ab + Dativ / Akkusativ bei Datums- und Zeitangaben

Aus Variantengrammatik des Standarddeutschen
Wechseln zu:Navigation, Suche

Die Präpositionen ab und seit treten mit einem darauf folgenden flektierten Adjektiv bei Datums- und Zeitangaben (d. h. in Verbindungen mit Woche, Monat, Jahr, Wochenende, Saison, Semester, Wochentags- oder Jahreszeitenbezeichnungen, nicht aber mit Tag) entweder in Kombination mit einem Substantiv im Dativ oder mit einem Substantiv im Akkusativ auf (vgl. Flexionsschwankungen im Dativ Singular bei Adjektiven).[1] Hier zeigt sich areale Variation, wobei aber weiter zu unterscheiden ist, welches Bezugswort Bestandteil der Datums- bzw. Zeitangabe ist: Während bei Verbindungen mit Jahr und Woche fast überall mehrheitlich bis ausnahmslos der Dativ verwendet wird, ist in Kombination mit Wochentagsbezeichnungen fast überall der Akkusativ üblich. Die beiden Kasus sind dabei je nach Areal unterschiedlich häufig im Gebrauch.

Was die Kombination mit Jahreszeitenbezeichnungen bzw. mit den Substantiven Saison, Semester und Wochenende betrifft, so steht mehrheitlich der Dativ, eine areal unterschiedliche Verwendung lässt sich hier nicht beobachten: Nicht zuletzt deshalb gibt es ab heurigem Herbst in den 15 Grazer Elternberatungsstellen einmal wöchentlich auch nachmittags von 15 bis 17 Uhr Beratungen. (Kleine Zeitung, Steiermark und Kärnten). Ab nächster Saison soll der Alkoholkonsum bei Risikospielen im Schweizer Fussball und Eishockey verboten sein. (Basellandschaftliche Zeitung). Nordhäuser Studenten können ab kommendem Semester recht preiswert die Busse und Bahnen in Nordhausen nutzen. (Thüringer Allgemeine). Der Wettkampf war auch die Qualifikation für die zweite KTV-Riege, die ab nächstem Wochenende ihre Wettkämpfe in der Verbandsliga bestreitet. (Heilbronner Stimme). Steht in Kombination mit der Präposition ab das Wort Monat oder ein Monatsname, treten beide Kasus ohne areale Variation etwa gleich häufig auf: Bescheid wissen sollten junge Mütter, was sich hinter dem Begriff "Kindermilch" verbirgt, die den Kindern etwa ab neuntem Monat bis zu zwei Jahren gegeben wird. (Thüringer Allgemeine). Ab ersten März ist das Studio in Bärnbach offiziell eröffnet. (Kleine Zeitung, Steiermark und Kärnten).

Im Dativ enden die Adjektive, die mit dem Substantiv auftreten, entweder auf -em (maskulin und neutrum) oder auf -er (feminin): Ab erstem Juli ist er neuer Trainer der TuS-Aktiven. (Südkurier). Bedingt durch grössere Schülerzahlen wird ab neuem Schuljahr eine Sekundarklasse mehr geführt. (St. Galler Tagblatt). Nun sollen ab zweiter Februarwoche drei ungerade Abschnitte vorgezogen werden. (Weser-Kurier). Beim Akkusativ tragen die Adjektive die Endungen -e (feminin), -en (maskulin und neutrum) oder -es (neutrum): Das Unternehmen CycloMedia will ab kommende Woche 360-Grad-Panoramabilder im Auftrag von fünf Luxemburger Gemeinden schießen. (Tageblatt Online). Das soll spätestens ab nächsten Monat der Fall sein. (Rheinische Post). Schneller beim Patienten sollen ab kommenden Frühjahr die Rettungswagen der DRK-Rettungswache in Helmarshausen sein. (Hessische/Niedersächsische Allgemeine). Ab kommendes Wochenende könnten dann die Kirch- und Klosterstraße sowie der Marktplatz wieder für den Verkehr freigegeben werden. (GrenzEcho).

