&#039; sie das &amp;quot;Helvetia&amp;quot; weiterführen &#039;&#039;&#039;kann&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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== Karte und Frequenztabelle ==&lt;br /&gt;
{{Lesehilfe_Tabelle}}&lt;br /&gt;
[[File:Verberststellung_in_subjekt_und objektsätzen.png|left|470px|Relative Auftretenshäufigkeit der &#039;&#039;Verberststellung in Subjekt- und Objektsätzen&#039;&#039; innerhalb der einzelnen Areale im Verhältnis zum Gesamtvorkommen in allen Sprachregionen (in %)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot; width=&amp;quot;450px&amp;quot; style=&amp;quot;margin: auto;&amp;quot;&lt;br /&gt;
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|} &amp;lt;div style=&amp;quot;clear: both;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt;Abbildung und Tabelle 1: Relative Auftretenshäufigkeit der &#039;&#039;Verberststellung in Subjekt- und Objektsätzen&#039;&#039; innerhalb der einzelnen Areale im Verhältnis zum Gesamtvorkommen in allen Sprachregionen (in %)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* Grundlagenartikel: [[Wort- und Satzgliedstellung]] (oder direkt Unterkapitel [[Wort- und Satzgliedstellung#Zu den Regularitäten der Satzgliedstellung|Zu den Regularitäten der Satzgliedstellung]])&lt;br /&gt;
* Überblicksartikel: [[Verbstellung]], [[Vorfeldbesetzung]]&lt;br /&gt;
* Einzelartikel: [[bereits]], [[Hinzu kommt, dass / Kommt hinzu, dass]]&lt;br /&gt;
* Thematisch verwandte Artikel: [[Ausklammerung]], [[Kausalsätze mit Verberststellung + doch]], [[Reihung von Konditionalsätzen]], [[Verbzweitstellung nach weil, obwohl, während, wobei]], [[Wortstellung im Verbalkomplex]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verbstellung]] [[Kategorie:Vorfeldbesetzung]] [[Kategorie:Einzelartikel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>EricSeubert</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mediawiki.ids-mannheim.de/VarGra1.46/index.php?title=Tun-F%C3%BCgungen&amp;diff=31652</id>
		<title>Tun-Fügungen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mediawiki.ids-mannheim.de/VarGra1.46/index.php?title=Tun-F%C3%BCgungen&amp;diff=31652"/>
		<updated>2018-11-21T13:12:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;EricSeubert: Textersetzung - „}[^}]+&amp;lt;small&amp;gt;Abbildung und Tabelle“ durch „} &amp;lt;div style=&amp;quot;clear: both;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt;Abbildung und Tabelle“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Lesehilfe}}&lt;br /&gt;
{{DISPLAYTITLE:&#039;&#039;tun&#039;&#039;-Fügungen}} __NOTOC__&lt;br /&gt;
== Allgemeines zum Variantenphänomen und zur grammatischen Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Das Verb &#039;&#039;tun&#039;&#039; wird zum einen als Vollverb verwendet, z. B. &#039;&#039;Er &#039;&#039;&#039;tut&#039;&#039;&#039; nichts&#039;&#039;. Zum anderen kann es auch als Hilfsverb gebraucht werden: &#039;&#039;Früher &#039;&#039;&#039;tat&#039;&#039;&#039; man im Wald Pilze &#039;&#039;&#039;sammeln&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039; (Thüringer Allgemeine). In diesem Fall wird die flektierte Form von &#039;&#039;tun&#039;&#039;, die die grammatische Information trägt, mit einem Infinitiv verwendet. &lt;br /&gt;
Grundsätzlich gibt es bei solchen Fügungen mit &#039;&#039;tun&#039;&#039; zwei verschiedene Wortstellungsvarianten: Entweder steht das Vollverb am Satzanfang im [http://hypermedia.ids-mannheim.de/call/public/termwb.ansicht?v_app=g&amp;amp;v_id=205 Vorfeld] und die flektierte &#039;&#039;tun&#039;&#039;-Form in der [http://hypermedia.ids-mannheim.de/call/public/termwb.ansicht?v_app=g&amp;amp;v_id=15 linken Satzklammer]: &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Sehen tut&#039;&#039;&#039; man ihn überall&#039;&#039;. (Basellandschaftliche Zeitung). Eine zweite Möglichkeit ist, dass die flektierte &#039;&#039;tun&#039;&#039;-Form in der linken Satzklammer steht und das Vollverb die rechte Satzklammer bildet: &#039;&#039;&amp;quot;Bitte &#039;&#039;&#039;tun&#039;&#039;&#039; Sie nicht immer &#039;&#039;&#039;unterbrechen&#039;&#039;&#039;.&amp;quot;&#039;&#039; (Kronen Zeitung, Steiermark und Kärnten). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;tun&#039;&#039;-Fügungen dienen unter anderem der Hervorhebung dessen, was mit dem Vollverb ausgedrückt wird ([http://hypermedia.ids-mannheim.de/call/public/termwb.ansicht?v_app=g&amp;amp;v_id=200 Verb-Topikalisierung]). Darüber hinaus haben sie aber auch einige speziellere kommunikative Funktionen, die sie in die Nähe der sprachlichen Konstruktionen zum Ausdruck von [https://de.wikipedia.org/wiki/Aspekt_(Linguistik) Aspektualität] rücken.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. {{Kapitälchen|Eroms}}, Hans-Werner (2000): &#039;&#039;Syntax der deutschen Sprache&#039;&#039;. Berlin/New York: de Gruyter, S. 25.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
 {{Kapitälchen|Schwitalla}}, Johannes (2006): Kommunikative Funktionen von &#039;&#039;tun&#039;&#039; als Hilfsverb. In: Günthner, Susanne / Imo, Wolfgang (Hrsg.): &#039;&#039;Konstruktionen in der Interaktion&#039;&#039;. Berlin/New York: de Gruyter, S. 127–151.&amp;lt;/ref&amp;gt; So lässt sich mit ihnen etwa ausdrücken, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;a)&#039;&#039;&#039; dass ein Vorgang oder eine Handlung üblicherweise oder gewohnheitsmäßig vonstatten geht ([https://de.wikipedia.org/wiki/Frequentativ Habitualität]): &#039;&#039;Immer &#039;&#039;&#039;tut&#039;&#039;&#039; er mich &#039;&#039;&#039;beschuldigen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. (Kleine Zeitung, Steiermark und Kärnten);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;b)&#039;&#039;&#039; dass sich ein Vorgang oder eine Handlung gegenwärtig vollzieht ([https://de.wikipedia.org/wiki/Progressiv_(Aktionsart) Progressivität]):  [&#039;&#039;Er&#039;&#039;] &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;tut&#039;&#039;&#039; halt gern drüber &#039;&#039;&#039;reden&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. (Stuttgarter Zeitung);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;c)&#039;&#039;&#039; dass man eine unmittelbar anstehende Handlung ankündigt: &#039;&#039;Jetzt &#039;&#039;&#039;tu&#039;&#039;&#039; ma a bissi &#039;&#039;&#039;teilen&#039;&#039;&#039;!&#039;&#039; (Kronen Zeitung, Steiermark und Kärnten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;d)&#039;&#039;&#039; Steht die &#039;&#039;tun&#039;&#039;-Form im Konjunktiv Präteritum, handelt es sich – wie bei  [[Konjunktivperiphrasen mit werden / tun + Infinitiv|&#039;&#039;werden&#039;&#039; + Infinitiv]] – um eine Variante der analytischen Verbfügung zum Ausdruck eines Wunsches oder einer Möglichkeit ([http://hypermedia.ids-mannheim.de/call/public/termwb.ansicht?v_app=g&amp;amp;v_id=161 Irrealis])&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kapitälchen|Duden}} (2016): &#039;&#039;Die Grammatik. Unentbehrlich für richtiges Deutsch&#039;&#039;. 9., vollständig überarbeitete und aktualisierte Auflage. Berlin: Dudenverlag (= Band 4), S. 425.&amp;lt;/ref&amp;gt;: &#039;&#039;Solange die Geschwindigkeitsbeschränkung nicht wirklich eingehalten wird, &#039;&#039;&#039;täte&#039;&#039;&#039; ein Zebrastreifen nicht wirklich &#039;&#039;&#039;schaden&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. (Oberbayerisches Volksblatt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beispiele zeigen, dass geschriebene Belege von &#039;&#039;tun&#039;&#039;-Fügungen häufig in Kontexten vorkommen, in denen gesprochene Sprache (teilweise regionalsprachlich oder dialektal gefärbt) wiedergegeben wird. Dies gilt nicht notwendigerweise für die Verb-Topikalisierung mit &#039;&#039;tun&#039;&#039;, die die einzige Konstruktionsweise darstellt, die auch von den meisten Grammatiken als standardnormgerecht anerkannt wird&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. {{Kapitälchen|Brinckmann}}, Karen / {{Kapitälchen|Bubenhofer}}, Noah (2011): &amp;quot;Sagen kann man&#039;s schon, nur schreiben tut man&#039;s selten&amp;quot;. Die &#039;&#039;tun&#039;&#039;-Periphrase. In: &#039;&#039;Grammis, Grammatik in Fragen und Antworten&#039;&#039;. Mannheim: Institut für Deutsche Sprache, S. 159–166. https://ids-pub.bsz-bw.de/frontdoor/index/index/docId/1462.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kapitälchen|Duden}} (2016): &#039;&#039;Die Grammatik. Unentbehrlich für richtiges Deutsch&#039;&#039;. 9., vollständig überarbeitete und aktualisierte Auflage. Berlin: Dudenverlag (= Band 4), S. 435.&amp;lt;/ref&amp;gt; – und laut [[Korpus, Regionen und analysierte Zeitungen|Variantengrammatik]] auch nicht für die Verwendung der [[Konjunktivperiphrasen mit werden / tun + Infinitiv|&#039;&#039;tun&#039;&#039;-Fügung zum Ausdruck der Irrealität]]: &#039;&#039;Am liebsten &#039;&#039;&#039;täten&#039;&#039;&#039; sie jeden Bach &#039;&#039;&#039;begutachten&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. (Vorarlberg Online). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beispielbelege ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Zwei Bars, kostenloses Internet, eine Vielzahl an Künstlern &#039;&#039;&#039;täten&#039;&#039;&#039; dafür &#039;&#039;&#039;sorgen&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039; (Kleine Zeitung, Steiermark und Kärnten).&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Die Krisen &#039;&#039;&#039;tun&#039;&#039;&#039; wir &#039;&#039;&#039;bezahlen&#039;&#039;&#039;, damit alles so bleibt, wie es war.&#039;&#039; (Neue Westfälische).&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&amp;quot;Ja, ich bin immer noch ein bissl in der Backstube und &#039;&#039;&#039;tu&#039;&#039;&#039; Brot &#039;&#039;&#039;ausliefern&#039;&#039;&#039;.&amp;quot;&#039;&#039; (Stuttgarter Zeitung).&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Unterstützen tun&#039;&#039;&#039; sie die privaten Geldgeber mit Gesetzgebungen, die denen den Geldhahn abdrehen.&#039;&#039; (Neue Westfälische).&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Aber sie &#039;&#039;&#039;tun&#039;&#039;&#039; sich ungern &#039;&#039;&#039;blamieren&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039; (Der Standard).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Areale Verteilung ==&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;tun&#039;&#039;-Fügungen sind insgesamt eher selten, kommen aber insbesondere im Süden des deutschsprachigen Raums, etwa in A und CH, häufiger vor. Aber auch dort handelt es sich um ein Phänomen, das vorwiegend in Kontexten vorkommt, in denen gesprochene Sprache wiedergegeben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karte und Frequenztabelle &#039;&#039;tun&#039;&#039;-Fügungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lesehilfe_Tabelle}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Tun_fügungen.png|left|500px|Relative Auftretenshäufigkeit von &#039;&#039;tun&#039;&#039;-Fügungen innerhalb der einzelnen Areale im Verhältnis zum Gesamtvorkommen in allen Arealen (in %)]]&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot; width=&amp;quot;450px&amp;quot; style=&amp;quot;margin: auto;&amp;quot;&lt;br /&gt;
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! Areal !! ! data-sort-type=&amp;quot;number&amp;quot; | &#039;&#039;tun&#039;&#039;-Fügungen&lt;br /&gt;
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| CH || 10%&lt;br /&gt;
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|} &amp;lt;div style=&amp;quot;clear: both;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt;Abbildung und Tabelle 1: Relative Auftretenshäufigkeit von &#039;&#039;tun&#039;&#039;-Fügungen innerhalb der einzelnen Areale im Verhältnis zum Gesamtvorkommen in allen Arealen (in %)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Kapitälchen|Brinckmann}}, Karen / {{Kapitälchen|Bubenhofer}}, Noah (2011): &amp;quot;Sagen kann man&#039;s schon, nur schreiben tut man&#039;s selten&amp;quot;. Die &#039;&#039;tun&#039;&#039;-Periphrase. In: &#039;&#039;Grammis, Grammatik in Fragen und Antworten&#039;&#039;. Mannheim: Institut für Deutsche Sprache, S. 159–166. https://ids-pub.bsz-bw.de/frontdoor/index/index/docId/1462.&lt;br /&gt;
* {{Kapitälchen|Schwarz}}, Christian (2009): &#039;&#039;Die &#039;tun&#039;-Periphrase im Deutschen. Gebrauch und Funktion&#039;&#039;. Universität Freiburg: Masterarbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Siehe auch =&lt;br /&gt;
* Grundlagenartikel: [[Flexion]] (oder direkt Unterkapitel [[Flexion#Verbalflexion|Verbalflexion]])&lt;br /&gt;
* Thematisch verwandte Artikel: [[sein + am / beim / im + Infinitiv|&#039;&#039;sein&#039;&#039; + &#039;&#039;am&#039;&#039; / &#039;&#039;beim&#039;&#039; / &#039;&#039;im&#039;&#039; + Infinitiv]], [[Konjunktivperiphrasen mit werden / tun + Infinitiv|&#039;&#039;werden&#039;&#039; / &#039;&#039;tun&#039;&#039; + Infinitiv-Konstruktionen im Konjunktiv]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:gray&amp;quot;&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt;&#039;&#039;Verfasst von Elisabeth Scherr&#039;&#039;&amp;lt;/small&amp;gt; &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verben – Verbalperiphrasen]] [[Kategorie:Überblicksartikel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>EricSeubert</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mediawiki.ids-mannheim.de/VarGra1.46/index.php?title=Taxler&amp;diff=31651</id>
		<title>Taxler</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mediawiki.ids-mannheim.de/VarGra1.46/index.php?title=Taxler&amp;diff=31651"/>
		<updated>2018-11-21T13:12:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;EricSeubert: Textersetzung - „}[^}]+&amp;lt;small&amp;gt;Abbildung und Tabelle“ durch „} &amp;lt;div style=&amp;quot;clear: both;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt;Abbildung und Tabelle“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Lesehilfe}}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Taxler&#039;&#039;&#039; der, -s, – A &#039;Taxifahrer&#039;&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
