Mast / Masten

Aus Variantengrammatik des Standarddeutschen
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Mast und Masten werden ohne Bedeutungsunterschied nebeneinander verwendet. Der Gebrauch der Grundform ist ebenso wie der Gebrauch des Genitivs und des Plurals areal unterschiedlich.

Grundform

Mast der, -es/-s, -e/-en überall; Masten der, –/-s, – A-mitte, A-südost, CH, D-süd


Frequenzangaben

Die prozentualen Werte entsprechen der relativen Auftretenshäufigkeit einer Variante innerhalb eines Sprachareals.
sporadisch 4% und weniger
kommt (selten) vor 5%–20%
gebräuchlich 21%–50%
üblich / mehrheitlich 51%–95%
(fast) ausnahmslos 96%–100%
* unter Schwellenwert (absolute Belegzahl)

Arealkürzel

A: Österreich

  • A-west: Westösterreich

Vorarlberg (Vbg.), Tirol (inkl. Osttirol) (Tir.), Bezirk Zell am See/"Pinzgau" (Bundesland Salzburg)

  • A-mitte: Mittelösterreich

Oberösterreich, Bundesland Salzburg (ohne
Bezirk Zell am See/"Pinzgau")

  • A-südost: Südostösterreich

Kärnten, Steiermark

  • A-ost: Ostösterreich

Wien, Niederösterreich, Burgenland

BELG: Belgien
CH: Schweiz
D: Deutschland

  • D-südwest: Südwestdeutschland

Rheinpfalz (Rheinland-Pfalz), Saarland, Baden-Württemberg

  • D-mittelwest: Mittelwestdeutschland

Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz (ohne Region Rheinpfalz), Hessen

  • D-nordwest: Nordwestdeutschland

Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen, Niedersachsen

  • D-nordost: Nordostdeutschland

Brandenburg (ohne Region Niederlausitz), Mecklenburg-Vorpommern, Berlin, alter Bezirk Magdeburg (Sachsen-Anhalt)

  • D-mittelost: Mittelostdeutschland

Sachsen, Thüringen, Region Niederlausitz (Brandenburg), alter Bezirk Halle (Saale) (Sachsen-Anhalt)

  • D-südost: Südostdeutschland

Bayern

LIE: Liechtenstein
LUX: Luxemburg
STIR: Südtirol

Die Formvarianten Mast und Masten stehen ohne oder mit -en ohne Bedeutungsunterschied nebeneinander. Das ist auch dann der Fall, wenn Mast bzw. Masten als Endglied in Zusammensetzungen verwendet werden (z. B. Fahnen-, Ampel-, Stahl-, Funk-, Telegramm- oder Sendemast / -masten).

Die Variante Mast kommt insgesamt häufiger vor, sie ist in allen Arealen des deutschsprachigen Raums mehrheitlich im Gebrauch und tritt insbesondere in D-nord, D-mitte, LUX, BELG und A-ost fast ausnahmslos auf: Vielmehr brauchte ein Mast einer Stromüberlandleitung einen Service […]. (Oberbayerisches Volksblatt). Auf dem Betonmast, der einem Energieunternehmen gehört, wurde erst ein Metallrad angebracht und darauf ein Korbnest befestigt. (Märkische Online Zeitung). Im Süden des deutschsprachigen Gebiets ist daneben auch die Variante Masten in Verwendung. Sie kommt hier hauptsächlich in A-südost, A-mitte, D-südost, STIR* und LIE* und etwas seltener auch in A-west, CH und D-südwest vor: Durch den Unfall wurde ein Masten der Oberleitung umgeknickt und der parkierte Personenwagen stark beschädigt. (Basellandschaftliche Zeitung). Das Windrand, rund 100 Meter hoch, kann auf einem Gitter- oder auf einem Betonmasten montiert werden. (Aargauer Zeitung).