Einige dieser Konstruktionen kommen nur bei gewissen Adjektiven vor. So treten die femininen Formen auf -e und -er sowie die neutrale Form auf -es nur bei den Adjektiven kommend-, nächst- und zweit- auf: Die Programmhefte liegen ab kommender Woche in allen Ortsverwaltungen aus und werden über die Schulen verteilt. (Schwarzwälder Bote). Die Anzeigen werden ab nächste Woche bundesweit aber auch in Thüringen geschaltet. (Thüringer Allgemeine). Die Herbst- und Frühjahrscrossläufe im Gehen erfolgen auf Jahrgangsbasis ab zweites Schuljahr. (Thüringer Allgemeine). Bei den maskulinen und neutralen Formen -em und -en gibt es keine solche Einschränkung bezüglich der Adjektive.

Im Fall von seit ist überall und bei allen Bezugswörtern mehrheitlich bis fast ausnahmslos der Dativ im Gebrauch, hier liegt keine areale Variation vor: Sie wohnt in Stein am Rhein und ist bereits seit letztem September Mitarbeiterin des Jugendtreffs. (St. Galler Tagblatt). Seit vergangener Woche rollen auch die Winterdienst-Fahrzeuge der Jessener Straßenmeisterei. (Mitteldeutsche Zeitung).

ab + Dativ / Akkusativ bei Jahr, Woche


Frequenzangaben

Die prozentualen Werte entsprechen der relativen Auftretenshäufigkeit einer Variante innerhalb eines Sprachareals.
sporadisch 4% und weniger
kommt (selten) vor 5%–20%
gebräuchlich 21%–50%
üblich / mehrheitlich 51%–95%
(fast) ausnahmslos 96%–100%
* unter Schwellenwert (absolute Belegzahl)

Arealkürzel

A: Österreich

  • A-west: Westösterreich

Vorarlberg (Vbg.), Tirol (inkl. Osttirol) (Tir.), Bezirk Zell am See/"Pinzgau" (Bundesland Salzburg)

  • A-mitte: Mittelösterreich

Oberösterreich, Bundesland Salzburg (ohne
Bezirk Zell am See/"Pinzgau")

  • A-südost: Südostösterreich

Kärnten, Steiermark

  • A-ost: Ostösterreich

Wien, Niederösterreich, Burgenland

BELG: Belgien
CH: Schweiz
D: Deutschland

  • D-südwest: Südwestdeutschland

Rheinpfalz (Rheinland-Pfalz), Saarland, Baden-Württemberg

  • D-mittelwest: Mittelwestdeutschland

Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz (ohne Region Rheinpfalz), Hessen

  • D-nordwest: Nordwestdeutschland

Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen, Niedersachsen

  • D-nordost: Nordostdeutschland

Brandenburg (ohne Region Niederlausitz), Mecklenburg-Vorpommern, Berlin, alter Bezirk Magdeburg (Sachsen-Anhalt)

  • D-mittelost: Mittelostdeutschland

Sachsen, Thüringen, Region Niederlausitz (Brandenburg), alter Bezirk Halle (Saale) (Sachsen-Anhalt)

  • D-südost: Südostdeutschland

Bayern

LIE: Liechtenstein
LUX: Luxemburg
STIR: Südtirol

ab + Dativ überall; ab + Akkusativ D

In Verbindung mit Jahr und Woche steht nach der Präposition ab fast überall mehrheitlich bis ausnahmslos der Dativ: Wer als Unternehmen Luftfracht versendet, braucht ab nächstem Jahr ein Zertifikat. (Augsburger Allgemeine). Daneben sind in D-mitte und BELG* aber auch Phrasen im Akkusativ gebräuchlich: Ab kommende Woche kann sich jedermann bewerben. (Freie Presse). In den übrigen Arealen von D und in LUX kommen diese, wenngleich seltener, ebenfalls vor.