Das Substantiv &#039;&#039;Taxler&#039;&#039; wird von &#039;&#039;Taxi&#039;&#039; mit [[Substantive auf -ler|dem Suffix &#039;&#039;-ler&#039;&#039;]] abgeleitet und in der Bedeutung &#039;Taxifahrer&#039; verwendet. Die Variante tritt hauptsächlich in {{Kapitälchen|A-ost, A-südost}} und {{Kapitälchen|A-west}} auf: &#039;&#039;Die &#039;&#039;&#039;Taxler&#039;&#039;&#039; werfen den Mietwagenfahrern vor, ihnen das Geschäft vor der Nase wegzuschnappen&#039;&#039;. (Kurier, Wien). Etwas weniger häufig wird &#039;&#039;Taxler&#039;&#039; auch in {{Kapitälchen|A-mitte}} und {{Kapitälchen|D-südost}} verwendet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispielbelege ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Der Firmenchef räumt aber ein, dass bei einem Grundpreis von 4,50 Euro pro Fahrt für die &#039;&#039;&#039;Taxler&#039;&#039;&#039; auch keine Reichtümer zu verdienen seien&#039;&#039; (Tiroler Tageszeitung).&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Die lange Straße wird bekanntlich mittendrin und mehrmals von ein paar Hektar Frachtenbahnhof unterbrochen – ohne &#039;&#039;&#039;Taxlerprüfung&#039;&#039;&#039; oder Navi gelingt nur wenigen eine Punktlandung.&#039;&#039; (Der Standard).&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Der Bürgermeister will noch mit der &#039;&#039;&#039;Taxlerinnung&#039;&#039;&#039; verhandeln, um das Taxi-Chaos dort zu entschärfen.&#039;&#039; (Kleine Zeitung, Steiermark und Kärnten).&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Doch die &#039;&#039;&#039;Taxler&#039;&#039;&#039; arbeiten weiter daran, sie möchten sich deutschland- und europaweit zusammenschließen.&#039;&#039; (Augsburger Allgemeine).&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Zwei Drittel seiner Dienstzeit verbringt ein &#039;&#039;&#039;Taxler&#039;&#039;&#039; mit dem Warten auf Fahrgäste.&#039;&#039; (Kurier, Wien).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karte und Frequenztabelle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lesehilfe_Tabelle}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:taxler2.gif|left|470px|Relative Auftretenshäufigkeit von &#039;&#039;Taxler&#039;&#039; innerhalb der einzelnen Areale im Verhältnis zum Gesamtvorkommen in allen Sprachregionen (in %)]]&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot; width=&amp;quot;450px&amp;quot; style=&amp;quot;margin: auto;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ style=&amp;quot;padding-bottom:1em;&amp;quot; | &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Areal !! ! data-sort-type=&amp;quot;number&amp;quot; | Taxler&lt;br /&gt;
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| {{Kapitälchen|D-nordwest}} || -&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|A-mitte}} || 7%&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|A-südost}} || 35%&lt;br /&gt;
|} &amp;lt;div style=&amp;quot;clear: both;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt;Abbildung und Tabelle 1: Relative Auftretenshäufigkeit von &#039;&#039;Taxler&#039;&#039; innerhalb der einzelnen Areale im Verhältnis zum Gesamtvorkommen in allen Sprachregionen (in %)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Grundlagenartikel: [[Wortbildung]] (oder direkt Unterkapitel [[Wortbildung#Substantivderivation|Substantivderivation]])&lt;br /&gt;
* Überblicksartikel: [[Substantive auf -ler|Substantive auf &#039;&#039;-ler&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
* Einzelartikel: [[Bähnler]], [[Chörler]], [[Dreirad / Dreiradler]], [[Gewerbler]], [[Kindergärtler]], [[Postler / Pöstler]]&lt;br /&gt;
* Thematisch verwandte Artikel: [[Taxe / Taxi]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Substantive auf -ler]][[Kategorie:Einzelartikel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>EricSeubert</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mediawiki.ids-mannheim.de/VarGra1.46/index.php?title=Spaltung_von_Pronominaladverbien&amp;diff=31650</id>
		<title>Spaltung von Pronominaladverbien</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mediawiki.ids-mannheim.de/VarGra1.46/index.php?title=Spaltung_von_Pronominaladverbien&amp;diff=31650"/>
		<updated>2018-11-21T13:12:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;EricSeubert: Textersetzung - „}[^}]+&amp;lt;small&amp;gt;Abbildung und Tabelle“ durch „} &amp;lt;div style=&amp;quot;clear: both;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt;Abbildung und Tabelle“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Lesehilfe}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines zum Variantenphänomen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wörter wie &#039;&#039;dafür, dagegen, davon, damit, hierzu, hierdurch, wovor, wonach, wofür&#039;&#039; usw. nennt man [http://canoo.net/services/Controller?dispatch=glossary&amp;amp;input=Pronominaladverb&amp;amp;language=0&amp;amp;project=1 Pronominaladverbien] (gelegentlich auch: Präpositionaladverbien). Sie bestehen aus einem der drei Adverbien &#039;&#039;da, hier&#039;&#039; und &#039;&#039;wo&#039;&#039; und einer daran angefügten Präposition. Beginnt diese Präposition mit einem Vokal, wird nach &#039;&#039;da-&#039;&#039; und &#039;&#039;wo-&#039;&#039; ein &#039;&#039;-r-&#039;&#039; eingefügt: &#039;&#039;darin, worauf&#039;&#039;.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pronominaladverbien stehen anstelle von [http://www.canoo.net/services/Controller?dispatch=glossary&amp;amp;input=Pr%E4positionalphrase&amp;amp;language=0&amp;amp;project=1 Präpositionalphrasen]: &#039;&#039;Der Mehrzweckraum in der Bebertaler Grundschule soll nicht mehr für Privatfeiern vermietet werden. &#039;&#039;&#039;Dafür&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;[= für diese Änderung]&#039;&#039; hat sich der Hauptausschuss Hohe Börde einstimmig ausgesprochen.&#039;&#039; (Volksstimme). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Beispielsatz stehen die beiden Bestandteile des Pronominaladverbs ungetrennt beieinander. Dies ist gleichzeitig die {{Kapitälchen|überall}} weitaus am häufigsten vorkommende Variante. Daneben ist es aber auch möglich, beide Teile zu spalten und an zwei Stellen im Satz zu positionieren. Sowohl bei der gespaltenen als auch bei der ungespaltenen Form kann zudem der erste Bestandteil verdoppelt werden, sofern das Pronominaladverb mit &#039;&#039;da-&#039;&#039; beginnt. Somit ergeben sich also drei weitere Varianten, deren Verwendung areal schwankt: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Da&#039;&#039;&#039; hat sich der Hauptausschuss Hohe Börde einstimmig &#039;&#039;&#039;für&#039;&#039;&#039; ausgesprochen.&#039;&#039; ([[#Gespaltene Pronominaladverbien|gespalten]])&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Da&#039;&#039;&#039; hat sich der Hauptausschuss Hohe Börde einstimmig &#039;&#039;&#039;dafür&#039;&#039;&#039; ausgesprochen.&#039;&#039; ([[#Gespaltene Pronominaladverbien mit Verdoppelung|gespalten mit Verdoppelung]])&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Dadafür (Da dafür)&#039;&#039;&#039; hat sich der Hauptausschuss Hohe Börde einstimmig ausgesprochen.&#039;&#039; ([[#Ungespaltene Pronominaladverbien mit Verdoppelung|ungespalten mit Verdoppelung]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gespaltene Pronominaladverbien ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;da...für...&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;Spaltung:&#039;&#039; {{Kapitälchen|D-mittelwest, D-nord, D-südwest}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spaltung von Pronominaladverbien kommt im geschriebenen Gebrauchsstandard selten vor. Sie beschränkt sich auf {{Kapitälchen|D-mittelwest}} und {{Kapitälchen|D-nord}} sowie die daran angrenzenden Areale BELG* und LUX*. In {{Kapitälchen|D-südwest}} tritt sie ausschließlich in direkten Zitaten auf, und auch sonst findet sie sich meist in ehemals mündlichen Kontexten (z. B. verschrifteten Interviews, indirekten Zitaten). Die Spaltung kommt fast ausschließlich mit &#039;&#039;da&#039;&#039; vor und außerdem nicht in Verbindung mit vokalisch anlautenden Präpositionen (z. B. &#039;&#039;da...auf...&#039;&#039;). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Fachliteratur&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kapitälchen|Duden}} (2016): &#039;&#039;Die Grammatik. Unentbehrlich für richtiges Deutsch.&#039;&#039; 9., vollständig überarbeitete und aktualisierte Auflage. Berlin: Dudenverlag (= Band 4), S. 882 und 893. &amp;lt;br&amp;gt;{{Kapitälchen|Eroms}}, Hans-Werner (2000): &#039;&#039;Syntax der deutschen Sprache.&#039;&#039; Berlin/New York: de Gruyter, S. 66 und 136. &amp;lt;br&amp;gt;{{Kapitälchen|Zifonun}}, Gisela u.a. (1997): &#039;&#039;Grammatik der deutschen Sprache.&#039;&#039; Berlin: de Gruyter, S. 2085.&amp;lt;/ref&amp;gt; wird diese Variante häufig als regionalsprachlich (Nord- bzw. Nordwestdeutschland) und/oder umgangssprachlich klassifiziert. Dies kann die [[Korpus, Regionen und analysierte Zeitungen|Variantengrammatik]] weitgehend bestätigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Beispielbelege&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Durch den Einsatz in der KFD habe sie aber auch ihren Kontakt zur Kirche ausgebaut, lässt sie wissen. &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Da&#039;&#039;&#039; muss man aber auch &#039;&#039;&#039;hinter&#039;&#039;&#039; stehen.&amp;quot;&#039;&#039; (Weser-Kurier).&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Während er damit beschäftigt war, die Elemente in Reaktionsgleichungen als Symbole darzustellen, rief er: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Da&#039;&#039;&#039; muss es doch ein Programm &#039;&#039;&#039;für&#039;&#039;&#039; geben!&amp;quot;&#039;&#039; (Neue Osnabrücker Zeitung). &lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&amp;quot;&#039;&#039;&#039;Da&#039;&#039;&#039; könnte man ein Puzzle &#039;&#039;&#039;von&#039;&#039;&#039; machen&amp;quot;, meinte ein begeisterter Betrachter eines Hochkontrastbildes von der Stadt Rom.&#039;&#039; (Augsburger Allgemeine).&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&amp;quot;&#039;&#039;&#039;Da&#039;&#039;&#039; können Sie die Uhr &#039;&#039;&#039;nach&#039;&#039;&#039; stellen&amp;quot;&#039;&#039; [...]. (Tageblatt Online).&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Wenn man dann noch einen Saal in Hergenrath baut, dann einen polyvalenten Saal, &#039;&#039;&#039;wo&#039;&#039;&#039; alle ihren Nutzen &#039;&#039;&#039;von&#039;&#039;&#039; haben und an dem Parkplätze vorhanden sind.&#039;&#039; (GrenzEcho).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Karte und Frequenztabelle&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lesehilfe_Tabelle}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Pronominaladverbien_spaltung.png|left|470px|Relative Auftretenshäufigkeit von &#039;&#039;Spaltung&#039;&#039; innerhalb der einzelnen Areale im Verhältnis zum Gesamtvorkommen in allen Arealen (in %)]]&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot; width=&amp;quot;450px&amp;quot; style=&amp;quot;margin: auto;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ style=&amp;quot;padding-bottom:1em;&amp;quot; | &lt;br /&gt;
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! Areal !! ! data-sort-type=&amp;quot;number&amp;quot; | Spaltung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|A-ost}} || 0% (k.B.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|A-südost}} || 0% (k.B.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| LIE || 0% (k.B.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| STIR || 0% (k.B.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| CH || 0% (k.B.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|A-mitte}} || 2% (u.S.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| BELG || 9% (u.S.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|A-west}} || 3% (u.S.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| LUX || 8% (u.S.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-südost}} || 2% (u.S.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-südwest}} || 5%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-mittelost}} || 4% (u.S.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-nordost}} || 17%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-nordwest}} || 23%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-mittelwest}} || 28%&lt;br /&gt;
|} &amp;lt;div style=&amp;quot;clear: both;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt;Abbildung und Tabelle 1: Relative Auftretenshäufigkeit von &#039;&#039;Spaltung&#039;&#039; innerhalb der einzelnen Areale im Verhältnis zum Gesamtvorkommen in allen Arealen (in %)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gespaltene Pronominaladverbien mit Verdoppelung ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;da...dafür...&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;Spaltung mit Verdoppelung:&#039;&#039; {{Kapitälchen|A, CH, D}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spaltung von Pronominaladverbien mit Verdoppelung findet sich zwar ebenfalls nur selten, ist insgesamt aber häufiger als die [[#Gespaltene Pronominaladverbien|Spaltung ohne Verdoppelung]]. Außerdem ist sie fast im gesamten deutschsprachigen Raum anzutreffen. Sie tritt ausschließlich in Verbindung mit &#039;&#039;da&#039;&#039; auf.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;Beispielbelege&amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Nein schrecklich, diese Lebensmittelverschwendung. &#039;&#039;&#039;Da&#039;&#039;&#039; hätten viele &#039;&#039;&#039;davon&#039;&#039;&#039; essen können.&#039;&#039; (Tiroler Tagblatt).&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Für Schulen&#039;&#039; [...] &#039;&#039;ändert sich dagegen kaum etwas. Sie hatten bislang für ein Gerät zahlen müssen. Wenn &#039;&#039;&#039;da&#039;&#039;&#039; ein Fernseher &#039;&#039;&#039;dabei&#039;&#039;&#039; war, bleibt der Betrag in etwa gleich.&#039;&#039; (Mitteldeutsche Zeitung).&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Da&#039;&#039;&#039; möchte ich nichts &#039;&#039;&#039;dazu&#039;&#039;&#039; sagen, mir ist daran sehr gelegen, weiter mit ihm gut zusammen zu arbeiten.&#039;&#039; (Schwäbische Zeitung). &lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&amp;quot;Wir haben mit der Integration von Migranten schon genug Probleme – Messerstechereien und Drogenhandel stehen bei uns auf der Tagesordnung&amp;quot;, sagt Anita R. Auch Frau Sch. macht sich Sorgen: &amp;quot;Man weiß ja nicht, welche Leute &#039;&#039;&#039;da&#039;&#039;&#039; wieder &#039;&#039;&#039;dabei&#039;&#039;&#039; sind.&amp;quot;&#039;&#039; (Kurier, Oberösterreich).&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Reese vermutet eine &amp;quot;Hinhaltetaktik&amp;quot; der Straßenbaubehörde hinter den angeblich gegenüber Kütbach gemachten Zusagen. &#039;&#039;&#039;Da&#039;&#039;&#039; habe kein ernster Wille &#039;&#039;&#039;dahinter&#039;&#039;&#039; gesteckt.&#039;&#039; (Kieler Nachrichten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Karte und Frequenztabelle&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lesehilfe_Tabelle}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Pronominaladverbien_spaltung_verdopplung.png|left|470px|Relative Auftretenshäufigkeit von &#039;&#039;Spaltung mit Verdoppelung&#039;&#039; innerhalb der einzelnen Areale im Verhältnis zum Gesamtvorkommen in allen Arealen (in %)]]&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot; width=&amp;quot;450px&amp;quot; style=&amp;quot;margin: auto;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ style=&amp;quot;padding-bottom:1em;&amp;quot; | &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Areal !! ! data-sort-type=&amp;quot;number&amp;quot; | Spaltung mit Verdoppelung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| LIE || 0% (k.B.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| LUX || 0% (k.B.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| BELG || 3% (u.S.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| STIR || 3% (u.S.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|A-ost}} || 10% (u.S.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|A-west}} || 11% &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|A-mitte}} || 11%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| CH || 6%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|A-südost}} || 8%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-nordwest}} || 5%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-mittelwest}} || 5%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-nordost}} || 7%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-mittelost}} || 9%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-südwest}} || 11%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-südost}} || 12%&lt;br /&gt;
