Adverbien mit hie- / hier- als Erstglied: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Variantengrammatik des Standarddeutschen
Wechseln zu:Navigation, Suche
K (Textersetzung - „{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (2016)“ durch „{{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (Hrsg.) (2016)“)
(Weitere Varianten)
 
Zeile 6: Zeile 6:
 
=== Weitere Varianten ===
 
=== Weitere Varianten ===
  
In der Fachliteratur wird angeführt, dass die Varianten ''hiebei'', ''hiegegen'', ''hieher'', ''hienieden'', ''hievon'' und ''hiezu'' areal unterschiedlich gebraucht werden.<ref> {{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich (1995): ''Die deutsche Sprache in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Das Problem der nationalen Varietäten.'' Berlin: de Gruyter, S. 174.<br> {{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (Hrsg.) (2016): ''Variantenwörterbuch des Deutschen. Die Standardsprache in Österreich, der Schweiz, Deutschland, Liechtenstein, Luxemburg, Ostbelgien und Südtirol sowie Rumänien, Namibia und Mennonitensiedlungen.'' 2., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Berlin/Boston: de Gruyter, S. 331.<br> {{Kapitälchen|Duden}} (2017): ''Die deutsche Rechtschreibung''. 27., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Berlin: Dudenverlag (= Band 1), S. 547.<br> {{Kapitälchen|Ebner}}, Jakob (2009): ''Duden - Wie sagt man in Österreich? Wörterbuch des österreichischen Deutsch.'' Mannheim u.a.: Dudenverlag, S. 174f.</ref> Dies kann durch die [[Datenerhebung|Variantengrammatik]] nicht bestätigt werden, da {{Kapitälchen|überall}} die Pronominaladverbien mit dem Erstglied ''hier-'' (also ''hierbei'', ''hiergegen'', ''hierher'', ''hiernieden'', ''hiervon'', ''hierzu'') viel häufiger verwendet werden.
+
In der Fachliteratur wird angeführt, dass die Varianten ''hiebei'', ''hiegegen'', ''hieher'', ''hienieden'', ''hievon'' und ''hiezu'' areal unterschiedlich gebraucht würden.<ref> {{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich (1995): ''Die deutsche Sprache in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Das Problem der nationalen Varietäten.'' Berlin: de Gruyter, S. 174.<br> {{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (Hrsg.) (2016): ''Variantenwörterbuch des Deutschen. Die Standardsprache in Österreich, der Schweiz, Deutschland, Liechtenstein, Luxemburg, Ostbelgien und Südtirol sowie Rumänien, Namibia und Mennonitensiedlungen.'' 2., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Berlin/Boston: de Gruyter, S. 331.<br> {{Kapitälchen|Duden}} (2017): ''Die deutsche Rechtschreibung''. 27., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Berlin: Dudenverlag (= Band 1), S. 547.<br> {{Kapitälchen|Ebner}}, Jakob (2009): ''Duden - Wie sagt man in Österreich? Wörterbuch des österreichischen Deutsch.'' Mannheim u.a.: Dudenverlag, S. 174f.</ref> Dies kann durch die [[Datenerhebung|Variantengrammatik]] nicht bestätigt werden, da die Pronominaladverbien mit dem Erstglied ''hier-'' (also ''hierbei'', ''hiergegen'', ''hierher'', ''hiernieden'', ''hiervon'', ''hierzu'') {{Kapitälchen|überall}} viel häufiger verwendet werden.
  