Beispielbelege

  • ab + Dativ
    • Für Familie Fischer steht fest: Alina wird ab neuem Schuljahr das Brand-Erbisdorfer Gymnasium besuchen. (Freie Presse).
    • Demnach sollen ab kommender Woche an 18 Schulen in neun Arbeitervierteln kostenlos Gutscheine für Milch, Früchte und Kekse zur Verfügung gestellt werden. (Kronen Zeitung, Steiermark und Kärnten).
    • Darum gibt es ab nächstem Jahr keine Milchannahmestelle mehr. (Aargauer Zeitung).
    • Die Polizei will ab übernächster Woche in verstärktem Maße Geschwindigkeitskontrollen an der Bundesstraße 281 bei Kolba vornehmen. (Thüringer Allgemeine).
    • Ab letztem Jahr durften keine Autos mehr auf die Strichboden-Alp herauffahren. (Die Südostschweiz).
  • ab + Akkusativ
    • Bisher unbekannte Täter hatten sich gewaltsam Zutritt zu dem Gebäude verschafft, das ab kommenden Schuljahr nicht mehr benötigt wird. (Mitteldeutsche Zeitung).
    • Die Volkshochschule bietet ab nächste Woche Kurse für Pilates donnerstags um 8 und freitags um 7.40 Uhr an, Rückentraining donnerstags um 9 Uhr und "Fit in den Tag" freitags um 8.50 Uhr. (Oberbayerisches Volksblatt).
    • Für Opel Eisenach baut die Firma beispielsweise Teile für den neuen Opel "Adam", der ab nächsten Jahr vertrieben wird. (Thüringer Allgemeine).
    • Die Fläche vor dem Lübbener Feuerwehrmuseum an der Brauhausgasse muss ab kommende Woche gesperrt werden. (Lausitzer Rundschau).
    • Ab nächstes Jahr sind Wettkämpfe auf Bezirks- und bayerischer Ebene angedacht. (Augsburger Allgemeine).

Karten

Frequenztabelle


Arealkürzel

A: Österreich

  • A-west: Westösterreich

Vorarlberg (Vbg.), Tirol (inkl. Osttirol) (Tir.), Bezirk Zell am See/"Pinzgau" (Bundesland Salzburg)

  • A-mitte: Mittelösterreich

Oberösterreich, Bundesland Salzburg (ohne
Bezirk Zell am See/"Pinzgau")

  • A-südost: Südostösterreich

Kärnten, Steiermark

  • A-ost: Ostösterreich

Wien, Niederösterreich, Burgenland

BELG: Belgien
CH: Schweiz
D: Deutschland

  • D-südwest: Südwestdeutschland

Rheinpfalz (Rheinland-Pfalz), Saarland, Baden-Württemberg

  • D-mittelwest: Mittelwestdeutschland

Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz (ohne Region Rheinpfalz), Hessen

  • D-nordwest: Nordwestdeutschland

Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen, Niedersachsen

  • D-nordost: Nordostdeutschland

Brandenburg (ohne Region Niederlausitz), Mecklenburg-Vorpommern, Berlin, alter Bezirk Magdeburg (Sachsen-Anhalt)

  • D-mittelost: Mittelostdeutschland

Sachsen, Thüringen, Region Niederlausitz (Brandenburg), alter Bezirk Halle (Saale) (Sachsen-Anhalt)

  • D-südost: Südostdeutschland

Bayern

LIE: Liechtenstein
LUX: Luxemburg
STIR: Südtirol

Spezielle Markierungen und Abkürzungen
  • schraffierte Sektoren in den Karten: unter Schwellenwert (absolute Belegzahl)
  • u.S. in den Frequenztabellen: unter Schwellenwert (absolute Belegzahl)
  • * im Fliesstext: unter Schwellenwert (absolute Belegzahl)
  • k.B.: keine Belege
  • Einzelvarianten unter 5 Belegen in einem Areal werden bei den Arealangaben oben nicht aufgeführt

Nähere Angaben zu den festgelegten Schwellenwerten finden sich hier.

Korpus und Quellen

Das untersuchte Korpus umfasst knapp 600 Mio. Wörter und enthält Texte aus 68 Zeitungen des zusammenhängenden deutschsprachigen Raums (Zeitraum: 2000-2013). Für weitere Informationen zum Korpus, zum statistischen Vorgehen sowie zu den analysierten Zeitungen siehe hier.

Rundungsdifferenzen
Es können Rundungsdifferenzen auftreten, in solchen Fällen ergibt die Summe der Prozentzahlen in einer Tabelle nicht genau 100%.
Relative Auftretenshäufigkeit von ab + Dativ / ab + Akkusativ innerhalb der einzelnen Areale
Areal ab + Dativ ab + Akkusativ
BELG 50% (u.S.) 50% (u.S.)
LIE 100% (u.S.) 0%
STIR 100% (u.S.) 0%
LUX 85% 15%
A-ost 100% 0%
A-mitte 100% 0%
A-west 94% 6%
D-nordwest 95% 5%
A-südost 100% 0%
D-südwest 89% 11%
D-mittelwest 79% 21%
CH 98% 2%
D-nordost 81% 19%
D-südost 92% 8%
D-mittelost 78% 22%

ab + Dativ / Akkusativ bei Wochentagsbezeichnungen


Frequenzangaben

Die prozentualen Werte entsprechen der relativen Auftretenshäufigkeit einer Variante innerhalb eines Sprachareals.
sporadisch 4% und weniger
kommt (selten) vor 5%–20%
gebräuchlich 21%–50%
üblich / mehrheitlich 51%–95%
(fast) ausnahmslos 96%–100%
* unter Schwellenwert (absolute Belegzahl)