|} &amp;lt;div style=&amp;quot;clear: both;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt;Abbildung und Tabelle 2: Relative Auftretenshäufigkeit von &#039;&#039;Spaltung mit Verdoppelung&#039;&#039; innerhalb der einzelnen Areale im Verhältnis zum Gesamtvorkommen in allen Arealen (in %)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ungespaltene Pronominaladverbien mit Verdoppelung ==&lt;br /&gt;
Die Verdoppelung des ersten Bestandteils ungespaltener Pronominaladverbien findet sich nur in wenigen Einzelfällen und ist auf den südlichen deutschsprachigen Raum beschränkt. Außerdem trifft man ausschließlich auf die getrenntgeschriebene Variante. Nur Verbindungen mit &#039;&#039;da&#039;&#039; sind belegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;Beispielbelege&amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Es gilt ja das Gebot einer sparsamen, wirtschaftlichen und zweckmäßigen Gebarung. Im Anlassfall, und um einen solchen geht es hier, muss man eben Definitionen schaffen, welche Geschäfte &#039;&#039;&#039;da darunter&#039;&#039;&#039; fallen und welche nicht.&#039;&#039; (Der Standard).&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Er versucht das Lebensgefühl junger Mädchen am Ende der 90er einzufangen. Und &#039;&#039;&#039;da dazu&#039;&#039;&#039; gehören Pillen und Technomusik.&#039;&#039; (Stuttgarter Zeitung).&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&amp;quot;Man müsste sich mal ausmalen, was &#039;&#039;&#039;da daraus&#039;&#039;&#039; hätte werden können, wenn zum Faschingsauftakt an jedem 11.11. der Auerbacher Ochse verziert würde&amp;quot;&#039;&#039; [...]. (Nürnberger Nachrichten).&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Wer derartige Vorbereitungen noch nie mitgemacht hat, kann schlecht ermessen, welche Arbeit &#039;&#039;&#039;da dahinter&#039;&#039;&#039; steckt.&#039;&#039; (inFranken.de).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*{{Kapitälchen|Fleischer}}, Jürg (2003): &#039;&#039;Die Syntax von Pronominaladverbien in den Dialekten des Deutschen. Eine Untersuchung zu Preposition Stranding und verwandten Phänomenen.&#039;&#039; Stuttgart: Franz Steiner Verlag.&lt;br /&gt;
*{{Kapitälchen|Negele}}, Michaela (2012): Varianten der Pronominaladverbien im Neuhochdeutschen. Grammatische und soziolinguistische Untersuchungen. Berlin/Boston: de Gruyter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Grundlagenartikel: [[Wort- und Satzgliedstellung]] (oder direkt Unterkapitel [[Wort- und Satzgliedstellung#Zu den Regularitäten der Satzgliedstellung|Zu den Regularitäten der Satzgliedstellung]])&lt;br /&gt;
* Überblicksartikel: [[Distanzstellung von Satzelementen]]&lt;br /&gt;
* Thematisch verwandte Artikel: [[Trennung von Substantiv und Mengenausdruck]], [[Vorvorfeldbesetzung]], [[was für]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:gray&amp;quot;&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt;&#039;&#039;Verfasst von Werner Fuchs-Richter&#039;&#039;&amp;lt;/small&amp;gt; &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Distanzstellung von Satzelementen]] [[Kategorie:Überblicksartikel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>EricSeubert</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mediawiki.ids-mannheim.de/VarGra1.46/index.php?title=Sich_nerven&amp;diff=31649</id>
		<title>Sich nerven</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mediawiki.ids-mannheim.de/VarGra1.46/index.php?title=Sich_nerven&amp;diff=31649"/>
		<updated>2018-11-21T13:12:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;EricSeubert: Textersetzung - „}[^}]+&amp;lt;small&amp;gt;Abbildung und Tabelle“ durch „} &amp;lt;div style=&amp;quot;clear: both;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt;Abbildung und Tabelle“&lt;/p&gt;
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{{DISPLAYTITLE:sich nerven}}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;sich nerven&#039;&#039;&#039; sw.V./hat CH &#039;sich genervt fühlen/zeigen&#039;&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
Das Verb &#039;&#039;nerven&#039;&#039; kann mit &#039;&#039;sich&#039;&#039; (d. h. [[Reflexivität|reflexiv]]) verwendet werden und dabei &#039;sich genervt fühlen, sich genervt zeigen, sich ärgern&#039; bedeuten: &#039;&#039;Zwei junge Burschen &#039;&#039;&#039;nerven sich über&#039;&#039;&#039; einen Spieler.&#039;&#039; (St. Galler Tagblatt). Auf diese Weise wird &#039;&#039;sich nerven&#039;&#039; nur in CH und in LIE* gebraucht. Neben der Präposition &#039;&#039;über&#039;&#039; wird bei &#039;&#039;sich nerven&#039;&#039; auch die Präposition &#039;&#039;ob&#039;&#039; verwendet: &#039;&#039;Hingegen &#039;&#039;&#039;nerven sich&#039;&#039;&#039; viele &#039;&#039;&#039;ob&#039;&#039;&#039; der überfüllten Ticket-Kübel&#039;&#039; […]. (Basellandschaftliche Zeitung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispielbelege ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Die Busse stehen im Stau. Pendler &#039;&#039;&#039;nerven sich&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039; (Neue Luzerner Zeitung).&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Die betroffene Anwohnerin &#039;&#039;&#039;nervt sich&#039;&#039;&#039; darüber, dass bei den Berechnungen immer Durchschnittswerte für den Kiesgrubenverkehr angegeben werden.&#039;&#039; (Aargauer Zeitung).&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Anwohner der 6er-Tram-Strecke von Worb ins Berner Fischermätteli mussten &#039;&#039;&#039;sich&#039;&#039;&#039; in den beiden letzten Tagen weniger über das Gequietsche &#039;&#039;&#039;nerven&#039;&#039;&#039;. Wegen des nassen Wetters ging der Lärmpegel zurück.&#039;&#039; (Berner Zeitung).&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Ich bin überzeugt, im Herbst &#039;&#039;&#039;nerven sich&#039;&#039;&#039; bereits viele ob all den Plakaten mit den herzlich lächelnden Politikerinnen und Politiker.&#039;&#039; (Aargauer Zeitung).&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Frau&#039;&#039; [M.]&#039;&#039;, wie oft haben Sie &#039;&#039;&#039;sich&#039;&#039;&#039; schon über Gender-Stereotypen &#039;&#039;&#039;genervt&#039;&#039;&#039;?&#039;&#039; (St. Galler Tagblatt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karte und Frequenztabelle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lesehilfe_Tabelle}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:sich_nerven.png|left|470px|Relative Auftretenshäufigkeit von &#039;&#039;sich nerven&#039;&#039; innerhalb der einzelnen Sprachregionen im Verhältnis zum Gesamtvorkommen in allen Sprachregionen (in %)]]&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Grundlagenartikel: [[Valenz und Rektion]]&lt;br /&gt;
* Überblicksartikel: [[Reflexivität]]&lt;br /&gt;
* Einzelartikel: [[ändern]], [[etwas hört sich auf]], [[bessern]], [[drehen]], [[er selbst sein / sich selbst sein]], [[erwarten]], [[gewohnt/gewöhnt sein]], [[orientieren]], [[Reflexivpassiv]], [[rentieren]], [[sich ausgehen]], [[sich ausprobieren]], [[spielen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reflexivität]] [[Kategorie:Einzelartikel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>EricSeubert</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mediawiki.ids-mannheim.de/VarGra1.46/index.php?title=Sich_ausprobieren&amp;diff=31648</id>
		<title>Sich ausprobieren</title>
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		<updated>2018-11-21T13:12:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;EricSeubert: Textersetzung - „}[^}]+&amp;lt;small&amp;gt;Abbildung und Tabelle“ durch „} &amp;lt;div style=&amp;quot;clear: both;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt;Abbildung und Tabelle“&lt;/p&gt;
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{{DISPLAYTITLE:sich ausprobieren}}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;sich ausprobieren&#039;&#039;&#039; sw.V./hat D  &#039;sich versuchen&#039;&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
Das Verb &#039;&#039;ausprobieren&#039;&#039; kann mit &#039;&#039;sich&#039;&#039; (d. h. [[Reflexivität|reflexiv]]) verwendet werden und bedeutet dann &#039;sich versuchen; sich betätigen, wo man (noch) ungeübt ist&#039;: &#039;&#039;Bei Sport und Spiel sowie beim Reiten konnten &#039;&#039;&#039;sich&#039;&#039;&#039; die Kinder &#039;&#039;&#039;ausprobieren&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039; (Nordkurier). Gebräuchlich ist &#039;&#039;sich ausprobieren&#039;&#039; in {{Kapitälchen|D-nordost}} und {{Kapitälchen|D-mittelost}}, daneben kommt es seltener auch im übrigen Deutschland vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispielbelege ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Von 14 bis 15 Uhr können &#039;&#039;&#039;sich&#039;&#039;&#039; Interessenten auf einem kleinen Parcours in der Sportart &#039;&#039;&#039;ausprobieren&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039; (Leipziger Volkszeitung).&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Sie waren zunächst Beleuchter, haben &#039;&#039;&#039;sich&#039;&#039;&#039; auch als Wirtschaftskaufmann &#039;&#039;&#039;ausprobiert&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039; (Märkische Allgemeine). &lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Weit mehr als hundert Gäste schauten sich am Nachmittag alles an. Sie konnten &#039;&#039;&#039;sich&#039;&#039;&#039; an einer Schälmaschine &#039;&#039;&#039;ausprobieren&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039; (Volksstimme).&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Das Vor-Ort-Haus soll eine Startrampe für Absolventen sein, &#039;&#039;&#039;sich&#039;&#039;&#039; vielleicht in kleinen Designbüros zu geringen Kosten &#039;&#039;&#039;ausprobieren&#039;&#039;&#039; zu können&#039;&#039; […]. (Mitteldeutsche Zeitung).&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Die Schule abgehakt, Ausbildung geschafft, &#039;&#039;&#039;sich&#039;&#039;&#039; in den ersten Jobs &#039;&#039;&#039;ausprobiert&#039;&#039;&#039; – und plötzlich ist man 30.&#039;&#039; (Thüringer Allgemeine).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karte und Frequenztabelle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lesehilfe_Tabelle}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:sich_ausprobieren.png|left|470px|Relative Auftretenshäufigkeit von &#039;&#039;sich ausprobieren&#039;&#039; innerhalb der einzelnen Areale im Verhältnis zum Gesamtvorkommen in allen Arealen (in %)]]&lt;br /&gt;
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|} &amp;lt;div style=&amp;quot;clear: both;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt;Abbildung und Tabelle 1: Relative Auftretenshäufigkeit von &#039;&#039;sich ausprobieren&#039;&#039; innerhalb der einzelnen Areale im Verhältnis zum Gesamtvorkommen in allen Arealen (in %)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Grundlagenartikel: [[Valenz und Rektion]]&lt;br /&gt;
* Überblicksartikel: [[Reflexivität]]&lt;br /&gt;
* Einzelartikel: [[ändern]], [[etwas hört sich auf]], [[bessern]], [[drehen]], [[er selbst sein / sich selbst sein]], [[erwarten]], [[gewohnt/gewöhnt sein]], [[orientieren]], [[Reflexivpassiv]], [[rentieren]], [[sich ausgehen]], [[sich nerven]], [[spielen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reflexivität]] [[Kategorie:Einzelartikel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>EricSeubert</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mediawiki.ids-mannheim.de/VarGra1.46/index.php?title=Sein_%2B_am_/_beim_/_im_%2B_Infinitiv&amp;diff=31647</id>
		<title>Sein + am / beim / im + Infinitiv</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mediawiki.ids-mannheim.de/VarGra1.46/index.php?title=Sein_%2B_am_/_beim_/_im_%2B_Infinitiv&amp;diff=31647"/>
		<updated>2018-11-21T13:12:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;EricSeubert: Textersetzung - „}[^}]+&amp;lt;small&amp;gt;Abbildung und Tabelle“ durch „} &amp;lt;div style=&amp;quot;clear: both;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt;Abbildung und Tabelle“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Lesehilfe}}&lt;br /&gt;
{{DISPLAYTITLE:&#039;&#039;sein&#039;&#039; + &#039;&#039;am&#039;&#039; / &#039;&#039;beim&#039;&#039; / &#039;&#039;im&#039;&#039; + Infinitiv}}&lt;br /&gt;