Beispielbelege

  • Mast
    • Über dem Tunnel wurde damals ein Antennenmast für eine Notfunkantenne erstellt. (Aargauer Zeitung).
    • Ein Ampelmast sowie ein Oberleitungsmast wurden beschädigt. (Thüringer Allgemeine).
    • Der Mobilfunk-Konzern Vodafone hatte das 300-Einwohner-Dorf bereits seit längerem als idealen Standort für einen Funkmast auserkoren, der die neue A 71 mit verbessertem D2-Handynetz versorgen soll, und bekam nun grünes Licht. (Thüringer Allgemeine).
    • Am Mast und am Auto entstand ein Sachschaden von 4500 Euro. (Freie Presse).
    • Eine fast 20-jährige Pkw-Fahrerin aus Bayreuth übersah am frühen Sonntag Morgen beim Ausparken einen Laternenmast, dessen Lampenschirm durch den Anprall zu Boden fiel. (inFranken.de).
    • Meistens hängen sie traurig am Fahnenmast herunter. (Berner Zeitung).
  • Masten
    • Das Windrand, rund 100 Meter hoch, kann auf einem Gitter- oder auf einem Betonmasten montiert werden. (Aargauer Zeitung).
    • Vergangene Woche wurde die Partie zwischen ASKÖ Pregarten und Vorderweißenbach beendet, nachdem in der 86. Minute ein Flutlicht-Masten ausgefallen war. (Oberösterreichische Nachrichten).
    • Der Standort für einen neuen Digitalfunkmasten am Wasserturm in Schwandorf ist umstritten. (Mittelbayerische).
    • Auf der eisglatten Fahrbahn geriet das Fahrzeug im Gemeindegebiet von Aichegg ins Schleudern, kam rechts von der Straße ab und prallte frontal gegen einen doppelten Telegrafenmasten. (Kleine Zeitung, Steiermark und Kärnten).
    • Am Samstagvormittag hatte ein zunächst unbekannter Lkw-Fahrer mit seinem Gefährt einen Lampenmasten in der Oberreichenbacher Straße erheblich beschädigt und war einfach weitergefahren. (Nürnberger Nachrichten).
    • Regina Schröter berichtete als Lehrerin von den zahlreichen Verletzungen der Kirmes, von einem Wettstreit um einen Fahnenmasten und weiteren lustigen Begebenheiten. (Thüringer Allgemeine).

Karten

Frequenztabelle


Arealkürzel

A: Österreich

  • A-west: Westösterreich

Vorarlberg (Vbg.), Tirol (inkl. Osttirol) (Tir.), Bezirk Zell am See/"Pinzgau" (Bundesland Salzburg)

  • A-mitte: Mittelösterreich

Oberösterreich, Bundesland Salzburg (ohne
Bezirk Zell am See/"Pinzgau")

  • A-südost: Südostösterreich

Kärnten, Steiermark

  • A-ost: Ostösterreich

Wien, Niederösterreich, Burgenland

BELG: Belgien
CH: Schweiz
D: Deutschland

  • D-südwest: Südwestdeutschland

Rheinpfalz (Rheinland-Pfalz), Saarland, Baden-Württemberg

  • D-mittelwest: Mittelwestdeutschland

Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz (ohne Region Rheinpfalz), Hessen

  • D-nordwest: Nordwestdeutschland

Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen, Niedersachsen

  • D-nordost: Nordostdeutschland

Brandenburg (ohne Region Niederlausitz), Mecklenburg-Vorpommern, Berlin, alter Bezirk Magdeburg (Sachsen-Anhalt)

  • D-mittelost: Mittelostdeutschland

Sachsen, Thüringen, Region Niederlausitz (Brandenburg), alter Bezirk Halle (Saale) (Sachsen-Anhalt)

  • D-südost: Südostdeutschland

Bayern

LIE: Liechtenstein
LUX: Luxemburg
STIR: Südtirol

Spezielle Markierungen und Abkürzungen
  • schraffierte Sektoren in den Karten: unter Schwellenwert (absolute Belegzahl)
  • u.S. in den Frequenztabellen: unter Schwellenwert (absolute Belegzahl)
  • * im Fliesstext: unter Schwellenwert (absolute Belegzahl)
  • k.B.: keine Belege
  • Einzelvarianten unter 5 Belegen in einem Areal werden bei den Arealangaben oben nicht aufgeführt

Nähere Angaben zu den festgelegten Schwellenwerten finden sich hier.

