Breze / Brezel / Brezn
Für das 'Laugengebäck in Form eines ineinander verschlungenen Teigstrangs' gibt es im Deutschen die Bezeichnungen Breze, Brezel (seltener auch in der Schreibvariante Bretzel), Brezen und Brezn. Auch wenn zuweilen areal verschiedene Zubereitungsarten reklamiert werden, werden diese Bezeichnungen ohne wesentlichen Bedeutungsunterschied nebeneinander verwendet. Jedoch ist der Gebrauch der Substantivvarianten ebenso wie der Gebrauch ihrer Pluralformen areal unterschiedlich.
In der Fachliteratur wird zuweilen der Gebrauch von maskulinem und neutralem Genus für Bre(t)zel vermerkt.<ref>Ammon, Ulrich (1995): Die deutsche Sprache in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Das Problem der nationalen Varietäten. Berlin: de Gruyter, S. 175.
Ammon, Ulrich u.a. (Hrsg.) (2016): Variantenwörterbuch des Deutschen. Die Standardsprache in Österreich, der Schweiz, Deutschland, Liechtenstein, Luxemburg, Ostbelgien und Südtirol sowie Rumänien, Namibia und Mennonitensiedlungen. 2., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Berlin/Boston: de Gruyter, S. 133.
Bickel, Hans / Landolt, Christoph (2012): Schweizerhochdeutsch: Wörterbuch der Standardsprache in der deutschen Schweiz. Mannheim u.a.: Dudenverlag, S. 21.
Ebner, Jakob (2009): Duden - Wie sagt man in Österreich? Wörterbuch des österreichischen Deutsch. Mannheim u.a.: Dudenverlag, S. 80f.
Pacolt, Ernst (1992): Ein-Sichten/Vor-Bilder. Überlegungen, Materialien zur Identität Österreichs. In: Schulheft 66, S. 103.</ref> Dies kann durch die Variantengrammatik nicht bestätigt werden, im gesamten deutschsprachigen Raum wird fast ausnahmslos feminines Genus gebraucht. Die Diminutivform Bre(t)zerl ist freilich ein Neutrum: Denn in keinem Semmerl, Salzstangerl, Brezerl, Brot, Muffin oder sonstigem Produkt finden sich Lebensmittelzusatzstoffe, sogenannte "E-Nummern". (Kurier, Niederösterreich).
Grundform
Frequenzangaben
| Die prozentualen Werte entsprechen der relativen Auftretenshäufigkeit einer Variante innerhalb eines Sprachareals. | |
| sporadisch | 4% und weniger |
| kommt (selten) vor | 5%–20% |
| gebräuchlich | 21%–50% |
| üblich / mehrheitlich | 51%–95% |
| (fast) ausnahmslos | 96%–100% |
| * | unter Schwellenwert (absolute Belegzahl) |
Arealkürzel
|
A: Österreich
Vorarlberg (Vbg.), Tirol (inkl. Osttirol) (Tir.), Bezirk Zell am See/"Pinzgau" (Bundesland Salzburg)
Oberösterreich, Bundesland Salzburg (ohne
Kärnten, Steiermark
Wien, Niederösterreich, Burgenland BELG: Belgien
Rheinpfalz (Rheinland-Pfalz), Saarland, Baden-Württemberg
Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz (ohne Region Rheinpfalz), Hessen
Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen, Niedersachsen
Brandenburg (ohne Region Niederlausitz), Mecklenburg-Vorpommern, Berlin, alter Bezirk Magdeburg (Sachsen-Anhalt)
Sachsen, Thüringen, Region Niederlausitz (Brandenburg), alter Bezirk Halle (Saale) (Sachsen-Anhalt)
Bayern LIE: Liechtenstein |
Breze die, –, –/-n D-südost; Brezel die, –, –/-n überall; Brezn die, –, – D-südost
Von den genannten Varianten ist Brezel insgesamt die häufigste. Sie tritt in D-nord, D-mitte, D-südwest, BELG*, LUX*, CH*, A-west* und A-südost* mehrheitlich bis fast ausnahmslos auf: Im Anschluss an dieses kleine Schauspiel erhalten alle Kinder wie jedes Jahr eine Brezel. (GrenzEcho). Sie sind wie eine Bretzel: verschlungen. (Stuttgarter Zeitung). In D-südost ist Brezel zwar ebenfalls gebräuchlich, mehrheitlich wird hier jedoch die Variante Breze verwendet: Beim Bäcker kauft sie höchstens mal eine Breze, Brot gibt es in ihrer Familie nur selbst gebackenes. (Augsburger Allgemeine). Etwas seltener kommt in diesem Areal außerdem die Variante Brezn vor: Den offiziellen Wiesn-Bierkrug ziert in diesem Jahr ein mit einer Brezn, einer Maß Bier, einer Rose und einem Radi jonglierendes Münchner Kindl. (Nürnberger Nachrichten). Nur vereinzelt kommt in D-südost ebenso wie im angrenzenden Areal A-mitte auch die Form Brezen vor: Die Fahne [...] zeigt auf der Vorderseite die heilige Katharina – mit Mühlrad und einer Brezen. (Salzburger Nachrichten).