==Allgemeines zum Variantenphänomen und zur grammatischen Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Tritt das Verb &#039;&#039;sein&#039;&#039; in Verbindung mit &#039;&#039;am&#039;&#039;, &#039;&#039;beim&#039;&#039; oder &#039;&#039;im&#039;&#039; und einem Infinitiv auf, wird damit eine so genannte [http://de.wikipedia.org/wiki/Verlaufsform Verlaufsform] ausgedrückt: &#039;&#039;Natürlich soll auch ständig etwas &#039;&#039;&#039;am Blühen sein&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. (Der Tagesspiegel). &#039;&#039;Das Trio &#039;&#039;&#039;war beim Spielen&#039;&#039;&#039;, als der Hund zuschnappte&#039;&#039;. (Mitteldeutsche Zeitung). &#039;&#039;Ein Radparcours &#039;&#039;&#039;ist im Entstehen&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039; (Nürnberger Nachrichten). Der Infinitiv ist ein Tätigkeitsverb (z. B. &#039;&#039;arbeiten, tanzen&#039;&#039;) oder ein Vorgangsverb (z. B. &#039;&#039;wachsen, schlafen&#039;&#039;) und wird in solchen Konstruktionen [https://de.wikipedia.org/wiki/Substantivierung#Substantivierung_von_Verben substantiviert], also großgeschrieben. Ausgedrückt wird mit dieser Konstruktion zum einen ein Vorgang oder ein Zustand im zeitlichen Verlauf, also als andauernd. Zum anderen kann sie eine wiederholte Tätigkeit oder einen wiederholten Vorgang bezeichnen: &#039;&#039;Die Leute sind bei Wind und Wetter &#039;&#039;&#039;am Arbeiten&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. (Neue Westfälische). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;Beispielbelege&amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{{Lesehilfe}}&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;sein + am&#039;&#039; + Infinitiv&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Sie &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039; wahnsinnig &#039;&#039;&#039;am Wanken&#039;&#039;&#039;, sie verliert beinahe alles, was sie hat.&#039;&#039; (Nürnberger Nachrichten). &lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Erfreulicher Hintergrund ist, &#039;&#039;[...]&#039;&#039; dass der Verein dank Zulaufs junger Sportler derzeit &#039;&#039;&#039;am Wachsen sei&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039; (Märkische Online Zeitung).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Bereits jetzt schon &#039;&#039;&#039;sei&#039;&#039;&#039; die Stadt derart &#039;&#039;&#039;am Sparen&#039;&#039;&#039;, dass kaum Luft zum Atmen bleibe.&#039;&#039; (Thüringer Allgemeine).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Wir &#039;&#039;&#039;sind am Proben&#039;&#039;&#039; für eine abwechslungsreiche Show.&#039;&#039; (Berner Zeitung).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Die 34-jährige Fahrerin &#039;&#039;[...]&#039;&#039; übersah dabei den heranfahrenden Motorroller, der gerade &#039;&#039;&#039;am Überholen war&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. (inFranken.de).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Die &#039;&#039;&#039;waren&#039;&#039;&#039; bereits stark &#039;&#039;&#039;am Qualmen&#039;&#039;&#039; und wurden von den Feuerwehrleuten ins Freie gebracht.&#039;&#039; (Südkurier).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;sein + beim&#039;&#039; + Infinitiv&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;In der Ortschaft &#039;&#039;[...]&#039;&#039; fuhr ein Pkw eine Frau um, die gerade &#039;&#039;&#039;beim Schneeschieben war&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039; (Nordkurier).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Derzeit &#039;&#039;&#039;sei&#039;&#039;&#039; man &#039;&#039;&#039;beim Ausforschen&#039;&#039;&#039; eines Zeugen, der die notwendigen Auskünfte geben und Unterlagen zu dem mutmaßlichen Sozialbetrug vorlegen könne &#039;&#039;[...]&#039;&#039;.&#039;&#039; (Kronen Zeitung, Steiermark und Kärnten).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Der LKW &#039;&#039;&#039;war&#039;&#039;&#039; schon &#039;&#039;&#039;beim Abbiegen&#039;&#039;&#039;, als von hinten ein 30-jähriger Mann mit seinem Opel rechts am Lkw vorbeifahren wollte.&#039;&#039; (Thüringer Nachrichten).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Der Junge, der gerade &#039;&#039;&#039;beim Spielen war&#039;&#039;&#039;, wurde dabei mittelschwer verletzt.&#039;&#039; (Südtirol Online).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Ihr Mann &#039;&#039;&#039;war beim Velofahren&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039; (1815 – Das Oberwalliser Nachrichtenportal).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;sein + im&#039;&#039; + Infinitiv&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Die Infektionen &#039;&#039;&#039;seien&#039;&#039;&#039; aber schon wieder &#039;&#039;&#039;im Abklingen&#039;&#039;&#039;, so ein Sprecher des AKH.&#039;&#039; (Neue Westfälische).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Als sich die Tramtüren schlossen und die Bahn gerade &#039;&#039;&#039;im Anfahren war&#039;&#039;&#039;, sei die Zehnjährige auf die Fahrbahn gelaufen.&#039;&#039; (1815 – Das Oberwalliser Nachrichtenportal).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Dass Gesellschaftstanz wieder &#039;&#039;&#039;im Kommen ist&#039;&#039;&#039;, zeigt die Tatsache, dass sich vermehrt wieder junge und junggebliebene Menschen für diese Art des Sports begeistern können.&#039;&#039; (Nürnberger Nachrichten).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Jene 20 Maßnahmen&#039;&#039; [...] &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;sind&#039;&#039;&#039; demnach überwiegend schon umgesetzt oder &#039;&#039;&#039;im Werden&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. (Kronen Zeitung, Steiermark und Kärnten).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Die Nitratwerte &#039;&#039;&#039;sind im Steigen&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039; (Kleine Zeitung, Steiermark und Kärnten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Areale Variation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Fachliteratur wird gelegentlich angenommen, dass diese Konstruktionen nur in der gesprochenen Sprache verwendet würden oder nicht standardsprachlich seien.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. {{Kapitälchen|Eroms}}, Werner (2000): &#039;&#039;Syntax der deutschen Sprache&#039;&#039;. Berlin/New York: de Gruyter, S. 25.&amp;lt;br&amp;gt;{{Kapitälchen|Hentschel}}, Elke / {{Kapitälchen|Weydt}}, Harald (2003): &#039;&#039;Handbuch der deutschen Grammatik&#039;&#039;. 3. Auflage. Berlin/New York: de Gruyter, S. 44.&amp;lt;br&amp;gt;{{Kapitälchen|Zifonun}}, Gisela u.a. (1997): &#039;&#039;Grammatik der deutschen Sprache&#039;&#039;. Berlin: de Gruyter, S. 1860.&amp;lt;/ref&amp;gt; Tatsächlich werden sie aber auch im geschriebenen Gebrauchsstandard verwendet und kommen in allen Arealen des deutschsprachigen Raums vor.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Karte und Frequenztabelle &#039;&#039;sein&#039;&#039; + &#039;&#039;am&#039;&#039; / &#039;&#039;beim&#039;&#039; / &#039;&#039;im&#039;&#039; + Infinitiv ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lesehilfe_Tabelle}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:sein_am_beim_im_infinitiv.png|left|500px|Relative Auftretenshäufigkeit von &#039;&#039;sein&#039;&#039; innerhalb der einzelnen Areale im Verhältnis zum Gesamtvorkommen in allen Arealen (in %)]]&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot; width=&amp;quot;450px&amp;quot; style=&amp;quot;margin: auto;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ style=&amp;quot;padding-bottom:1em;&amp;quot; | &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Sprachregion !! ! data-sort-type=&amp;quot;number&amp;quot; | &#039;&#039;sein&#039;&#039; + &#039;&#039;am&#039;&#039; / &#039;&#039;beim&#039;&#039; / &#039;&#039;im&#039;&#039; + Infinitiv&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| LIE || 2% (u.S.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| BELG || 3%&lt;br /&gt;
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| STIR || 10%&lt;br /&gt;
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| {{Kapitälchen|A-ost}} || 13%&lt;br /&gt;
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| {{Kapitälchen|A-west}} || 7%&lt;br /&gt;
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| {{Kapitälchen|A-mitte}} || 10%&lt;br /&gt;
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| {{Kapitälchen|D-nordwest}} || 6%&lt;br /&gt;
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|} &amp;lt;div style=&amp;quot;clear: both;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt;Abbildung und Tabelle 1: Relative Auftretenshäufigkeit von &#039;&#039;sein&#039;&#039; + &#039;&#039;am&#039;&#039; / &#039;&#039;beim&#039;&#039; / &#039;&#039;im&#039;&#039; + Infinitiv innerhalb der einzelnen Areale im Verhältnis zum Gesamtvorkommen in allen Arealen (in %)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;am&#039;&#039;-Variante ist vor allem in CH im Gebrauch, sie kommt im geschriebenen Gebrauchsstandard aber auch in A und D vor. Dies obwohl in der Fachliteratur angegeben wird, dass gerade die &#039;&#039;am&#039;&#039;-Konstruktion vorwiegend der gesprochenen Sprache angehöre.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kapitälchen|Duden}} (2016): &#039;&#039;Das Wörterbuch der sprachlichen Zweifelsfälle. Richtiges und gutes Deutsch.&#039;&#039; 8., vollständig überarbeitete Auflage. Berlin: Dudenverlag (= Band 9), S. 56.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die &#039;&#039;beim&#039;&#039;-Variante ist insgesamt eher selten und tritt am ehesten in {{Kapitälchen|D-süd}} und {{Kapitälchen|A-südost}} auf. Die Variante &#039;&#039;im&#039;&#039; + Infinitiv wiederum kommt in allen Arealen vor, am häufigsten aber in {{Kapitälchen|A-mitte}} und {{Kapitälchen|A-ost}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karte und Frequenztabelle &#039;&#039;sein&#039;&#039; + &#039;&#039;am&#039;&#039; + Infinitiv ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lesehilfe_Tabelle}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:sein_am_infinitiv.png|left|500px|Relative Auftretenshäufigkeit von &#039;&#039;sein&#039;&#039; + &#039;&#039;am&#039;&#039; + Infinitiv innerhalb der einzelnen Areale im Verhältnis zum Gesamtvorkommen in allen Arealen (in %)]]&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot; width=&amp;quot;450px&amp;quot; style=&amp;quot;margin: auto;&amp;quot;&lt;br /&gt;
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! Sprachregion !! ! data-sort-type=&amp;quot;number&amp;quot; | &#039;&#039;sein&#039;&#039; + &#039;&#039;am&#039;&#039; + Infinitiv&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| LIE || 12% (u.S.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| LUX || 7% (u.S.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| BELG || 1% (u.S.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| STIR || 2% (u.S.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|A-ost}} || 11%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|A-west}} || 6%&lt;br /&gt;
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|} &amp;lt;div style=&amp;quot;clear: both;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt;Abbildung und Tabelle 2: Relative Auftretenshäufigkeit von &#039;&#039;sein&#039;&#039; + &#039;&#039;am&#039;&#039; + Infinitiv innerhalb der einzelnen Areale im Verhältnis zum Gesamtvorkommen in allen Arealen (in %)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karte und Frequenztabelle &#039;&#039;sein&#039;&#039; + &#039;&#039;beim&#039;&#039; + Infinitiv ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lesehilfe_Tabelle}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:sein_beim_infinitiv.png|left|500px|Relative Auftretenshäufigkeit von &#039;&#039;sein&#039;&#039; + &#039;&#039;beim&#039;&#039; + Infinitiv  innerhalb der einzelnen Areale im Verhältnis zum Gesamtvorkommen in allen Arealen (in %)]]&lt;br /&gt;
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! Sprachregion !! ! data-sort-type=&amp;quot;number&amp;quot; | &#039;&#039;sein&#039;&#039; + &#039;&#039;beim&#039;&#039; + Infinitiv&lt;br /&gt;
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|} &amp;lt;div style=&amp;quot;clear: both;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt;Abbildung und Tabelle 3: Relative Auftretenshäufigkeit von &#039;&#039;sein&#039;&#039; + &#039;&#039;beim&#039;&#039; + Infinitiv innerhalb der einzelnen Areale im Verhältnis zum Gesamtvorkommen in allen Arealen (in %)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karte und Frequenztabelle &#039;&#039;sein&#039;&#039; + &#039;&#039;im&#039;&#039; + Infinitiv ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[File:sein_im_infinitiv.png|left|500px|Relative Auftretenshäufigkeit von &#039;&#039;sein&#039;&#039; + &#039;&#039;im&#039;&#039; + Infinitiv innerhalb der einzelnen Areale im Verhältnis zum Gesamtvorkommen in allen Arealen (in %)]]&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot; width=&amp;quot;450px&amp;quot; style=&amp;quot;margin: auto;&amp;quot;&lt;br /&gt;
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! Sprachregion !! ! data-sort-type=&amp;quot;number&amp;quot; | &#039;&#039;sein&#039;&#039; + &#039;&#039;im&#039;&#039; + Infinitiv&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| LIE || 1% (u.S.)&lt;br /&gt;
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| STIR || 10%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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| {{Kapitälchen|A-ost}} || 14%&lt;br /&gt;
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| BELG || 4%&lt;br /&gt;
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|} &amp;lt;div style=&amp;quot;clear: both;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt;Abbildung und Tabelle 4: Relative Auftretenshäufigkeit von &#039;&#039;sein&#039;&#039; + &#039;&#039;im&#039;&#039; + Infinitiv innerhalb der einzelnen Areale im Verhältnis zum Gesamtvorkommen in allen Arealen (in %)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Kapitälchen|Bárta}}, Marek (2014): &#039;&#039;Funktionen und Eigenschaften der Tempora in der deutschen Sprache. Randphänomene wie das doppelte Perfekt, der (ober)deutsche Präteritumschwund, der am-Progressiv und die tun-Periphrase&#039;&#039;. Hamburg: Diplomica Verlag.&lt;br /&gt;
* {{Kapitälchen|Flick}}, Johanna / {{Kapitälchen|Kuhmichel}}, Katrin (2013): Der am-Progressiv in Dialekt und Standardsprache. In: &#039;&#039;Jahrbuch für Germanistische Sprachgeschichte&#039;&#039; 4(1), S. 52–76. &lt;br /&gt;
* {{Kapitälchen|Hoffmann}}, Ludger (2012): Darf man &amp;quot;Ich bin am Schreiben&amp;quot; schreiben? – Bereichert die Verlaufsform (der Progressiv) das Deutsche? In: Schneider, Roman / Konopka, Marek (Hrsg.): &#039;&#039;Grammatische Stolpersteine digital: Festschrift für Bruno Strecker zum 65. Geburtstag&#039;&#039;. Mannheim: Institut für Deutsche Sprache, S. 135–144. https://ids-pub.bsz-bw.de/frontdoor/index/index/docId/1468.&lt;br /&gt;
* {{Kapitälchen|Van Pottelberge}}, Jeroen (2005): Ist jedes grammatische Verfahren Ergebnis eines Grammatikalisierungsprozesses? Fragen zur Entwicklung des am-Progressivs. In: Mortelmans, Tanja / Leuschner, Thorsten / De Groot, Sarah (Hrsg.): &#039;&#039;Grammatikalisierung im Deutschen&#039;&#039;. Berlin/New York: de Gruyter, S. 169–191.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* Grundlagenartikel: [[Flexion]] (oder direkt Unterkapitel [[Flexion#Verbalflexion|Verbalflexion]])&lt;br /&gt;
* Thematisch verwandte Artikel: [[tun-Periphrasen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:gray&amp;quot;&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt;&#039;&#039;Verfasst von Elisabeth Scherr&#039;&#039;&amp;lt;/small&amp;gt; &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verben – Verbalperiphrasen]] [[Kategorie:Überblicksartikel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>EricSeubert</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mediawiki.ids-mannheim.de/VarGra1.46/index.php?title=Schubladisieren&amp;diff=31646</id>
		<title>Schubladisieren</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mediawiki.ids-mannheim.de/VarGra1.46/index.php?title=Schubladisieren&amp;diff=31646"/>