Arealkürzel

A: Österreich

  • A-west: Westösterreich

Vorarlberg (Vbg.), Tirol (inkl. Osttirol) (Tir.), Bezirk Zell am See/"Pinzgau" (Bundesland Salzburg)

  • A-mitte: Mittelösterreich

Oberösterreich, Bundesland Salzburg (ohne
Bezirk Zell am See/"Pinzgau")

  • A-südost: Südostösterreich

Kärnten, Steiermark

  • A-ost: Ostösterreich

Wien, Niederösterreich, Burgenland

BELG: Belgien
CH: Schweiz
D: Deutschland

  • D-südwest: Südwestdeutschland

Rheinpfalz (Rheinland-Pfalz), Saarland, Baden-Württemberg

  • D-mittelwest: Mittelwestdeutschland

Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz (ohne Region Rheinpfalz), Hessen

  • D-nordwest: Nordwestdeutschland

Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen, Niedersachsen

  • D-nordost: Nordostdeutschland

Brandenburg (ohne Region Niederlausitz), Mecklenburg-Vorpommern, Berlin, alter Bezirk Magdeburg (Sachsen-Anhalt)

  • D-mittelost: Mittelostdeutschland

Sachsen, Thüringen, Region Niederlausitz (Brandenburg), alter Bezirk Halle (Saale) (Sachsen-Anhalt)

  • D-südost: Südostdeutschland

Bayern

LIE: Liechtenstein
LUX: Luxemburg
STIR: Südtirol

ab + Dativ überall; ab + Akkusativ überall

Im Gegensatz zur Verwendung mit Jahr und Woche kommt bei Verbindungen von ab mit Wochentagsbezeichnungen im ganzen deutschsprachigen Gebiet der Akkusativ insgesamt häufiger vor als der Dativ. Vor allem in D, LUX, BELG*, A-ost und A-südost ist der Akkusativ üblich: Ein zweiter Hubschrauber startet ab nächsten Montag im Waldgebiet zwischen Rodau und Reuth. (Freie Presse). Nur in CH und LIE* ist auch bei Wochentagsbezeichnungen mehrheitlich der Dativ im Gebrauch: Ab kommendem Montag liegt die Änderung des Gestaltungsplans für das Parkhaus Manor öffentlich auf. (St. Galler Tagblatt). In A-west und STIR* treten beide Kasus etwa gleich oft auf.

Beispielbelege

  • ab + Dativ
    • Ab heutigem Donnerstag, 21. Juni, findet entlang des Franz-Göttler-Weges ein größerer Durchforstungs- und Verkehrssicherungshieb statt. (Schwarzwälder Bote).
    • Sichtlich lockerer sei das Kartenspielen ab vergangenem Freitag abgelaufen, "nachdem wir um 13 Uhr die 170-Stunden-Marke der amtierenden Sieger geknackt hatten." (Augsburger Allgemeine).
    • Ab morgigem Sonnabend sind die Pforten der Gaststätte wieder offen. (Thüringer Allgemeine).
    • Diese Strecke wird ab kommendem Dienstag, dem 21. Mai, und bis Mitte Oktober für den Verkehr gesperrt sein. (Luxemburger Wort).
    • Bereits ab kommendem Donnerstag wird der Oberstudiendirektor nach eigenen Angaben seine neue Aufgabe als Dezernent in der niedersächsischen Landesschulbehörde wahrnehmen. (Neue Osnabrücker Zeitung).
  • ab + Akkusativ
    • Die Vorschlagsliste für die Schöffen der Geschäftsjahre 2014 bis 2018 liegt ab heutigen Dienstag, 23. April, im Ritterhuder Rathaus aus. (Weser-Kurier).
    • Der von der Schweizer Firma Stadler entwickelte Wagen, der durch zwei emissionsarme Dieselmotoren angetrieben wird, soll ab vergangenen Montag getestet und abnahmefit gemacht werden. (Der Vinschger).
    • Aquarelle, Zeichnungen, Tuschebilder oder auch farbenprächtige Ölbilder sind ab morgigen Sonntag im Kulturforum an der Burgstraße zu sehen. (Rheinische Post).
    • Ab kommenden Dienstag, den 1. Mai, können sich angehende Erstsemester online bei der Hochschule Bremen ebenso wie bei der Universität Bremen bewerben [...]. (Weser-Kurier).
    • Eine halbe Stunde verspätet zur Arbeit: Das blüht jenen Pendlern, die ab kommenden Mittwoch in der Früh mit dem Pkw nach Linz müssen. (Oberösterreichische Nachrichten).