Beispielbelege
- Breze
- Bei ihm bekamen die kleinsten Teilnehmer des Umzugs als Belohnung noch eine Laugenbreze und ein Getränk geschenkt. (inFranken.de).
- Die entstandene Butter konnten die Viertklässler dann in einer Butterbreze genießen. (Augsburger Allgemeine).
- Vom 200-PS-Bulldog bis zur frischgebackenen Breze war für jeden Geldbeutel was dabei. (Oberbayerisches Volksblatt).
- Die nette Kinderschar konnte sich dann auch noch stärken, denn Pfarrer Meier spendierte jedem von den fast 100 Teilnehmern noch eine Breze. (Mittelbayerische).
- Eine Breze gibt es um 1 Euro und eine Semmel um 36 Cent. (Kleine Zeitung, Steiermark und Kärnten).
- Brezel
- Vergessen sind die Jahre, in denen Schmalhans Küchenmeister in den Unternehmen war und für die Beschäftigten allenfalls eine trockene Brezel samt dünnem Wein blieb. (Thüringer Allgemeine).
- Alle Sternsinger lud er anschließend zu einer Brezel und einem warmen Getränk ein. (Südkurier).
- Im Gegensatz zum kommenden Sonntag, wo manche Männer vielleicht um eine Brezel bangen werden, musste an diesem Nachmittag niemand hungrig nach Hause gehen. (Luxemburger Wort).
- Die erste Brezel und einen Saft dazu gab es zum Sonderpreis – als Lohn für den Aufbau des Soccercourts. (St. Galler Tagblatt).
- Die Erstplatzierten bekamen auch noch einen Gutschein für eine Butterbrezel beim schuleigenen Kiosk. (Schwarzwälder Bote).
- Brezn
- Am Schlusstag […] gibt es ab 11 Uhr frische Weißwürst, eine Brezn und eine Halbe Bier aus dem Holzfass für zusammen fünf Euro. (Oberbayerisches Volksblatt).
- Selbst der Radi, dem ja hierzulande neben der Brezn eine Hauptrolle beim zünftigen Biergartenbesuch zukommt, stammt aus Italien und bedeutet eigentlich schlicht und einfach nur Wurzel – was ihm aber nicht gerecht wird. (Augsburger Allgemeine).
- Beim "Vatertagsfest" nach dem Film wurden den Gästen die "größte Weißwurst und die größte Brezn Deutschlands" serviert. (Mittelbayerische).
- Die erste Brezn wurde gebacken und probehalber auch ein Maßkrug gefüllt. (Thüringer Allgemeine).
- Und bei der Brezn steht der lateinische Begriff für Arm Pate – bezeichnend, denn die Form gleicht verschlungenen Armen. (Augsburger Allgemeine).