		<updated>2018-11-21T13:12:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;EricSeubert: Textersetzung - „}[^}]+&amp;lt;small&amp;gt;Abbildung und Tabelle“ durch „} &amp;lt;div style=&amp;quot;clear: both;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt;Abbildung und Tabelle“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Lesehilfe}}&lt;br /&gt;
{{DISPLAYTITLE:schubladisieren}} &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;schubladisieren&#039;&#039;&#039; sw.V./hat {{Kapitälchen|CH}}&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
Vom Substantiv &#039;&#039;Schublade&#039;&#039; kann mithilfe des Wortbildungselements [[Verben auf -isier(en) | &#039;&#039;-isier-&#039;&#039;]] das Verb &#039;&#039;schubladisieren&#039;&#039; abgeleitet werden. Dieses Verb ist ausschliesslich in A* und CH üblich. Es kann einerseits in der Bedeutung &#039;sich nicht länger mit etwas beschäftigen&#039; verwendet werden: &#039;&#039;In der Zeit wurden schriftliche Gesuche, die Asylbewerber an die Schweizer Botschaften in Syrien und Ägypten sandten, &#039;&#039;&#039;schubladisiert&#039;&#039;&#039; statt ordnungsgemäss geprüft.&#039;&#039; (Aargauer Zeitung). Andererseits wird es aber auch in der Bedeutung &#039;jemanden oder etwas pauschal einer bestimmten Gruppe zuordnen&#039; gebraucht: &#039;&#039;Wir sehen uns als etwas Neues und wollen uns auch nicht als linke Protestbewegung &#039;&#039;&#039;schubladisieren&#039;&#039;&#039; lassen.&#039;&#039; (Tiroler Tageszeitung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Fachliteratur wird gelegentlich erwähnt, dass vom Substantiv &#039;&#039;Schublade&#039;&#039; nicht nur über das Wortbildungselement [[Verben auf -isier(en) | &#039;&#039;-isier-&#039;&#039;]] ein Verb abgeleitet werden kann, sondern auch mit &#039;&#039;-ier-&#039;&#039; (also &#039;&#039;schublad&#039;&#039;&#039;ier&#039;&#039;&#039;en&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kapitälchen|ÖWB}} (2012). 42., neu bearbeitete Auflage. Wien: ÖBV, S. 622.&amp;lt;/ref&amp;gt;), und dass die beiden Verben &#039;&#039;schubladieren&#039;&#039; und &#039;&#039;schubladisieren&#039;&#039; areal unterschiedlich verwendet würden. Dies kann durch die [[Korpus, Regionen und analysierte Zeitungen|Variantengrammatik]] nicht bestätigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispielbelege ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Obwohl es schwierig ist, uns zu &#039;&#039;&#039;schubladisieren&#039;&#039;&#039;, lässt sich unser Stil am ehesten als Rock mit einer Tendenz zum Pop umschreiben.&#039;&#039; (Berner Zeitung).&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Schematisch &#039;&#039;&#039;schubladisieren&#039;&#039;&#039; lassen sich die politischen Freibeuter aber (noch) nicht.&#039;&#039; (St. Galler Tagblatt).&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Die Gemeinde kann das Gesuch nun sicher &#039;&#039;&#039;schubladisieren&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039; (Aargauer Zeitung).&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Gänzlich &#039;&#039;&#039;schubladisiert&#039;&#039;&#039; wurden die Pläne freilich nie, es galten eben andere Prioritäten.&#039;&#039; (Vorarlberg Online).&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Auch könne so nicht etwa ein einzelner Bediensteter, der die Geschäfte abgeschlossen habe, zuerst an diese Unterlagen kommen und sie möglicherweise &#039;&#039;&#039;schubladisieren&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039; (Salzburger Nachrichten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karte und Frequenztabelle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lesehilfe_Tabelle}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:schubladisieren.gif|left|470px|Relative Auftretenshäufigkeit von &#039;&#039;schubladisieren&#039;&#039; innerhalb der einzelnen Sprachregionen im Verhältnis zum Gesamtvorkommen in allen Sprachregionen (in %)]]&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot; width=&amp;quot;450px&amp;quot; style=&amp;quot;margin: auto;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ style=&amp;quot;padding-bottom:1em;&amp;quot; | &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Areal !! ! data-sort-type=&amp;quot;number&amp;quot; | schubladisieren&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-südwest}} || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-nordost}} || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| LIE || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-nordwest}} || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| BELG || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-mittelwest}} || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| STIR || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-südost}} || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-mittelost}} || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| LUX || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|A-ost}} || 10% (u.S.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|A-mitte}} || 18% (u.S.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|A-südost}} || 15% (u.S.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|A-west}} || 33% (u.S.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| CH || 24%&lt;br /&gt;
|} &amp;lt;div style=&amp;quot;clear: both;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt;Abbildung und Tabelle 1: Relative Auftretenshäufigkeit von &#039;&#039;schubladisieren&#039;&#039; innerhalb der einzelnen Sprachregionen im Verhältnis zum Gesamtvorkommen in allen Sprachregionen (in %)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* Grundlagenartikel: [[Wortbildung]] (oder direkt Unterkapitel [[Wortbildung#Verbderivation|Verbderivation]]) &lt;br /&gt;
* Überblicksartikel: [[Verben auf -isier(en)|Verben auf -&#039;&#039;isier(en)&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
* Einzelartikel: [[terminieren / terminisieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verben auf -isier(en)]] [[Kategorie:Einzelartikel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>EricSeubert</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mediawiki.ids-mannheim.de/VarGra1.46/index.php?title=Polster&amp;diff=31645</id>
		<title>Polster</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mediawiki.ids-mannheim.de/VarGra1.46/index.php?title=Polster&amp;diff=31645"/>
		<updated>2018-11-21T13:12:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;EricSeubert: Textersetzung - „}[^}]+&amp;lt;small&amp;gt;Abbildung und Tabelle“ durch „} &amp;lt;div style=&amp;quot;clear: both;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt;Abbildung und Tabelle“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;Polster&#039;&#039; weist sowohl Variation beim [[#Genus|Genus]] als auch bei der [[#Pluralbildung|Pluralbildung]] auf.&amp;lt;br&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Genus = &lt;br /&gt;
{{Lesehilfe}} &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Polster&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;Genus&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;das&#039;&#039;&#039; {{Kapitälchen|überall}}; &#039;&#039;&#039;der&#039;&#039;&#039; {{Kapitälchen|A}}; -s/-s, Polster, Pölster/Polster, Pölster&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Polster&#039;&#039; wird in den Bedeutungen &#039;Kissen, Stoffhülle mit weicher Füllung (bes. als Unterlage für den Kopf)&#039; und &#039;(finanz.) Rücklage&#039; mit maskulinem oder neutralem [[Genus]] gebraucht (vgl. [[Genus bei einheimischen Substantiven]]). In {{Kapitälchen|A-südost}}, {{Kapitälchen|A-mitte}} und {{Kapitälchen|A-ost}} ist die maskuline Variante die übliche, auch in {{Kapitälchen|A-west}} ist sie – neben der häufigeren neutralen Variante – gebräuchlich: &#039;&#039;Es könne aber auch nicht ausgeschlossen werden, dass die Abwärme einer Nachttischlampe &#039;&#039;&#039;den Kopfpolster&#039;&#039;&#039; in Brand gesetzt haben könnte, so die Polizei.&#039;&#039; (Kleine Zeitung, Steiermark und Kärnten). Im restlichen deutschsprachigen Raum ist ausnahmslos das neutrale Genus im Gebrauch: &#039;&#039;&amp;quot;Schön über Nacht&amp;quot; ist also der fromme Wunsch dahinter, für &#039;&#039;&#039;das Kopfpolster&#039;&#039;&#039; ist es vielleicht weniger spaßig.&#039;&#039; (Der Standard).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispielbelege ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;das Polster&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Der Vorsprung der Westfalia auf den Letzten beträgt zwar derzeit noch fünf Punkte, auf den Vorletzten ist &#039;&#039;&#039;das Polster&#039;&#039;&#039; aber auf zwei Zähler geschmolzen.&#039;&#039; (Neue Osnabrücker Zeitung).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Das rote Sitzpolster&#039;&#039;&#039; verleiht der Christkönigskirche nun eine zusätzliche Farbe.&#039;&#039; (Schwäbische Zeitung).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Acht Tore Vorsprung waren &#039;&#039;&#039;ein komfortables Polster&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039; (St. Galler Tagblatt).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;&amp;quot;Vielfach werden Dinge vergessen, und damit die Kinder ihre Hausaufgaben machen können, brauchen wir hier &#039;&#039;&#039;ein kleines Polster&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, weiß Monika Kück aus Erfahrung zu berichten.&#039;&#039; (Weser-Kurier).&lt;br /&gt;
**Zum einen haben Anleger so &#039;&#039;&#039;ein kleines Finanzpolster&#039;&#039;&#039; für unerwartete Ausgaben. (Thüringer Allgemeine).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;der Polster&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Hohe Ausgaben sind programmiert, der Wettbewerb ist hart wie nie und &#039;&#039;&#039;der Polster&#039;&#039;&#039; an Liquidität dünn.&#039;&#039; (Der Standard).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;&amp;quot;Mit Freude und Staunen habe ich &#039;&#039;&#039;Ihren Lesepolster&#039;&#039;&#039; in einer Zeitschrift entdeckt&amp;quot;, begann sie ihre E-Mail und bestellte.&#039;&#039; (Heilbronner Stimme).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Es könne aber auch nicht ausgeschlossen werden, dass die Abwärme einer Nachttischlampe &#039;&#039;&#039;den Kopfpolster&#039;&#039;&#039; in Brand gesetzt haben könnte, so die Polizei.&#039;&#039; (Kleine Zeitung, Steiermark und Kärnten).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Das Geld der Österreicher ist sicher. &#039;&#039;&#039;Der Kapitalpolster&#039;&#039;&#039; der Banken wurde erhöht, und wir haben auch einen wichtigen Partner: Deutschland.&#039;&#039; (Kronen Zeitung, Steiermark und Kärnten).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Das ist nämlich &#039;&#039;&#039;der Polster&#039;&#039;&#039;, der so gebaut ist, dass er verhindert, dass man beim Gasaufmachen unkontrolliert nach hinten rutscht und so lange am offenen Gas hängt, bis einem ein entrüsteter Hausbesitzer die Wand auf den Scheinwerfer klescht.&#039;&#039; (Der Standard).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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|&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;nolines&amp;quot; widths=&amp;quot;300px&amp;quot; heights=&amp;quot;300px&amp;quot;&amp;gt;File:Polster_genus.png|Relative Auftretenshäufigkeit von &#039;&#039;das Polster / der Polster&#039;&#039; innerhalb der einzelnen Areale&amp;lt;/gallery&amp;gt; &lt;br /&gt;
|&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;nolines&amp;quot; widths=&amp;quot;300px&amp;quot; heights=&amp;quot;300px&amp;quot;&amp;gt;File:Polster_das.png|Relative Auftretenshäufigkeit von &#039;&#039;das Polster&#039;&#039; innerhalb der einzelnen Areale im Verhältnis zu &#039;&#039;der Polster&#039;&#039; (in %) &amp;lt;/gallery&amp;gt; &lt;br /&gt;
|&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;nolines&amp;quot; widths=&amp;quot;300px&amp;quot; heights=&amp;quot;300px&amp;quot;&amp;gt;File:Polster_der.png|Relative Auftretenshäufigkeit von &#039;&#039;der Polster&#039;&#039; innerhalb der einzelnen Areale im Verhältnis zu &#039;&#039;das Polster&#039;&#039; (in %)&amp;lt;/gallery&amp;gt; &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
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== Frequenztabelle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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! Areal !! ! data-sort-type=&amp;quot;number&amp;quot; | das Polster !! ! data-sort-type=&amp;quot;number&amp;quot; | der Polster&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
= Pluralbildung = &lt;br /&gt;
{{Lesehilfe}} &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Polster&#039;&#039;&#039; das/der, -s/-s, &#039;&#039;Plural:&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Pölster&#039;&#039;&#039;  {{Kapitälchen|A-mitte}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Plural des Substantivs &#039;&#039;Polster&#039;&#039; und seiner Zusammensetzungen kann in den Bedeutungen &#039;Kissen, Stoffhülle mit weicher Füllung&#039; und &#039;Pflanzenpolster&#039; in A durch den [http://hypermedia.ids-mannheim.de/call/public/termwb.ansicht?v_app=g&amp;amp;v_id=3115 Umlaut] &#039;&#039;ö&#039;&#039; markiert werden (vgl. [[Pluralbildung mit / ohne Umlaut]]): &#039;&#039;Kleinigkeiten wie Rollos, &#039;&#039;&#039;Pölster&#039;&#039;&#039;, Plaids, Spiegel oder Bilder genügen bereits häufig, um dem Zuhause einen persönlichen Stil zu verleihen.&#039;&#039; (Der Standard). Im gesamten übrigen deutschsprachigen Raum wird in allen Bedeutungen ausnahmslos die Pluralform &#039;&#039;Polster&#039;&#039; verwendet: &#039;&#039;Die &#039;&#039;&#039;Polster&#039;&#039;&#039; der Stühle wurden gereinigt.&#039;&#039; (GrenzEcho). Die areale Verbreitung der Pluralform &#039;&#039;Pölster&#039;&#039; deckt sich mit jener der maskulinen Singularform [[#Genus|&#039;&#039;der Polster&#039;&#039;]]: Beide Varianten kommen nur in A vor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispielbelege ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Fischgrätenparkett und hohe Decken verstrahlen Altwiener Flair, eine Buddhastatue und &#039;&#039;&#039;Sitzpölster&#039;&#039;&#039; einen Hauch fernöstlicher Atmosphäre.&#039;&#039; (Wiener Zeitung).&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Die quietschgrünen &#039;&#039;&#039;Pölster&#039;&#039;&#039; der Llareta-Pflanzen – hart wie Stein, aber gut zum Heizen.&#039;&#039; (Der Standard).&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Wer &#039;&#039;&#039;Kopfpölster&#039;&#039;&#039; und Decken sucht, landet häufig bei diesem Traditionshaus.&#039;&#039; (Kurier, Oberösterreich).&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Genauso funktionieren solche Farben als Dekorationselemente zuhause – ein paar &#039;&#039;&#039;Pölster&#039;&#039;&#039; oder eine Tischdecke in der richtigen Farbe können bereits einen riesengroßen Unterschied machen.&#039;&#039; (Vorarlberg Online).&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&amp;quot;Ich habe lange probiert, um Drucke, die man normal auf Stoffe druckt, auf die Möbel zu bekommen&amp;quot;, sagt Winkler, die neben Kleinmöbeln auch Kerzenständer, Vasen, handgenähte &#039;&#039;&#039;Pölster&#039;&#039;&#039; oder Dekorationsgegenstände anbietet.&#039;&#039; (Kleine Zeitung, Steiermark und Kärnten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karte und Frequenztabelle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lesehilfe_Tabelle}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:pölster2.png|left|500px|Relative Auftretenshäufigkeit von &#039;&#039;Pölster&#039;&#039; innerhalb der einzelnen Areale im Verhältnis zum Gesamtvorkommen in allen Arealen (in %)]]&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot; width=&amp;quot;450px&amp;quot; style=&amp;quot;margin: auto;&amp;quot;&lt;br /&gt;