Ausserdem wird in der Fachliteratur gelegentlich angeführt, dass auch ''hiedurch'', ''hiemit'', ''hienach'', ''hieneben'' und ''hievor'' areal unterschiedlich gebraucht werden.<ref> {{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich (1995): ''Die deutsche Sprache in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Das Problem der nationalen Varietäten.'' Berlin: de Gruyter, S. 174.<br> {{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (Hrsg.) (2016): ''Variantenwörterbuch des Deutschen. Die Standardsprache in Österreich, der Schweiz, Deutschland, Liechtenstein, Luxemburg, Ostbelgien und Südtirol sowie Rumänien, Namibia und Mennonitensiedlungen.'' 2., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Berlin/Boston: de Gruyter, S. 331.<br> {{Kapitälchen|Bickel}}, Hans / {{Kapitälchen|Landolt}}, Christoph (2012): ''Schweizerhochdeutsch: Wörterbuch der Standardsprache in der deutschen Schweiz''. Mannheim u.a.: Dudenverlag, S. 38.<br> {{Kapitälchen|Duden}} (2017): ''Die deutsche Rechtschreibung''. 27., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Berlin: Dudenverlag (= Band 1), S. 547.<br> {{Kapitälchen|Ebner}}, Jakob (2009): ''Duden - Wie sagt man in Österreich? Wörterbuch des österreichischen Deutsch.'' Mannheim u.a.: Dudenverlag, S. 175.<br>{{Kapitälchen|Meyer}}, Kurt (2006): ''Schweizer Wörterbuch. So sagen wir in der Schweiz.'' Frauenfeld: Huber, S. 150.</ref> Auch dies kann durch die [[Korpus, statistische Verarbeitung, Areale und analysierte Zeitungen|Variantengrammatik]] nicht bestätigt werden.
+
Ausserdem wird in der Fachliteratur gelegentlich angeführt, dass auch ''hiedurch'', ''hiemit'', ''hienach'', ''hieneben'' und ''hievor'' areal unterschiedlich gebraucht werden.<ref> {{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich (1995): ''Die deutsche Sprache in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Das Problem der nationalen Varietäten.'' Berlin: de Gruyter, S. 174.<br> {{Kapitälchen|Ammon}}, Ulrich u.a. (Hrsg.) (2016): ''Variantenwörterbuch des Deutschen. Die Standardsprache in Österreich, der Schweiz, Deutschland, Liechtenstein, Luxemburg, Ostbelgien und Südtirol sowie Rumänien, Namibia und Mennonitensiedlungen.'' 2., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Berlin/Boston: de Gruyter, S. 331.<br> {{Kapitälchen|Bickel}}, Hans / {{Kapitälchen|Landolt}}, Christoph (2012): ''Schweizerhochdeutsch: Wörterbuch der Standardsprache in der deutschen Schweiz''. Mannheim u.a.: Dudenverlag, S. 38.<br> {{Kapitälchen|Duden}} (2017): ''Die deutsche Rechtschreibung''. 27., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Berlin: Dudenverlag (= Band 1), S. 547.<br> {{Kapitälchen|Ebner}}, Jakob (2009): ''Duden - Wie sagt man in Österreich? Wörterbuch des österreichischen Deutsch.'' Mannheim u.a.: Dudenverlag, S. 175.<br>{{Kapitälchen|Meyer}}, Kurt (2006): ''Schweizer Wörterbuch. So sagen wir in der Schweiz.'' Frauenfeld: Huber, S. 150.</ref> Dies kann durch die [[Korpus, statistische Verarbeitung, Areale und analysierte Zeitungen|Variantengrammatik]] weder bestätigt noch widerlegt werden.
  
 
== Beispielbelege ==
 
== Beispielbelege ==

Aktuelle Version vom 22. April 2020, 09:08 Uhr


Frequenzangaben

Die prozentualen Werte entsprechen der relativen Auftretenshäufigkeit einer Variante innerhalb eines Sprachareals.
sporadisch 4% und weniger
kommt (selten) vor 5%–20%
gebräuchlich 21%–50%
üblich / mehrheitlich 51%–95%
(fast) ausnahmslos 96%–100%
* unter Schwellenwert (absolute Belegzahl)

Arealkürzel

A: Österreich

  • A-west: Westösterreich

Vorarlberg (Vbg.), Tirol (inkl. Osttirol) (Tir.), Bezirk Zell am See/"Pinzgau" (Bundesland Salzburg)

  • A-mitte: Mittelösterreich

Oberösterreich, Bundesland Salzburg (ohne
Bezirk Zell am See/"Pinzgau")

  • A-südost: Südostösterreich

Kärnten, Steiermark

  • A-ost: Ostösterreich

Wien, Niederösterreich, Burgenland

BELG: Belgien
CH: Schweiz
D: Deutschland

  • D-südwest: Südwestdeutschland

Rheinpfalz (Rheinland-Pfalz), Saarland, Baden-Württemberg

  • D-mittelwest: Mittelwestdeutschland

Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz (ohne Region Rheinpfalz), Hessen

  • D-nordwest: Nordwestdeutschland

Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen, Niedersachsen

  • D-nordost: Nordostdeutschland

Brandenburg (ohne Region Niederlausitz), Mecklenburg-Vorpommern, Berlin, alter Bezirk Magdeburg (Sachsen-Anhalt)