Karten
Frequenztabelle
| Arealkürzel |
|---|
|
A: Österreich
Vorarlberg (Vbg.), Tirol (inkl. Osttirol) (Tir.), Bezirk Zell am See/"Pinzgau" (Bundesland Salzburg)
Oberösterreich, Bundesland Salzburg (ohne
Kärnten, Steiermark
Wien, Niederösterreich, Burgenland BELG: Belgien
Rheinpfalz (Rheinland-Pfalz), Saarland, Baden-Württemberg
Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz (ohne Region Rheinpfalz), Hessen
Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen, Niedersachsen
Brandenburg (ohne Region Niederlausitz), Mecklenburg-Vorpommern, Berlin, alter Bezirk Magdeburg (Sachsen-Anhalt)
Sachsen, Thüringen, Region Niederlausitz (Brandenburg), alter Bezirk Halle (Saale) (Sachsen-Anhalt)
Bayern LIE: Liechtenstein |
| Spezielle Markierungen und Abkürzungen |
|---|
Nähere Angaben zu den festgelegten Schwellenwerten finden sich hier. |
| Korpus und Quellen |
|---|
|
Das untersuchte Korpus umfasst knapp 600 Mio. Wörter und enthält Texte aus 68 Zeitungen des zusammenhängenden deutschsprachigen Raums (Zeitraum: 2000-2013). Für weitere Informationen zum Korpus, zum statistischen Vorgehen sowie zu den analysierten Zeitungen siehe hier. |
| Rundungsdifferenzen |
|---|
| Es können Rundungsdifferenzen auftreten, in solchen Fällen ergibt die Summe der Prozentzahlen in einer Tabelle nicht genau 100%. |
| Areal | Breze | Brezel | Brezn |
|---|---|---|---|
| LIE | 0% (k.B.) | 0% (k.B.) | 0% (k.B.) |
| STIR | 0% (k.B.) | 0% (k.B.) | 0% (k.B.) |
| LUX | 0% | 100% (u.S.) | 0% |
| BELG | 0% | 100% (u.S.) | 0% |
| CH | 0% | 100% (u.S.) | 0% |
| A-ost | 0% (k.B.) | 0% (k.B.) | 0% (k.B.) |
| A-west | 0% | 100% (u.S.) | 0% |
| A-mitte | 0% | 0% | 0% (u.S.) |
| A-südost | 25% (u.S.) | 75% (u.S.) | 0% |
| D-nordwest | 0% | 91% | 9% |
| D-nordost | 0% | 100% | 0% |
| D-mittelost | 8% | 84% | 8% |
| D-südost | 67% | 24% | 9% |
| D-südwest | 0% | 99% | 1% |
| D-mittelwest | 0% | 100% | 0% |
Pluralbildung
Frequenzangaben
| Die prozentualen Werte entsprechen der relativen Auftretenshäufigkeit einer Variante innerhalb eines Sprachareals. | |
| sporadisch | 4% und weniger |
| kommt (selten) vor | 5%–20% |
| gebräuchlich | 21%–50% |
| üblich / mehrheitlich | 51%–95% |
| (fast) ausnahmslos | 96%–100% |
| * | unter Schwellenwert (absolute Belegzahl) |
Arealkürzel
|
A: Österreich
Vorarlberg (Vbg.), Tirol (inkl. Osttirol) (Tir.), Bezirk Zell am See/"Pinzgau" (Bundesland Salzburg)
Oberösterreich, Bundesland Salzburg (ohne
Kärnten, Steiermark
Wien, Niederösterreich, Burgenland BELG: Belgien
Rheinpfalz (Rheinland-Pfalz), Saarland, Baden-Württemberg
Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz (ohne Region Rheinpfalz), Hessen
Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen, Niedersachsen
Brandenburg (ohne Region Niederlausitz), Mecklenburg-Vorpommern, Berlin, alter Bezirk Magdeburg (Sachsen-Anhalt)
Sachsen, Thüringen, Region Niederlausitz (Brandenburg), alter Bezirk Halle (Saale) (Sachsen-Anhalt)
Bayern LIE: Liechtenstein |
Breze / Brezel / Brezen / Brezn die, –/–/–/–, Plural: Brezel A-west, CH, D-mittelwest, D-nordwest, D-südwest; Brezeln CH, D; Brezen A (ohne A-ost), D-südost; Brezn D-südost
Für die Substantivvarianten Breze, Brezel, Brezen und Brezn werden die Pluralformen Brezel, Brezeln, Brezen und Brezn ohne Bedeutungsunterschied nebeneinander verwendet. Der Plural der Grundform Brezel ist entweder endungslos (Brezel) oder wird durch die Endung -n markiert (Brezeln) (vgl. Pluralbildung mit / ohne Endung -n). Bei den Grundformen Brezen und Brezn lautet der Plural gleich wie der Singular, der Plural der Grundform Breze ist ebenfalls Brezen.