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| {{Kapitälchen|D-mittelwest}} || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| STIR || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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| {{Kapitälchen|D-mittelost}} || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| LUX || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| CH || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|A-west}} || 5% (u.S.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|A-ost}} || 29% (u.S.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|A-südost}} || 15% (u.S.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|A-mitte}} || 51%&lt;br /&gt;
|} &amp;lt;div style=&amp;quot;clear: both;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt;Abbildung und Tabelle 2: Relative Auftretenshäufigkeit von &#039;&#039;Pölster&#039;&#039; innerhalb der einzelnen Areale im Verhältnis zum Gesamtvorkommen in allen Arealen (in %)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Siehe auch =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Genus&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Grundlagenartikel: [[Genus]] (oder direkt Unterkapitel [[Genus#Genusschwankungen: Variation des Genus bei Substantiven im Deutschen|Genusschwankungen: Variation des Genus bei Substantiven im Deutschen]])&lt;br /&gt;
* Überblicksartikel: [[Genus bei einheimischen Substantiven]]&lt;br /&gt;
* Einzelartikel: [[Bruchzahlen (Genus)|Bruchzahlen]], [[Gehalt]], [[Kies]], [[Mami]], [[Monat]], [[Pauschale]], [[Pfand]], [[Schorle]], [[Verdienst]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Flexion&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Grundlagenartikel: [[Flexion]] (oder direkt Unterkapitel [[Flexion#Substantivflexion|Substantivflexion]])&lt;br /&gt;
* Überblicksartikel: [[Pluralbildung mit / ohne Umlaut]]&lt;br /&gt;
* Einzelartikel: [[Block]], [[Bogen]], [[Denkmal]], [[Grabmal]], [[Hochwasser]], [[Kragen]], [[Kran]], [[Park]], [[Pastor]], [[Wagen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Genus bei einheimischen Substantiven]][[Kategorie:Pluralbildung mit / ohne Umlaut]][[Kategorie:Einzelartikel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>EricSeubert</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mediawiki.ids-mannheim.de/VarGra1.46/index.php?title=Passivperiphrasen_mit_bekommen,_erhalten,_kriegen&amp;diff=31644</id>
		<title>Passivperiphrasen mit bekommen, erhalten, kriegen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mediawiki.ids-mannheim.de/VarGra1.46/index.php?title=Passivperiphrasen_mit_bekommen,_erhalten,_kriegen&amp;diff=31644"/>
		<updated>2018-11-21T13:12:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;EricSeubert: Textersetzung - „}[^}]+&amp;lt;small&amp;gt;Abbildung und Tabelle“ durch „} &amp;lt;div style=&amp;quot;clear: both;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt;Abbildung und Tabelle“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Lesehilfe}}&lt;br /&gt;
{{DISPLAYTITLE:Passivperiphrasen mit &#039;&#039;bekommen&#039;&#039;, &#039;&#039;erhalten&#039;&#039;, &#039;&#039;kriegen&#039;&#039;}}&lt;br /&gt;
==Allgemeines zum Variantenphänomen und zur grammatischen Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verben &#039;&#039;bekommen&#039;&#039;, &#039;&#039;erhalten&#039;&#039; und &#039;&#039;kriegen&#039;&#039; können in Kombination mit einem weiteren Verb (z. B. &#039;&#039;schenken&#039;&#039;) auftreten, das im [[Flexion#Verbalflexion|Partizip II]] (Partizip Perfekt) steht (vgl. &#039;&#039;Er bekommt ein Buch geschenkt&#039;&#039;.). Man spricht dann von Passivperiphrasen. Diese Konstruktionen haben die Bedeutung, die in der Fachliteratur dem [http://hypermedia.ids-mannheim.de/call/public/sysgram.ansicht?v_typ=d&amp;amp;v_id=929&amp;amp;v_wort=Vorgangspassiv Vorgangspassiv] (gebildet mit dem Hilfsverb &#039;&#039;werden&#039;&#039;) zugeschrieben wird, vgl. &#039;&#039;Ihr &#039;&#039;&#039;wird&#039;&#039;&#039; ein Fahrrad &#039;&#039;&#039;geschenkt&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. → &#039;&#039;Sie &#039;&#039;&#039;erhält&#039;&#039;&#039; / &#039;&#039;&#039;bekommt&#039;&#039;&#039; / &#039;&#039;&#039;kriegt&#039;&#039;&#039; ein Fahrrad &#039;&#039;&#039;geschenkt&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Vorgangspassiv stellt die Handlung selbst in den Fokus. Der eigentlich [http://hypermedia.ids-mannheim.de/call/public/termwb.ansicht?v_app=g&amp;amp;v_id=259&amp;amp;v_wort=Agens Handelnde] kann in diesem Fall ungenannt bleiben; möglich ist aber auch, dass dieser in einer Präpositionalphrase (z. B. &#039;&#039;von jemandem, durch jemanden&#039;&#039;) genannt wird. In den Passivumschreibungen mit &#039;&#039;bekommen&#039;&#039;, &#039;&#039;erhalten&#039;&#039; und &#039;&#039;kriegen&#039;&#039; wird der von der Handlung oder dem Vorgang Betroffene im Subjekt realisiert (im obigen Beispielsatz &#039;&#039;Sie&#039;&#039;), während er im Vorgangspassiv mit &#039;&#039;werden&#039;&#039; im Dativobjekt erscheint (im obigen Beispielsatz &#039;&#039;Ihr&#039;&#039;). Weil das Subjekt in Passivumschreibungen mit &#039;&#039;bekommen&#039;&#039;, &#039;&#039;erhalten&#039;&#039; und &#039;&#039;kriegen&#039;&#039; oft für den Adressaten oder den [http://hypermedia.ids-mannheim.de/call/public/termwb.ansicht?v_app=g&amp;amp;v_id=225&amp;amp;v_wort=Rezipient Rezipienten] der im Verb ausgedrückten Handlung steht, werden diese Konstruktionen auch als &#039;&#039;Rezipientenpassiv&#039;&#039; bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. {{Kapitälchen|Helbig}}, Gerhard / {{Kapitälchen|Buscha}}, Joachim (2005): &#039;&#039;Deutsche Grammatik. Ein Handbuch für den Ausländerunterricht&#039;&#039;. 5. Auflage. Berlin u.a.: Langenscheidt, S. 163.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;Beispielbelege&amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;bekommen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Als er zu Weihnachten dann ein Computer-Programm &#039;&#039;&#039;geschenkt bekam&#039;&#039;&#039;, mit dem er die Kompositionen in Songs mit allem Drum und Dran umsetzen kann, da wars um ihn geschehen.&#039;&#039; (inFranken.de).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Auch die vielen kleinen Tierliebhaber &#039;&#039;&#039;bekamen&#039;&#039;&#039; am Sonntag etwas &#039;&#039;&#039;geboten&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039; (Weser-Kurier).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Der Chef wäre wohl kaum amüsiert, &#039;&#039;&#039;bekäme&#039;&#039;&#039; er eine grüne Karte auf den Schreibtisch &#039;&#039;&#039;gelegt&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; […]&#039;&#039;.&#039;&#039; (Kölner Stadt-Anzeiger).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Im Juli 2010 habe man einen Polizeibericht &#039;&#039;&#039;übermittelt bekommen&#039;&#039;&#039;, dass der ältere Sohn der Frau vom Balkon auf das Dach gestiegen war.&#039;&#039; (Kronen Zeitung, Steiermark und Kärnten).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Jeder &#039;&#039;&#039;bekommt&#039;&#039;&#039; einen Aufkleber auf den Pullover &#039;&#039;&#039;geklebt&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; […]&#039;&#039;.&#039;&#039; (Südkurier).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;erhalten&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Jedes Mädchen &#039;&#039;&#039;erhält&#039;&#039;&#039; an diesem Vormittag eine Betreuungsschülerin zur Seite &#039;&#039;&#039;gestellt&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039; (Oberösterreichische Nachrichten).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Eine Woche lang &#039;&#039;&#039;erhalten&#039;&#039;&#039; alle Schulen ein Gratis-Zeitungspaket in die Klassen &#039;&#039;&#039;geliefert&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; […]&#039;&#039;.&#039;&#039; (Rheinische Post).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;In den 1990er Jahren &#039;&#039;&#039;erhielt&#039;&#039;&#039; der Förderverein noch Medikamente von Apotheken &#039;&#039;&#039;geschenkt&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039; (Nordkurier).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Das dazu benötigte Holz &#039;&#039;&#039;erhielten&#039;&#039;&#039; sie vom ortsansässigen Sägewerk &#039;&#039;&#039;gestellt&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039; (Schwarzwälder Bote).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Wer etwas erstehen wollte und nach dem Preis fragte, &#039;&#039;&#039;erhielt&#039;&#039;&#039; den Materialwert &#039;&#039;&#039;genannt&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039; (Neue Osnabrücker Zeitung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;kriegen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Auch Spielzeug, einen Tischtennistisch und Velos &#039;&#039;&#039;kriegten&#039;&#039;&#039; sie &#039;&#039;&#039;geschenkt&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039; (Aargauer Zeitung).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Man &#039;&#039;&#039;kriegt&#039;&#039;&#039; auf der Massagebank mitunter Dinge &#039;&#039;&#039;gesagt&#039;&#039;&#039;, die man für sich behalten muss.&#039;&#039; (Freie Presse).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Wenn ich gewinne, &#039;&#039;&#039;krieg&#039;&#039;&#039; ich von meiner Oma ein Stofftier &#039;&#039;&#039;geschenkt&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; […]&#039;&#039;.&#039;&#039; (Augsburger Allgemeine).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Wer nicht den Mut hat, sich zu blamieren, &#039;&#039;&#039;kriegt&#039;&#039;&#039; nie etwas auf die Beine &#039;&#039;&#039;gestellt&#039;&#039;&#039;!&#039;&#039; (Neue Osnabrücker Zeitung).&lt;br /&gt;
**&#039;&#039;Wir wollen eben, dass die Leute etwas &#039;&#039;&#039;geboten kriegen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; […]&#039;&#039;.&#039;&#039; (Schwäbische Zeitung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Areale Variation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Fachliteratur wird meist angenommen, dass solche Formen der Passivumschreibung in der gesprochenen Sprache vorkommen.&amp;lt;ref&amp;gt; Vgl. {{Kapitälchen|Wahrig}}, Gerhard (2006): &#039;&#039;Die deutsche Rechtschreibung. Herausgegeben von der Wahrig-Redaktion. Wissenschaftliche Beratung durch Lutz Götze&#039;&#039;. Gütersloh/München: Cornelsen.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es wird aber auch vermerkt, dass zumindest die &#039;&#039;bekommen&#039;&#039;-Variante auch im geschriebenen Standard verwendet werde, &#039;&#039;kriegen&#039;&#039; wird seinerseits als umgangssprachlich eingestuft.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kapitälchen|Duden}} (2016): &#039;&#039;Das Wörterbuch der sprachlichen Zweifelsfälle. Richtiges und gutes Deutsch.&#039;&#039; 8., vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage. Berlin: Dudenverlag (= Band 9), S. 689.&amp;lt;/ref&amp;gt; Tatsächlich kann durch die [[Korpus, Regionen und analysierte Zeitungen|Variantengrammatik]] bestätigt werden, dass die &#039;&#039;bekommen&#039;&#039;-Variante am häufigsten vorkommt, sie bildet etwa 90% der Passivperiphrasen. Konstruktionen mit &#039;&#039;erhalten&#039;&#039; und &#039;&#039;kriegen&#039;&#039; machen jeweils etwa 5% der Passivperiphrasen aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Passivperiphrasen mit &#039;&#039;bekommen&#039;&#039;, &#039;&#039;erhalten&#039;&#039; oder &#039;&#039;kriegen&#039;&#039; kommen in allen Regionen des deutschsprachigen Raums vor, vergleichsweise selten treten sie aber in BELG, LUX, CH, LIE* und STIR auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karte und Frequenztabelle Passivperiphrasen mit &#039;&#039;bekommen&#039;&#039;, &#039;&#039;erhalten&#039;&#039;, &#039;&#039;kriegen&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lesehilfe_Tabelle}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Passivperiphrasen_bekommen_erhalten_kriegen.png|left|500px|Relative Auftretenshäufigkeit von &#039;&#039;Passivperiphrasen mit bekommen, erhalten, kriegen&#039;&#039; innerhalb der einzelnen Sprachregionen im Verhältnis zum Gesamtvorkommen in allen Sprachregionen (in %)]]&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot; width=&amp;quot;450px&amp;quot; style=&amp;quot;margin: auto;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ style=&amp;quot;padding-bottom:1em;&amp;quot; | &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Sprachregion !! ! data-sort-type=&amp;quot;number&amp;quot; | Passivperiphrasen mit &amp;lt;br&amp;gt; &#039;&#039;bekommen, erhalten, kriegen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| LIE || 2% (u.S.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| STIR || 2%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| BELG || 3%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| LUX || 3%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|A-ost}} || 8%&lt;br /&gt;
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| {{Kapitälchen|A-west}} || 6%&lt;br /&gt;
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| {{Kapitälchen|A-südost}} || 7%&lt;br /&gt;
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| {{Kapitälchen|D-nordwest}} || 9%&lt;br /&gt;