  • D-mittelost: Mittelostdeutschland

Sachsen, Thüringen, Region Niederlausitz (Brandenburg), alter Bezirk Halle (Saale) (Sachsen-Anhalt)

  • D-südost: Südostdeutschland

Bayern

LIE: Liechtenstein
LUX: Luxemburg
STIR: Südtirol

Allgemeines zum Variantenphänomen und zur arealen Variation

Der Wortbestandteil hier- fungiert als Erstglied von Zusammensetzungen wie bspw. hierbei, hierfür, hiergegen. Bei diesen Pronominaladverbien kann beim Erstglied eine finale Tilgung erfolgen, das heisst, dass das -r- von hier- wegfallen kann: hie- (z. B. hiefür). Dies ist vor allem in A und CH der Fall, wobei auch in diesen beiden Ländern – wie in BELG, LUX, D, LIE und STIR – Zusammensetzungen mit dem Erstglied hier- fast ausnahmslos verwendet werden.

Weitere Varianten

In der Fachliteratur wird angeführt, dass die Varianten hiebei, hiegegen, hieher, hienieden, hievon und hiezu areal unterschiedlich gebraucht würden.[1] Dies kann durch die Variantengrammatik nicht bestätigt werden, da die Pronominaladverbien mit dem Erstglied hier- (also hierbei, hiergegen, hierher, hiernieden, hiervon, hierzu) überall viel häufiger verwendet werden.

Ausserdem wird in der Fachliteratur gelegentlich angeführt, dass auch hiedurch, hiemit, hienach, hieneben und hievor areal unterschiedlich gebraucht werden.[2] Dies kann durch die Variantengrammatik weder bestätigt noch widerlegt werden.

Beispielbelege

  • hie-
    • Gewertet wird hiebei nur die reine Flugzeit. (Schwarzwälder Bote).
    • Die Gastgeber zeigten vor den Lieserstädtern keinen Respekt und versuchten mit offensivem Spiel zum Erfolg zu kommen, vernachlässigten dabei jedoch ihre Defensivaufgaben und wurden hiefür prompt bestraft. (Kleine Zeitung, Steiermark und Kärnten).
    • Hiezu soll nach Konkretisierung eines Grobkonzeptes gegen Ende Jahr die Kirchbürgerschaft um einen Projektierungskredit angegangen werden. (St. Galler Tagblatt).
    • Manche kommen hieher und wollen einfach nur den Puls des flüchtigen Alltagslebens spüren. (St. Galler Tagblatt).
    • Anhänger der Theorie vom bevorstehenden Bewusstseinsschub könnten sich hievon angesprochen fühlen. (Der Standard).
  • hier-
    • Grundlage hierfür ist eine genaue Kenntnis der menschlichen Anatomie und Physiologie. (Thüringer Allgemeine).
    • Wie so oft dreht sich auch hierbei vieles um die Flussperlmuschel. (Frankenpost).
    • Die Zahl der Verbraucher die hierzu Rat suchten, hat deutlich zugenommen. (Thüringer Allgemeine).
    • Und noch immer bringt jede Kakaobohnenlieferung einen Hauch der weiten Welt hierher. (Aargauer Zeitung).
    • Nach Medienberichten sollen hiervon fast 380.000 Fahrzeuge mit Direktschaltgetriebe betroffen sein. (Der Standard).

Karten

Frequenztabelle


Arealkürzel

A: Österreich

  • A-west: Westösterreich

Vorarlberg (Vbg.), Tirol (inkl. Osttirol) (Tir.), Bezirk Zell am See/"Pinzgau" (Bundesland Salzburg)

  • A-mitte: Mittelösterreich

Oberösterreich, Bundesland Salzburg (ohne
Bezirk Zell am See/"Pinzgau")

  • A-südost: Südostösterreich

Kärnten, Steiermark

  • A-ost: Ostösterreich

Wien, Niederösterreich, Burgenland

BELG: Belgien
CH: Schweiz
D: Deutschland

  • D-südwest: Südwestdeutschland

Rheinpfalz (Rheinland-Pfalz), Saarland, Baden-Württemberg

  • D-mittelwest: Mittelwestdeutschland

Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz (ohne Region Rheinpfalz), Hessen

  • D-nordwest: Nordwestdeutschland

Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen, Niedersachsen

  • D-nordost: Nordostdeutschland

Brandenburg (ohne Region Niederlausitz), Mecklenburg-Vorpommern, Berlin, alter Bezirk Magdeburg (Sachsen-Anhalt)