Brezeln ist die am häufigsten verwendete Pluralform. Sie kommt in D-südwest, D-mitte und D-nord mehrheitlich vor und ist in CH gebräuchlich: Hutzelbrot, Brezeln und Gebäck stehen auf dem Tisch. (Heilbronner Stimme). Die Variante Brezel ohne Pluralendung -n ist hauptsächlich in CH üblich, ist aber auch in A-west im Gebrauch und kommt seltener auch im Westen von D vor: Bis auf den letzten Punsch und die letzten Brezel ausverkauft war der Kinderfasnachtsumzug am Donnerstag auf dem Arnegger Dorfplatz. (St. Galler Tagblatt).
Vor allem im bairisch-österreichischen Sprachraum (A und D-südost) herrscht die Variante Brezen vor. Sie ist in D-südost, A-südost und A-mitte* üblich, aber auch in A-west durchaus gebräuchlich: Neben köstlichem Weizenbier und Weißwürsten mit Brezen, präsentierte der FCS mit "Barfuss in da Söck" eine tolle Liveband. (Vorarlberg Online).
Daneben kommt selten – hauptsächlich in D-südost, vereinzelt aber auch in A-südost, A-west und D-nordost – die Schreibvariante ohne -e- in der Endsilbe, Brezn, vor: Rund 600 Brotsorten, Semmeln, Brezn und so weiter soll es im deutschsprachigen Raum geben [...]. (Augsburger Allgemeine).
Beispielbelege
- Brezel
- Spezialitäten wie Riebel, Kärntner Weihnachtssuppe, Krautspätzle oder heiße Laugenbrezel und Glühwein verwöhnen die Gaumen der Marktbesucher. (Vorarlberg Online).
- Auch die Kreissparkasse und die TWS gaben Geld, die Bäckerei Frick spendiert zur Einweihung 200 Bretzel. (Schwäbische Zeitung).
- Für den Hunger gibt es Thüringer Rostbratwurst, Pizza und frische Brezel. (Neue Osnabrücker Zeitung).
- Es gab Streuselkuchen und Salzbrezel, Mineralwasser und Apfelschorle sowie drei ausführliche Vorträge. (Hannoversche Allgemeine).
- Typisch bayrisch ist auch der Verkauf der Brezel von der Stange. (Rheinische Post).
- Brezeln
- Bier, Brezeln und Weisswürste finden in der Region regen Absatz, wie ein Augenschein in Schüpbach und in Langnau beweist. (Berner Zeitung).
- In der Müllerwohnung boten sie ihren Besuchern echten Malzkaffee, Butterbrezeln und Holzofenbrot mit Schmalz. (Thüringer Allgemeine).
- Das fünfköpfige Rote-Kreuz-Team hatte passend zum Oktober ein herbstliches Buffet angerichtet, bei dem eine zünftige Weißwurst und Bretzeln sowie eine deftig-pikante Hexensuppe nicht fehlen durften. (Volksstimme).
- In Zahlen bedeutet das 3500 Liter des beliebten Gerstensafts, je 400 Schweinshaxen und Weisswürste und circa 1000 Brezeln. (St. Galler Tagblatt).
- Anschließend legten die Besucherinnen selbst Hand an, durften Bretzeln formen. (Schwäbische Zeitung).
- Brezen
- An Kaffeebechern, Gugelhupfformen und bunten Pölstern vorbei, über Schuhe und Brotlaibe hinweg und sogar mitten durch Riesenbrezen rollten die Golfbälle. (Kleine Zeitung, Steiermark und Kärnten).
- Die gesammelten Kräuter verarbeiten sie zu einer Blütenbutter und verspeisen sie gleich mit frischen Brezen. (Oberbayerisches Volksblatt).
- Zum Zeitpunkt des Gesprächs werden gerade Butterbrezen bestrichen. (Augsburger Allgemeine).
- In manchen Gegenden ist es Brauch, die Buschen mit bunten Papierstreifen und Brezen zu schmücken. (Salzburger Nachrichten).