Korpus und Quellen

Das untersuchte Korpus umfasst knapp 600 Mio. Wörter und enthält Texte aus 68 Zeitungen des zusammenhängenden deutschsprachigen Raums (Zeitraum: 2000-2013). Für weitere Informationen zum Korpus, zum statistischen Vorgehen sowie zu den analysierten Zeitungen siehe hier.

Rundungsdifferenzen
Es können Rundungsdifferenzen auftreten, in solchen Fällen ergibt die Summe der Prozentzahlen in einer Tabelle nicht genau 100%.
Relative Auftretenshäufigkeit von Mast / Masten innerhalb der einzelnen Areale
Areal Mast Masten
A-ost 100% 0%
BELG 100% 0%
LUX 100% 0%
D-nordost 98% 2%
D-nordwest 97% 3%
D-mittelost 97% 3%
D-mittelwest 96% 4%
D-südwest 93% 7%
A-west 91% 9%
CH 90% 10%
D-südost 87% 13%
STIR 86% (u.S.) 14% (u.S.)
A-mitte 83% 17%
A-südost 81% 19%
LIE 75% (u.S.) 25% (u.S.)

Genitiv Singular


Frequenzangaben

Die prozentualen Werte entsprechen der relativen Auftretenshäufigkeit einer Variante innerhalb eines Sprachareals.
sporadisch 4% und weniger
kommt (selten) vor 5%–20%
gebräuchlich 21%–50%
üblich / mehrheitlich 51%–95%
(fast) ausnahmslos 96%–100%
* unter Schwellenwert (absolute Belegzahl)

Arealkürzel

A: Österreich

  • A-west: Westösterreich

Vorarlberg (Vbg.), Tirol (inkl. Osttirol) (Tir.), Bezirk Zell am See/"Pinzgau" (Bundesland Salzburg)

  • A-mitte: Mittelösterreich

Oberösterreich, Bundesland Salzburg (ohne
Bezirk Zell am See/"Pinzgau")

  • A-südost: Südostösterreich

Kärnten, Steiermark

  • A-ost: Ostösterreich

Wien, Niederösterreich, Burgenland

BELG: Belgien
CH: Schweiz
D: Deutschland

  • D-südwest: Südwestdeutschland

Rheinpfalz (Rheinland-Pfalz), Saarland, Baden-Württemberg

  • D-mittelwest: Mittelwestdeutschland

Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz (ohne Region Rheinpfalz), Hessen

  • D-nordwest: Nordwestdeutschland

Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen, Niedersachsen

  • D-nordost: Nordostdeutschland

Brandenburg (ohne Region Niederlausitz), Mecklenburg-Vorpommern, Berlin, alter Bezirk Magdeburg (Sachsen-Anhalt)

  • D-mittelost: Mittelostdeutschland

Sachsen, Thüringen, Region Niederlausitz (Brandenburg), alter Bezirk Halle (Saale) (Sachsen-Anhalt)

  • D-südost: Südostdeutschland

Bayern

LIE: Liechtenstein
LUX: Luxemburg
STIR: Südtirol

Mast / Masten der, Genitiv Singular: Masten D-südost; Mastens D-süd; Mastes A-südost, CH, D; Masts A-südost, CH, D; Maste/Masten

Für die beiden Substantive Mast und Masten und ihre Zusammensetzungen werden im Genitiv Singular vier verschiedene Formen ohne Bedeutungsunterschied verwendet: Masten, Mastens, Mastes und Masts (vgl. -es / -s im Genitiv Singular). Da Mast die häufiger gebrauche Grundform ist (s. oben), treten die beiden dazugehörigen Genitiv-Singular-Varianten Mastes und Masts ebenfalls häufiger auf als die Formen Masten und Mastens.

Was die Variante Mastes betrifft, so ist diese in D-nord, D-mitte, BELG*, LUX*, A-ost* und STIR* üblich und in D-süd, CH und A-südost gebräuchlich: Die Stadtwerke planen, in der Nähe des Mastes einen Windpark zu errichten. (Hessische/Niedersächsische Allgemeine). Masts ist hauptsächlich in A-südost, CH und D-südwest gebräuchlich, kommt aber auch in D-südost, D-mitte und D-nord vor: Mit einem zunächst geplanten Widerspruch gegen die Genehmigung des Sendemasts sind er und seine Nachbarn allerdings vorsichtig. (Hannoversche Allgemeine).