  • D-mittelost: Mittelostdeutschland

Sachsen, Thüringen, Region Niederlausitz (Brandenburg), alter Bezirk Halle (Saale) (Sachsen-Anhalt)

  • D-südost: Südostdeutschland

Bayern

LIE: Liechtenstein
LUX: Luxemburg
STIR: Südtirol

Spezielle Markierungen und Abkürzungen
  • schraffierte Sektoren in den Karten: unter Schwellenwert (absolute Belegzahl)
  • u.S. in den Frequenztabellen: unter Schwellenwert (absolute Belegzahl)
  • * im Fliesstext: unter Schwellenwert (absolute Belegzahl)
  • k.B.: keine Belege
  • Einzelvarianten unter 5 Belegen in einem Areal werden bei den Arealangaben oben nicht aufgeführt

Nähere Angaben zu den festgelegten Schwellenwerten finden sich hier.

Korpus und Quellen

Das untersuchte Korpus umfasst knapp 600 Mio. Wörter und enthält Texte aus 68 Zeitungen des zusammenhängenden deutschsprachigen Raums (Zeitraum: 2000-2013). Für weitere Informationen zum Korpus, zum statistischen Vorgehen sowie zu den analysierten Zeitungen siehe hier.

Rundungsdifferenzen
Es können Rundungsdifferenzen auftreten, in solchen Fällen ergibt die Summe der Prozentzahlen in einer Tabelle nicht genau 100%.
Relative Auftretenshäufigkeit von hie- / hier- innerhalb der einzelnen Areale
Areal hie- hier-
D-nordost 0% 100%
LIE 0% 100%
STIR 0% 100%
D-mittelost 0% 100%
LUX 0% 100%
BELG 0% 100%
D-nordwest 0% 100%
D-mittelwest 0% 100%
A-ost 6% 94%
A-mitte 2% 98%
D-südwest 0% 100%
A-west 3% 97%
D-südost 0% 100%
A-südost 4% 96%
CH 3% 97%

Einzelnachweise

  1. Ammon, Ulrich (1995): Die deutsche Sprache in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Das Problem der nationalen Varietäten. Berlin: de Gruyter, S. 174.
    Ammon, Ulrich u.a. (Hrsg.) (2016): Variantenwörterbuch des Deutschen. Die Standardsprache in Österreich, der Schweiz, Deutschland, Liechtenstein, Luxemburg, Ostbelgien und Südtirol sowie Rumänien, Namibia und Mennonitensiedlungen. 2., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Berlin/Boston: de Gruyter, S. 331.
    Duden (2017): Die deutsche Rechtschreibung. 27., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Berlin: Dudenverlag (= Band 1), S. 547.
    Ebner, Jakob (2009): Duden - Wie sagt man in Österreich? Wörterbuch des österreichischen Deutsch. Mannheim u.a.: Dudenverlag, S. 174f.
  2. Ammon, Ulrich (1995): Die deutsche Sprache in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Das Problem der nationalen Varietäten. Berlin: de Gruyter, S. 174.
    Ammon, Ulrich u.a. (Hrsg.) (2016): Variantenwörterbuch des Deutschen. Die Standardsprache in Österreich, der Schweiz, Deutschland, Liechtenstein, Luxemburg, Ostbelgien und Südtirol sowie Rumänien, Namibia und Mennonitensiedlungen. 2., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Berlin/Boston: de Gruyter, S. 331.
    Bickel, Hans / Landolt, Christoph (2012): Schweizerhochdeutsch: Wörterbuch der Standardsprache in der deutschen Schweiz. Mannheim u.a.: Dudenverlag, S. 38.
    Duden (2017): Die deutsche Rechtschreibung. 27., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Berlin: Dudenverlag (= Band 1), S. 547.
    Ebner, Jakob (2009): Duden - Wie sagt man in Österreich? Wörterbuch des österreichischen Deutsch. Mannheim u.a.: Dudenverlag, S. 175.
    Meyer, Kurt (2006): Schweizer Wörterbuch. So sagen wir in der Schweiz. Frauenfeld: Huber, S. 150.

Weiterführende Literatur

  • Fleischer, Wolfgang / Barz, Irmhild (2012): Wortbildung der deutschen Gegenwartssprache. 4., völlig neu bearbeitete Auflage. Berlin/Boston: de Gruyter, S. 364f.

Siehe auch

Verfasst von Patrizia Sutter