Karten

Frequenztabelle


Arealkürzel

A: Österreich

  • A-west: Westösterreich

Vorarlberg (Vbg.), Tirol (inkl. Osttirol) (Tir.), Bezirk Zell am See/"Pinzgau" (Bundesland Salzburg)

  • A-mitte: Mittelösterreich

Oberösterreich, Bundesland Salzburg (ohne
Bezirk Zell am See/"Pinzgau")

  • A-südost: Südostösterreich

Kärnten, Steiermark

  • A-ost: Ostösterreich

Wien, Niederösterreich, Burgenland

BELG: Belgien
CH: Schweiz
D: Deutschland

  • D-südwest: Südwestdeutschland

Rheinpfalz (Rheinland-Pfalz), Saarland, Baden-Württemberg

  • D-mittelwest: Mittelwestdeutschland

Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz (ohne Region Rheinpfalz), Hessen

  • D-nordwest: Nordwestdeutschland

Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen, Niedersachsen

  • D-nordost: Nordostdeutschland

Brandenburg (ohne Region Niederlausitz), Mecklenburg-Vorpommern, Berlin, alter Bezirk Magdeburg (Sachsen-Anhalt)

  • D-mittelost: Mittelostdeutschland

Sachsen, Thüringen, Region Niederlausitz (Brandenburg), alter Bezirk Halle (Saale) (Sachsen-Anhalt)

  • D-südost: Südostdeutschland

Bayern

LIE: Liechtenstein
LUX: Luxemburg
STIR: Südtirol

Spezielle Markierungen und Abkürzungen
  • schraffierte Sektoren in den Karten: unter Schwellenwert (absolute Belegzahl)
  • u.S. in den Frequenztabellen: unter Schwellenwert (absolute Belegzahl)
  • * im Fliesstext: unter Schwellenwert (absolute Belegzahl)
  • k.B.: keine Belege
  • Einzelvarianten unter 5 Belegen in einem Areal werden bei den Arealangaben oben nicht aufgeführt

Nähere Angaben zu den festgelegten Schwellenwerten finden sich hier.

Korpus und Quellen

Das untersuchte Korpus umfasst knapp 600 Mio. Wörter und enthält Texte aus 68 Zeitungen des zusammenhängenden deutschsprachigen Raums (Zeitraum: 2000-2013). Für weitere Informationen zum Korpus, zum statistischen Vorgehen sowie zu den analysierten Zeitungen siehe hier.

Rundungsdifferenzen
Es können Rundungsdifferenzen auftreten, in solchen Fällen ergibt die Summe der Prozentzahlen in einer Tabelle nicht genau 100%.
Relative Auftretenshäufigkeit von ab + Dativ / ab + Akkusativ innerhalb der einzelnen Areale
Areal ab + Dativ ab + Akkusativ
LIE 100% (u.S.) 0%
BELG 33% (u.S.) 67% (u.S.)
STIR 50% (u.S.) 50% (u.S.)
A-ost 28% 72%
LUX 44% 56%
A-mitte 59% 41%
D-südwest 15% 85%
A-west 48% 52%
A-südost 44% 56%
D-nordost 24% 76%
D-nordwest 33% 67%
D-mittelwest 30% 70%
CH 66% 34%
D-südost 28% 72%
D-mittelost 29% 71%

Einzelnachweise

  1. Duden (2016): Die Grammatik. Unentbehrlich für richtiges Deutsch. 9., vollständig überarbeitete und aktualisierte Auflage. Berlin: Dudenverlag (= Band 4), S. 622, 970.

Siehe auch