Die zur Grundform Masten gehörenden Genitiv-Singular-Varianten Masten und Mastens treten fast ausnahmslos in D-süd auf. Mastens ist in D-südost und D-südwest im Gebrauch und tritt im Rest von D sowie in CH und A-südost nur sporadisch auf: Die Telekom erwägt die Errichtung eines weiteren Mastens, doch dafür muss noch ein passender Standort gesucht werden. (Passauer Neue Presse). Die Variante Masten kommt selten in D-südost (Bayern) und sporadisch in CH und D-mittelwest vor: Die Mitbenutzung eines vorhandenen LEW-Strommasten sei aufgrund der enormen Kosten nicht vertretbar und mit 270000 Euro doppelt so teuer wie ein Neubau. (Augsburger Allgemeine).

Beispielbelege

  • Masten
    • Die Anwohner auf dem Weinberg in Schwandorf wehren sich gegen den geplanten Standort eines BOS-Funkmasten und gründen eine Bürgerinitiative. (Mittelbayerische).
    • Mit ihren Bedenken gegen die Errichtung eines Tetrafunkmasten in Lohbruck stehen die Anwohner nicht alleine da. (Passauer Neue Presse).
    • Eigentlich wollte Vodafone den provisorischen Standort des D2-Masten bis Mai 2012 verlängern. (Rheinische Post).
    • Einmal mehr stand der Bau eines Digitalfunk-Sendemasten beim Gipfelkreuz auf dem Münchshofener Berg im Mittelpunkt der Stadtratssitzung am Donnerstagabend im Feuerwehrgerätehaus. (Mittelbayerische).
    • "Die Installation dieses Windmessmasten ist ein weiterer wichtiger Schritt für unser Windparkprojekt", so Gemeindepräsident Christoph Zimmermann. (1815 – Das Oberwalliser Nachrichtenportal).
  • Mastens
    • Weitere Fragen betrafen die detaillierte Strahlenbelastung, die erforderliche Höhe des Mastens bei Standorten im Baumbereich und die Erschließung des Standortes. (Oberbayerisches Volksblatt).
    • Das erklärte Ziel der Interessengemeinschaft ist es, solange den Bau des Sendemastens zu verzögern, bis eindeutig geklärt ist, dass keine gesundheitliche Gefahr für Mensch und Tier von der Funkanlage ausgeht. (Augsburger Allgemeine).
    • Die Strahlung des Mobilfunkmastens in Laiz in der Meßkircher Straße liegt innerhalb der erlaubten Grenzwerte. (Schwäbische Zeitung).
    • Zumindest einen Antrag für den Neubau eines Stahlbetonmastens hat die Deutsche Funkturm GmbH nun gestellt. (Frankenpost).
    • Der Stadt Löwenstein und dem Projektentwickler war es nach eigenen Angaben wichtig, die Eingriffe in die Natur für die Errichtung des Mastens möglichst gering zu halten. (Heilbronner Stimme).
  • Mastes
    • Dabei habe der Minister mitgeteilt, dass er eine Verschiebung des Mastes finanziell nicht verantworten könne. (Freie Presse).
    • Die Montage des Windmessmastes in Oberhof verlief bis gestern nach Plan, danach musste die Arbeit aufgrund des starken Windes unterbrochen werden. (Aargauer Zeitung).
    • Alle Versuche, die Errichtung eines Handymastes in Strau bei Ferlach zu verhindern, sind gescheitert. (Kleine Zeitung, Steiermark und Kärnten).
    • Ziel ist, die spätere Stabilität des Mastes zu gewährleisten. (Neue Osnabrücker Zeitung).
    • Das Ausfahren des fünf Meter hohen Lichtmastes war meist das Ende der Präsentation. (Schwäbische Zeitung).
  • Masts
    • Nun ist der Bau eines weiteren Masts im Gespräch. (Freie Presse).
    • Die BH hat die naturschutzrechtliche Bewilligung, als Voraussetzung für den Bau des Masts, noch nicht erteilt. (Kleine Zeitung, Steiermark und Kärnten).
    • Die Höhe des geplanten Antennenmasts ist in den Baugesuchsunterlagen mit 25,5 Metern angegeben. (Aargauer Zeitung).
    • Durch das Umknicken des Laternenmasts wurde beim Umstürzen nicht nur der Laternenschirm, sondern auch das am Mast angebrachte Schild mit dem Wappen der Niedereschacher Partnergemeinde Arzua/Spanien zerstört. (Schwarzwälder Bote).
    • Oberhalb des Masts 17 sei das Gelände aber so steil, dass an den Einsatz eines Pistenfahrzeugs nicht zu denken war. (Neue Luzerner Zeitung).