- An die 70 Neujahrsbrezen und ein Dutzend Wurstringe haben die erfolgreichen Würfler mit nach Hause nehmen und der Familie einen ersten Glückstreffer übergeben können. (Schwarzwälder Bote).
- Brezn
- Die Brezn kommen aus der bayrischen Hauptstadt, der Obzda sowieso. (Rheinische Post).
- Hinzu kommen rund 150 Verkaufsstellen und Filialen, die frische Brezn und Semmeln im Regal haben. (Oberbayerisches Volksblatt).
- Von der benachbarten Bäckerei gab es einen Korb frischer Brezn. (Augsburger Allgemeine).
- Grillhaxen, Weißwürste, Brezn, Lebkuchenherzen aber auch andere Sachen aus der Pfanne und vom Grill werden angeboten. (Mitteldeutsche Zeitung).
- Allein für das an diesem Samstag beginnende Münchner Oktoberfest würden rund eine halbe Million Brezn produziert. (Nürnberger Nachrichten).
Karten
Frequenztabelle
| Arealkürzel |
|---|
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A: Österreich
Vorarlberg (Vbg.), Tirol (inkl. Osttirol) (Tir.), Bezirk Zell am See/"Pinzgau" (Bundesland Salzburg)
Oberösterreich, Bundesland Salzburg (ohne
Kärnten, Steiermark
Wien, Niederösterreich, Burgenland BELG: Belgien
Rheinpfalz (Rheinland-Pfalz), Saarland, Baden-Württemberg
Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz (ohne Region Rheinpfalz), Hessen
Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen, Niedersachsen
Brandenburg (ohne Region Niederlausitz), Mecklenburg-Vorpommern, Berlin, alter Bezirk Magdeburg (Sachsen-Anhalt)
Sachsen, Thüringen, Region Niederlausitz (Brandenburg), alter Bezirk Halle (Saale) (Sachsen-Anhalt)
Bayern LIE: Liechtenstein |
| Spezielle Markierungen und Abkürzungen |
|---|
Nähere Angaben zu den festgelegten Schwellenwerten finden sich hier. |
| Korpus und Quellen |
|---|
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Das untersuchte Korpus umfasst knapp 600 Mio. Wörter und enthält Texte aus 68 Zeitungen des zusammenhängenden deutschsprachigen Raums (Zeitraum: 2000-2013). Für weitere Informationen zum Korpus, zum statistischen Vorgehen sowie zu den analysierten Zeitungen siehe hier. |
| Rundungsdifferenzen |
|---|
| Es können Rundungsdifferenzen auftreten, in solchen Fällen ergibt die Summe der Prozentzahlen in einer Tabelle nicht genau 100%. |
| Areal | Brezel | Brezeln | Brezen | Brezn |
|---|---|---|---|---|
| LIE | 0% (k.B.) | 0% (k.B.) | 0% (k.B.) | 0% (k.B.) |
| STIR | 0% | 0% | 100% (u.S.) | 0% |
| LUX | 0% | 100% (u.S.) | 0% | 0% |
| BELG | 0% | 100% (u.S.) | 0% | 0% |
| CH | 58% | 42% | 0% | 0% |
| A-ost | 0% (k.B.) | 0% (k.B.) | 0% (k.B.) | 0% (k.B.) |
| A-west | 38% | 16% | 38% | 8% |
| A-mitte | 0% | 22% (u.S.) | 78% (u.S.) | 0% |
| A-südost | 0% | 27% | 64% | 9% |
| D-nordwest | 15% | 80% | 2% | 2% |
| D-nordost | 3% | 90% | 2% | 5% |
| D-mittelost | 8% | 86% | 4% | 2% |
| D-südost | 0% | 14% | 79% | 7% |
| D-südwest | 5% | 92% | 2% | 0% |
| D-mittelwest | 16% | 80% | 1% | 3% |
Einzelnachweise
<references />
Siehe auch
- Grundlagenartikel: Flexion (oder direkt Unterkapitel Substantivflexion), Wortbildung (oder direkt zu Abschnitt Substantivderivation)
- Überblicksartikel: Pluralbildung mit / ohne Endung -n
- Einzelartikel: Dirndl, Hendl, Packerl, Sackerl, Schmankerl, Schwammerl, Stückerl, Taferl, Ziegel, Zuckerl