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| {{Kapitälchen|D-mittelost}} || 8%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|} &amp;lt;div style=&amp;quot;clear: both;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt;Abbildung und Tabelle 1: Relative Auftretenshäufigkeit von Passivperiphrasen mit &#039;&#039;bekommen&#039;&#039;, &#039;&#039;erhalten&#039;&#039;, &#039;&#039;kriegen&#039;&#039; innerhalb der einzelnen Sprachregionen im Verhältnis zum Gesamtvorkommen in allen Sprachregionen (in %)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karte und Frequenztabelle Passivperiphrasen mit &#039;&#039;bekommen&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lesehilfe_Tabelle}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Passivumschreibungen mit &#039;&#039;bekommen&#039;&#039; werden im gesamten deutschsprachigen Raum verwendet, vergleichsweise selten aber in BELG, CH, LIE*, LUX und STIR. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Passivperiphrasen_bekommen4.png|left|500px|Relative Auftretenshäufigkeit von &#039;&#039;Passivperiphrasen mit bekommen&#039;&#039; innerhalb der einzelnen Sprachregionen im Verhältnis zum Gesamtvorkommen in allen Sprachregionen (in %)]]&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot; width=&amp;quot;450px&amp;quot; style=&amp;quot;margin: auto;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ style=&amp;quot;padding-bottom:1em;&amp;quot; | &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Sprachregion !! ! data-sort-type=&amp;quot;number&amp;quot; | Passivperiphrasen &amp;lt;br&amp;gt; mit &#039;&#039;bekommen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| LIE || 2% (u.S.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| STIR || 2%&lt;br /&gt;
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| BELG || 3%&lt;br /&gt;
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| {{Kapitälchen|D-mittelwest}} || 11%&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|} &amp;lt;div style=&amp;quot;clear: both;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt;Abbildung und Tabelle 2: Relative Auftretenshäufigkeit von Passivperiphrasen mit &#039;&#039;bekommen&#039;&#039; innerhalb der einzelnen Sprachregionen im Verhältnis zum Gesamtvorkommen in allen Sprachregionen (in %)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karte und Frequenztabelle Passivperiphrasen mit &#039;&#039;erhalten&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lesehilfe_Tabelle}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Passivumschreibungen mit &#039;&#039;erhalten&#039;&#039; kommen vor allem in {{Kapitälchen|A-west}} und CH vor, seltener werden sie aber auch in D verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Passivperiphrasen_erhalten3.png|left|500px|Relative Auftretenshäufigkeit von &#039;&#039;Passivperiphrasen mit erhalten&#039;&#039; innerhalb der einzelnen Sprachregionen im Verhältnis zum Gesamtvorkommen in allen Sprachregionen (in %)]]&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot; width=&amp;quot;450px&amp;quot; style=&amp;quot;margin: auto;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ style=&amp;quot;padding-bottom:1em;&amp;quot; | &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Sprachregion !! ! data-sort-type=&amp;quot;number&amp;quot; | Passivperiphrasen &amp;lt;br&amp;gt; mit &#039;&#039;erhalten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| LIE || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| LUX || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| STIR || 4% (u.S.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|A-ost}} || 8% (u.S.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| BELG || 13% (u.S.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|A-mitte}} || 6% (u.S.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|A-südost}} || 5% (u.S.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|A-west}} || 14%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-nordwest}} || 6%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-mittelwest}} || 5%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-nordost}} || 4%&lt;br /&gt;
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| {{Kapitälchen|D-südwest}} || 5%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-mittelost}} || 5%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-südost}} || 4%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| CH || 21%&lt;br /&gt;
|} &amp;lt;div style=&amp;quot;clear: both;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt;Abbildung und Tabelle 3: Relative Auftretenshäufigkeit von Passivperiphrasen mit &#039;&#039;erhalten&#039;&#039; innerhalb der einzelnen Sprachregionen im Verhältnis zum Gesamtvorkommen in allen Sprachregionen (in %)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karte und Frequenztabelle Passivperiphrasen mit &#039;&#039;kriegen&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lesehilfe_Tabelle}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;kriegen&#039;&#039;-Variante wird in der schriftlichen Standardsprache sehr selten verwendet und kommt tendenziell v. a. in {{Kapitälchen|D}} vor (allerdings überwiegend eingebettet in informelle Kontexte und Zitate).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Passivperiphrasen_kriegen2.png|left|500px|Relative Auftretenshäufigkeit von &#039;&#039;Passivperiphrasen mit kriegen&#039;&#039; innerhalb der einzelnen Sprachregionen im Verhältnis zum Gesamtvorkommen in allen Sprachregionen (in %)]]&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot; width=&amp;quot;450px&amp;quot; style=&amp;quot;margin: auto;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ style=&amp;quot;padding-bottom:1em;&amp;quot; | &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Sprachregion !! ! data-sort-type=&amp;quot;number&amp;quot; | Passivperiphrasen &amp;lt;br&amp;gt; mit &#039;&#039;kriegen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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| LIE || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| STIR || -&lt;br /&gt;
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| {{Kapitälchen|A-ost}} || 5% (u.S.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|A-südost}} || 1% (u.S.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| BELG || 7% (u.S.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|A-west}} || 2% (u.S.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| LUX || 13% (u.S.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|A-mitte}} || 6% (u.S.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| CH || 4% (u.S.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-südwest}} || 6%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-nordwest}} || 11%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-mittelost}} || 9%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-südost}} || 8%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-mittelwest}} || 14%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Kapitälchen|D-nordost}} || 14%&lt;br /&gt;
|} &amp;lt;div style=&amp;quot;clear: both;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt;Abbildung und Tabelle 4: Relative Auftretenshäufigkeit von Passivperiphrasen mit &#039;&#039;kriegen&#039;&#039; innerhalb der einzelnen Sprachregionen im Verhältnis zum Gesamtvorkommen in allen Sprachregionen (in %)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Kapitälchen|Askedal}}, John Ole (2005): Grammatikalisierung und Persistenz im deutschen &amp;quot;Rezipienten-Passiv&amp;quot; mit &#039;&#039;bekommen / kriegen / erhalten&#039;&#039;. In: Leuschner, Thorsten / Mortelmans, Tanja / De Groot, Sarah (Hrsg.): &#039;&#039;Grammatikalisierung im Deutschen&#039;&#039;. Berlin/New York: de Gruyter, S. 211–228.&lt;br /&gt;
* {{Kapitälchen|Glaser}}, Elvira (2005): &amp;quot;Krieg&amp;quot; und &amp;quot;kriegen&amp;quot;. Zur Arealität der BEKOMMEN-Periphrasen. In: Kleinberger Günther, Ulla / Häcki Buhofer, Annelies / Piirainen, Elisabeth (Hrsg.): &#039;&#039;&amp;quot;Krieg und Frieden&amp;quot;. Auseinandersetzung und Versöhnung in Diskursen&#039;&#039;. Tübingen: Francke, S. 43–64.&lt;br /&gt;
* {{Kapitälchen|Leirbukt}}, Oddleif (1997): &#039;&#039;Untersuchungen zum &amp;quot;bekommen&amp;quot;-Passiv im heutigen Deutsch&#039;&#039;. Tübingen: Niemeyer (= Reihe Germanistische Linguistik 177).&lt;br /&gt;
* {{Kapitälchen|Lenz}}, Alexandra N. (2013): &#039;&#039;Vom &amp;quot;kriegen&amp;quot; und &amp;quot;bekommen&amp;quot;. Kognitiv-semantische, variationslinguistische und sprachgeschichtliche Perspektiven&#039;&#039;. Berlin/Boston: de Gruyter (= Linguistik – Impulse &amp;amp; Tendenzen 53).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* Grundlagenartikel: [[Flexion]] (oder direkt Unterkapitel [[Flexion#Verbalflexion|Verbalflexion]])&lt;br /&gt;
* Thematisch verwandte Artikel: [[gehen + zu-Infinitiv]], [[Reflexivpassiv]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:gray&amp;quot;&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt;&#039;&#039;Verfasst von Elisabeth Scherr&#039;&#039;&amp;lt;/small&amp;gt; &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verben – Verbalperiphrasen]] [[Kategorie:Überblicksartikel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>EricSeubert</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mediawiki.ids-mannheim.de/VarGra1.46/index.php?title=Orientieren&amp;diff=31643</id>
		<title>Orientieren</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mediawiki.ids-mannheim.de/VarGra1.46/index.php?title=Orientieren&amp;diff=31643"/>
		<updated>2018-11-21T13:12:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;EricSeubert: Textersetzung - „}[^}]+&amp;lt;small&amp;gt;Abbildung und Tabelle“ durch „} &amp;lt;div style=&amp;quot;clear: both;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt;Abbildung und Tabelle“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{DISPLAYTITLE: orientieren}}&lt;br /&gt;
Das Verb &#039;&#039;orientieren&#039;&#039; kann mit oder ohne &#039;&#039;sich&#039;&#039; (d. h. [[Reflexivität|reflexiv oder nicht-reflexiv]]) gebraucht werden. In der Form ohne &#039;&#039;sich&#039;&#039; kann es [[#orientieren (über)|&#039;(jemanden) informieren (über etwas)&#039;]] bedeuten und wird dann mit einem Akkusativ-Objekt und/oder einem [http://www.canoo.net/services/OnlineGrammar/Satz/Satzglied/Objekt/Praepositional.html Präpositionalobjekt] mit  &#039;&#039;über&#039;&#039; kombiniert. Steht &#039;&#039;(sich) orientieren&#039;&#039; hingegen mit einem Präpositionalobjekt mit &#039;&#039;auf&#039;&#039;, so hat es die Bedeutung [[#orientieren auf|&#039;auf etwas zielen&#039;]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=orientieren (über)=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;orientieren&#039;&#039;&#039; sw.V./hat CH &#039;informieren (über)&#039;&lt;br /&gt;
{{Lesehilfe}}&lt;br /&gt;
Das Verb &#039;&#039;(jemanden) orientieren&#039;&#039; kann ohne &#039;&#039;sich&#039;&#039; (d. h. [[Reflexivität|nicht reflexiv]]) verwendet werden und dabei &#039;(jemanden) informieren&#039; bedeuten. Dabei wird das Thema in einem [http://www.canoo.net/services/OnlineGrammar/Satz/Satzglied/Objekt/Praepositional.html Präpositionalobjekt]  mit &#039;&#039;über&#039;&#039; genannt, und die informierten Personen bilden das Akkusativ-Objekt: &#039;&#039;Vor kurzem hat die Kirche die Ortsvereine &#039;&#039;&#039;über&#039;&#039;&#039; die unsichere Zukunft des Kirchgemeindehauses &#039;&#039;&#039;orientiert&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039; (Berner Zeitung). Das Präpositionalobjekt mit &#039;&#039;über&#039;&#039; bzw. das Akkusativ-Objekt können auch fehlen: &#039;&#039;Als das Amt für Handelsregister und Zivilstandswesen des Kantons Thurgau auf die Geschehnisse aufmerksam wurde, &#039;&#039;&#039;orientierte&#039;&#039;&#039; es das Bundesamt für Migration.&#039;&#039; (St. Galler Tagblatt). &#039;&#039;Bereits heute, Montag, &#039;&#039;&#039;orientierte&#039;&#039;&#039; der Messeveranstalter &#039;&#039;&#039;über&#039;&#039;&#039; die Highlights.&#039;&#039; (Liechtensteiner Vaterland). In dieser Bedeutung wird &#039;&#039;orientieren&#039;&#039; nur in CH und in LIE* gebraucht.&lt;br /&gt;
== Beispielbelege ==&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Im Juni &#039;&#039;&#039;orientierte&#039;&#039;&#039; der Gemeinderat &#039;&#039;&#039;darüber&#039;&#039;&#039;, dass das Bauamt neu organisiert wird.&#039;&#039; (St. Galler Tagblatt).&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Dort wurden die Leute verpflegt und gleichzeitig &#039;&#039;&#039;über&#039;&#039;&#039; die bestehenden Sicherheitskonzepte &#039;&#039;&#039;orientiert&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039; (1815 – Das Oberwalliser Nachrichtenportal).&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Doch zu dieser Zeit erschien er nicht wieder zurück, das Pflegeheim &#039;&#039;&#039;orientierte&#039;&#039;&#039; die Polizei um 00.30 Uhr mit einer Vermisstmeldung.&#039;&#039; (Aargauer Zeitung).&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Die Delegierten der 43 Genossenschaftsgemeinden liessen sich &#039;&#039;&#039;über&#039;&#039;&#039; die vielen neuen Projekte &#039;&#039;&#039;orientieren&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039; (Berner Zeitung).&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Die Vereinspräsidenten &#039;&#039;&#039;orientierten&#039;&#039;&#039; geschlossen, dass man Walser an der Delegiertenversammlung vom 26. März nicht mehr unterstützt.&#039;&#039; (Liechtensteiner Vaterland).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karte und Frequenztabelle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lesehilfe_Tabelle}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:orientieren.png|left|470px|Relative Auftretenshäufigkeit von &#039;&#039;orientieren&#039;&#039; innerhalb der einzelnen Sprachregionen im Verhältnis zum Gesamtvorkommen in allen Sprachregionen (in %)]]&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot; width=&amp;quot;450px&amp;quot; style=&amp;quot;margin: auto;&amp;quot;&lt;br /&gt;
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! Sprachregion !! ! data-sort-type=&amp;quot;number&amp;quot; | orientieren (über)&lt;br /&gt;
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|} &amp;lt;div style=&amp;quot;clear: both;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt;Abbildung und Tabelle 1: Relative Auftretenshäufigkeit von &#039;&#039;orientieren (über)&#039;&#039; innerhalb der einzelnen Sprachregionen im Verhältnis zum Gesamtvorkommen in allen Sprachregionen (in %)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=orientieren auf=&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;orientieren auf&#039;&#039;&#039; sw.V./hat {{Kapitälchen|D-mittelost}}, {{Kapitälchen|D-nordost}} &#039;auf etwas zielen, ausgerichtet sein auf, konzentriert sein auf&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Verb &#039;&#039;orientieren&#039;&#039; kann mit einem [http://www.canoo.net/services/OnlineGrammar/Satz/Satzglied/Objekt/Praepositional.html Präpositionalobjekt] mit &#039;&#039;auf&#039;&#039; verbunden werden und bedeutet dann &#039;auf etwas zielen&#039;. Diese Verbindung ist nur in {{Kapitälchen|D-nordost}} und {{Kapitälchen|D-mittelost}} gebräuchlich: &#039;&#039;Bislang wurde oft zu einseitig &#039;&#039;&#039;auf&#039;&#039;&#039; Wandern und Radfahren &#039;&#039;&#039;orientiert&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039; (Thüringer Allgemeine). Die Präposition &#039;&#039;auf&#039;&#039; steht dabei mit dem Akkusativ: &#039;&#039;Bislang habe man als Vorbeugung vor allem &#039;&#039;&#039;auf&#039;&#039;&#039; klassische Risiken &#039;&#039;&#039;orientiert&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; […]. (Märkische Online Zeitung). &#039;&#039;Orientieren auf&#039;&#039; kann auch mit &#039;&#039;sich&#039;&#039; (d. h. [[Reflexivität|reflexiv]]) gebraucht werden: &#039;&#039;Die Fraktion &#039;&#039;&#039;orientiere sich auf&#039;&#039;&#039; Sacharbeit.&#039;&#039; (Der Tagesspiegel).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispielbelege ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Und so &#039;&#039;&#039;orientierte&#039;&#039;&#039; die Schulnetzplanung auch an dieser Grundschule &#039;&#039;&#039;auf&#039;&#039;&#039; eine Kapazitätserweiterung, damit in Zukunft eine fünfzügige Beschulung möglich werden kann.&#039;&#039; (Thüringer Allgemeine).&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Ferdinandshof &#039;&#039;&#039;orientierte sich&#039;&#039;&#039; weitestgehend &#039;&#039;&#039;auf&#039;&#039;&#039; eine verstärkte Defensive und hielt lange das 0:0.&#039;&#039; (Nordkurier).&lt;br /&gt;