Karten

Frequenztabelle


Arealkürzel

A: Österreich

  • A-west: Westösterreich

Vorarlberg (Vbg.), Tirol (inkl. Osttirol) (Tir.), Bezirk Zell am See/"Pinzgau" (Bundesland Salzburg)

  • A-mitte: Mittelösterreich

Oberösterreich, Bundesland Salzburg (ohne
Bezirk Zell am See/"Pinzgau")

  • A-südost: Südostösterreich

Kärnten, Steiermark

  • A-ost: Ostösterreich

Wien, Niederösterreich, Burgenland

BELG: Belgien
CH: Schweiz
D: Deutschland

  • D-südwest: Südwestdeutschland

Rheinpfalz (Rheinland-Pfalz), Saarland, Baden-Württemberg

  • D-mittelwest: Mittelwestdeutschland

Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz (ohne Region Rheinpfalz), Hessen

  • D-nordwest: Nordwestdeutschland

Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen, Niedersachsen

  • D-nordost: Nordostdeutschland

Brandenburg (ohne Region Niederlausitz), Mecklenburg-Vorpommern, Berlin, alter Bezirk Magdeburg (Sachsen-Anhalt)

  • D-mittelost: Mittelostdeutschland

Sachsen, Thüringen, Region Niederlausitz (Brandenburg), alter Bezirk Halle (Saale) (Sachsen-Anhalt)

  • D-südost: Südostdeutschland

Bayern

LIE: Liechtenstein
LUX: Luxemburg
STIR: Südtirol

Spezielle Markierungen und Abkürzungen
  • schraffierte Sektoren in den Karten: unter Schwellenwert (absolute Belegzahl)
  • u.S. in den Frequenztabellen: unter Schwellenwert (absolute Belegzahl)
  • * im Fliesstext: unter Schwellenwert (absolute Belegzahl)
  • k.B.: keine Belege
  • Einzelvarianten unter 5 Belegen in einem Areal werden bei den Arealangaben oben nicht aufgeführt

Nähere Angaben zu den festgelegten Schwellenwerten finden sich hier.

Korpus und Quellen

Das untersuchte Korpus umfasst knapp 600 Mio. Wörter und enthält Texte aus 68 Zeitungen des zusammenhängenden deutschsprachigen Raums (Zeitraum: 2000-2013). Für weitere Informationen zum Korpus, zum statistischen Vorgehen sowie zu den analysierten Zeitungen siehe hier.

Rundungsdifferenzen
Es können Rundungsdifferenzen auftreten, in solchen Fällen ergibt die Summe der Prozentzahlen in einer Tabelle nicht genau 100%.
Relative Auftretenshäufigkeit von Masten / Mastens / Mastes / Masts innerhalb der einzelnen Areale
Areal Masten Mastens Mastes Masts
LIE 0% (k.B.) 0% (k.B.) 0% (k.B.) 0% (k.B.)
STIR 0% 33% (u.S.) 67% (u.S.) 0%
LUX 0% 0% 60% (u.S.) 40% (u.S.)
BELG 0% 0% 83% (u.S.) 17% (u.S.)
CH 6% 13% 38% 44%
A-ost 0% 0% 100% (u.S.) 0%
A-west 0% (k.B.) 0% (k.B.) 0% (k.B.) 0% (k.B.)
A-mitte 0% 100% (u.S.) 0% 0%
A-südost 0% 14% 36% 50%
D-nordwest 0% 0% 87% 13%
D-nordost 0% 4% 90% 6%
D-mittelost 0% 1% 89% 10%
D-südost 8% 27% 47% 18%
D-südwest 0% 22% 39% 39%
D-mittelwest 2% 4% 80% 13%

Pluralbildung


Frequenzangaben

Die prozentualen Werte entsprechen der relativen Auftretenshäufigkeit einer Variante innerhalb eines Sprachareals.
sporadisch 4% und weniger
kommt (selten) vor 5%–20%
gebräuchlich 21%–50%
üblich / mehrheitlich 51%–95%
(fast) ausnahmslos 96%–100%
* unter Schwellenwert (absolute Belegzahl)

Arealkürzel

A: Österreich

  • A-west: Westösterreich

Vorarlberg (Vbg.), Tirol (inkl. Osttirol) (Tir.), Bezirk Zell am See/"Pinzgau" (Bundesland Salzburg)

  • A-mitte: Mittelösterreich

Oberösterreich, Bundesland Salzburg (ohne
Bezirk Zell am See/"Pinzgau")

  • A-südost: Südostösterreich

Kärnten, Steiermark

  • A-ost: Ostösterreich

Wien, Niederösterreich, Burgenland

BELG: Belgien
CH: Schweiz
D: Deutschland

  • D-südwest: Südwestdeutschland

Rheinpfalz (Rheinland-Pfalz), Saarland, Baden-Württemberg

  • D-mittelwest: Mittelwestdeutschland

Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz (ohne Region Rheinpfalz), Hessen

  • D-nordwest: Nordwestdeutschland

Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen, Niedersachsen

  • D-nordost: Nordostdeutschland

Brandenburg (ohne Region Niederlausitz), Mecklenburg-Vorpommern, Berlin, alter Bezirk Magdeburg (Sachsen-Anhalt)

  • D-mittelost: Mittelostdeutschland

Sachsen, Thüringen, Region Niederlausitz (Brandenburg), alter Bezirk Halle (Saale) (Sachsen-Anhalt)

  • D-südost: Südostdeutschland

Bayern

LIE: Liechtenstein
LUX: Luxemburg
STIR: Südtirol

Mast / Masten der, Masten/Mastens/Mastes/Masts, Plural: Maste BELG, D-mittelwest, D-nordost, LUX; Masten überall

Der Plural des Substantivs Mast (inkl. Zusammensetzungen) lautet entweder Maste oder Masten, jener des Substantivs Masten (inkl. Zusammensetzungen) hingegen stets Masten (vgl. Pluralbildung mit Endung -e / -en). Im Fall von Masten kann somit nicht unterschieden werden, ob es sich um den Plural zur gleichlautenden Singularform Masten oder zur Einzahl Mast handelt.

Masten ist die weitaus häufiger verwendete Pluralform. Sie kommt im gesamten deutschsprachigen Raum mehrheitlich bis ausnahmslos vor: Die höheren Masten sind keine Idee des Betreibers, sondern eine Forderung der Forstverwaltung. (Thüringer Allgemeine). Die Pluralform Maste ist in BELG und LUX gebräuchlich und kommt auch in D-mittelwest, D-nordost und A-mitte vor: 17 alte Maste werden abgebaut, einer davon liegt auf dem Gelände des Gartenbauvereins Tackheide. (Rheinische Post).

Beispielbelege

  • Maste
    • Um 16.30 Uhr stürzte eine Pappel und knickte dabei drei Maste einer Stromleitung auf der Welsleber Straße um. (Nordkurier).
    • Ziel der Attentäter waren Infrastruktureinrichtungen wie Strommaste, das Telefonnetz, eine Gasleitung, das Gebäude von Gendarmerie und Justiz, Privathäuser und der Findel. (Tageblatt Online).
    • Laternenmaste, Bäume sowie Verkehrsschilder wurden umgerissen und Dächer abgedeckt. (GrenzEcho).
    • Bevor ein Techniker einen der Maste erklimmt, schalte man den Strom ab. (Märkische Online Zeitung).
    • Der Stromversorger lässt in Appeldorn und Niedermörmter 430 Maste, die teilweise schon seit 1952 stehen, 23 Kilometer Freileitungen und 18 Transformatoren-Stationen abbauen. (Rheinische Post).
  • Masten
    • Die gut 60-jährigen Masten der Alpiq-Hochspannungsleitung müssen ersetzt werden. (Neue Luzerner Zeitung).
    • Er meint damit vor allem die Strommasten und Drähte, auf die sich die Vögel setzen und dabei nicht selten einen Stromschlag erleiden.. (Rheinische Post).
    • Um die Sichtbarkeit der neuen Beleuchtungsmasten zu erhöhen, werden diese mit silbernen Reflektorstreifen versehen. (GrenzEcho).
    • Zudem kann mit dem Instrument des Flächennutzungsplans die erlaubte Nabenhöhe der Masten festgelegt werden. (Schwarzwälder Bote).
    • Dabei erfasste das Fahrzeug auch noch die Pensionistin, bevor es gegen zwei Lichtmasten und ein parkendes Fahrzeug geschleudert wurde. (Kronen Zeitung, Steiermark und Kärnten).