*&#039;&#039; Bislang habe die Kommune &#039;&#039;&#039;darauf orientiert&#039;&#039;&#039;, zwischen den zum Teil recht weit auseinander liegenden Höfen innerhalb des Ortskerns Lücken zu schließen.&#039;&#039; (Leipziger Volkszeitung).&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Das Programm ist zudem &#039;&#039;&#039;auf&#039;&#039;&#039; Familienunterhaltung &#039;&#039;&#039;orientiert&#039;&#039;&#039; und vielfältig&#039;&#039; […]&#039;&#039;.&#039;&#039; (Märkische Online Zeitung).&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Doch &#039;&#039;&#039;orientiere&#039;&#039;&#039; der Plan &#039;&#039;&#039;darauf&#039;&#039;&#039;, Anlagen zu konzentrieren und damit eine wilde Verspargelung der Landschaft abzuwehren.&#039;&#039; (Lausitzer Rundschau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karte und Frequenztabelle ==&lt;br /&gt;
{{Lesehilfe_Tabelle}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:orientieren_auf.png|left|470px|Relative Auftretenshäufigkeit von &#039;&#039;orientieren auf&#039;&#039; innerhalb der einzelnen Sprachregionen im Verhältnis zum Gesamtvorkommen in allen Sprachregionen (in %)]]&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot; width=&amp;quot;450px&amp;quot; style=&amp;quot;margin: auto;&amp;quot;&lt;br /&gt;
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|} &amp;lt;div style=&amp;quot;clear: both;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt;Abbildung und Tabelle 2: Relative Auftretenshäufigkeit von &#039;&#039;orientieren auf&#039;&#039; innerhalb der einzelnen Sprachregionen im Verhältnis zum Gesamtvorkommen in allen Sprachregionen (in %)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Siehe auch =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Grundlagenartikel: [[Valenz und Rektion]]&lt;br /&gt;
* Überblicksartikel: [[Reflexivität]], [[Verben und ihre Ergänzungen]]&lt;br /&gt;
* Einzelartikel: [[ändern]], [[anfragen]], [[etwas hört sich auf]], [[auf sich / bei sich tragen/haben]], [[beantragen]], [[bedeuten]], [[beisteuern]], [[bessern]], [[büssen]], [[darstellen]], [[drehen]],  [[durchsetzen]], [[er selbst sein / sich selbst sein]], [[erwarten]], [[entsprechen]], [[für / um (Preisangabe)|&#039;&#039;für&#039;&#039; / &#039;&#039;um&#039;&#039; (Preisangabe)]], [[gewohnt/gewöhnt sein]], [[gut laufen]], [[kalt haben]], [[klagen]], [[kosten]], [[kündigen]], [[präsidieren]], [[Reflexivpassiv]], [[rentieren]], [[schauen]], [[sich annehmen]], [[sich ausgehen]], [[sich ausprobieren]], [[sich leichttun, sich schwertun]], [[sich nerven]], [[sich umschauen, sich umsehen]], [[Sorge tragen]], [[spielen]], [[taugen]], [[telefonieren]], [[umbauen]], [[vergessen]], [[verlautbaren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verben und ihre Ergänzungen]][[Kategorie:Reflexivität]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>EricSeubert</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mediawiki.ids-mannheim.de/VarGra1.46/index.php?title=Nachdem&amp;diff=31642</id>
		<title>Nachdem</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mediawiki.ids-mannheim.de/VarGra1.46/index.php?title=Nachdem&amp;diff=31642"/>
		<updated>2018-11-21T13:12:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;EricSeubert: Textersetzung - „}[^}]+&amp;lt;small&amp;gt;Abbildung und Tabelle“ durch „} &amp;lt;div style=&amp;quot;clear: both;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt;Abbildung und Tabelle“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Lesehilfe}}&lt;br /&gt;
{{DISPLAYTITLE:nachdem}}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;nachdem&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;kausale Bedeutung:&#039;&#039; A, {{Kapitälchen|D-süd}} &#039;weil, da&#039;&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
Die Konjunktion &#039;&#039;nachdem&#039;&#039; kann im Sinne von &#039;weil&#039; oder &#039;da&#039; (also in kausaler Bedeutung) verwendet werden: &#039;&#039;Vorangegangen war die Entscheidung, die Zusammenarbeit &#039;&#039; […] &#039;&#039;zu beenden, &#039;&#039;&#039;nachdem&#039;&#039;&#039; die Provision für die letztjährige Obstanlieferung noch aussteht.&#039;&#039; (Passauer Neue Presse).  In dieser Bedeutung wird &#039;&#039;nachdem&#039;&#039; besonders häufig in {{Kapitälchen|D-südost}}, im Weiteren auch in A und in {{Kapitälchen|D-südwest}} gebraucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einer temporalen Bedeutung der Vorzeitigkeit wird &#039;&#039;nachdem&#039;&#039; {{Kapitälchen|überall}} verwendet: &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Nachdem&#039;&#039;&#039; sich der Wasserpegel wieder gesenkt hatte, blieb vor Saisonbeginn eine Spur der Verwüstung.&#039;&#039; (Volksstimme). Oft wird bei Verwendungen von &#039;&#039;nachdem&#039;&#039; in der Bedeutung der Vorzeitigkeit zugleich eine zweite, kausale Bedeutung vermittelt: &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Nachdem&#039;&#039;&#039; das Eis gebrochen war, haben viele der Jugendlichen von sich erzählt.&#039;&#039; (Leipziger Volkszeitung). Hier wird zugleich verstanden: &#039;&#039;&#039;&#039;Weil&#039;&#039;&#039; das Eis gebrochen war, haben viele der Jugendlichen von sich erzählt.&#039; Tritt die temporale Bedeutung vollständig in den Hintergrund, ergibt sich die rein kausale Verwendung von &#039;&#039;nachdem&#039;&#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. https://grammis.ids-mannheim.de/konnektoren/407043.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispielbelege ==&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Nicht glücklich ist &#039;&#039;[er]&#039;&#039; mit der Erhöhung der Realsteuer, aber das sei trotzdem ein notwendiger Schritt gewesen, &#039;&#039;&#039;nachdem&#039;&#039;&#039; die letzte Anpassung aus dem Jahr 1999 stamme.&#039;&#039; (Schwarzwälder Bote).&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Nun waren wiederum erhebliche Anstrengungen erforderlich, um einen Bahnhaltepunkt in Zentrumsnähe zu erhalten, &#039;&#039;&#039;nachdem&#039;&#039;&#039; der Bahnhof ein gutes Stück außerhalb der Kernstadt liegt.&#039;&#039; (Nürnberger Nachrichten).&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Auch die Treuchtlinger Stadtverwaltung hatte sich die Weinstadt als Ausflugsziel ausgesucht, &#039;&#039;&#039;nachdem&#039;&#039;&#039; die jeweiligen Tourist-Informationen in gutem Kontakt miteinander stehen.&#039;&#039; (inFranken.de).&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Und &#039;&#039;&#039;nachdem&#039;&#039;&#039; jede Blaskapelle eigentlich auch ein musikalisches Netzwerk ist, verwundert es auch nicht weiter, dass sich auch die Musikschule Gröbming ausgesprochen breit aufgestellt hat.&#039;&#039; (Kleine Zeitung, Steiermark und Kärnten). &lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Eine Besuchergruppe war aus Pöttmes nach Aichach gekommen, &#039;&#039;&#039;nachdem&#039;&#039;&#039; viele Pöttmeser ihre heimatlichen Wurzeln in der ehemaligen Böhmerwaldgemeinde Ogfolderhaid haben.&#039;&#039; (Augsburger Allgemeine).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karte und Frequenztabelle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lesehilfe_Tabelle}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:nachdem_kausal.png|left|470px|Relative Auftretenshäufigkeit von &#039;&#039;nachdem mit kausaler Bedeutung&#039;&#039; innerhalb der einzelnen Areale im Verhältnis zum Gesamtvorkommen in allen Arealen (in %)]]&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot; style=&amp;quot;margin: auto;&amp;quot; width=&amp;quot;450px&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ style=&amp;quot;padding-bottom:1em;&amp;quot; | Relative Auftretenshäufigkeit von &#039;&#039;nachdem&#039;&#039; mit kausaler Bedeutung innerhalb der einzelnen Areale&lt;br /&gt;
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! Areal !! ! data-sort-type=&amp;quot;number&amp;quot; | &#039;&#039;nachdem&#039;&#039; mit kausaler Bedeutung&lt;br /&gt;
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|} &amp;lt;div style=&amp;quot;clear: both;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt;Abbildung und Tabelle 1: Relative Auftretenshäufigkeit von &#039;&#039;nachdem&#039;&#039; mit kausaler Bedeutung innerhalb der einzelnen Areale im Verhältnis zum Gesamtvorkommen in allen Arealen (in %)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Kapitälchen|Breindl}}, Eva / {{Kapitälchen|Volodina}}, Anna / {{Kapitälchen|Waßner}}, Ulrich Hermann (2014): &#039;&#039;Handbuch der deutschen Konnektoren 2: Semantik der deutschen Satzverknüpfer.&#039;&#039; Berlin/New York: de Gruyter (= Schriften des Instituts für Deutsche Sprache 13.1-13.2).&lt;br /&gt;
* {{Kapitälchen|Pitsch}}, Stefanie (2016): Syntax and semantics of causal &#039;nachdem&#039;-clauses in German. In: Reich, Ingo / Speyer, Augustin (Hrsg.): &#039;&#039;Co- and subordination in German and other languages.&#039;&#039; Hamburg: Buske (= Linguistische Berichte. Sonderheft 21), S. 261–284.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Grundlagenartikel: [[Gebrauch von Adverbien, Konjunktionen, Partikeln und Präpositionen]]&lt;br /&gt;
* Einzelartikel: [[so + als / wie möglich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebrauch von Konjunktionen]][[Kategorie:Einzelartikel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>EricSeubert</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mediawiki.ids-mannheim.de/VarGra1.46/index.php?title=Kinderg%C3%A4rtler&amp;diff=31641</id>
		<title>Kindergärtler</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mediawiki.ids-mannheim.de/VarGra1.46/index.php?title=Kinderg%C3%A4rtler&amp;diff=31641"/>
		<updated>2018-11-21T13:12:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;EricSeubert: Textersetzung - „}[^}]+&amp;lt;small&amp;gt;Abbildung und Tabelle“ durch „} &amp;lt;div style=&amp;quot;clear: both;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt;Abbildung und Tabelle“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Lesehilfe}}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kindergärtler&#039;&#039;&#039; der, -s, – {{Kapitälchen|A-west}}, CH &#039;Kindergartenbesucher&#039;&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
Das Substantiv &#039;&#039;Kindergärtler&#039;&#039; wird von &#039;&#039;Kindergarten&#039;&#039; mit [[Substantive auf -ler|dem Suffix &#039;&#039;-ler&#039;&#039;]] abgeleitet. Die Ableitung geht auch mit der [http://hypermedia.ids-mannheim.de/call/public/sysgram.ansicht?v_typ=d&amp;amp;v_id=2773&amp;amp;v_wort=Umlaut Umlautung] des Stammsilbenvokals einher.&lt;br /&gt;
Das so gebildete Substantiv wird in der Bedeutung &#039;Kindergartenbesucher&#039; verwendet und ist in CH üblich: &#039;&#039;Vom kleinsten &#039;&#039;&#039;Kindergärtler&#039;&#039;&#039; bis zur grössten Schülerin pflegen die Kinder der Tagesschule Olsberg einen besonders kameradschaftlichen Umgang untereinander&#039;&#039;. (Aargauer Zeitung). Selten tritt die Variante auch in den angrenzenden Arealen {{Kapitälchen|A-west}} (Vbg.) und LIE* auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispielbelege ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;In Hard werden besonders die &#039;&#039;&#039;Kindergärtler&#039;&#039;&#039; und die Schuljugend als &amp;quot;Funkensammler&amp;quot; mit ins Geschehen einbezogen.&#039;&#039; (Vorarlberg Online).	&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Die &#039;&#039;&#039;Kindergärtler&#039;&#039;&#039;, Vorschüler, Erstklässler sowie die angehenden Erstkommunikanten sind mit ihren Familien ganz besonders eingeladen.&#039;&#039; (Liechtensteiner Vaterland).&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Die grösste Laterne hatten die &#039;&#039;&#039;Mitteldorf-Kindergärtler&#039;&#039;&#039; aus Transparentpapier gebastelt.&#039;&#039; (St. Galler Tagblatt).&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Die &#039;&#039;&#039;Kindergärtler&#039;&#039;&#039; erzählen, was sie an Ostern machen werden und wo sie mal sehr lange nach ihrem Osternest suchen mussten.&#039;&#039; (1815 – Das Oberwalliser Nachrichtenportal).	&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Der Circolino Pipistrello stellt diese Woche mit Schülern und &#039;&#039;&#039;Kindergärtlern&#039;&#039;&#039; eine Zirkusshow auf die Beine.&#039;&#039; (Aargauer Zeitung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karte und Frequenztabelle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lesehilfe_Tabelle}}&lt;br /&gt;
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[[File:kindergärtler2.gif|left|470px|Relative Auftretenshäufigkeit von &#039;&#039;Kindergärtler&#039;&#039; innerhalb der einzelnen Areale im Verhältnis zum Gesamtvorkommen in allen Sprachregionen (in %)]]&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot; width=&amp;quot;450px&amp;quot; style=&amp;quot;margin: auto;&amp;quot;&lt;br /&gt;
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! Sprachregion !! ! data-sort-type=&amp;quot;number&amp;quot; | Kindergärtler&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Grundlagenartikel: [[Wortbildung]] (oder direkt Unterkapitel [[Wortbildung#Substantivderivation|Substantivderivation]])&lt;br /&gt;
* Überblicksartikel: [[Substantive auf -ler|Substantive auf &#039;&#039;-ler&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
* Einzelartikel: [[Bähnler]], [[Chörler]], [[Dreirad / Dreiradler]], [[Gewerbler]], [[Postler / Pöstler]], [[Taxler]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Substantive auf -ler]][[Kategorie:Einzelartikel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>EricSeubert</name></author>
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