Karten

Frequenztabelle


Arealkürzel

A: Österreich

  • A-west: Westösterreich

Vorarlberg (Vbg.), Tirol (inkl. Osttirol) (Tir.), Bezirk Zell am See/"Pinzgau" (Bundesland Salzburg)

  • A-mitte: Mittelösterreich

Oberösterreich, Bundesland Salzburg (ohne
Bezirk Zell am See/"Pinzgau")

  • A-südost: Südostösterreich

Kärnten, Steiermark

  • A-ost: Ostösterreich

Wien, Niederösterreich, Burgenland

BELG: Belgien
CH: Schweiz
D: Deutschland

  • D-südwest: Südwestdeutschland

Rheinpfalz (Rheinland-Pfalz), Saarland, Baden-Württemberg

  • D-mittelwest: Mittelwestdeutschland

Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz (ohne Region Rheinpfalz), Hessen

  • D-nordwest: Nordwestdeutschland

Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen, Niedersachsen

  • D-nordost: Nordostdeutschland

Brandenburg (ohne Region Niederlausitz), Mecklenburg-Vorpommern, Berlin, alter Bezirk Magdeburg (Sachsen-Anhalt)

  • D-mittelost: Mittelostdeutschland

Sachsen, Thüringen, Region Niederlausitz (Brandenburg), alter Bezirk Halle (Saale) (Sachsen-Anhalt)

  • D-südost: Südostdeutschland

Bayern

LIE: Liechtenstein
LUX: Luxemburg
STIR: Südtirol

Spezielle Markierungen und Abkürzungen
  • schraffierte Sektoren in den Karten: unter Schwellenwert (absolute Belegzahl)
  • u.S. in den Frequenztabellen: unter Schwellenwert (absolute Belegzahl)
  • * im Fliesstext: unter Schwellenwert (absolute Belegzahl)
  • k.B.: keine Belege
  • Einzelvarianten unter 5 Belegen in einem Areal werden bei den Arealangaben oben nicht aufgeführt

Nähere Angaben zu den festgelegten Schwellenwerten finden sich hier.

Korpus und Quellen

Das untersuchte Korpus umfasst knapp 600 Mio. Wörter und enthält Texte aus 68 Zeitungen des zusammenhängenden deutschsprachigen Raums (Zeitraum: 2000-2013). Für weitere Informationen zum Korpus, zum statistischen Vorgehen sowie zu den analysierten Zeitungen siehe hier.

Rundungsdifferenzen
Es können Rundungsdifferenzen auftreten, in solchen Fällen ergibt die Summe der Prozentzahlen in einer Tabelle nicht genau 100%.
Relative Auftretenshäufigkeit von Maste / Masten innerhalb der einzelnen Areale
Areal Maste Masten
A-ost 0% 100% (u.S.)
LIE 0% 100% (u.S.)
STIR 0% 100%
A-west 0% 100%
A-südost 2% 98%
CH 3% 97%
A-mitte 7% 93%
D-südwest 2% 98%
BELG 29% 71%
D-nordwest 3% 97%
LUX 31% 69%
D-südost 2% 98%
D-mittelwest 5% 95%
D-mittelost 4% 96%
D-nordost 7% 93%

Siehe auch

Grundform

Genitiv Singular

Pluralbildung